Projekt „Zeit.Raum Region – Das neue Siegerlandmuseum“ der Stadt Siegen mit zweitem Stern ausgezeichnet

Multimediale Objekte sollen fester Teil der Ausstellung im neuen Siegerlandmuseum werden. (Foto: Stadt Siegen/Siegerlandmuseum)

Noch ist der alte Hochbunker in der Siegener Oberstadt ein grauer ungenutzter Betonbau. Schon bald soll hier das neue Siegerlandmuseum erstrahlen. Multimedial, lehrreich und spielerisch sollen Besucherinnen und Besucher dort künftig die Stadt- und Regionalgeschichte erleben können.
Im Rahmen der REGIONALE 2025 hat der zuständige Ausschuss das Vorhaben der Stadt Siegen mit dem zweiten von drei möglichen Sternen ausgezeichnet. Das Siegerlandmuseum im Oberen Schloss benötigt mehr Platz – und möchte Geschichte und Kultur modern vermitteln. Genau dort setzt das Projekt „Zeit.Raum Region“ der REGIONALE 2025 an. Nur wenige Meter vom Hauptstandort entfernt, entsteht in einem alten Hochbunker ergänzend das „neue Siegerlandmuseum“, das kulturelle Bildung ganz neu vermitteln möchte.

Eine digitale Reise durch Zeit und Raum

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Fotokalender 2021 „Historisches Hilchenbach“: Kalender im Verkauf

Schönste Fotos in einer Ausstellung zu sehen

„Die Freude am Hilchenbacher Fotokalender reißt nicht ab. Auch in diesem Jahr haben die Mitarbeiterinnen der Touristik-Information erneut viele beeindruckende Einsendungen erhalten. Der Kalender für das Jahr 2021 läuft unter dem Motto „Historisches Hilchenbach“. So sind einige interessante historische Aufnahmen von alten Straßenumzügen, Hausansichten und schönen Plätzen in Hilchenbach eingereicht worden.

Die Mitarbeiterinnen der Touristik-Information freuen sich, dass auch bei der mittlerweile neunten Auflage das Interesse noch so groß ist und viele Bürgerinnen und Bürger mit einer Einsendung teilgenommen haben. Insgesamt sind über 120 eingesendete Fotografien von 21 Teilnehmern in der Touristik-Information abgegeben worden. Weiterlesen

Publikation „Archäologie in Westfalen-Lippe 2019“ erschienen

Umschlag des neuen Bandes mit dem Dolch aus dem Römerlager Haltern.
Foto: LWL-Archäologie für Westfalen/S. Brentführer

„Ein römischer Dolch aus Haltern am See, der größte eisenzeitliche Waffenfundplatz Nordrhein-Westfalens auf dem Wilzenberg und ein Münzschatzfund aus dem 14. Jahrhundert zeigen, wie vielfältig die archäologische und paläontologische Landschaft Westfalens ist.
In der neuen Publikation „Archäologie in Westfalen-Lippe 2019“ des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) erfahren Leser auch etwas über europäische Austauschnetze in der Steinzeit, Archäologie mit Sprengstoff und wiederentdeckte Kirchen. In insgesamt 79 Beiträgen informieren 98 Autorinnen über die aktuellen Forschungsergebnisse aus Archäologie und Paläontologie und die größten Ausstellungen in Westfalen im Jahr 2019.

Auf 340 Seiten laden LWL-Archäologie für Westfalen und die Altertumskommission für Westfalen die Leser zu einer Reise zu den verschiedensten Fundplätzen und in verschiedene Epochen ein: Steinzeitliches aus dem Münsterland, Dolche im Ruhrgebiet und keltisches Eisen im Sauerland. Zehn Jahre Forschung seit Erscheinen des ersten Bandes der Reihe haben zu zahlreichen neuen Ergebnissen geführt. Daher war es an der Zeit, eine aktualisierte Neuauflage der großen „Zeittafel für Westfalen“ zu veröffentlichen. Die auch bei Studenten beliebte Übersicht liegt dem Band bei und kann wieder herausgenommen werden. Weiterlesen

