Online: Siegerländer Zeitungen

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„In der letzten Woche ist eine Reihe von Zeitungen aus Siegen und dem Siegerland in das Portal eingestellt worden. Die Zeitungen sind jemals von Originalen des Stadtarchivs Siegen digitalisiert worden.

Deutsches Bürgerblatt. Diese Zeitung ist in Siegen erschienen, digitalisiert und online gestellt sind Ausgaben der Jahr 1844-1847.
https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/titleinfo/30165747

Sieg-Lahn-Zeitung: Laut Untertitel ein „Organ für die landwirthschaftlichen und gewerblichen Interessen des Siegerlandes und benachbarter Kreise“. Eingestellt sind 13 Jahrgänge aus der Zeit von 1885-1897 sowie eine Probeausgabe von 1884. Die Zeitung erschien dreimal wöchentlich in Siegen.
https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/titleinfo/30179444

Hellerthaler Zeitung: Ein Blatt mit langer Laufzeit. Eingestellt sind die Jahrgänge 2.1896-49.1941. Vorläufige Einstellung wie viele andere Zeitungen auch am 31. Mai 1941. Wiederaufnahme des Erscheinens am 2. Dezember 1950. Die letzte digitalisierte Ausgabe datiert auf den 27. Dezember 1952.
https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/30021589

‚Der Beobachter für die Lande an Sieg und Dill, an Lahn, Leine und Eder’ ist eine Parteizeitung der Deutschen Volkspartei (DVP), die zu Beginn der Weimarer Republik wöchentlich in Siegen erschien. Digitalisiert und ins Portal eingestellt sind Ausgaben der Jahre 1920-1922.
https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/titleinfo/30165581
Quelle: Zeitungsportal NRW, Facebook-Eintrag, 18.1.26

Bewerbungen für das VdA-Mentoring-Programm 2026 ab sofort möglich

Reblog vom Archivamtbog, 8.1.2026

Im vergangenen Sommer wurde bereits davon berichtet, dass Anfang 2026 die Bewerbungsformulare für interessierte potentielle Mentor:innen und Mentees bereitgestellt werden.
Dies ist nun der Fall. Auf VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V.: Über den Arbeitskreis können die entsprechenden Bewerbungsformulare im pdf-Format heruntergeladen, ausgefüllt und an den VdA-Arbeitskreis Mentoring unter akmentoring@vda.archiv.net zurückgeschickt werden.
Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. Mai 2026.

Beim Mentoring unterstützt eine erfahrenere Person (Mentor:in) eine weniger erfahrenere Person (Mentee) in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung. Im Fokus steht der vertrauensvolle Austausch, wodurch Mentees Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln, ihre persönlichen Ziele schärfen oder praktische Hilfe im Arbeitsalltag erhalten können. Der AK Mentoring möchte diese Form der Unterstützung insbesondere für Berufsneulinge (alle, die sich noch in Ausbildung oder in den ersten 5 Jahren ihrer archivarischen Tätigkeit befinden) anbieten.
Hinweis: Das Mentoring-Programm ist insbesondere für Quereinsteiger:innen im Archivwesen und für Kolleg:innen in Ein-Personen-Archiven besonders sinnvoll.

Offener Brief: Konsequentes Vorgehen gegen KI-generierte Holocaust-Verfälschungen auf Social-Media-Plattformen

In den Sozialen Netzwerken tauchen in den letzten Monaten immer mehr massenhaft mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellte Inhalte mit Bezug zum Nationalsozialismus auf, die keine historischen Ereignisse abbilden, sondern frei erfunden sind. Diese umgangssprachlich als AI-Slop bezeichneten Inhalte zeigen beispielsweise vermeintliche Situationen in nationalsozialistischen Lagern oder bei deren Befreiung. Diese zeichnen ein extrem verzerrtes und falsches Bild. Beispielsweise kursieren KI-generierte Bilder, die ein angebliches Wiedersehen zwischen Gefangenen und Befreiern zeigen, oder erfundene Szenen weinender Kinder hinter Stacheldraht. Mit Künstlicher Intelligenz werden hier Inhalte erstellt, die aus Versatzstücken historischer Fakten und emotionalisierter Fiktion bestehen.
Hinter diesen Inhalten stehen unterschiedliche Motive: Zum einen nutzen sogenannte Content-Farmen die emotionale Wucht des Holocaust, um mit minimalem Aufwand maximale Reichweite zu erzielen. Ein Geschäftsmodell, das auf Klicks und Werbeeinnahmen basiert. Zum anderen werden diese Inhalte gezielt eingesetzt, um historische Fakten zu verwässern, Opfer- und Täterrollen zu verschieben oder revisionistische Narrative zu verbreiten. Die Algorithmen der Plattformen begünstigen dabei emotional aufgeladene Inhalte, unabhängig von deren Wahrheitsgehalt. Weiterlesen

Digitales Archiv NRW beging zehnjähriges Jubiläum

Die Arbeitsgemeinschaft DA NRW, zu der sich der KDN – Dachverband der kommunalen IT-Dienstleister und das damalige Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen im Jahr 2015 zusammengeschlossen haben, beging im September des Jahres ihr zehnjähriges Jubiläum.

Ein Bild für das Archiv? Unterzeichnung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen dem Land NRW und dem Zweckverband KDN über die Zusammenarbeit im Digitalen Archiv Nordrhein-Westfalen am 07.09.2015 in Düsseldorf.


