Wettbewerb: 60 Jahre gemeinsam: Du schreibst unsere Geschichte!

Birlikte 60 yıl: Bizim Hikayemizi yaz!

„Besuchst Du die 5. – 13. Klasse einer weiterführenden Schule? Sprichst Du oder sprechen Deine Freundinnen und Freunde Türkisch? Kannst Du kreativ schreiben oder spielst Du gern Theater? Willst Du Dich für die Vielfalt in Deutschland engagieren?

– Dann mach mit beim Schülerwettbewerb des Landesintegrationsrates NRW!

Thema: Das Anwerbeabkommen Deutschland – Türkei von 1961. Befrage Zeitzeugen wie Deine Großeltern dazu und verarbeite unsere gemeinsame Geschichte in Deinem Beitrag.

Diese und andere Fragen kannst Du in Deinem Beitrag behandeln:

Wie haben Deine Großeltern aus der Türkei die erste Zeit in Deutschland erlebt? Welche Erinnerungen und Erfahrungen haben sie aus dieser Zeit? Was haben sie hier in Deutschland alles geleistet? Wie genau lief das Prozedere im Heimatland ab? Was hat es mit der „Rückkehrförderung“ auf sich? Fühlen sich Deine Großeltern heute heimisch in Deutschland?
Und auch: Wie haben Deine nicht-türkischen Großeltern die neu hinzugezogenen Menschen aus der Türkei kennengelernt? Wie lief die Verständigung am Arbeitsplatz oder in der Nachbarschaft? Haben sich Freundschaften entwickelt?
Welche Bereicherung bieten die türkische Kultur und Sprache für uns alle? Wie haben sie unsere Lebenswelt geprägt? Welchen Einfluss haben umgekehrt die deutsche Kultur und Sprache auf die türkischstämmigen Menschen in Deutschland? Wie können wir unser Miteinander noch besser gestalten? Weiterlesen →

Ausstellung zum Fotografen Otto Arnold

Im Rahmen eines kunstgeschichtlichen Seminars zum Siegerländer Fotografen Otto Arnold (1881-1944) an der Uni Siegen ist diese Ausstellung entstanden.

Räumen und Schanzen [im Hauberg], Foto: Otto Arnold, Niederholzklau, 12. April 1931

Otto Arnold dokumentierte das Siegerland der 1920er und 1930er Jahre, vor allem die Arbeit in Land- und Haubergswirtschaft, in Handwerk und Industrie, aber auch die ländlichen und urbanen Zusammenhänge. Seine Fotografien sind einmalige Zeugnisse der Geschichte regionaler Identität – vor dem Hintergrund der großen ökonomischen und politischen Veränderungen jener Zeit.

Weitere Informationen zur Ausstellung: Faltblatt Ausst Otto Arnold

Zum Ende des Sommersemesters 2021 bieten wir zwei Termine an, zu denen Ausstellungsbesuche in den Räumen des Lehrstuhls der Kunstgeschichte in der Spandauer Str. 40, 57074 Siegen, möglich sind:

  1. Juli 2021
  2. Juli 2021

– jeweils um 10.10 Uhr, 10.50 Uhr, 11.30 Uhr, 12.10 Uhr.

Bitte melden Sie sich via E-Mail an und äußern einen Terminwunsch. Weitere Besichtigungstermine werden kurzfristig für September/Oktober bekannt gegeben.

Entsprechend der Corona Schutzverordnung gilt Maskenpflicht. Der Sicherheitsabstand von 1,5 Meter muss gewahrt werden.

s. a. „Siegen: Kunst im Treppenhaus geht in die 2te Runde“

Musiktipp: Fritz Busch dirigiert Haydn in Kopenhagen


Mit dem Statsradiofoniens Symfoniorkester nahm Fritz Busch zwischen 1934 und 1951 folgende Werke Joseph Haydns auf: „Die Schöpfung“ (1934), Sinfonie Nr. 88 (1949), die Sinfonia ConcertanteNr. 105 und „Die Jahreszeiten“ (1951).
Die Veröffentlichung ist eines Zusammenarbeit des BrüderBuschArchivs in Karlsruhe und des Labels Pristine Classical.

Ausstellung „Kirchenväter“

Kleine Galerie, Siegerlandmusaeum

Als Kirchenväter gelten frühchristliche Autoren, die in der Antike mit der theologischen Kommentierung der Schriften des Neuen Testaments begannen. Sie schufen damit den Grundstein der christlichen Lehre. Daher verlieh man ihnen den Ehrentitel „Kirchenvater“. Im Mittelalter entstand dann der Kanon der jeweils vier großen lateinischen und vier griechischen Kirchenväter. Im Westen werden damit Ambrosius von Mailand, Hieronymus, Augustinus Bischof von Hippo und Papst Gregor der Große benannt. Im Osten sind es Athanasius, Bischof  von Alexandrien, Basilius der Große, Gregor von Nazianz und Johannes Chrysostomos. Weiterlesen →