Kalender „Denkmal des Monats 2021“ erschienen

Der Kalender „Denkmal des Monats 2021“ der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne in NRW/Regionalgruppe Südwestfalen ist da. Ab sofort kann er zum geförderten Preis von 11,00 Euro/Stück i erworben werden. Die Auflage ist auf 1.500 Exemplare limitiert.
In dem Kalender präsentieren die zwölf Mitgliedsorte der Regionalgruppe jeweils eins ihrer geschichtsträchtigen und glanzvollen Objekte. Jedes Gebäude wurde mehrfach fotografiert – die unterschiedlichen Perspektiven geben einen umfassenden Einblick und offenbaren zahlreiche Besonderheiten und Details. Ergänzt wird jede Fotoseite um ein Informationsblatt, welchem nicht nur die Geschichtsdaten des Denkmals zu entnehmen sind, sondern auch Hinweise auf weitere Sehenswürdigkeiten in der Stadt, auf die Erreichbarkeit der Örtlichkeit und auf Kontaktdaten von Ansprechpartnern. Diese Informationsblätter können für einen Besuch einfach herausgetrennt und mitgenommen werden. Weiterlesen

siwiarchiv-Adventskalender 5/2020

Nach der diesjährigen Kommunalwahl hat das Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein erste Ausschussprotokolle vergangener Legislaturperioden erhalten. Den Anfang machte hierbei  – der räumlichen Nähe wegen – der Kulturausschuss. Die Unterlagen befinden sich zurzeit in der archivischen Bearbeitung:

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Zur Verehrung der Hl. Barbara im Siegerland

“ ….Barbara (4.12.). Legendäre Heilige und Märtyrerin. Eine der 14 Nothelfer, Patronin des Bergbaus, der Artillerie.

Auf St.-Barbara-Tag durfte nicht geschmiedet werden.
Patrozinien: Kapellen zu Betzdorf und Nenkersdorf.
Altar: Nikolaikirche zu Siegen (vorreformatorisch).
Glocken: Brachbach, Dermbach, Herdorf, Kaan-Marienborn, Kirchen, Nenkersdorf.
Kunst: Betzdorf, Mudersbach, Wehbach.
St.-Barbara-Straße zu Betzdorf, Barbaraweg zu Siegen.
St.-Barbara-Schule zu Mudersbach.
St.-Barbara-Fenster in der Kirche des Bergmannsdorfs Dermbach.
Barbarafeiern der kathol. Bevölkerung im Knappensaal zu Herdorf.
Barbarazweige (Kirschzweige), am 4.12. gepflückt, blühen am Weihnachtstag.
Sage von Adolf Wurmbach. ….“
aus: Irle, Lothar: Heilige in Verehrung und Volkstum des Siegerlandes, Siegen 1969, S. 98

Karl Heupel gibt auf seiner Homepage umfangreiche Informationen für die Grundschulen zur bergmännischen Verehrung der Hl. Barbara

Die Barbara-Verehrung war auch zuletzt Bestandteil einer Ausstellung des 4Fachwerk-Museums in Freudenberg und einer Vitrinenpräsentation des Siegener Stadtarchivs.

siwiarchiv-Adventskalender 4/2020

Die Bestandsergänzung mit audiovisuellen Dokumentationsgut erfolgt in Archiven zunehmend auf digitalem Weg. Die nachfolgenden Bilder wurden dem Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein via Facebook zur Verfügung gestellt. Sie zeigen Maifeierlichkeiten, die nach 1933 in Bad Berleburg stattgefunden haben – mehr ist leider nicht bekannt. Daher sind alle weiteren Informationen herzlich willkommen:

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Siegen: Restaurierung bedeutsamer Familiengruften hat begonnen


Die für die Stadtgeschichte bedeutsamen Familiengruften auf dem Lindenbergfriedhof sollen vor dem Verfall gerettet werden. Im Auftrag der städtischen Grünflächenabteilung haben die Vorarbeiten zur Sanierung und Restaurierung der regionalgeschichtlich einmaligen Grabstätten begonnen.

Hier fanden im Kaiserreich führende Familien der Stadt Siegen ihre letzte Ruhestätte. Am Ende des Gruftenwegs werden zunächst die Grabstätten Nr. 1 bis 3 (Gruften Meinhardt/Knebel 1903, Kreutz 1895, Dünninghaus) saniert. Der Bereich ist deshalb für Friedhofsbesucherinnen und -besucher voraussichtlich bis Donnerstag, 26. November 2020, während der Rückbauarbeiten nur eingeschränkt durchgängig. Nach Angaben der Friedhofsverwaltung können die gegenüberliegenden Gräber aber aufgesucht werden. Ziel ist, den historischen Bestand der Anlage im Rahmen der mehrere Monate dauernden Restaurierung langfristig zu sichern. Weiterlesen