„Testen, staunen, mitbieten: Schubkarren-Parcours + Versteigerung als Highlight zum Saisonbeginn“

„Das ist einer der Höhepunkte bei der Saisoneröffnung im Technikmuseum Freudenberg. Im Mittelpunkt steht ein interaktiver Schubkarren-Parcours, auf dem Besucher – Groß und Klein – aktiv werden können. Während Erwachsene eine elektrisch betriebene Schubkarre testen, gibt es für Kinder einen eigenen Slalomparcours mit Kinderschubkarren. Ergänzt wird das Programm durch eine historische 130 Jahre alte Winkelschubkarre sowie eine Charity-Auktion zugunsten des Museums. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Archivpädagogik/Bildungsarbeit
Rubens-Gemälde in Paris unterm Hammer
Es ist eine echte Rarität: Ein Gemälde des flämischen Künstlers Peter Paul Rubens wird in der französischen Hauptstadt versteigert. Der Schätzpreis liegt bei mindestens zwei Millionen Euro. © REUTERS, AFP Link zum Video: https://www.faz.net/video/rubens-gema…
Zum Vergleich s.:
– Jan Brueghel (der Ältere)/Peter Paul Rubens, Amazonenschlacht (1598), Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Gemäldesammlung, Link: https://brandenburg.museum-digital.de/object/7385
– Peter Paul Rubens, Die Amazonenschlacht, um 1618, Bayerische Staatsgemäldesammlungen – Alte Pinakothek, URL: https://www.sammlung.pinakothek.de/de/artwork/2mxqZgML8b (Zuletzt aktualisiert am 10.10.2025)
Vortrag: „Eine filmreife Biographie Victor Christoph Tuchtfeld –
Wanderprediger, Radikalpietist, Hofkaplan bei Graf Casimir und Bergbauunternehmer“
von Dr. Johannes Burkardt

Donnerstag, 16. April 2026, Beginn: 19:00 Uhr
Stadtbücherei Bad Berleburg, Dritter Ort – Bücherei der Zukunft, Poststraße 42, 57319 Bad Berleburg
Eintritt: 3,00 €
„Victor Christoph Tuchtfeld ist eine der am wenigsten bekannten, zugleich aber originellsten und spannendesten Figuren der Wittgensteienr Geschichte. Der unstete, wegen seiner mitreißenden Bußpredigten von der Amtskirche gefürchteten Wanderprediger fand 1732 bis 1741 am Berleburger Grafenhof eine dauerhafte Bleibe als Hofkaplan. Später erhielt er einen Auftrag als Wanderkatechet in der Grafschaft Berleburg. Zwischen 1738 und 1743 betrieb er – auch außerhalb Wittgensteins – zahlreiche Bergwerke, um dann plötzlich aus dem Land zu verschwinden. Wer war diese umstrittene Gestalt und wo ist er heute noch im Ländchen präsent?“
Eine Kooperation des Dritten Ortes – Bücherei der zukunft mit dem Wittgensteiner Heimatverein und der Erwachsenenbildung des Evangelischen Kirchenkreises Siegen-Wittgenstein
s. a.
Burkardt, Johannes: Berleburg – Mühlhausen – Bielefeld – Hamburg. Eine Reise des Radikalpietisten Victor Christoph Tuchtfeld im Jahr 1733, in: Jahrbuch für Westfälische Kirchengeschichte, Band 110 (2014), Seiten 73–90
Online: 2026. 700 Jahre Holzhausen

Die Redaktionsmitarbeiter Harri Hermann und Ulrich Krumm haben auf 48 Seiten die vielfältigen Facetten unseres Dorfes eindrucksvoll zusammengetragen. Wichtige Ereignisse der Dorfgeschichte und der Gegenwart werden in Erinnerung gerufen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger
haben interessante Beiträge beigesteuert. In einem werten Gastbeitrag hat sich unser Bürgermeister a. D. Christoph Ewers mit den Zukunftsperspektiven unseres Dorfes beschäftigt.
Ein Blick auf die zahlreichen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr sowie Grußworte des Bürgermeisters und des Landrates vervollständigen das Heft.
Die Sonderausgabe des Heimatspiegel Holzhausen zum Jubiläum von Burbach-Holzhausen ist als PDF-Datei auf der Seite des Heimatvereins verfügbar.
Quelle: Heimatspiegel Holzhausen, Heft März 2026, S. 2
VHS-Vortrag: „Die Ludwigsburg“: Handwerkskunst und Anekdoten aus über drei Jahrhunderten.
Di. 14.04.2026, 18:00 – 19:30 Uhr, Das neue CAPITOL, Im Herrengarten 8, 57319 Bad Berleburg
Heiner Althaus
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Ursulabuschmann, CC0, via Wikimedia Commons
Einmal im Monat wollen wir uns zu einem modernen Stammtisch zusammensetzen, die perfekte Plattform um uns gegenseitig Themen und Traditionen, Geschichte und Geschichten aus Wittgenstein näherzubringen. Es kann um historische und abenteuerliche, ernste und lustige, spannende und kurzweilige, seriöse und halbseidene Gegebenheiten und Themen gehen. Jeder Abend beginnt mit einem halb- bis maximal einstündigen Vortrag einer Heimatfreundin oder eines Heimatfreundes. Weiterlesen
LWL-Video: „Schule unterm Hakenkreuz“
„In den 1930er Jahren begleitete der Amateurfilmer Ludwig Müller den Schulalltag seiner Tochter in Plattenberg mit der Kamera. Seine Aufnahmen bieten einen seltenen und anschaulichen Einblick in das nationalsozialistisch geprägte Schulleben der 1930er Jahre. Sie zeigen, wie die Ideologien der Nationalsozialisten den Schulunterricht veränderten, und durch eingesetzte Zwischentitel benennt Müller explizit die nationalsozialistischen Erziehungsvorgaben. Dabei zeigt der Film unter anderem den Geschichtsunterricht, die Schießausbildung und Luftschutzübungen. Für die Veröffentlichung wurde Müllers Stummfilmmaterial etwas gekürzt und durch einen Kommentar thematisch eingeordnet. Das folgende Booklet liefert weitere Hintergrundinformationen zum Film“
Lern- und Gedenkort „Hilfskrankenhaus Fludersbach“

