Generalkonsul der Niederlande zu Besuch auf der Ginsburg

Blick auf die Ruine Ginsburg auf dem Schlossberg bei Hilchenbach-Lützel, Foto: Stadt Hilchenbach

Der Generalkonsul der Niederlande, Peter Schuurman, war zusammen mit dem Bundestagabgeordneten Volkmar Klein zu Besuch auf der Ginsburg. Empfangen wurden sie, im Turmzimmer von Dieter Viehöfer, dem ersten Vorsitzenden des Vereins zur Erhaltung der Ginsburg. Zur Begrüßung spielte der erste Vorsitzende auf seiner Trompete die Melodie von „Het Wilhelmus“.

Die Ginsburg und die evangelische Kirche in Freudenberg sind Orte des historischen Zeugnisses für die Verbindung zwischen den Niederlanden und dem Kreis Siegen-Wittgenstein. Peter Schuurman ist seit 14 Monaten Generalkonsul der Niederlande in Düsseldorf und betonte, dass ihm in dieser Zeit noch klarer geworden wäre, wie eng die kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen den beiden Staaten seien. Weiterlesen →

Rundgang: „Auf den Spuren jüdischen Lebens in Laasphe“

Sa. 10.10.2020, 16:00 Uhr – 18:00 Uhr
Treffpunkt: „Alte Synagoge“, Mauerstraße 44, Bad Laasphe

Bei einem Rundgang durch die Straßen und Gassen der Altstadt von Bad Laasphe lebt die Erinnerung an die jüdische Gemeinde auf, die gegen Ende der Nazi-Diktatur ausgelöscht wurde. Von den Anfängen zu Beginn des 17. Jahrhunderts bis hin zur Flucht ins Ausland und den Deportationen in die Vernichtungslager wird das jüdische Leben an verschiedenen Familienschicksalen beleuchtet. Erinnerungen von Zeitzeugen wie dem Auschwitz-Überlebenden Herbert Präger untermalen die Ereignisse während der Judenverfolgung, die mehr als 70 Laasphern den Tod brachte, während sich mehr als 50 jüdische Frauen, Männer und Kinder vor den Nazis retten konnten.
Das Datum für die Führung wurde nicht zufällig ausgewählt. Am 17. Mai 1943 wurde die letzte jüdische Familie des Synagogenvorstehers Max Präger aus der Laaspher Schloßstraße zunächst nach Theresienstadt deportiert. Später führte ihr Weg ins Vernichtungslager Auschwitz.
Ausgangspunkt der Führung ist die „Alte Synagoge“, Mauerstraße 44, die nach der Reichspogromnacht 1938 für einige Jahrzehnte als Schlosserei genutzt wurde. Heute ist das Gebäude im Besitz des Bad Laaspher Freundeskreises für christlich-jüdische Zusammenarbeit, dessen Vorsitzender Rainer Becker auch darüber berichten wird, wie das Gebäude in Zukunft genutzt werden soll.

Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Programm

Vortrag: Joseph Imorde: „Zur Geschichte des Unteren Schlosses Siegen“

Der Marstall des Unteren Schlosses auf der Tuschezeichnung „Rekonstruktion des Unteren Schlosses zu Siegen um 1720“ des Siegener Künstlers Wilhelm Scheiner (1852-1922). Vorlage: Stadtarchiv Siegen

Im Rahmen des aktuellen Jubiläums zur 300jährigen Vollendung des Unteren Schlosses im Herzen der Universitätsstadt Siegen zeichnet Professor Dr. Joseph Imorde an diesem Abend die bauliche Entwicklung und die Nutzungsgeschichte der stadtbildprägenden Residenz nach.
Die Geschichte des Unteren Schlosses ist nicht nur durch einen häufigen Nutzungswechsel gekennzeichnet, sondern auch durch bauliche Maßnahmen, die über die Jahrhunderte immer wieder die Substanz des Gebäudes verändert haben. Der Referent wird in seinem bebilderten Vortrag auf einzelne Aspekte eingehen, wie etwa auf die Rolle des Schlosses für das Siegener Stadtjubiläum im Jahr 1924 oder die Wiederaufbauentscheidungen nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges. Weiterlesen →

Sanierung der Fürstengruft in Siegen hat begonnen

Bürgermeister Steffen Mues machte sich jetzt ein Bild vom Fortgang der Sanierung in der Fürstengruft im Unteren Schloss, Bauleiter Stefan Schönstein (TGW) erklärte die Putzarbeiten an den Gewölbeflächen. (Foto: Stadt Siegen)

Die aufwändige, denkmalgerechte Sanierung der Fürstengruft im Unteren Schloss in Siegen hat begonnen: Fachleute sind dabei, die Wand- und Gewölbeflächen in der letzten Ruhestätte von Fürst Johann Moritz wieder in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen.

Dafür wird zunächst die neuzeitliche Dispersionsfarbe abgetragen, die Gewölbeflächen werden dann mit Kalkputzen und Kalklasuren denkmalgerecht restauriert.

