das Bahnprojekt Friedewald – Lippe – Niederdresselndorf von 1927″

das Bahnprojekt Friedewald – Lippe – Niederdresselndorf von 1927″

Rückblick und nächste Sitzung

Foto v.l.n.r.: M. Molkentin-Syring, Rosemarie Weickenmeier, Heike Siebel und Ria Siewert
Die Kreuztaler Stadtbibliothek gab den schönen Rahmen zur Gründung der Geschichtswerkstatt rund um die Geschichte der Frauen in Kreuztal.
Die Einführung in das breitgefächerte Thema erfolgte anhand einiger Beispiele. So wurde z.B. mit „100 Gramm Gänseblümchen“ die selbstgeschriebene Lebensgeschichte einer jugendlichen Kredenbacherin zu Zeiten des 2. Weltkrieges vorgestellt. Außerdem rückten die mit Verdienstorden geehrten, aber nicht mehr sichtbaren Frauen in den Mittelpunkt des Interesses. Dazu kam der Blick auf erste erinnerbare Kreuztaler Ärztinnen, Lehrerinnen, Künstlerinnen sowie das Leben und Sterben der Jüdinnen. Der Blick auf die „Jungen Wilden“ wie z.B. Tine Nell als erfolgreiche Autorin und Poetry Slammerin erfolgte ebenso wie der Blick auf die Kreuztalerinnen mit ausländischen Wurzeln. Weiterlesen
Sonntag, 22. September, 15.30-17.00 Uhr, Treffpunkt: Eingang KrönchenCenter, Markt 25
„Der Gang führt entlang der Geschäfte ehemaliger jüdischer Inhaber, der Stolpersteine und politischer Denkmäler. Thematisiert werden Diskriminierung, Verfolgung bis hin zur Ermordung sowie Widerstand und Flucht. Es werden historische Fotos gezeigt.“
Leitung: Traute Fries, Klaus Merklein
Teilnehmerbeitrag: 5 €
Quelle: Aktives Museum Südwestfalen, Veranstaltungen
Fr. 20.09.2019, 18:00, Markt 25, 57072 Siegen, KrönchenCenter, Vortragsraum
Dozentin: Dr. Donatella Chiancone-Schneider
Wie entstand die deutsche Volkshochschule, welche Vorbilder hatte sie im In- und Ausland, welche Identität hat sie im Laufe der Jahrzehnte entwickelt? Der Vortrag illustriert die lange und differenzierte Geschichte einer allgegenwärtigen Institution, die praktisch ein noch lebender Teil der Weimarer Republik ist. Diese Präsentation berücksichtigt sowohl die allgemeine Geschichte dieser Einrichtung ab 1919, als rund 150 Volkshochschulen in ganz Deutschland gegründet wurden, als auch die lokale Historie von Siegen. In beiden Fällen werden weniger bekannte, aber repräsentative Aspekte der VHS-Entwicklung wie der Kunstunterricht im Wandel der Generationen und die weibliche Beteiligung an den Bildungsangeboten als Dozentinnen und Studentinnen vertieft.
Quelle: VHS Siegen, Programm
Ausstellung ab 23. September im Kreishaus-Foyer
Die Ausstellung „Ungesehen – Lebensgeschichten von Sinti und Roma in Nordrhein-Westfalen“ geht diesen Fragen auf den Grund. Sie wird am Montag, 23. September 2019, um 18:00 Uhr mit einem kleinen Imbiss und musikalischer Umrahmung im Foyer des Kreishauses in Siegen eröffnet. Weiterlesen
19.09.2019 bis zum 10.11.2019 Uhrzeit: zu den Öffnungszeiten des Rathauses Weidenau, Weidenauer Straße 211-213, 57076 Siegen
Durch die Industrialisierung, Automation und das Zeitalter der IT-Entwicklung gingen viele Berufe verloren. Diese Entwicklung ist nicht mehr aufzuhalten und droht weiterhin dutzende Berufe zu verdrängen. Ziel der Foto-Ausstellung ist es, verlorengegangene Berufe im Bild festzuhalten und den Betrachtern vorzustellen. Dazu sollen einige Berufe (z.B. Hufschmied, Galvanisator von Kupfertöpfen, Schuhmacher oder Bergmann) aus dem nordwestlichen Gebiet der Türkei um Zonguldak und der Montanregion Siegerland verglichen werden, um Parallelen hervorzuheben.Veranstalter: Veranstalter der Interkulturellen Tage (Universitätsstadt Siegen und Integrationsrat sowie Atatürkverein Siegerland e. V.)
Kontakt: Integratonsbeauftrager Torsten Büker
Telefon: 0271/404-1400
E-Mail: t.bueker@siegen.de
Quelle: Stadt Siegen, Informationsflyer „Interhulruelle Tage“
Siegerlandmuseum, 16. September um 8:00 – 17. September um 17:00
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via WikimediaCommons
Teilnehmer:
Prof. Dr. Arnout Balis, Antwerpen
Prof. Dr. Ulrich Heinen, Wuppertal
Prof. Dr. Joseph Imorde, Siegen
David Jaffè`, London
Dr. Joost vander Auwera, Brüssel
„…. Das Symposium sucht Antworten u. a. auf diese Fragen: Welche Rolle spielt das Gemälde in der Entwicklung der Kunst des frühen Rubens? Wie sehen mögliche Vorbilder aus? Handelt es sich um das Original des Altarbildes aus der Privatkapelle der Gonzaga in Mantua? Prof. Dr. Ursula Blanchebarbe, Leiterin des Siegerlandmuseums, wird zudem im Rahmen der Tagung die Geschichte der Rubens-Sammlung in Rubens’ Geburtsstadt nachzeichnen. Aus organisatorischen Gründen bittet das Museum für beide Tage um Anmeldung. ….“
Quelle: Siegener Zeitung, 19.7.2019
Link zum Tagungsprogramm
Der Deutsche Bundestag 1949-1969″
727 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7700-5341-4
„Mit dieser Studie wird die Rolle des Deutschen Bundestages im Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren von 1949 bis 1969 untersucht. Hierbei stehen die Funktions- und Arbeitsweise des westdeutschen Parlaments, seine Rolle als Gesetzgeber und als Kontrolleur der Regierung sowie das Mit- und Gegeneinander von Regierungs- und Oppositionsfraktionen im Zentrum der Darstellung. Auch Lebenswelt und Sozialprofil der Parlamentarier werden beleuchtet. Ihre Grundlage bildet der umfangreiche Bestand an Quellen aus dem Parlaments- und den Parteiarchiven, aber auch aus anderen Bereichen. Weiterlesen
bis zum 27. 1. 2020 in der Berlinischen Galerie, Alte Jakobstraße 124 – 128, Berlin

