siwiarchiv-Adventskalender 6/2019

Link- und Recherchetipps zum Komponisten und Konzertmeister Bernhard Hupfeld (1717 – 1796), der zwischen 1737 und 1740, sowie von 1751/53 (?) bis 1775 in Berleburg wirkte.

Links:
– Hupfeld, Bernhard, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd103905480.html [05.12.2019].
Seite „Bernhard Hupfeld“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 28. Oktober 2019, 09:08 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bernhard_Hupfeld&oldid=193526582 (Abgerufen: 5. Dezember 2019, 13:25 UTC)

Literatur:
– Johannes Beulertz: Musik am Hofe zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg, Band 1: Musikgeschichte bis 1800, Dortmund 2001, S. 4, 41, 45, 53, 54, 55, 56, 59, 60, 62, 63, 64, 66 – 81, 83 – 91, 94, 101, 102, 115, 116, 124, 139, 140, 158, 161
– Johannes Beulertz: Musik am Hofe zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg, Band 2: Musikbibliothek – ein kommentiertes Inventar des Musikschrifttums, der Musikalien und des Instrumentariums (SWB Mus. Kat.), Dortmund 2001, S.9, 11, 16, 116, 170, 189, 196 – 203, 419, 456, 481, 483, 496, 502

Archive:
– Universitätsarchiv Marburg, Bestand 305 a (305 a Rektor und Senat) Nr. 6357, Personalia der Konzertmeister, 1733, 1748, 1765-1782, 1793-1816, 1833
– Stadtarchiv Kassel, Bestand S 1 (Personenbezogene Sammlung (hauptsächlich Zeitungsausschnitte)) Nr. 4564

siwiarchiv-Adventskalender 3/2019


Der finnische Lauten-Spieler Arto Wikla interpretiert hier ein anonymes Arrangement des Telemann-Liedes „Kom ach kom mein wehrtes Leben“ (TWV 36:10), das sich im „Wittgenstein Lauten-Buch“ f.2r. befindet.

Literatur zum Wittgensteiner Lauten-Buch:
– Bauer, Eberhard: Das „Wittgenstein Lauten-Buch“. Eine interessante Entdeckung, in: Wittgenstein, Jg. 99 (2011), Bd. 75, Heft 3, 107-112
– Rösel, Matthias (Hg.): Das Wittgenstein Lauten-Buch Teil 1, Faksimile in 115% der orig. Größe, Lübeck 2010, 40 Seiten, Teil 2, Principia der Laute, Lübeck 2010 [Besprechung: Joachim Lüdtke in: Lauten-Info 2010/4, S. 27]

Archivwelt-Blog der Archivschule Marburg ist online

„Das Blog ist seit kurzem online und unter https://archivwelt.hypotheses.org/ erreichbar. Ziel dieses Blogs ist es, eine Diskussionsplattform zu Themen des Archivwesens zu schaffen, auf der kontrovers und quer zum Fachdiskurs diskutiert werden kann. Wir freuen uns über Ihre Anregungen und Kritik, Fragen, Kommentare und Meinungen!
Bitte beachten Sie aber, dass wir keine Ankündigungen von Veranstaltungen veröffentlichen und dass in unserem Blog die dort näher erläuterte Netiquette gilt.
Die Redaktion hat Dr. Irmgard Christa Becker übernommen, das Redaktionsteam besteht aus den hauptamtlichen Dozenten der Archivschule (Dr. Karsten Uhde, Dr. Dominik Haffer, Dr. Niklas Konzen, Dr. Robert Meier, Prof. Dr. Thomas Henne) und Christian Rausch.
Das Blog wird eröffnet mit einem Beitrag von Prof. Dr. Thomas Henne zum Thema „100 Jahre Bundesarchiv? Anmerkungen zu einem Grußwort bei der Tagung ‚100 Jahre Reichsarchiv‘ und zum Tagungsbericht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.
Quelle: Archivschule Marburg
Die archivischen Blogs Archivalia und Archive 2.0 berichteten bereits über das neue Blog und die ersten Reaktionen.

Ausstellung „Honoré Daumier – Die menschliche Komödie“.

