Heute: Versteigerung Peter Paul Rubens „Porträt einer Dame“ (1625)

Quelle: Sotheby´s

Öl auf Leinwand, 110,2 x 82 cm.

Dieses Porträt einer unbekannten, aber eindeutig wohlhabenden Frau, vielleicht etwa fünfundzwanzig Jahre alt, war bis vor kurzem unbekannt, und befand sich zuletzt in der Sammlung der Nachkommen von Charles Butler. Nach einer Reinigung und Restaurierung konnte das Werk zum ersten Mal seit fast einem Jahrhundert von Wissenschaftlern bewertet werden, und dem Werk Peter Paul Rubens´ (wieder) zugerechnet werden.
Rubens´ Porträtstil wurde in Italien geformt und ist dort am besten in seinen Porträts genuesischer Damen wie der von Brigida Spinola Doria zu sehen. Diese frühen Porträts haben, wie andere Aspekte seiner Kunst zu dieser Zeit, die Kunst des 16. Jahrhunderts als Grundlage insbesondere die Porträts von Tizian, Tintoretto und Veronese. In ihnen und in nachfolgenden Porträts belebte er traditionelle schematische Formen mit einer reichen Palette, üppiger Pinselführung, illusionistischer Verkürzung und ab etwa 1610 einer ausgeprägten Plastizität in seiner Darstellung.
Quelle: Sotheby´s

Siwiarchiv-Sommerrätsel-Spezial

Das Archivale findet sich im Fürstlichen Archiv Bad Berleburg unter der Signatur: Akten F, Nr. 400.
Für das Sommerrätsel stellen sich eine einfache, eine etwas schwierigere und eine knifflige Frage:

1) In welcher Sprache ist der Text verfasst? (Antwort einfach)

2) Von wessen Hand stammt die Notiz unten rechts (Antwort etwas schwieriger)
3) Wer ist der Autor des Textes? bitte Name und Lebensdaten angeben! (Antwort eher knifflig)

Die schnellsten richtigen Antworten werden – falls vom jeweiligen Rätsellöser oder der Rätsellöserin gewünscht – mit einem Freiexemplar aus den Publikationsreihen des LWL-Archivamtes (für Antwort 1), mit zwei Freiexemplaren (für Antwort 2) und mit drei Freiexemplaren (für Antwort 3) prämiert!
(vgl. dazu https://www.lwl-archivamt.de/de/Service/)

Rubens-Ausstellung in Paderborn eröffnet – Museumsleiter im Interview

Das Diözesanmuseum in Paderborn eröffnet die große Sonderschau „Peter Paul Rubens und der Barock im Norden“. Hier unser Interview mit dem Leiter des Museums Christoph Stiegemann. Hier geht es zur Berichterstattung: https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kr…

 

Dr. Paul Fickeler (1893 – 1959) – Forscher, Religionsgeograph, Geologe

„De mortuis nil nisi bene.“ (Sprich über Tote nur in Würde.) Nicht „bonum“, sondern „bene“: „Nicht auf Beschränkung auf den guten Eigenschaften eines Menschen, sondern Behutsamkeit bei Fehlerkritik.“ (Dr. Paul Fickeler)

aus: Bregenzer/Vorarlberger Tagblatt, 29. Juli 1927 via ANNO

    • * 07.04.1893 in Riesa
    • 1906 Ostern 1913: Fickeler erhielt Reifezeugnis auf Realgymnasium in Siegen
    • 1913/14: Paul Fickeler wechselte an Friedrich-Wilhelm-Universität (Berlin)- an Philosophischer Fakultät eingeschrieben; Philosophie enthielt auch Naturwissenschaften, u.a. Bereiche: Zoologie, Erdkunde, Experimentalchemie, organische Chemie, Geologie und er nahm an geologischen, prähistorisch- archäologischen Übungen teil.
    • SoSe 1913: Fickeler war für das Bauingenieurwesen in Berlin- Charlottenburg an der Königlich- Technischen Hochschule immatrikuliert.
    • ab WiSe 1914/15: Fickeler wechselt für Studium nach München
    • er diente als Kriegsfreiwilliger im Ersten Weltkrieg und trat am 05.08.1914 in das Inf. Reg. Nr. 160 Bonn ein; am 21.10.1914 wurde er bei einem Sturm auf Langemark schwer verwundet und war fortan kampfunfähig
    • Rest des Krieges verbrachte er als Dolmetscher für Russisch bei der Entzifferungsabteilung im Großen Hauptquartier in Bad Kreuznach
    • 1922: Bayerisches Staatsexamen für Chemie, Biologie und Geographie
    • nach Referendarjahr an Münchener Alten Realgymnasium: F. erhielt Studienassessorexamen
    • 1923: Promotion im geographischen Seminar von Prof. Erich v. Drygalski (1865-1949) mit einer Physiographischen Arbeit über das Altai-Gebirge

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Siegen: Geschichte des ÖPNV als Kunst

Insgesamt sieben Fahrzeuge werden an der 100 Meter langen Hallenwand vorgestellt. (Foto: Stadt Siegen)

Die Initiative „Siegen sind wir – Si gestalten“ hat die Hallenwand der Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd in der Siegener Marienhütte bunt gestaltet. Das Motiv zeigt die Entwicklung der Personenbeförderung. „Siegen sind wir – Si gestalten“ engagiert sich seit vielen Jahren dafür, das Stadtbild Siegens zu beleben. Eine Vielzahl von zuvor stark beschmierten Versorgungskästen und Wänden zeigt heute dank der Initiative ein freundlicheres Gesicht. Weiterlesen

Wettbewerb „Neukonzeption und Neugestaltung eines Museumskonzeptes und deren Umsetzung auf der und um die Ginsburg“

Am Freitag (3. Juli) fand die Jurysitzung zu diesem Wettbewerb in Hilchenbach statt. Mit den Vorbereitungen des Wettbewerbs wurde Ende 2019 begonnen. Der Wettbewerb erfolgte in Form eines offenen, zweiphasigen Qualifizierungsverfahrens:


Phase 1:
Bewerbungsphase (öffentliche Ausschreibung); fand i.W. im 1. Quartal 2020 statt

Phase 2:
Wettbewerbsphase (3 Teilnehmer); fand i.W. im 2. Quartal 2020 statt

Wettbewerbsbetreuendes Büro:
Loth Städtebau + Stadtplanung, Siegen
Frau Christine Loth und Mitarbeiterin Alexandra Franck

  • Nach intensiver Beratung und eindeutiger Entscheidung der Jury ist das Ergebnis wie folgt ausgefallen:
    Es wurde ein 1. Preis verliehen und anstatt eines 2. und eines 3. Preises, entschied das Preisgericht zwei 2. Preise zu verleihen.

1. Preis

Good to know, Kristine Fester und Patrizia Widritzki, Köln, zusammen mit Simple GmbH, Christoph Mäurer, Köln Weiterlesen

Burbach: »Streifzüge«-Vorträge veröffentlicht

Die Vortragsreihe aus dem Jubiläumsjahr 2019 ist jetzt als Buch erschienen Kirchengemeinde, Gemeinde und Heimatverein Burbach veranstalteten im zurückliegenden Jubiläumsjahr gemeinsam neun spannende „Streifzüge“, die durch mehr als 800 Jahre Burbach führten. Von dieser Zeitreise durch das Leben und die Geschichte unseres Dorfes erzählt das nunmehr vorliegende gleichnamige Buch. Vergangenes soll dankbar verstanden, Gegenwärtiges verantwortlich gestaltet und Zukünftiges getrost unter die Füße genommen werden. Weiterlesen