Lesesaal des Stadtarchivs Siegen wieder offen

Der Lesesaal des Stadtarchivs Siegen ist ab heute wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Zum Schutz des Publikums wie des Archivpersonals kann die Öffnung vorerst nur eingeschränkt mit Auflagen erfolgen. Möglich ist ein Besuch dienstags und mittwochs, jeweils von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie donnerstags von 10.00 bis 19.00 Uhr. Um die Einhaltung der Sicherheitsabstände zu gewährleisten, stehen im Lesesaal vorerst nur drei Arbeitsplätze zur Verfügung. Die Präsenzbibliothek kann ebenfalls besucht werden. Es findet aber keine Fachberatung im Lesesaal statt. Nicht genutzt werden kann das Mikrofilmlesegerät im Technikraum.

Des Weiteren ist eine Voranmeldung per E-Mail an stadtarchiv(at)siegen.de – mindestens einen Werktag vor dem geplanten Archivbesuch – während der Geschäftszeiten montags bis freitags von 9.00 bis 15.00 Uhr erforderlich. Die Voranmeldung wird vom Stadtarchiv schriftlich bestätigt. Besucherinnen und Besucher sollten bei der Anmeldung das Datum und die Uhrzeit des geplanten Besuchs sowie eventuell benötigte Archivalien, vor allem Zeitungsbände und Personenstandsregister, angeben. Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes (FFP2-Maske oder medizinische Maske) ist verpflichtend.

Quelle: Stadt Siegen, News, 8.3.2021

Werbung: Archiv-Merchandise für einen guten, archivischen Zweck


Auf Twitter wurde Archiv-Merchandise gewünscht. Ein Kollegin aus Darmstadt hat sich des Themas angenommen und ein paar einfache Designs entwickelt, die hier auf unterschiedlichen Produkten bestellt werden können: https://www.redbubble.com/de/people/Irrstern/shop?asc=u
Der Erlös (abzüglich Herstellungskosten und Pauschale der Plattform = ca. 20% des Verkaufspreises) geht als Spende an das Archiv der Jugendkulturen
Gerne werden noch Vorschläge für weitere Motive oder Wünsche zu den bereits vorhandenen Motiven (andere Platzierung, Farben, etc.) angenommen. siwiarchiv hat übrigens eine Vorschlag bereits beigesteuert. Wer weiß welchen?

Audio: Wohin steuert das Haus der Geschichte des Landes NRW? (WDR 3)

„Behrens-Bau“, Dezember 2018

„Am 23. August 1946 ist das Land NRW durch Militärverordnung der britischen Besatzungsmacht entstanden. Ein Jahr später wurde das Land Lippe eingegliedert. Im sogenannten „Behrens-Bau“ am Düsseldorfer Rheinufer, unweit des Landtages, war der Amtssitz des ersten Ministerpräsidenten. In dem historischen Bau soll das Haus der Geschichte des Landes Nordrhein-Westfalen entstehen. Ende August wird eine erste Jubiläumsausstellung gezeigt.

Welche Themen werden behandelt, wie wird die Landes-Geschichte erzählt, was hat es mit dem Bindestrich-Land auf sich, wie ist die Struktur des neuen Hauses?

Darüber diskutiert Michael Köhler mit seinen Gästen: Weiterlesen

Save the date: Archivcamp “Archive – Offen für alle?!”

#closedbutopen war das große Thema, unter dem das Jahr 2020 für viele Archive dank Corona stehen musste. Passend zu den damit verbundenen, teils neuen Herausforderungen möchten wir mit euch am 29. und 30. April 2021 dem Thema “Archive – Offen für alle?!” nachgehen.
Gerade unter den im Moment geltenden Einschränkungen hat das Thema Kollaboration und Innovation vor allem im Digitalen auch für Archive neue, größere Bedeutung gewonnen. Als ersten Einstieg in ein digitales Diskussionsformat hat der Arbeitskreis “Offene Archive” im Verband deutscher Archivarinnen und Archivare sich daher für die Umsetzung des ArchivCamps als digitale Veranstaltung entschieden. Angesichts der aktuellen Veränderungen und gesellschaftlichen Diskussionen freuen wir uns auf eure Beiträge. Weiterlesen

Einrichtung eines Arbeitskreis „Aufarbeitung der historischen Hintergründe von Straßennamen in Siegen“

In der heutigen Sitzung des Rates der Stadt Siegen wird über die Einrichtung des Arbeitskreises über die Strassennamen entschieden werden. Aus der Vorlage gehen folgende Mitglieder hervor (S. 8):

[Anm.: Das Bild wurde am 12.7. ausgetauscht, nachdem es zu Beleidigungen und Bedrohungen gegenüber Arbeitskreismitglieder gekommen ist]

Die Geschäftsführung liegt bei der städtischen Kulturabteilung. Es fällt auf, dass im Gegensatz zu anderen ebenfalls heute eingerichteten Gremien keine weiteren externen Mitglieder (z. B. Historiker*innen, Vertreter*innen von Migrat*innen oder für Gleichtstellungsfragen) vorgesehen sind.

Hilchenbach: Kranzniederlegung am Gedenkstein zur Judenverfolgung

Jährliche Kranzniederlegung am Gedenkstein am 28. Februar. Morgen jährt sich der Tag der Deportation von Elisabetha „Gerti“ Holländer und ihrem 10jährigen Sohn Lothar Holländer.

Kranzniederlegung Gedenkstein 2020

An diesem Jahrestag veranstaltete die Stadt Hilchenbach bisher eine Gedenkstunde, um an das schreckliche Schicksal der Hilchenbacher Jüdinnen und Juden, die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland geworden sind, zu erinnern. Dazu wurde am Gedenkstein an der Ecke Marktplatz und Hilchenbacher Straße ein Kranz niedergelegt. Weiterlesen