Einsteiger-Kurs: Lesen alter Handschriften

Mo. 23.09.2019 – Mo. 09.12.2019, 10 Abende, 19:30 Uhr – 21:00 Uhr
Bad Berleburg, Berufskolleg Wittgenstein, Am Breitenbach 1

“Wer hat nicht schon zu Hause alte Briefe, Omas Poesie-Album oder ältere Dokumente gefunden und stand vor dem Problem, diese nicht lesen zu können. Dasselbe Problem stellt sich häufig, wenn man mit Hilfe der Kirchenregister Familienforschung betreiben will.
Allen denen will dieser Kurs Hilfen an die Hand geben. Anhand von lustigen, informativen und geschichtlich interessanten Texten aus dem 19. bis 16. Jahrhundert kann das Lesen der Sütterlin-Schrift und der deutschen Kurrentschrift gelernt und geübt werden.”

Kosten: 60,00 €
Leitung: Klaus Homrighausen
Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Programm

Siegen: Alternativer Stadtrundgang

Sonntag, 22. September, 15.30-17.00 Uhr, Treffpunkt: Eingang KrönchenCenter, Markt 25

“Der Gang führt entlang der Geschäfte ehemaliger jüdischer Inhaber, der Stolpersteine und politischer Denkmäler. Thematisiert werden Diskriminierung, Verfolgung bis hin zur Ermordung sowie Widerstand und Flucht. Es werden historische Fotos gezeigt.”

Leitung: Traute Fries, Klaus Merklein
Teilnehmerbeitrag: 5 €

Quelle: Aktives Museum Südwestfalen, Veranstaltungen

Vortrag “Kaiserreich und Nationalsozialismus (1870 – 1945)”

Musikalisch-besinnliche Streifzüge durch die Geschichte der Kirchengemeinde Burbach
Freitag, 20. September 2019, 19.00 Uhr, Ev. Kirche Burbach
Referent: Raimund Hellwig, Journalist und Autor


Der mit der Reichsgründung entstandene Nationalstaat ist den Umbrüchen der Industrialisierung nicht gewachsen. Demokratie und Freiheit bleiben eingeschränkt, die zunehmende Militarisierung mündet in der „Urkatastrophe“ des 1. Weltkriegs. Der labile Zustand der Weimarer Republik lässt zu, dass die Nationalsozialisten auch in unserer Region breite Zustimmung finden. Erst die Schrecken des 2. Weltkriegs lassen das Bekenntnis des Glaubens in Burbach vernehmbar werden.

Quelle: E. Kirchengemeinde, Veranstaltungsflyer (PDF)

Vortrag: “100 Jahre VHS Die Geschichte der Volkshochschule bundesweit und in Siegen”

Fr. 20.09.2019, 18:00, Markt 25, 57072 Siegen, KrönchenCenter, Vortragsraum
Dozentin: Dr. Donatella Chiancone-Schneider

Wie entstand die deutsche Volkshochschule, welche Vorbilder hatte sie im In- und Ausland, welche Identität hat sie im Laufe der Jahrzehnte entwickelt? Der Vortrag illustriert die lange und differenzierte Geschichte einer allgegenwärtigen Institution, die praktisch ein noch lebender Teil der Weimarer Republik ist. Diese Präsentation berücksichtigt sowohl die allgemeine Geschichte dieser Einrichtung ab 1919, als rund 150 Volkshochschulen in ganz Deutschland gegründet wurden, als auch die lokale Historie von Siegen. In beiden Fällen werden weniger bekannte, aber repräsentative Aspekte der VHS-Entwicklung wie der Kunstunterricht im Wandel der Generationen und die weibliche Beteiligung an den Bildungsangeboten als Dozentinnen und Studentinnen vertieft.
Quelle: VHS Siegen, Programm

»Ungesehen – Lebensgeschichten von Sinti und Roma in Nordrhein-Westfalen«

Ausstellung ab 23. September im Kreishaus-Foyer

Autor: bikup gemeinnützige GmbH

Über Sinti und Roma wissen viele Menschen heutzutage immer noch sehr wenig und einige Vorurteile halten sich hartnäckig. Die Vielfalt der Lebenswege, die die in Deutschland lebenden Sinti und Roma beschreiten, ist vielen Menschen unbekannt. Doch warum ist das so? Warum kennen wir nicht die Anwältin, den Flüchtling, die Zugewanderten, den Journalisten, den Dirigenten, die Frau, die um ihre Kinder kämpft?

Die Ausstellung „Ungesehen – Lebensgeschichten von Sinti und Roma in Nordrhein-Westfalen“ geht diesen Fragen auf den Grund. Sie wird am Montag, 23. September 2019, um 18:00 Uhr mit einem kleinen Imbiss und musikalischer Umrahmung im Foyer des Kreishauses in Siegen eröffnet. Weiterlesen

Ausstellung “550 Jahre Asdorfer Weiher – eine der ältesten Talsperren Deutschlands”

Foto: Museum

In der Zeit vom 21. September bis zum 3. November 2019 wird im 4Fachwerk-Museum Freudenberg die Sonderausstellung „550 Jahre Asdorfer Weiher – einer der ältesten Talsperren Deutschlands“ gezeigt.
Dargestellt werden Exponate zum historischen Hintergrund, die Überlieferung in Urkunden, Münzen und Siegeln, der Kartographie, die Darstellung des Weihers in Bildern, Literatur und Presse, der Asdorfer Weiher als Biotop, Flora und Fauna in seinem Einzugsbereich, seine Bedeutung als Wirtschaftsfaktor und für die Energiegewinnung. Zugleich gilt es seinen Freizeitwert als Ausflugsziel zu bewerten.