Die Arbeitsgemeinschaft „Hilfskrankenhaus Fludersbach“, derzeit bestehend aus Geschichtswerkstatt Siegen e.V. und VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein, hat ihren Konzeptentwurf für einen Lern- und Gedenkort an der Stelle des ehemaligen Hilfskrankenhaus für Zwangsarbeiter*innen in der Fludersbach in Siegen vorgelegt.
Als im Oktober des Jahres 2023 durch die hiesige Presse bekannt wurde, dass das ehemalige Kauflandgelände in der Fludersbach veräußert wurde und der darauf befindliche Supermarkt einem Neubau weichen sollte, haben sich sofort lokalhistorisch Interessierte zu Wort gemeldet. Sie wiesen darauf hin, dass das aktuelle Gebäude auf den Überresten des ehemaligen Hilfskrankenhauses für NS-Zwangsarbeiter*innen aus der Region errichtet wurde. Weiterlesen
Siegener Beiträge 30 (2026) erschienen
„Die Geschichtswerkstatt Siegen legt ihr 30. Jahrbuch vor. Mit 300 Seiten ist es prall gefüllt mit Aufsätzen zur regionalen Geschichte. Sie decken ein breites Spektrum ab und behandeln so unterschiedliche Themen wie Archäologie in Berg [Leander Wilhelm Kühn] und Bunker [Thomas Poggel], nähern sich den Biografien des unternehmerisch tätigen Theologen Tuchtfeld [Johannes Burkardt], des naturkundlich orientierten Lehrers Suffrian [Peter Kunzmann] und des Siegener Fotografen Siebel [Josef Wiesmann] an. Die Zeitgeschichte Siegens bildet mit den Anfängen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) [Bernd Plaum und Torsten Thomas], mit »Siegens neuer Mitte« [Katrin Minner] und mit dem Bunker auf dem Rosterberg einen eigenen Schwerpunkt des Bandes. Dazu zählt in einer gewissen Wese auch der Artikel zu Brambachs Haus [Christian Brachthäuser], der die jahrzehntelangen Forschungen zum Standort von Rubens Geburtshaus in Siegen abschließend zusammenfasst und umfassend präsentiert. Weiterlesen
Lese- und Gesprächskreis: „Heinrich Heines erste Liebe“
24.03.2026, 18:30 – 20:00 Uhr, Museum Netpherland

„Heinrich Heines erste Liebe“ –… war die Tochter des Scharfrichters in Goch bei Düsseldorf: Josepha, liebevoll auch „Sephchen“ genannt. Zurückblickend bezeichnete Heinrich Heine in seinen Memoiren diese Jugendliebe als „Präludium“, welches seinen späteren Liebestragödien voranging.
Nach ihrem tiefgründigen Roman Editha widmet sich die 1809 in Netphen geborene Dichterin Katharina Diez erneut großen Fragen des Lebens. In ihrem rund 330-seitigen Werk reflektiert sie mit ungewöhnlicher Intensität über die Todesstrafe und erzählt zugleich von Heinrichs Jugendliebe im Umfeld der französischen Revolution und der Düsseldorfer Glaubenskriege im 19. Jh.. Mit inniger Sprache zeichnet sie die Gefühlstiefe des 16-jährigen Heinrich – ein Beispiel für ihre „vortreffliche, gedankenreiche und zarte“ Dichtkunst.
Bitte zum ersten Kurstermin das Buch mitbringen. Das 2025 neu edierte Werk kann über die vhs (Christiane Seus 0271 333 1521 oder c.seus@siegen-wittgenstein.de) oder über das Heimatmuseum Netphen (Herr Gündisch) bestellt werden. 331 Seiten, 6,- EUR zuzgl. Versandgebühr
Quewlle: Stadt Netphen, Veranstaltungskalender
Open access: Kirchenbau nach 1945 in Westfalen-Lippe
LWL legt Überblicksband vor

Die neue Publikation „Kirchenbau nach 1945“.
Foto: LWL
Ein neues Buch des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) nimmt Kirchenbauten in den Blick, die zwischen 1945 und der Jahrtausendwende entstanden sind. Auf Grundlage eines langjährigen Forschungsprojekts gibt die Publikation einen Überblick über die Entwicklung des Kirchenbaus in Westfalen-Lippe und stellt zahlreiche Beispiele vor.
„Über 1.300 Kirchen entstanden nach 1945 allein in Westfalen-Lippe“, sagt LWL-Chefdenkmalpfleger Dr. Holger Mertens. „Bis heute sind diese Bauten Mittelpunkte des religiösen, sozialen und kulturellen Lebens. Gleichzeitig geraten sie immer stärker unter Druck.“ Weiterlesen

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