Das „Gedächtnis des Landes“ – die Datensicherung im Landesarchiv NRW

Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage 4820 vom 12. Januar 2021 des Abgeordneten Sebastian Watermeier, SPD (Drucksache 17/12301)

„Vorbemerkung der Kleinen Anfrage
Das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen bezeichnet sich selbst als das „Gedächtnis des Landes“. Akten, Fotos, Filmträger (u.a.) – sie alle sind Teil des Landesgedächtnisses, Erbe der Vergangenheit und gleichzeitig als Datenbestand zukünftiger Fortschritttreiber.
Das 21. Jahrhundert wird angesichts einer immer größer werdenden Datenmenge und einer zunehmenden ökonomischen Nutzbarmachung von Datenbeständen nicht umsonst immer wieder als das „Jahrhundert der Daten“ bezeichnet.
Dabei ist die Debatte um die Sicherung von Daten nicht neu. Hätten unsere Vorfahren ihr Wissen, ihre „Daten“, nicht in irgendeiner Form gesichert, könnten wir die menschliche Geschichte kaum so exakt rekonstruieren und gleichzeitig unter immer neuen Aspekten erforschen, wie wir es tatsächlich tun können. Weiterlesen

Online: Kleiner Guide MEMORIAV für die Erhaltung von Fotografien

Anlässlich seines 25. Geburtstags publiziert Memoriav Tipps im Umgang mit Fotografien, die sich an Privatpersonen richten.Noch nie wurde so viel fotografiert wie heute. Nie zuvor gab es so viele Bildträger oder Programme und Plattformen zum Teilen oder Speichern von Fotos. Gleichzeitig waren diese Aufnahmen noch nie so gefährdet. Ein falscher Tastendruck, und sie sind verschwunden. Ein Computerausfall genügt, oder auch ein veraltetes Gerät. Kurzlebig sind auch Familienalben, lose Fotografien in Schachteln, Dias oder Negative. Daher die Frage: Wie kann man diese Bilder am besten schützen? Oder anders ausgedrückt: Wie können wir unsere persönlichen und kollektiven Erinnerungen besser bewahren?Der Kleine Guide Memoriav für die Erhaltung von Fotografien liefert als Antwort auf diese Frage einige einfache Tipps: Kleiner Guide Memoriav für die Erhaltung von Fotografien (PDF) Weiterlesen

Literaturhinweis: „Künstlerinnen und Künstler in Westfalen.

Malerei und Grafik im 19. und 20. Jahrhundert“

Titelbild zeigt des aus Bad Laasphe stammenden ZERO-Künstler Otto Piene

“ Über Biografien werden Orte, Taten, aber auch Museumsobjekte besser verständlich und leichter erfahrbar. Einem solchen biografischen Ansatz folgt eine neue zweibändige Publikation des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL): „Künstlerinnen und Künstler in Westfalen. Malerei und Grafik im 19. und 20. Jahrhundert“. Mit den beiden Künstler-Bänden startet das LWL-Museumsamt die neue Schriftenreihe „Biografien-Box“. Diese Reihe beschäftigt sich mit Menschen, zu denen Objekte in westfälischen Museumssammlungen überliefert sind.

„Die Biografien sind sehr anschaulich, sie vermitteln emotionale Nähe und liefern regionale oder individuelle Bezugspunkte. So helfen sie, auch neuartige oder komplexe historische Sachverhalte einer breiten Leserschaft zu erschließen“, sagt Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. „Mit diesem Band zeigen wir die Qualität und Breite des künstlerischen Schaffens in Westfalen-Lippe und rücken auch unterschätzte und vergessene Künstlerpersönlichkeiten Westfalens in den Blick.“ Weiterlesen

„Zeitspuren“-Linktipp: Wohn- und Amtssitz des Siegener Landrats Wolfgang Friedrich von Schenck im Oberen Schloss um 1820


Das Forschungsprojekt zur Geschichte des 19. Jahrhunderts im Gebiet des Kreises Siegen-Wittgenstein veröffentlicht auf seiner Homepage auch repräsentative Quellen, wie z. B. diese Materialien zum Wohn- und Amtssitz des Siegener Landrats Wolfgang Friedrich von Schenck im Oberen Schloss um 1820

Kommentare, Meinungen, Informationen und Anregungen zu dieser Präsentation können Sie gerne hier abgeben.
Weitere Einträge auf siwiarchiv zum aktuellen „Zeitspuren“-Projekt finden sich unter diesem Link: https://www.siwiarchiv.de/tag/zeitspuren/.