Mit Blick auf die weiter ansteigende Verbreitung der angebotenen Langzeitarchiv-Lösungen im Land und auf die Akzeptanz der Angebote der verbundbeteiligten Stellen zogen Dr. Antje Hartmann-Strünck, Referentin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, und Kerstin Pliquett, Geschäftsführerin des KDN, im Rahmen der 20. Sitzung des Fachbeirats DA NRW ein zufriedenes Resümee. Für die Verantwortlichen bedeutet der Meilenstein jedoch keinen Grund, sich zurückzulehnen und auf den bereits erreichten Erfolgen auszuruhen. Weiterlesen

Online Archivnachrichten aus Hessen 2/2025


Die zweite Heft der „Archivnachrichten aus Hessen“ für diese Jahr mit dem Schwerpunkt „Fakten und (F)Akten“ ist online verfügbar.
Regional relevant ist sicher der Tagunsbericht „Der Wilhelmsturm zu Dillenburg. Ein Oranier-Denkmal mit transnationalen Bezügen“ von Simon Dietrich (S. 60 – 67).

Online: Wittgensteiern Zeitungen von (1882, 1888, 1891) 1894 bis 1931


Die „Wittgensteiner Zeitung“ ist in das NRW Zeitungsportal eingestellt worden. Es handelt sich um ein umfangreiches Blatt mit längerer Laufzeit, unterschiedlichen Titeln, Paralleltiteln und Beilagen. Die Ausgaben sind direkt aus Privatbesitz digitalisiert worden.
Die Zeitung erschien erstmals mit einer Probenummer am 19. Juni 1876. Der Titel war zunächst „Wittgensteiner Wochenblatt“ und wöchentlich erschien die Zeitung dann regelmäßig samstags bis September 1894. Dann änderte die Zeitung den Titel, hieß ab dann „Wittgensteiner Zeitung“ und kam ab Oktober 1894 zweimal wöchentlich heraus (Mi, Sa). Weitere Änderungen des Erscheinungsverlaufes erfolgten 1919 (3 x wöchentlich) und April 1928 (6 x wöchentlich). Die letzte digitalisierte Ausgabe erschien Ende 1931. Sie erschien danach aber weiter und musste erst zum 31. März 1943 eingestellt werden. Weiterlesen

Online: Andrea Ammendola: Gelebte und potenzielle Kooperation zwischen

(Landes-)Bibliotheken und Archiven in NRW in: o-bib. Das offene Bibliotheksjournal 4/2025
„Abstract: Bekanntlich sind Archive und Bibliotheken große und wichtige Player für den Erhalt des kulturellen Erbes eines Landes. Während Archive sich insbesondere auf handschriftliche und unikale Akten und Urkunden konzentrieren, deren Großteil sie zuvor bewerten, verfolgen Bibliotheken einen anderen Ansatz. Sie makulieren i.d.R. wenig und bauen ihren Bestand auf der Grundlage von Sammelrichtlinien und bestimmten Sammlungsschwerpunkten selbst auf. Anhand bestehender Kooperationsprojekte zwischen kommunalen Archiven und den drei Universitäts- und Landesbibliotheken in NRW soll in diesem Praxisbericht deutlich gemacht werden, weshalb gerade Landesbibliotheken und Archive künftig (noch) stärker und ggf. arbeitsteilig zusammenarbeiten sollten, um nicht nur die knapp vorhandenen Ressourcen zu schonen, sondern um auch möglichst effektiv und (digital) nachhaltig das kulturelle Erbe eines Landes für die Nachwelt zu bewahren.“
Link: https://doi.org/10.5282/o-bib/6170

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Online: Reichs-Kino-Adressbuch 1920/1921


Die Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf hat vor kurzem einen Band des zwischen 1919 und 1942 nachgewiesen, in Berlin erschienen Adressbuchs online verfügbar gemacht. Für das Kreisgebiet konnten Kinos in Siegen, Hilchenbach und Bad Laasphe nachgewiesen werden.

R.I.P. Ottfried Dascher (1936 – 2025)

Ottfried Dascher leitete von 1971 bis 1992 das westfälische Wirtschaftsarchiv in Dortmund und von 1992 bis 2001 das Nordrhein-Westfälische Hauptstaatsarchiv in Düsseldorf.

Weitere Informationen:
– Almut Horstmann:: Erlebte Geschichten – Der Historiker Ottfried Daschner (Interview), auf: WDR 5 (31. August 2021; 22:17 min)

– Seite „Ottfried Dascher“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 15. Juli 2025, 21:33 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ottfried_Dascher&oldid=257931375 (Abgerufen: 16. Dezember 2025, 12:04 UTC)
– Karl-Peter Ellerbrock: Die Geschichte der Wirtschaft war sein Leben: Nachruf auf Ottfried Dascher (1936-2025), auf: nordstadtblogger.de, 15. Juli 2025
– Kathrin Baas: Ottfried Dascher (1936 – 2025), in Archivpflege in Westfalen-Lippe, 103 (2025), S. 68
– Matthias Meusch: Verabschiedung des Leiters des Hauptstaatsarchivs Düsseldorf Prof. Dr. Ottfried Dascher. In: Archivar. Band 55, Nr. 2, Mai 2002, S. 133–135

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