Neue evangelische Kirchenbücher aus dem Kirchenkreis Wittgenstein bei Archion online

Folgende Digitalisate sind am 23. Januar 2022 online gegangen. Der Aufruf der einzelnen Bände ist kostenpflichtig:

Kirchenkreis Wittgenstein > Arfeld > Trauungen 1808-1818 (Zivilregister), Trauungen 1819-1961
Kirchenkreis Wittgenstein > Fischelbach > Trauungen 1808-1818 (Zivilregister), Trauungen 1819-1956
Kirchenkreis Wittgenstein > Girkhausen > Trauungen 1808-1818 (Girkhausen Zivilregister), Trauungen 1819-1965 (Girkhausen), Trauungen 1808-1818 (Wunderthausen Zivilregister), Trauungen 1819-1864 (Wunderthausen), Trauungen 1808-1818 (Diedenshausen, Zivilregister), Trauungen 1819-1863 (Diedenshause

„Stolpersteine NRW“: Neues digitales WDR-Angebot gegen das Vergessen

Die rund 15 000 Stolpersteine in Nordrhein-Westfalen stehen im Mittelpunkt des innovativen digitalen WDR-Angebots „Stolpersteine NRW – Gegen das Vergessen“. Der WDR macht die Geschichte der Menschen hinter den Steinen des Künstlers Gunter Demnig jetzt auch digital zugänglich: mit Texten, Fotos, Audios, Illustrationen und Augmented-Reality-Elementen. „Stolpersteine NRW” ist ab sofort als App auf dem Smartphone und am PC/Laptop im Desktop-Browser (stolpersteine.wdr.de) nutzbar.

Stolpersteine im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein, Quelle: WDR, Stolperstein-App

WDR-Intendant Tom Buhrow: „Wir dürfen die Menschen, an deren furchtbares Leid mit den Stolpersteinen erinnert wird, niemals vergessen. ,Stolpersteine NRW‘ regt zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den Opfern des Nationalsozialismus vor der eigenen Haustür und im ganzen Land an. Mit unserem einzigartigen Angebot ist es erstmals digital möglich, jeden einzelnen Stein in Nordrhein-Westfalen anzusteuern und mehr über die Menschen dahinter zu erfahren. Damit wollen wir vor allem Jüngeren auf ganz neue Art ermöglichen, sich mit dem Lebens- und Leidensweg dieser Menschen auseinanderzusetzen.“

Mit der App erfahren Smartphone-Nutzer:innen zu jedem Stein, vor dem sie stehen, welcher Mensch sich dahinter verbirgt. Auf Basis von Namen oder Adressen lassen sich die Stolpersteine gezielt finden. Auf der Internetseite kann man auch zuhause am PC auf einem größeren Bildschirm ortsunabhängig in der Datenbank recherchieren. Interaktiv nutzbare Filter machen es möglich, die mehr als 15.000 Biografien komfortabel zu durchsuchen.

Umfangreiches Unterrichtsmaterial für Lehrer:innen
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Historische Schriften digital erkennen

Workflow OCR4all

Die Texterkennungssoftware OCR4all kommt bei historischen Drucken mit sehr gutem Erfolg zum Einsatz. Jetzt wird sie auf alte Handschriften trainiert.

Heutige Standardschriften wie Calibri oder Times New Roman einzulesen, ist für moderne Texterkennungssoftware, kurz OCR, kein Problem. Schwieriger wird es bei historischen Drucken. Denn je weiter man in die Geschichte zurückblickt, desto variantenreicher werden die Schriften – bis hinein in eine Zeit, in der jeder Drucker seine eigenen Schriftsets schnitzte.

Darum gibt es eine gute Nachricht für alle, die mit derartigem historischem Material arbeiten: Das Programm OCR4all ist eine Texterkennungssoftware, die historische Druckschriften erkennt und in computerlesbaren Text umwandelt. Um es zu bedienen, sind keinerlei Programmierkenntnisse nötig.