Video: Einführung in die Familienforschung

Aufzeichnung des Online-Vortrages „Einführung in die Familienforschung“ mit dem Referenten Roland Linde von der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung (WGGF) beim 1. Online-Treffen des Civilclubs Münster am 20. Januar 2021. Die Forschungen führten den Referenten unter anderm in den Altkreis Wittgensteinn.

Video: „Landwirtschaft – Das Leben im freien Grund“

Erste digitale Fotoausstellung des Heimatvereins Salchendorf e. V.

„Normalerweise präsentiert das Archivteam des Heimatverein Salchendorf mindestens einen Bildervortrag und eine Fotoausstellung im Jahr.
Die aktuelle Zeit ist leider eine ganz besondere und erfordert daher auch besondere Maßnahmen. Unser Team hat etwas für euch vorbereitet:
Eine Dokumentation über das Leben im freien Grund, mit dem Fokus auf die Landwirtschaft. Hoch interessantes Bildmaterial mit vielen Informationen, die nicht nur im freien Grund, oder im Siegerland so praktiziert wurden. Seid gespannt und schaut selbst. Wir wünschen viel Spaß beim Ansehen.
Im Anschluss würden wir uns über eine Nachricht in unserem Gästebuch freuen. Wir freuen uns über Ideen für ein weiteres Thema. Teilt uns mit, was euch besonders gefallen hat, oder was Ihr gern beim nächsten Mal sehen würdet. Kommentare dürfen auch gern direkt unter dem Video eingebracht werden. “

Wikipedia-Artikel zu Frieda Claudy (1880 – 1946)

Ende Januar 2021 hat Dieter Bald einen Wikipedia-Artikel zur Berleburger Dichterin Frieda Claudy verfasst.

s.a. https://www.siwiarchiv.de/wittgenstein-heft-iii-2020-erschienen/

Eine Aufstellung von Werken Frieda Claudys findet sich online in der Bibliographie Wittgenstein.

Siegen: Weitere Informationstafel zu „Orten der Stadtgeschichte“

Auch bei der vom Kulturausschuss beschlossenen Beschilderung von Sehenswürdigkeiten und besonderen Orten der Stadtgeschichte geht es weiter fleißig voran – s. zuletzt Niederschrift der Sitzung v. 04.09.2020 . In der vergangenen Woche konnte dafür die Informationstafel am Bahnhof in Siegen installiert werden. So können nun alle Bürgerinnen und Bürger aber auch Gäste in unserem schönen Siegen etwas über die Geschichte des Siegener Bahnhofs erfahren. Wie immer finden sich auf der Tafel selbst die wichtigsten Informationen zusammengefasst. Und für alle die noch etwas mehr erfahren wollen ist in der oberen linken Ecke ein QR-Code abgebildet. Dieser führt auf unsere städtische Homepage und versorgt alle Interessierten mit weiteren Informationen zu diesem Ort der Stadtgeschichte.

Also wenn sie eines dieser Schilder entdeckt haben, das Handy zücken und noch mehr über den Ort erfahren. Wenn Sie jetzt direkt schon mehr über die Orte der Stadtgeschichte erfahren wollen, die bereits mit den informativen Tafeln ausgestattet sind, jedoch gerade keine Zeit für einen Spaziergang haben, so können sie alle Informationen auch über www.siegen.de/ods abrufen.

Quelle: KulturSiegen, Newsletter