Honoré Daumier, Robert Macaire als Arzt, 1836, Handkolorierte Lithografie © Kunstmuseum Pablo Picasso Münster

Noch bis zum 5. Januar 2010 zeigt das Siegerlandmuseum im Oberen Schloss in Kooperation mit der Sparkasse Siegen und dem Picasso Museum Münster die Ausstellung „Honoré Daumier – Die menschliche Komödie“.

Honoré Daumier (1808-1879) gilt als der humorvollste Chronist des modernen Massenzeitalters. Mit spitzer Feder beschreibt der Karikaturist Charaktere und ihre menschlichen Schwächen, die auch heute noch sehr aktuell sind. Der berühmte französische Schriftsteller Honoré Balzac gab ihm deshalb den ehrenvollen Beinamen „Michelangelo der Karikatur“. Weiterlesen →

Sohlstätten im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein

Aus gegebenem Anlass –https://www.siegener-zeitung.de/netphen/c-lokales/es-folgt-der-zusammenschluss-mit-zwei-waldgenossenschaften_a187582 – war das Kreisarchiv mit einer Recherche zur Geschichte der Sohlstätten im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein betraut.
In den Beständen des Kreisarchivs konnten keine einschlägigen Akten ermittelt werden.
In Blick in die lokale Literatur zeigte nur Ergebnisse für das Siegerland:
– Behlen, Heinrich (1950): Wie entstand die Sohlstätten-und Haubergverfassung? Ein Beitrag zur Siegerländer Wald-und Ackergeschichte –in: Unser Heimatland, 1950, S. 124/125.
– Delius, Walter: Hauberge und Haubergsgenossenschaften des Siegerlandes : eine rechtsgeschichtliche und dogmatische Untersuchung, Breslau 1910 S. 29 – 36
– Krasa, Otto: Altsohlstättenbesitz im Siegerland und in den Nachbargebieten, in: Unser Heimatland Jg. 30 (1962), S. 12 – 15
– Oschu? (1962):Solange der Wind weht und der Hahn kräht –Neues Landesgesetz regelt Ablösung des Altsohlstättenrechtes –Feuerstelle und Waldbesitz eng verknüpft –in: Siegener Zeitung v. 9. Januar 1962, Blatt 2.
– [Peter, Andreas (2001):Eine bodenrechtliche Dokumentation altrechtlicher Gemeinschaften in ländlichen Räumen –Inst. F. Städtebau, Bodenordnung und Kulturtechnik, Bonn: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, 2001]
– Ring, Wilhelm (1952): Sohlstättenrecht, in: Siegerland, Band 29, 1952, S. 27-32.
– Ring, Wilhelm: Die Siegerländer Sohlstättengenossenschaften, in: Unser Heimatland Jg. 25 (1957), S. 64.
– Schäfer, H.J.: Altsohlstättenrecht und Deuzer Konvention. Ein Beitrag zur ungeschriebenen Geschichte des Sohlstättenrechts im Siegerland, in: Heimatland Jg. 11 (1936), S. 115 – 119, 136 – 141.

Die Fundstellen legen nahe, dass in den Archiven der Städte und Gemeinde auch Unterlagen zu Haubergs- bzw. Waldgenossenschaften sowie zum Hudewesen zu Rate gezogen werden sollten.
Falls es sich um Genossenschaften handelt, müssten diese als Körperschaft des öffentlichen Rechts.eigentlich archivpflichtig sein.

Online: „Die Zukunft der Vergangenheit in der Gegenwart

Archive als Leuchtfeuer im Informationszeitalter“

„2016 hat das Institut für Österreichische Geschichtsforschung erstmals die Archivwissenschaft als Ausgangspunkt seiner internationalen Jahrestagung bestimmt. Der Tagungsband versammelt achtzehn Beiträge zu vier Themenbereichen: „Kategorisierung – Neue Quellenkunde im Archiv“, „Überlieferungsbildung und Bewertung“, „Informationsaufbereitung und Vermittlung“ sowie „das Archiv in seiner Umwelt“.

Die Beitragenden skizzieren vielfältige Möglichkeiten der Archive, um im Informationszeitalter bestehen zu können. Wenn auch zahlreiche Herausforderungen zu meistern sind, kann optimistisch in die Zukunft geblickt werden: Archive als Bastionen zur Wahrung verlässlicher Informationen in Zeiten der Verhandelbarkeit von Faktizität.“

Die Publikation kann als kostenloses PDF auf der Verlagsseite herunter geladen werden.