Zum aktuellen Stand an der Martinikirche in Siegen und ein Spendenaufruf.
s.a. Sanierungsarbeiten an der Martini-Kirche haben begonnen
Zum aktuellen Stand an der Martinikirche in Siegen und ein Spendenaufruf.
s.a. Sanierungsarbeiten an der Martini-Kirche haben begonnen
„Denkmäler machen unseren Heimat zu etwas Besonderem und gehören zur Geschichte unserer Kommunen. Um die Pflege von Baudenkmälern zu fördern, stellt das Land NRW mehr als 26 Millionen Euro zur Verfügung. Im Rahmen des Denkmalförderprogramms 2021 profitieren auch die Städte in Siegen-Wittgenstein.
Anke Fuchs-Dreisbach MdL freut sich über die finanzielle Unterstützung für die Instandhaltung der heimischen Baudenkmäler: „Dahinter steckt ein Teil unsere Geschichte, die uns so im Gedächtnis bleibt und auch heute noch unsere Stadtbilder prägt. Eine tolle Wertschätzung für alle Helfer, die sich um unsere Baudenkmäler kümmern.“
Für den nördlichen Teil von Siegen-Wittgenstein heißt das konkret:
Bad Berleburg: 5.000 € Pauschalmittel plus 180.500 € Einzelförderung (Gesamtförderung von 185.500 €)
Bad Laasphe: 20.000€ Pauschalmittel
Burbach: 12.000 € Pauschalmittel sowie 30.599 € Einzelförderung (Gesamtförderung: 42.599 €)
Freudenberg: 18.000 Pauschalförderung
Hilchenbach: 16.000 € Pauschalmittel
Kreuztal: 15.000 € Pauschalmittel
Netphen: 7.000 € Pauschalmittel plus 24.000 € Einzelförderung (Gesamtförderung von 31.000 €)
Neunkirchen: 5.000 € sowie 59.955 € Einzelförderung (Gesamtförderung von 64.955 €)
Siegen: 11.6000 Pauschalverfügung sowie 114.027,54 € Einzelförderung (Gesamtförderung von 125.627,54 €) Weiterlesen
Antrag der Grünen-Stadtratsfraktion
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Quelle: Norbert Schnitzler, CC BY-SA 3.0 <http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/, via Wikimedia Commons
Im Dezember 2018 hat der Rat der Stadt Bad Berleburg die Vialiserung des Goetheplatzes mehrheitlich beschlossen. Im Rahmen dieses Projektes soll es auf Vorschlag der evangelischen Kirchengemeinde zu einer das Kriegerehrenmals von Arnold Künne zu einem Friedensdenkmal weiterentwickelt werden.
Zu diesem Zweck reget die Grünen-Stadtaratsfraktion im November 2020 einen Arbeitskreis unter Beteiligung der Stadtgesellschaft (Bürger*innen, Politiker*innen,Vereine Kirche, Schulen und lokale Bildungseinrichtungen) an.
Dieser Vorschlag wurde in diesem Monat durch Leserbriefe in der Siegener Zeitung kontrovers diskutiert.
Ein Film zum Abschluss der Restaurierungsarbeiten der Fürstengruft von Johann Moritz zu Nassau-Siegen.
Interview mit Dr. Silke Eilers, Geschäftsführerin des Westfälischen Heimatbundes e. V. (WHB)
Die Landesregierung plant eine Neufassung des Denkmalschutzgesetzes NRW. Der nach einer Verbändeanhörung bereits überarbeitete Entwurf wurde Anfang März der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Geschäftsführerin des Westfälischen Heimatbundes, einer der mitgliederstärksten Heimatverbände in Deutschland, sieht weiterhin Gefahren für das baukulturelle Erbe im Land.
Gibt es aus Sicht des WHB die Notwendigkeit, das Denkmalschutzgesetz NRW zu ändern?
Eilers: Wir sind der Ansicht, dass sich das Denkmalschutzgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen in seiner bestehenden Fassung grundsätzlich bewährt hat. Dies betrifft auch das arbeitsteilige Zusammenspiel der beteiligten Ebenen. Einzelne Modifizierungsbedarfe könnten ohne größere Änderungen des Gesetzes vorgenommen werden.
Das Denkmalschutzgesetz NRW ist seit seinem Inkrafttreten bereits mehrfach evaluiert worden. Auch die verschiedenen Bestandsaufnahmen sahen es überwiegend als geeignetes Instrument zur Bewahrung des baukulturellen Erbes des Landes an und empfahlen allenfalls geringfügige Änderungen von Einzelaspekten.
Was sind die Hauptkritikpunkte des WHB? Weiterlesen
Interview mit Dr. Holger Mertens, Chefdenkmalpfleger des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach hat Anfang März ihre Pläne für ein neues Denkmalschutzgesetz vorgestellt. Der Landeskonservator für Westfalen-Lippe sieht Teile des Gesetzentwurfes kritisch.