OCR4all steht seit 2019 im Web weltweit kostenlos zur Verfügung. Rund 5.000 Mal wurde es inzwischen heruntergeladen; ein vergleichbares Angebot im Open-Source-Bereich gab es bis dato nicht. Entwickelt wurde das Tool von einem interdisziplinären Team um Dr. Christian Reul, Leiter der Digitalisierungseinheit am Zentrum für Philologie und Digitalität „Kallimachos“ (ZPD) der Julius-Maximilians-Universität (JMU).

OCR4all ging aus dem vom Bundesforschungsministerium geförderten Kallimachos-Verbundprojekt der JMU hervor. Dieses Projekt schlug Brücken zwischen den Geisteswissenschaften, der Informatik und den Digital Humanities. Anfangs ging es bei OCR4all darum, im Teilprojekt Narragonien digital Sebastian Brants Narrenschiff digital aufzubereiten, eine Moralsatire aus dem 15. Jahrhundert.

Werkspezifische Modelle sind sehr genau Weiterlesen

Einwerbung von Fördermitteln für das Stadtarchiv Hilchenbach

Mitteilung 91/11 für den heute tagenden Schul- und Kulturausschuss

Ab dem 15. September 2021 war eine Antragsstellung auf Förderung im bundesweiten Digitalprogramm für Archive und Bibliotheken möglich. Das Programm ist Teil des Rettungs- und Zukunftsprogramms „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Gefördert werden alle „Maßnahmen zur Schaffung und Ausbau von nachhaltigen digitalen Angeboten in öffentlich zugänglichen Bibliotheken und Archiven, mit dem Ziel, ein vielfältiges Angebot breit und zeitgemäß zugänglich zu machen. (…) Der Förderschwerpunkt liegt auf der Einführung und dem Ausbau innovativer Angebote und Services sowie neuer Nutzungsmöglichkeiten von Bibliotheken und Archiven.”
Die Förderbereiche sind bewusst breit angelegt. Förderfähig ist, beziehungsweise sind:
1. Digitales Medienangebot
2. Vermittlungsangebote von digitaler Bildung, Kompetenz und Kultur (Digitale Transformation)
3. Digitalisierung und Aufbereitung von Beständen als Grundlage für deren digitale Verarbeitung, Zugänglichmachung und Vermittlung
4. Infrastruktur und Leistungsangebote als Grundlagen für die digitale Vermittlung
Diese Informationen stehen zur Zeit auf der Website https://www.bibliotheksverband.de/wissenswandel-digitalprogramm-fuer-bibliotheken-und-archive-innerhalb-von-neustart-kultur. Weiterlesen

VdA: Videomitschnitte zur Digitalen Fachveranstaltung online


Fulda. Am 22. September 2021 fand die erste Digitale Fachveranstaltung des Verbandes ddeutscher Archivarinnen und Archivare (VdA) unter dem Motto „Weitermachen wie bisher? Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven für Archive“ statt. Im Zentrum stand die Frage, ob beziehungsweise wie sich die Arbeit der Archive ändern muss, um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein.

Nun können die Videomitschnitte zum Impulsvortrag Visionen – Mein Archiv im Jahr 2050 von Dr. Fred J.W. van Kan (Geldersarchief, Arnheim)  und zur anschließenden Talkrunde Von der Vision zur Realität – Die digitale Welt und ihre Chancen und Herausforderungen für Archive auf unserer Website angesehen werden.“

Quelle: VdA, Aktuelles 13.1.2022

vertiefend ●neu ●interaktiv: Teil III der Ausstellungsreihe Frauen in Kreuztals Stadtgeschichte


Vom 17. Januar bis 25. Februar wird die Ausstellungsreihe „Frauen in Kreuztals Stadtgeschichte“ im Foyer des Kreuztaler Rathauses fortgesetzt. Bereits gezeigte Geschichte wird dann in anderer Räumlichkeit präsentiert und durch neu Hinzugekommenes erweitert. Bisher nicht zu Ende Geführtes hofft auf Ergänzungen durch die Interessierten: Erzählen Sie Ihre Geschichte!