Links: Haus Am Horn, Weimar, Architekt: Georg Muche, Foto: Atelier Hüttich-Oemler, 1923, Bauhaus-Archiv Berlin, rechts, Landhaus Ilse, Gemeinde Burbach
Das Bauhaus bestand in Deutschland nur 14 Jahre, seine Ideen werden jedoch seit 100 Jahren weitergetragen, seine Produkte neu aufgelegt, imitiert oder weiterentwickelt. Anlässlich des 100. Gründungsjubiläums des Bauhauses zeigt die Ausstellung des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in der Berlinischen Galerie über 1.000 berühmte, bekannte und vergessene Bauhaus-Originale und erzählt die Geschichte hinter den Objekten. Zu sehen sind Kunst und Design aus den Beständen des Bauhaus-Archivs, besondere Leihgaben aus internationalen Sammlungen und künstlerische Positionen, die das Bauhaus-Erbe neu betrachten.
Ausgehend von 14 Schlüsselobjekten entfaltet die Ausstellung 14 Fallgeschichten: Wie wurde die Sitzende im Stahlrohrsessel zur berühmtesten Unbekannten des Bauhauses? Hat das Haus Am Horn in Weimar einen heimlichen Zwilling? Wieso blieb Marianne Brandts Tee-Extraktkännchen, als Prototyp für die Industrie
geschaffen, immer Unikat? original bauhaus beleuchtet, wie Unikat und Serie, Remake und Original in der Geschichte des Bauhauses unzertrennlich verbunden sind. Denn für die Bauhaus-Künstler*innen waren Kunst und Technik keine Gegensätze. Vielmehr haben sie technische Innovationen genutzt, um einzigartige Kunstwerke zu schaffen, und die serielle Fertigung bei ihren Gestaltungsentwürfen von Anfang an mitgedacht. Weiterlesen