Die Ausstellung wird eröffnet mit einem Symposion am Freitag, 20. September 2019, ab 18:30 Uhr, im großen Saal des Rathauses Freudenberg, Mórer Platz 1. Der Kurator der Ausstellung, Gottfried Theis, wird dabei die Geschichte, Nach- und Wechselwirkungen rund um die 1469 begonnene Talsperre im Freudenberger Asdorftal an der Grenze zu Rheinland-Pfalz darstellen.

Das 4Fachwerk-Museum mitten in der Freudenberger Altstadt „Alter Flecken“ wird seit 2014 ehrenamtlich (4Fachwerk Freudenberg e.V.) geführt und ist mittwochs, samstags und sonntags von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro. Sonderführungen werden auf Anfrage gerne angeboten.

Kontakt:
Kurator der Ausstellung: Gottfried Theis (Mail: GottfriedTheis@gmx.de)
4Fachwerk-Vorsitzender: Dieter Siebel (Mail: dieter.siebel@web.de)
www.4fachwerk.de, Mail: museum@4fachwerk.de

Fotoausstellung: “Verlorengegangene Berufe”

19.09.2019 bis zum 10.11.2019 Uhrzeit: zu den Öffnungszeiten des Rathauses Weidenau, Weidenauer Straße 211-213, 57076 Siegen

Bild zur Veranstaltung Fotoausstellung: Verlorengegangene BerufeDurch die Industrialisierung, Automation und das Zeitalter der IT-Entwicklung gingen viele Berufe verloren. Diese Entwicklung ist nicht mehr aufzuhalten und droht weiterhin dutzende Berufe zu verdrängen. Ziel der Foto-Ausstellung ist es, verlorengegangene Berufe im Bild festzuhalten und den Betrachtern vorzustellen. Dazu sollen einige Berufe (z.B. Hufschmied, Galvanisator von Kupfertöpfen, Schuhmacher oder Bergmann) aus dem nordwestlichen Gebiet der Türkei um Zonguldak und der Montanregion Siegerland verglichen werden, um Parallelen hervorzuheben.

Veranstalter: Veranstalter der Interkulturellen Tage (Universitätsstadt Siegen und Integrationsrat sowie Atatürkverein Siegerland e. V.)

Kontakt: Integratonsbeauftrager Torsten Büker
Telefon: 0271/404-1400
E-Mail: t.bueker@siegen.de

Quelle: Stadt Siegen, Informationsflyer “Interhulruelle Tage”

Vortrag: Dr. Jürgen Nelles, Bonn: “Der „weibliche“ Blick auf das Dritte Reich”

Die Autorin Erika Mann um 1938 (Vorlage: Dr. Jürgen Nelles)

In der neuen Ausgabe der Vortragsreihe „Siegener Forum“ geht es am Donnerstag, den 19. September 2019, um die literarischen Werke deutscher Exil-Autorinnen zwischen 1933 und 1945.

Der bebilderte Vortrag rückte christliche und jüdische Autorinnen in den Mittelpunkt, die bereits vor 1933, in der Weimarer Zeit, schriftstellerische Erfolge feiern konnten, darunter Irmgard Keun („Das kunstseidene Mädchen“), Else Lasker-Schüler („Theben“), Nelly Sachs („Legenden und Erzählungen“), Anna Seghers („Aufstand der Fischer“) oder auch Erika Mann, die Gründerin des berühmten Kabaretts „Die Pfeffermühle“. Die genannten, aber auch einige hier ungenannte, Autorinnen haben zudem nach ihrer Flucht oder Vertreibung aus Nazi-Deutschland in ihrem Exil wichtige lyrische und erzählerische Texte über ihr verlorenes Heimatland geschrieben: Keun („Nach Mitternacht“) ebenso wie Lasker-Schüler („Das blaue Klavier“), Erika Mann („Zehn Millionen Kinder“) oder Anna Seghers („Das siebte Kreuz“). Der „weibliche“ Blick auf das Dritte Reich fördert Erkenntnisse zutage, die im Rahmen der heute (mehr denn je) notwendigen Erinnerungskultur von geradezu aktueller Brisanz und akuter Relevanz zu sein scheinen. Weiterlesen

Fortgeschrittenen-Kurs: Lesen alter Handschriften

Mi. 18.09.2019 – Mi. 04.12.2019, 10 Abende, 19:30 Uhr – 21:00 Uhr
Bad Berleburg, Alte Schule Diedenshausen, Johannes.-Althusius-Str. 5

In Zusammenarbeit mit der ev. Lukas-Gemeinde im Elsoff- und Edertal.
Wer hat nicht schon zu Hause alte Briefe, Omas Poesie-Album oder ältere Dokumente gefunden und stand vor dem Problem, diese nicht lesen zu können. Dasselbe Problem stellt sich häufig, wenn man mit Hilfe der Kirchenregister Familienforschung betreiben will.
Allen denen will dieser Kurs Hilfen an die Hand geben. Anhand von lustigen, informativen und geschichtlich interessanten Texten aus dem 19. bis 16. Jahrhundert kann das Lesen der Sütterlin-Schrift und der deutschen Kurrentschrift gelernt und geübt werden.

Kosten: 60,00 €
Leitung: Klaus Homrighausen
Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Programm