Im Zusammenhang mit Film „Monuments men“ wurde die Region erneut als Sicherungsort für rheinische Kulturgüter wahrgenommen. Ein Video zeigt bspw. die „Wiederholung des Inventars des Beethovenhauses von Siegen nach Bonn, 1945“. Im Vorfeld der Tagung „Kulturgutschutz in Europa und im Rheinland. Franziskus Graf Wolff Metternich und der Kunstschutz im Zweiten Weltkrieg“ im September in Pulheim-Brauweiler fand sich der Hinweis auf die bereits 2016 stattgefundene Ausstellung „Beethoven evakuiert! Kulturschutz im Bergungsort Schloss Homburg 1939 bis 1945“ auf Schloss Homburg bei Nümbrecht. Die online als PDF einsehbare Begleitbroschüre erwähnt auch den Rücktransport der Beethoven-Stücke aus Siegen.
Archiv der Kategorie: Regionalgeschichte
Johann Moritz und sein „Zuckerhaus“ – Plädoyer für Blickerweiterungen
Über die Ausstellung „Imagewechsel – Auf der Suche nach Johan Maurits“ (4. April – 7. Juli 2019) im Mauritshuis, Den Haag

Abb. 1: Das Mauritshuis in Den Haag, erbaut zwischen 1633 und 1644
Eine hitzige Debatte quer durch die niederländischen Medien im Frühjahr 2018 war es, die einen wesentlichen Anstoß zu der historischen Ausstellung „Imagewechsel“ gab. Das Mauritshuis (dt. „Moritzhaus“) in Den Haag beherbergt eigentlich eine der renommiertesten Kunstsammlungen der Niederlande (Abb. 1). Um ein historisches Museum mit der Zielsetzung, geschichtliche Zusammenhänge zu vermitteln, handelt es sich also nicht. Dass sich das Kunstmuseum derzeit in einer Sonderausstellung dennoch einer historischen Persönlichkeit, die kein Künstler war, und den globalgeschichtlichen Zusammenhängen seiner Zeit widmet, hängt mit der Entstehungsgeschichte des Bauwerks selbst und seinem Namensgeber zusammen: Johann Moritz von Nassau Siegen. Weiterlesen
Parlamentarischer Staatssekretär Kaiser besuchte Aktives Museum Südwestfalen in Siegen

Steffen Mues, Bürgermeister der Stadt Siegen, Klaus Kaiser, parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, Dr. Hans Wupper-Tewes, Leiter Gedenkstättenreferat der Landeszentrale für politische Bildung
Um sich ein umfassendes Bild von der Erinnerungsarbeit in Nordrhein-Westfalen zu machen, besucht Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft, alle 28 NS-Gedenkstätten im Land. Am 24. Juni 2019 war das Aktive Museum Südwestfalen die nächste Station . Weiterlesen
Online: Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger
Ein Projekt der Universität und der Universtätsbibliothek Mannheim

