Musikhinweis: Busch-Quartet spielt Beethovens Streichquartette

Zusammenarbeit des Max-Reger-Instituts mit dem Label Pristine Audio

Das Busch-QuartettAdolf Busch, Violine, Bruno Straumann, Violine, Hugo Gottesmann, Bratsche, Hermann Busch, Cello – spielte 1951 die Beethoven-Streichquartette 1, 9, 13 und 14 sowie Mendelsohns Capriccio in e-Moll.

Quelle: Pristine Classical mit Hörbeispiel

Musikhinweis: Fritz Busch „The Hamburg Concert“ (1951)

Zusammenarbeit des Max-Reger-Instituts mit dem Label Pristine Audio

Im Februar 1951, bei seiner Rückkehr nach Deutschland, dirigierte Fritz Busch das Sinfonie-Orchester des Nordwestdeutschen Rundfunks in der Hamburger Musikhalle. Auf dem Programm standen die Ouvertüre  zu „Benevenuto Celline“ von Hector Berlioz, Max Reger „Hiller-Variationen“ und Robert Schumann 4. Sinfonie.

Quelle: Pristine Classical mit Hörbeispiel

Roetzel-Orgel in Oberfischbach wird 200 Jahre alt

Foto: Jasmin Maxwell-Klein

Es sollte ein musikalischer Gottesdienst werden, aber zuerst wurde es am Sonntag ganz still in der Evangelischen Johanneskirche in Oberfischbach. „Lassen Sie uns leise werden und hören, wie es wohl war, als vor 200 Jahren zum ersten Mal die Orgel erklang“, sagte Pfarrer Michael Junk zu den zahlreich erschienenen Gottesdienstbesuchern. Denn bevor im Jahr 1820 das Instrument von Orgelbaumeister Georg Wilhelm Christian Roetzel in Dienst genommen wurde, war es musikalisch ziemlich ruhig in der Johanneskirche: Es gab nämlich keine Orgel. 200 Jahre später, am passenden Datum 2.2.2020, kehrte noch einmal gespannte Stille ein, bevor Organist Jürgen Poggel klanggewaltig mit „Herr Christ, der einig Gottes Sohn“ von Johann Sebastian Bach den Jubiläumsgottesdienst musikalisch eröffnete.

Die Roetzel-Orgel ist die älteste Orgel des Siegerlandes und die einzige Schleifladenorgel der Region. Orgelbauer Roetzel gestaltete das Instrument im klassizistischen Stil mit imposanten Säulen, gekrönt von einem goldverzierten Dach. Es folgte eine wechselhafte Geschichte: Während die Orgel die ersten 100 Jahre unversehrt blieb, wurden im Ersten Weltkrieg wie vielerorts Zinnpfeifen ausgebaut, für die Rüstungsindustrie eingeschmolzen und durch Pfeifen aus Zink ersetzt. Bei einer späteren Modernisierung wurden weitere Pfeifen ausgetauscht. Weil sie aber eingelagert wurden, konnte die Orgel Jahre später originalgetreu restauriert werden. Weiterlesen

Heute vor 25 Jahren: 1. Konzert des Studios für Neue Musik an der Universität Siegen

Heute, 20:00: Jubiläumskonzert „WIE DIE ZEIT VERGEHT. 25 Jahre Studio für Neue Musik“ in Zusammenarbeit mit dem Apollo-Theater Siegen. Kuss-Quartewtt spielt Musik von Ludwig van Beethoven, Martin Herchenröder, Bruno Mantovani, Enno Poppe und Aribert Reimann

Seit 1995 stehen Neue und neuste Musik im Fokus. Musikalische Avantgarde fernab der Metropolen, sozusagen ‚auf dem Lande‘? Kann so etwas gelingen? Als 1995 das Studio für Neue Musik der Universität Siegen ins Leben gerufen wurde, war genau das das Ziel: Neue und neuste Musik für jeden erlebbar zu machen, nicht dort, wo es sie schon lange gab, und nicht als elitäres Festival für ohnehin schon Eingeweihte, sondern als neuartigen, lebendigen musikalischen Baustein im kulturellen Mosaik in einer Universitätsstadt – für Studierende als Ergänzung der universitären Lehre und für die regionale Öffentlichkeit als Angebot für Neugierige, oder mehr: als Angebot, das dazu angetan war, neugierig zu machen. 2020 wird das Studio für Neue Musik nun „25“, ….

Zwei Elemente prägen seither die Veranstaltungsreihe – studentische Aufführungen, Performances und Projekte auf der einen Seite und Konzerte internationaler Spitzenmusiker auf der anderen. Denn: „Neue Musik muss live und auf höchstem künstlerischem Niveau gehört werden, nur so haben Hörerinnen und Hörer die Möglichkeit, ihre faszinierende Vielfalt zu erfahren und sie als angemessenen Ausdruck unserer Zeit und unserer Perspektive auf die Welt zu erleben“, sagt Martin Herchenröder (Foto links, Fotograf Armin Zedler), der die Reihe 1995 kurz nach seinem Dienstantritt als Professor an der Siegener Universität ‚erfand‘ und der sie seitdem künstlerisch und organisatorisch leitet. Weiterlesen

siwiarchiv-Adventskalender 19/2019

In der Überlieferung Leipziger Musikverlage im Sächsischen Staatsarchiv Leipzig finden sich mehrere einschlägige Archivalien mit geschäftlicher Korrespondenz der Verlage sowohl mit Fritz Busch als auch mit Adolf Busch. Die Archivalien reichen von 1910 bis 1934; eine Auswertung ist siwiarchiv nicht bekannt.

1) Fritz Busch
Sächsisches Staatsarchiv, 21081 Breitkopf & Härtel, Leipzig, Nr. 2045, Geschäftskorrespondenz mit Fritz Busch, 1910 – 1923
Sächsisches Staatsarchiv, 21081 Breitkopf & Härtel, Leipzig, Nr. 2046, Geschäftskorrespondenz mit Fritz Busch, 1923 – 1934

Sächsisches Staatsarchiv, 21070 C. F. Peters, Leipzig, Nr. 0367 Eingegangene Briefe von Fritz Busch (Dirigent, Pianist), Aachen, Stuttgart, 1913, 1918, 1921

2) Adolf Busch Weiterlesen