Dr. Holger Mertens, Chefdenkmalpfleger des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
Foto: LWL
Wie finden Sie den Vorschlag für das neue NRW-Denkmalschutzgesetz?
Mertens: Einige Probleme, die es gibt, werden nicht gelöst, und ein Problem, das es nicht gibt, wird mit dem Vorschlag scheinbar gelöst – das ist mein Fazit.
Dass zum Beispiel die Denkmalpflegeämter bei den beiden Landschaftsverbänden übermächtig seien, ist ein Gerücht, das durch Wiederholung nicht besser wird. Um das einzuordnen: Nur gerade mal eineinhalb Prozent aller Gebäude in NRW sind Denkmäler. Dass die LWL-Denkmalpflege ein Gebäude anders bewertet als die Denkmalämter in den Städten und Kreisen und es zur Entscheidung im Ministerium kommen muss, diese Fälle liegen im Promille-Bereich. Die Zusammenarbeit mit den Kommunen ist gut: In einer umfassenden Untersuchung durch das Ministerium stellten die Befragten der Denkmalpflege bei den Landschaftsverbänden ein gutes Zeugnis aus. Und übrigens sehen wir ebenso im bundesdeutschen Vergleich gut aus.
Ist denn nicht die Denkmalpflegerin die natürliche Feindin des Bürgermeisters, der ein marodes Gebäude im Stadtzentrum abreißen will, woran ihn der Denkmalschutz hindert?
Mertens: Nein, denn unsere Rolle ist die von Fachleuten und von Beratenden: Was kann man tun, um Pläne für Neues zu verwirklichen und gleichzeitig Denkmalwürdiges zu schützen? Wir können beraten, wie man das macht und wo es Zuschüsse und wofür es Steuererleichterungen gibt. Wir arbeiten in der ganz überwiegenden Zahl der Fälle so lange an Lösungen, bis alle nicken können.
Verstehen Sie, was das Ministerium mit dem neuen Gesetz will? Weiterlesen

Das Forschungsprojekt zur Geschichte des 19. Jahrhunderts im Gebiet des Kreises Siegen-Wittgenstein veröffentlicht auf seiner Homepage auch repräsentative Quellen, wie z. B. diese Bildern zu den Bau- und Kunstdenkmäler der Kreise Siegen und Wittgenstein um 1900.
Kommentare, Meinungen, Informationen und Anregungen zu dieser Präsentation können Sie gerne hier abgeben.
Weitere Einträge auf siwiarchiv zum aktuellen „Zeitspuren“-Projekt finden sich unter diesem Link: https://www.siwiarchiv.de/tag/zeitspuren/.

Anhand einer Farbtreppe können bei dieser Tür zehn verschiedene Farben nachgewiesen werden.
Foto: LWL
Eröffnung von Haus Stöcker im LWL-Freilichtmuseum Detmold für Sommer geplant
Während das Haus Stöcker auf der Baustelle von außen schon fast fertig aus-sieht, laufen die Innenarbeiten im LWL-Freilichtmuseum Detmold auf Hochtouren. Bevor das neue Gebäude aus der Baugruppe des Siegerländer Weilers Ende Juli eröffnet werden kann, gibt es im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) noch einiges zu tun. Und auch so manche Überraschung hält das Haus bereit.
Drinnen wird an vielen Stellen fleißig Hand angelegt: Die Steinrestauratoren setzen das Ziegelsteinpflaster im ehemaligen Stall ein und die Holzrestauratoren kümmern sich um den Einbau von Dielenfußböden und Türen. Dabei gab es eine besondere Entdeckung: Gebäuderestaurator Bernd Brückmann stieß bei der Zuordnung der Türen zu den entsprechenden Zimmern auf einen Nagel in einem Brett, der ganz offensichtlich nicht zur Befestigung im Türrahmen gedacht war. Es war ein Ziernagel, der aus dem Brett herausschaute, während alle anderen Nägel wie üblich versenkt waren. „Nagelspuren sind wie ein Fingerabdruck und damit individuell zu erkennen“, erklärt der Gebäuderestaurator. Durch die Position im oberen rechten Drittel des Türrahmens deutet der Ziernagel darauf hin, dass es sich dabei um eine Befestigung einer Mesusa-Kapsel handeln könnte. Weiterlesen
Das Landeskabinett hat den Entwurf zur Neufassung des Denkmalschutzgesetzes NRW beschlossen. „Denkmalschutz und Denkmalpflege sind das kulturelle Erbe, es ist das Gedächtnis unseres Landes“, sagt Ministerin Ina Scharrenbach auf der Facebookseite des Ministeriums am 3.3.2021
Zum Gesetzentwurf: https://www.mhkbg.nrw/…/2021-03/2021_03_03_hp-dschg.pdf
Reaktionen: Weiterlesen
LWL-Altertumskommission veröffentlicht archäologischen Führer zur Wallanlage
Schon seit der Mitte des 19. Jahrhunderts weiß man von den wallähnlichen Strukturen in einem Waldstück oberhalb der Stadt Netphen (Kreis Siegen-Wittgenstein). Bergrat Theodor Hundt erkannte 1881, dass es sich um die Reste einer fünfeckigen „Wallburg“ handelte. Wann sie jedoch errichtet wurde, konnte bis heute nicht eindeutig geklärt werden. Dr. Manuel Zeiler und Prof. Dr. Michael Baales, Archäologen beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), haben deshalb den Burggraben neu erforscht und bewertet. Dazu hat die LWL-Altertumskommission jetzt einen archäologischen Führer in Form einer Broschüre herausgegeben. Weiterlesen