Wikipedia-Artikel zu Frieda Claudy (1880 – 1946)

Ende Januar 2021 hat Dieter Bald einen Wikipedia-Artikel zur Berleburger Dichterin Frieda Claudy verfasst.

s.a. https://www.siwiarchiv.de/wittgenstein-heft-iii-2020-erschienen/

Eine Aufstellung von Werken Frieda Claudys findet sich online in der Bibliographie Wittgenstein.

Siegen: Weitere Informationstafel zu „Orten der Stadtgeschichte“

Auch bei der vom Kulturausschuss beschlossenen Beschilderung von Sehenswürdigkeiten und besonderen Orten der Stadtgeschichte geht es weiter fleißig voran – s. zuletzt Niederschrift der Sitzung v. 04.09.2020 . In der vergangenen Woche konnte dafür die Informationstafel am Bahnhof in Siegen installiert werden. So können nun alle Bürgerinnen und Bürger aber auch Gäste in unserem schönen Siegen etwas über die Geschichte des Siegener Bahnhofs erfahren. Wie immer finden sich auf der Tafel selbst die wichtigsten Informationen zusammengefasst. Und für alle die noch etwas mehr erfahren wollen ist in der oberen linken Ecke ein QR-Code abgebildet. Dieser führt auf unsere städtische Homepage und versorgt alle Interessierten mit weiteren Informationen zu diesem Ort der Stadtgeschichte.

Also wenn sie eines dieser Schilder entdeckt haben, das Handy zücken und noch mehr über den Ort erfahren. Wenn Sie jetzt direkt schon mehr über die Orte der Stadtgeschichte erfahren wollen, die bereits mit den informativen Tafeln ausgestattet sind, jedoch gerade keine Zeit für einen Spaziergang haben, so können sie alle Informationen auch über www.siegen.de/ods abrufen.

Quelle: KulturSiegen, Newsletter

 

Video: „Aus der Geschichte für die Zukunft lernen“

Minifilm über Erinnerungsarbeit mit Jugendlichen auf Gedenkstättenfahrten

„Wie wichtig „Erinnerungskultur“ und „politische Bildungsarbeit“ für Jugendliche und junge Erwachsenen sind, zeigt sich auf den jährlich stattfinden Gedenkstättenfahrten des Kreises Siegen-Wittgenstein. Das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Hilchenbach hat in den letzten Jahren regelmäßig an den Fahrten teilgenommen, zuletzt auf der Gruppenreise nach Hamburg. Nun ist die Minidokumentation aus dem Jahr 2019 endlich fertig und kann öffentlich über den YouTube Kanal des Kreises Siegen-Wittgenstein angeschaut werden. Premiere ist am 27. Januar anlässlich des Holocaust-Gedenktages.

Im Beitrag berichten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Hilchenbach über die Themen Thema „Freiheit“ und „Vielfalt“ während der SED-Diktatur. In besonderer Erinnerung bleibt das Zeitzeugengespräch in der Gedenkstätte der Berliner Mauer. Der Zeitzeuge Joachim Neumann erzählte von seinem Leben und den Einschränkungen zu DDR-Zeiten, von seiner eigenen spektakulären Flucht und später von seinen Erlebnissen als Tunnelbauer. Der heute 81jährige konnte unter großen Gefahren, vielen Menschen die Flucht in den Westen und in ein freies Leben ermöglichen. Weiterlesen

Veranstaltung zum Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus

Heute gedenken wir der Opfer des Nationalsozialismus. Corona-bedingt kann in diesem Jahr keine Präsenzveranstaltung stattfinden. Das Aktive Museum Südwestfalen, die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und KulturSiegen laden jedoch dazu ein, den Beitrag „Die Hölle von Majdanek“ als Videoaufzeichnung im Internet zu verfolgen. Das Programm entspricht dem der Präsenzveranstaltung. Nach einer Begrüßung durch Bürgermeister Mues spricht Traute Fries, Vorstand des Aktiven Museums Südwestfalen. Es folgt eine virtuelle Führung durch die Gedenkstätte Majdanek, erstellt und vorgetragen von der Studentin Mona Victoria Müller. Zu sehen und zu hören ist in der Aufzeichnung schließlich auch Alexander Breitenbach. Der Pianist, der seine frühe Ausbildung an der Fritz-Busch-Musikschule der Stadt Siegen erhielt, spielt Werke des Komponisten Ernst Bachrich (1892-1942), der in Majdanek ermordet wurde.