Regionales Beispiel aus Deutschen Reichs-Anzeiger 1871 Nr. 191, S. 3854
Der Deutsche Reichsanzeiger und Preußische Staatsanzeiger war ein Zeitung, die bis vermutlich 14. April 1945 erschien und als amtliches Presseorgan von Deutschem Reich und Preußen fungierte. Die Geschichte der Zeitung reicht über mehrere Vorläufer mit anderen Titeln im Reich sowie in Preußen bis auf eine Erstausgabe vom 2. Januar 1819 zurück:
- Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, 1819,1 (2. Januar) – 1843,179 (30. Juni)
- Allgemeine Preußische Zeitung, 1843,1 (1. Juli) – 1848,119 (30. April)
- Preußischer Staats-Anzeiger, 1848,1 (1/3. Mai) – 1851,179 (30. Juni)
- Königlich Preußischer Staats-Anzeiger, 1851,1 (1. Juli) – 1871,116 (2. Mai)
- Deutscher Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischer Staats-Anzeiger, 1871,1 (4. Mai) – 1918,267 (9. November)
- Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger, 1918,268 (12. November) – 1945,49 (14. April)
Das Nachfolgeblatt in der Bundesrepublik ist der Bundesanzeiger. Sie finden hier alle digitalisierten Ausgaben von 1819 bis 1945. Die Veröffentlichungsplattform befindet sich allerdings noch in der Entwicklung und kann fortlaufend aktualisiert werden.
1. Links zur Digitalausgabe
my memory mit Bildmotiven aus der Stadt Kreuztal
Zum 50. Jubiläum gibt die Stadt Kreuztal das bekannte Ravensburger Memory-Spiel mit 36 Motiven bzw. Ansichten unserer Stadt heraus.
Ilona Spies, Lehrerin der Grundschule an Dreslers Park in Kreuztal, gab den Anstoß zu dieser Idee und lieferte den Großteil der Fotos. Sie hat bereits selbst ein Memory-Spiel erstellt, und nutzt dieses im Rahmen ihres Unterrichtes. Die Kinder trainieren damit nicht nur ihr Gedächtnis, sondern lernen gleichzeitig Stadtteile und Einrichtungen in ihrem Umfeld kennen.
Die Idee wurde gerne aufgriffen und so haben Ilona Spies und Ria Siewert (Stadtarchiv Kreuztal) das „Kreuztal-Memory“ gestaltet. Neben Jubiläumslogo und Wappen von Kreuztal zeigen die 36 Bild-Paare Fotos aus allen Stadtteilen. Weiterlesen
Jubiläumsfilm „50 Jahre Stadt Freudenberg“ auf youtube
„Am 16. Juni 2019 feierte die Stadt Freudenberg 50 Jahre Eingemeindung und lud zu diesem historischen Ereignis alle Stadtteile zu einem großem Fest am Mórer Platz ein. Dort präsentierte das Bottenberger Haubergs-Duo diese nicht ganz ernst gemeinte „Dokumentation“ … , der in den Ortschaften und unter tatkräftiger Mithilfe deren Bewohner gedreht wurde. Augenzwinkernd werden lokale Eigenheiten und Ereignisse der einzelnen Stadtteile näher beleuchtet.“
Quelle: Stadt Freudenberg, 18.6.2019
Wikipedia-Eintrag zu Ludwig Ferdinand zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg online
In diesem Frühjahr hat Dieter Bald einen Wikipedia-Artikel zu Ludwig Ferdinand zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg [1712-1773] erstellt.
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Königlich schwedischer Seraphinenorden, Collane, Livrustkammaren (The Royal Armoury) / Jens Mohr / CC BY-SA [Public domain]
Weitere Literatur (Auswahl): Weiterlesen
Literaturhinweis: Christine Roßberg: Das hohe Lied der Menschlichkeit –
Walter Krämer der „Arzt von Buchenwald“
Der Beitrag (S. 261 – 270) ist in der von Heinz Freiberg herausgegebenen Bertolt-Brecht-Anthologie „Das Schicksal des Menschen ist der Mensch“ erschienen. Er stellt Walter Krämer in Bezug zu Brechts Gedicht „An die Kämpfer in den Konzentrationslagern“ (1938)
Edition Freiberg, ISBN 978-3-943377-91-0, 13,90 €, 364 S.
Architektur 1960+, Brutalismus im Kreisgebiet: Siegen, Gebäude des TÜV Nord
siwiarchiv sucht Beispiele für die Architektur der 1960er und 1970er Jahre.
Das Gebäude an der Leimbachstraße konnte im Jahr 1963 bezogen werden.
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Arolsen Archives stellen mehr als 13 Millionen Dokumente über NS-Verfolgung online

Menschen aus aller Welt können nun online recherchieren, um die Schicksale von Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung aufzudecken: Die Arolsen Archives haben in Partnerschaft mit der Internationalen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, Israel, ein neues Online-Archiv veröffentlicht (https://collections.arolsen-archives.org). Die Datenbank enthält eine umfassende Sammlung von Dokumenten aus Konzentrationslagern, darunter Häftlingskarten und Todesmeldungen. Die mehr als 13 Millionen Dokumente mit Informationen zu über 2,2 Millionen Menschen gehören zum UNESCO-Weltdokumentenerbe und sind ein wichtiger Sammlungsschwerpunkt der Arolsen Archives. Weitere bedeutende Bestände werden folgen. Weiterlesen

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