Zu Lothar Irle wurden hier bereits einige, auch biographische Beiträge publiziert. Irle als Pädagoge in der NS-Zeit ist bereits Thema wissenschaftlicher Publikationen gewesen, so dass der Fund in den Beständen des Landesarchivs NRW, Abteilung Westfalen, in Münster, eine Ergänzung darstellt.
Lothar Irle nahm als Vertreter der Lehrerinnen und Lehrer aus dem Kreis Siegen an der ersten Schulungswoche für “Vererbungslehre, Erbgesundheitspflege, Rassen- und Familienkunde” teil. Der Lehrgang wurde vom dem preußischen Kultusministerium angeschlossenen Zentralinstitut für Erziehung und Unterricht organisiert. Er fand vom 25. bis zum 30. September 1933 in Berlin statt. Die Multiplikatorenschulung sollte fachlich und ideologisch geeignetes Personal in die Lage versetzen, die Lehrerkolleginnen und -kollegen vor Ort in dieser Thematik zu schulen.
Die Schulabteilung der Regierung zu Arnsbergb at die Teilnehmenden aus ihrem Zuständigkeitsbereich um, einen Bericht über diese Fortbildungsveranstaltung. Lothar Irle kam dieser Bitte am 12. Oktober 1933 nach:
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Archiv der Kategorie: Archivgut
Heilstätte Hengsbach 14
Tagebuch einer Bestandsbearbeitung
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Bilder von Reinhold Köhler
als große Schenkung an die Kunstsammlung des Kreises Siegen-Wittgenstein
Eine besondere Schenkung erhielt jetzt die Kunstsammlung des Kreises Siegen-Wittgenstein von Jemandem, der weiß, wie man Kunst sammelt: Barbara Lambrecht-Schadeberg, Mäzenin und Kennerin mit großer Leidenschaft für Kunst der Gegenwart erwarb vor 2 Jahren einige Werke des Siegener Künstlers Reinhold Köhler. Weiterlesen
Heilstätte Hengsbach 13
Tagebuch einer Bestandsbearbeitung
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Heilstätte Hengsbach 12
Tagebuch einer Bestandsaufnahme
Die schönsten Bewerbungsschreiben des Bestandes:
Sehr geehrter Herr Dr. Kruse,
durch Herrn Landesrat Dr. Nannen (?) Naunin erfuhr ich, dass in der von Ihnen geleiteten Heilstätte die Stelle einer med.techn. Ass. zu besetzen ist. Ich erlaube mir, mich um diese Stelle zu bewerben. Die erforderlichen Unterrlagen füge ich in der Anlage bei . Für eine Berücksichtigung meiner Bewerbung wäre ich Ihnen sehr verbunden. Da ich hier in ungekündigter Stelle bin wäre ich Ihnen für eine baldige Nachricht dankbar. Gegebenenfalls wäre ich zu einer persönlichen Vorstellung u. Rücksprache gern bereit. Wäre allerdings sehr dankbar, wenn diese an einem Sonntag Vormittag sein könnte.
Mit vorzüglicher Hochachtung
Neuer Bestand, neue Anforderungen 1
Die erste Anlieferung des neuen Bestandes zeigt zugleich die neuen konservatorischen Herausforderungen, denen sich das Kreisarchiv stellen muss.
Heilstätte Hengsbach 11
Tagebuch einer Bestandaufnahme
Dokument zur damaligen Vermittlung von Arbeitskräften durch die Arbeitsämter:
Münzfünde von 1999 bis 2010 online
Der Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) hat eine Publikation zu den westfälischen Münzfunden der Jahre 1999 bis 2010 herausgegeben. Das Werk ist nicht nur für Münzexperten, sondern auch für alle Geschichtsinteressierten eine wichtige Hilfestellung bei ihren Nachforschungen zur regionalen Geschichte.
Der Autor Peter Ilisch listet auf 240 Seiten alle Funde auf, die in diesem Zeitraum in Westfalen-Lippe sowohl von Privatpersonen als auch im Rahmen von Ausgrabungen der LWL-Archäologie für Westfalen gemacht wurden. Geordnet nach politischen Gemeinden wurden alle Münzen so gut bestimmt, wie es der jeweilige Erhaltungszustand zulässt, und mit einem Literaturzitat versehen. Die wichtigsten Stücke sind zudem mit Fotos bebildert. Weiterlesen
Heilstätte Hengsbach 9
Tagebuch einer Bestandsaufnahme
Ausschnitte aus den Ergebnissen der Erschließung der Personalakten in der Pflege (ca. 1953 -1966):
Im Pflegebereich der Heilstätte Hengsbach, einschließlich der Vorgänger-Einrichtung „Kreisheilstätte“ in Hilchenbach, waren
10 -14 Schwestern des Diakonissenmutterhauses „Friedenshort“
41 „frei“-angestellte Schwestern/Pfleger
= insgesamt ca. 55 Personen Pflegepersonal.
Die Diakonissen-Schwestern des „Friedenshort“ waren per Vereinbarung von 1950 bereits in der Vorgänger-Einrichtung in Hilchenbach tätig. Aus der Vereinbarung: „…Der Friedenshort stationiert vom 1. April 1950 ab, in Hilchenbach 9 Schwestern seines Hauses, zum Dienst in der „Kreisheilstätte Siegen“. (…)Die Diakonissen (…) haben ihre Obliegenheiten in den diakonischen Linien des Kaiserswerther Verbandes im Einvernehmen mit dem Vorstand der Station zu versehen. Sie stehen (…) in keinem rechtlichen Arbeitsverhältnis zum Stationsvorstand, sondern in alleinigem Dienstverhältnis zum Mutterhaus(…) Der Vorstand der Station entrichtet an den Friedenshort ein monatliches Stationsgeld (…) Der Stationsvorstand gewährt den Diakonissen (…) geeignete Unterkunft. (…) Jede Schwester wird auf Kosten des Stationsvorstandes gegen Unfall versichert. (…) Jeder Diakonisse wird alljährlich ein Erholungsurlaub (…) gewährt (…) Während der Urlaubszeit ist der Schwester ein besonderes Urlaubsgeld (…) zu gewähren. (…) Das Mutterhaus übt allein die Disziplin über seine Diakonissen aus. (…)“
Die Vereinbarung zur Überlassung der Diakonissen des „Friedenshort“ wurde zum 1.04.1962 gekündigt und die Schwestern bis einschließlich Juni 1962 – also noch ca. 5 Jahre vor Auflösung der Heilstätte – abgezogen.
Autorin: Dagmar Spies
http://www.siwiarchiv.de/2013/03/zeitzeugen-auf-zelluliod-fotoimpressionen/
Heilstätte Hengsbach 8
Tagebuch einer Bestandsaufnahme
Die ersten drei Kartons sind fertig verpackt und die Dokumente im Archivverwaltungsprogramm erfasst..
Autorin: Dagmar Spies
s. a. http://www.siwiarchiv.de/2013/03/heilstatte-hengsbach-7/