 

„Siegener Beiträge. Jahrbuch für regionale Geschichte“ Band 25 (2020) erschienen

Die “Siegener Beiträge” sind mit ihrem 25. Band erschienen – ein Jubiläumsband, der aus Pandemie Gründen kein Jubiläumsband werden konnte. Anderes war geplant! Mehr offenbaren wir nicht, denn unsere Ideen behalten wir uns für einen späteren Publikationstermin vor (das 50. Jahrbuch?).
Trotz aller Widrigkeiten präsentiert die Redaktion ein lesenswertes und unseren Zielen verpflichtetes Jahrbuch

Jens Friedhoff widmet sich einem zentralen Bauwerk der Stadt Siegen, in dem er erstmals den Umgang mit der Stadtmauer im 19. Jahrhundert in den Blick nimmt, wobei zeitgenössische Überlegungen zu Abriss oder Bewahrung thematisiert werden. Ursachen und Verlauf von Kulturkontakten außereuropäischer Menschen im Preußen des frühen 19. Jahrhunderts geht Katharina Jabs an drei Beispielen nach, wovon einer sich gar in der provinziellen Kleinstadt Siegen zuträgt. Aus aktuellem Anlass entstand der Beitrag von Bernd D. Plaum zur Grippepandemie vor hundert Jahren. Ausführlich und reich illustriert informiert der Artikel von Hanns Göbel zu den Kriegerdenkmalen im Oberkreis Altenkirchen nach dem Ersten Weltkrieg. Weiterlesen

Literaturhinweis: Klaus Gietinger: „Blaue Jungs mit roten Fahnen. Die Volksmarinedivision 1918/19“

Zur Biographie eines späteren Wittgensteiner Landrats
„Erzählt wird die Geschichte der revolutionären Matrosen, die 1918 in Kiel, auf den Kreuzern und in den Küstenstädten meuterten, den Ersten Weltkrieg beendeten, die Revolution in Deutschland hoffähig machten und den Kaiser verjagten. Sie kamen in die Hauptstadt Berlin, um die neue, sozialistisch angemalte Regierung zu schützen und den preußisch-deutschen Militarismus zu zerschlagen. Sie hissten die rote Fahne auf dem Stadtschloss, verhafteten Plünderer und bewachten die Revolution. Ihnen ist es zu verdanken, dass der Rätekongress mit großer Mehrheit die sogenannten ›Hamburger Punkte‹ annahm, die eine radikale Demokratisierung der Armee, eine wirkliche Volkswehr verlangten. Doch Friedrich Ebert und seine SPD-Genossen in der Regierung paktierten mit den alten Militärs und torpedierten diese Pläne. Jetzt waren die Matrosen plötzlich das Ziel der Konterrevolution und derjenigen, die sie bisher geschützt hatten: die mit den alten Mächten alliierten Regierenden. Die Matrosen wurden hintergangen, verleumdet und verfolgt. Sie waren keine Bolschewisten, doch sie ließen sich spalten, so wie die SPD gespalten war. Schließlich wurden die Blaujacken mit den roten Bändchen gejagt und ermordet. Dabei standen führende Sozialdemokraten nicht nur Schmiere, sondern erließen die Mordbefehle. Klaus Gietinger setzt den Roten Matrosen mit diesem Buch ohne Scheuklappen und ohne Pathos ein Denkmal. Ein Denkmal, von dem wir eine Menge lernen können.“

Anm.: Vor allem die Kapitel „Die Vorbereitung des Massenmordes“, „Schießbefehl und Massenmord“, „Gasthaus des Todes“, „Massaker“ und „Der Marloh-Prozess“ (S. 210 – 228) sind wohl in Himblick auf eine noch zu schreibende Biographie Otto Marlohs auszuwerten.