Aus Wittgensteiner Familiendatei entstand Online-OFB „Wittgensteiner Land“

Screenshot

“ …. Da die Wittgensteiner Familiendatei aus Altersgründen von Dipl. Ing. Jochen Karl Mehldau als solche nicht mehr weiterbearbeitet wird, jedoch das Landesarchiv NRW ihre Veröffentlichung unter der Lizenz CC-BY-SA stellte, sind Folgeprodukte und fortgeführte Entwicklungen aus der Wittgensteiner Familiendatei ohne große Hürden möglich. Einer dieser Folgeprodukte ist beispielsweise das Online-O[rts-][Familien-]B[uch] „Wittgensteiner Land“, das unter https://www.online-ofb.de/wittgenstein/ zu finden ist. Dieses Online-OFB bietet die einfachere Möglichkeit, schnelle Recherchen zu jeder Zeit online an dem genealogischen Vermächtnis von Herrn Mehldau fortzuführen. …“
Quelle: Eintrag „Veröffentlichung der Wittgensteiner Familiendatei“ im Blog compgen, 19.6.2021

MGKSiegen veröffentlicht neues digitales Angebot zu den Rubenspreisträger*innen der Stadt Siegen

Neues digitales Angebot „Der Rubenspreis der Stadt Siegen und die Sammlung Lambrecht-Schadeberg“ vom MGKSiegen, Teaserbild, Design: Tim+Tim

Ein weltbekannter Barockmaler, 13 Preisträger*innen und über 60 Jahre Ausstellungsgeschichte: Der Rubenspreis der Stadt Siegen ist seit seiner Gründung nicht nur ein kulturelles Highlight der Siegener Stadtgeschichte. Bundesweit gilt der alle fünf Jahre für ein Lebenswerk in Malerei und Grafik vergebene Kunstpreis als eine der renommiertesten Auszeichnungen der Gegenwartskunst. In den Werken seiner Preisträger*innen wird der Kunstpreis im MGKSiegen sichtbar und vermittelt dort eine individuelle Perspektive der europäischen Malerei. Dem Rubenspreis sowie ganz ausführlich der Kunst der Rubenspreisträger*innen widmet sich ein neues digitales Format des MGKSiegen mit Audioeinspielungen, informativen Kurztexten sowie hochauflösenden Fotostrecken, die mit vielen Details wie Nahaufnahmen überraschende Einblicke erlauben. Weiterlesen →

Musiktipp: Fritz Buschs dirigiert Musik des 19. Jahrhunderts in Kopenhagen 1950/1

„Werke von Franz Schubert, Felix Mendelssohn Bartholdy und Gioachino Rossini ergänzen die Dokumentation von Fritz Buschs Zusammenarbeit mit dem Statsradiofoniens Symfoniorchester in Kopenhagen – eine unvollständig Interpretation der großen C-Dur-Sinfonie von Schubert (leider ohne das Finale) ist verhältnismäßig unbekannt. Außerdem erklingen Mendelssohn Bartholdys Italienische Sinfonie und Rossinis Ouvertüre zur Oper Semiramide.“

Erhältlich bei Pristine Classical

Quelle: Max-Reger-Institut, Aktuelles

Online-Studientag: »Künstlerverbände zur Zeit der Weimarer Republik«

29. Juni 2021, or­ga­ni­siert von An­dre­as Zeising (Technische Uni­ver­si­tät Dort­mund) und Joseph Imorde (Uni­ver­si­tät Siegen)
„Mit der Grün­dung der Weimarer Republik trat die Geschichte der Künstlerverbände in Deutsch­land in ein neues Stadium ein. 1921 wurde mit dem Reichswirtschaftsverband bildender Künstler ein überregionaler Interessenverband gegründet, um die wirtschaftlichen Belange der be­ste­henden und nach 1919 neu gegründeten Künstlerverbände und -vereine zu bündeln.
Vor dem Hintergrund der zunehmend prekären wirtschaftlichen Lage wurden Dinge wie Künstlersozialversicherung und Ur­he­ber­recht, die bis heute die Existenz vieler Künstlerinnen und Künstler sichern, zu bestimmenden The­men. Zugleich erfasste das Klima der sozialdemokratischen Kulturpolitik und mit ihr das Bemühen, allen Schichten der Bevölkerung Zugänge zur zeitgenössischen Kunst zu schaffen, die Ar­beit der lokalen Verbände.
Die Geschichte der Künstlerverbände wirft ein exemplarisches Licht auf die sozialgeschichtlichen und kulturpolitischen Rah­men­be­ding­ung­en der Weimarer Moderne, ebenso aber auch auf die Be­deu­tung von Selbstvermarktung und Öffentlichkeitsarbeit für Künstlerinnen und Künstler im 20. Jahrhundert.

Video-Vortrag: „Wie Affen im Käfig

Darstellung kolonialer Kriegsgefangener in Westfalen in Fotografien und Filmaufnahmen aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg“ 

Markus Köster, LWL-Medienzentrum für Westfalen, sprach am 31.5.2021 zu diesem Thema vor dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster. Interessant ist der bibliogaphische Hinweis auf „Die Kriegsfangenen in Deutschland „, Montanus-Verlag, Siegen-Leipzig-Berlin 1915, und die Einordnung der Publikation.

Video: „Eine kurze Urgeschichte Westfalens – Eisenzeit“


»Eine kurze Urgeschichte Westfalens« ist eine Beitragsreihe mit sechs Video-Essays rund um die westfälische Urgeschichte und den Werdegang der ersten Menschen. Produziert wurde sie vom LWL-Medienzentrum für Westfalen in Kooperation mit dem Autor und Content Creator David Johann Lensing aus NRW. Nach dem Vorbild von Yuval Noah Harari (»Eine kurze Geschichte der Menschheit«) und unterstützt von Fachleuten des LWL erzählt David in dieser Reihe die Urgeschichte seiner Heimatregion. Weiterlesen →