Die Geschichtswerkstatt Frauen in Kreuztals Stadtgeschichte befasst sich mit bisher unsichtbarer oder ungeschriebener Geschichte der Frauen in der städtischen Historie und Gegenwart. Die Rechercheergebnisse werden in ein gleichnamiges Buchprojekt einfließen.

Vertiefend

  • Bauhaus Designerin Alma Siedhoff-Buscher
  • Autorin Tine Nell
  • Augenärztin Dr. med. Ursula Stoewer
  • Künstlerin Magdalene Stähler
  • Mutter der Waldwesen Lina Dolge
  • Speziallehrerin, Graphikerin und Schriftstellerin Maria Anders
  • Tabakwarengroßhändlerin aus Buschhütten-Langenau Erna Steffen
  • Tabakarbeiterin Lieselotte Mollenhauer

Neu

  • Jüdische Geschäftsfrau Johanna Rosenhelm und Schwestern
  • Sozialraumexpertin Hanife Bilge
  • Mobile Pflege Ilona Münker

Interaktiv

    • Hebammen:

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Save-the-Date: Konferenz Offene Archive vom 13. bis 15. Juni 2022 in Koblenz

Reblog von archive20 am 13. Januar 2022, Autor Tim Odendahl

Die Konferenz „Offene Archive“ kehrt 2022 zurück! Vom 13. bis 15. Juni treffen und vernetzen sich Archivar*innen und an Archiven Interessierte im Koblenzer Bundesarchiv, um über die Fortschritte der Öffentlichkeitsarbeit, Digitalität und Partizipation in Archiven (sprich: Offenen Archiven) zu diskutieren.

Die in der letzten Zeit stark vorangetriebene Digitalisierung der gesamten Gesellschaft bildet sich auch auf Archiven ab. Die Macherinnen und Macher der Konferenz schreiben sich auf die Fahnen, nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Zukunft von Archiven proaktiv gestalten zu wollen. Dabei ist insbesondere die Internationalität von Offene Archive eine ihrer Stärken.

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Publikationshinweis: Beständeübersicht der Abteilung Westfalen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen

 
Nochmals als gedruckte Version ist nun die 6., aktualisierte Auflage des Landesarchivs NRW Abteilung Westfalen, neu erschienen. Es war wieder einmal eine gewaltige Kraftanstrengung des gesamten Kollegiums in Münster, doch das Ergebnis läßt sich sehen…
Die Neuauflage bietet durchgehend inhaltliche Ergänzungen bei den gewachsenen Beständen und weist zahlreiche neue Bestände nach, nicht nur bei den Nachlässen und Sammlungen. Aktualisiert wurden insbesondere die meisten der Behörden- und Bestandsgeschichten. Die Beständeübersicht trägt außerdem den großen Erschließungsleistungen der letzten Jahre Rechnung. Der Band enthält neben einem Orts- und einem Personenindex auch wieder den „Luxus“ eines Sachindex. Mit 965 Seiten ist er um mehr als ein Drittel umfangreicher als die 5. Auflage von 2009.
Die Erfahrung mit den Gewohnheiten der Nutzerinnen und Nutzer zeigt, dass trotz der seit 1998 im Internet präsentierten und dort regelmäßig aktualisierten Beständeübersicht die Nachfrage nach einem Buch zum Blättern und Nachschlagen und für den schnellen Überblick immer noch ungebrochen ist.
 
Bibliographische Angaben:

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Literaturhinweis: Empfehlungen für die archivische Bewertung des Schriftgutes in den Registraturen der adeligen Vermögensverwaltungen

Die „Vereinigten Westfälischen Adelsarchive e.V.“ haben eine die Publikation herausgegeben und sie ist ab sofort erhältlich.

Empfehlungen für die archivische Bewertung des Schriftgutes in den Registraturen der adeligen Vermögensverwaltungen / hrsg. von Marcus Stumpf. – 4. Aufl.,  Münster 2021. – 54 S. – ISBN 978-3-9817202-3-5 / 8 €

Quelle: LWL-Archivamt, Aktuelle Nachrichten