„Diese Sanierung war dringend notwendig. Unser Ziel ist, die Fürstengruft zu einem würdevollen und zugleich erlebbaren Geschichtsort zu machen, denn sie ist eine der bedeutendsten kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten in unserer Stadt“, sagte Bürgermeister Steffen Mues, der sich jetzt vor Ort den Stand der Sanierungsarbeiten anschaute. Weiterlesen →

Baukultur in Burbach-Holzhausen – 10 Jahre Gestaltungssatzung altes Dorf

Tag des offenen Denkmals 2020
13.09.2020, 14:00 Uhr, Alte Schule Holzhausen, Kapellenweg. 4, 57299 Burbach

Bevor im Jahr 2010 die Gestaltungssatzung in Kraft getreten ist, wurden kontroverse Diskussionen über die Notwendigkeit eines solchen Regelungswerks geführt. Auf dieser DORFTOUR soll zu den Informationen über die dörfliche Bauhistorie daher der besondere Blick auf die Pflege und Entwicklung der dörflichen Bauarchitektur zehn Jahre nach Inkrafttreten der örtlichen Gestaltungssatzung geworfen werden. Neben vorbildlich sanierte historische Gebäude werden auch Beispiele von ortsbildtypisch angepassten Neu- bzw. Anbauten im Blickfeld genommen. Zum Abschluss des Dorfrundganges besteht in der „Alten Schule“ bei Kaffee und Kuchen die Möglichkeit eines vertiefenden Meinungsaustausches.
Leitung: Ulrich Krumm, Heimatverein Holzhausen e.V. »
Informationen bei Ulrich Krumm, Telefon 02736 7814 oder 0171 7825972
Quelle: Gemeinde Burbach, Veranstaltungen

Hilchenbach: Tag des offenen Denkmals 2020

Führungen im Internatsmuseum Stift Keppel

Am Tag des offenen Denkmals 2020 finden Führungen im Internatsmuseum aufgrund der aktuellen Corona-Lage nur eingeschränkt statt.
Museumsleiterin Dorothea Jehmlich freut sich dennoch auf alle Interessierten, die sich am 13. September durch das Internatsmuseum führen lassen und dabei die interessante Geschichte rund um das Stift Keppel kennen lernen möchten. Sie erzählt anschaulich aus dem Leben der Internatsschülerinnen, zeigt die Räume, das Schulmaterial, die Kleidung und lässt die Besucher in eine fast vergessene Zeit eintauchen.
Die Führungen finden um 16:00 Uhr und um 17:00 Uhr statt und sind nur nach vorheriger Anmeldung und in kleinen Gruppen bis drei Personen möglich. Die Abstandsregelung muss eingehalten sowie ein Mundschutz getragen werden.
Die Führungen sind kostenlos; um eine kleine Spende zur Erhaltung des Museums wird gebeten.

Anmeldungen – auch zu individuellen Terminen – nimmt ab sofort Dorothea Jehmlich unter der Rufnummer 02733 3281 oder per Mail an r-jehmlich@t-online.de entgegen.
Quell: Stadt Hilchenbach, Aktuelles, 3.9.2020

Siegen: Tag des offenen Denkmals 2020

Der zweite Sonntag im September ist traditionell der „Tag des offenen Denkmals“. In diesem Jahr fällt der Termin mit der Kommunalwahl (13. September) zusammen; vor diesem Hintergrund hat die städtische Kulturabteilung ein Paket an Informations- und Unterhaltungsangeboten geschnürt,das unter dem Motto steht: „Wählen Sie das Siegerlandmuseum!“
Auch das Siegener Stadtmarketing beteiligt sich mit mehreren Führungen. Weiterlesen →

Burbach: Tag des offenen Denkmals

Sonntag, 13.09.2020, 15.00 – 18.00 Uhr
Landhaus Ilse (Erzweg 3, Burbach) (Führung jeweils zur vollen Stunde)
Veranstalter: Kulturbüro Burbach, Tel. 02736 4588

Der Tag des offenen Denkmals steht 2020 unter dem Motto „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken.“ Auch das Landhaus Ilse in Burbach birgt viele Chancen, Erinnerungen zu erhalten und neu zu denken. Lange in der Bevölkerung als „Kaffeemühle und Schlangen- oder Hexenhaus“ bekannt, zeigt es sich heute als ein Pendant zum Haus am Horn in Weimar (Weltkulturerbe). Die Frage bleibt bestehen, wie sich Erinnerungen und Neues im Landhaus Ilse zusammenführen lassen. Denn seine Geschichte vom Gästehaus einer Firma bis hin zu einem vergessenen Schatz der Bauhaus-Geschichte ist erzählenswert.
Aber auch Neues soll sich im Landhaus Ilse wiederfinden. Ausstellungen, Führungen, ein Zusammenkommen aller Generationen, um neue Erinnerungen zu schaffen.

Quelle: Kulturprogramm „Buntes Burbach“ Spielzeit 2020/2021

100 Jahre amtliche Bodendenkmalpflege in NRW

LWL-Archäologie feiert Jubiläum mit Buch und Online-Ausstellung

Unter dem Titel „100 Jahre/100 Funde“ präsentiert die LWL-Archäologie für Westfalen die schönsten und bedeutendsten Funde aus der Region in einem Bildband. Foto: LWL/B. Schulte-Linnemann

Mit einem Festakt im LWL-Museum für Archäologie in Herne beging der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Mittwoch (19.8.) das 100-jährige Jubiläum der amtlichen Bodendenkmalpflege in NRW. Unter dem Titel „100 Jahre / 100 Funde“ präsentiert die LWL-Archäologie für Westfalen die schönsten und bedeutendsten Funde aus der Region in einem Bildband. Die Höhepunkte westfälischer Archäologie werden außerdem in einer Online-Ausstellung im Internet gezeigt.

„Es ist erstaunlich, was uns die vermeintlich toten Gegenstände verraten können, wenn man sie zum Erzählen bringt“, freut sich LWL-Direktor Matthias Löb über das Projekt „100 Jahre / 100 Funde“. Dem Jubiläum zugrunde liegen die Ausführungsbestimmungen des Preußischen Ausgrabungsgesetzes von 1920.
Sie bilden einen Meilenstein in der Geschichte der Bodendenkmalpflege und legen den Grundstein für das heutige Denkmalschutzgesetz und die gesamte Bodendenkmalpflege in NRW. Weiterlesen →