ISBN 978-3-89771-263-8, 304 Seiten, 18,00 €

Quelle: Verlagsinformation

In fünf Leveln zur laufenden Dampfmaschine

LWL-Industriemuseum entwickelt Onlinespiel

Auf ihrer Zeitreise durch die Entwicklung der Dampfmaschine begegnen die Spielerinnen und Spieler vier Erfindern.
Grafik: BOK + Gärtner


Große Erfindungen brauchen manchmal viel Zeit. Bei der Dampfmaschine war das so. Den ersten Schritt machte ein Gelehrter im antiken Griechenland. 2.000 Jahre später brachte die Dampfkraft die industrielle Revolution in Gang und veränderte so die Welt. Im LWL-Industriemuseums kann man wichtige Etappen der Entwicklung jetzt spielerisch entdecken – innerhalb einer guten Viertelstunde. Den kurzweiligen Spaß mit Lerneffekt hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) jetzt unter http://www.dampfmaschinenspiel.lwl.org in Internet gestellt.

Entwickelt hat das LWL-Industriemuseum das Spiel für Kinder ab der 3. Klasse, für Familien und alle, die Spaß am Tüfteln haben. Sie können in fünf Leveln den Erfindern Heron von Alexandria, Denis Papin, Thomas Newcomen und James Watt bei ihren bahnbrechenden Entdeckungen helfen. Mit der Maus oder dem Finger müssen Teile wie Kessel, Kolben, Ventile, Pumpen, Stangen und Räder an die richtige Stelle geschoben werden. Zur Belohnung setzt sich die Maschine in Bewegung. Dazu gibt es persönliches Lob von den Erfindern, weitere Informationen zum Einsatz der Technik, Fotos, Filme und den Pfeil zum nächsten Level. Am Schluss gilt es, Lokführer Klaus bei der Reparatur der Dampflok „Anna“ im LWL-Industriemuseum zu unterstützen. Weiterlesen

Wittgenstein Heft III (2020) erschienen

Inhalt:

Frieda Claudy: Morgenglanz im Winterwald
Roland Scholz: Auf dem Wittgensteiner Panoramaweg die Heimat neu erleben (Teil II)
Dieter Bald: Eine fast vergessene Wittgensteiner Dichterin Frieda Claudy (1880 – 1946)
Detlev Schnell: Caspar Olevian – warum man seiner dauerhaft gedenken sollte

Rezensionen:

Ulf Lückel: Christian Brachthäuser: Buchdruckkunst in der Garfschaft Nassau, Siegen 2020
Ulf Lückel: Hans Armin Kohlberger: Die Vielfalt der Backhäuser in Wittgenstein, Siegen 2020

Das Heft kann über den Wittgensteiner Heimatverein bezogen werden.

Gedenken im Wohnzimmer

Am 27.Januar gedenkt der Kreisjugendring Siegen-Wittgenstein gemeinsam mit der  Gesellschaft christlich-jüdische Zusammenarbeit Siegerland und mit israelischen Partnern aus Emek Hefer den Opfern des Holocaust. Hannah Malka, die älteste noch lebende Zeitzeugin des Ghetto Theresienstadt, wird auf deutsch ihre Geschichte via Zoom teilen.
Anmeldung: b.friedrich@kreisjugendring.org oder cjz.siegen@t-online.de

Quelle: Kreisjugendring Siegen-Wittgenstein, Facebook-Seite

Wikipedia-Artikel zu Karl Henrich Groos (1771 – 1858)

Verwaltungsbeamter und Leiter der Rentkammer in der Grafschaft Sayn-Wittgenstein-Hohenstein

Friedrichshammer 2018.jpg

Ehemaliges Domänengebäude auf dem Friedrichshammer, Gemeinde Kunst Wittgenstein, jetzt Bad Laasphe, Baujahr ca. 1820, Aufnahme 2018, Foto: Dieter Bald, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0, via Wikimedia Commons

Bereits im Oktober 2018 hat Dieter Bald den Wikipedia-Eintrag zu Karl Henrich Groos verfasst.