Link zur Keynote Beckedahls auf der Tagung „Offene Archive 2026 – Transparenz, Beteiligung, Vielfalt – Bürger*innenarchive in demokratischen Gesellschaften“ in Köln

Warum es sich lohnt den Text ganz zu lesen:
“ …. Antifaschistische Archivarbeit …. Diese Arbeit verlangt keine bestimmte Parteizugehörigkeit. Sie verlangt keine geteilte private Meinung. Sie verlangt nur, dass man den eigenen Beruf ernst nimmt: Vollständigkeit, Integrität, Zugänglichkeit, Schutz. Genau deshalb können sich auch Menschen darauf verständigen, die politisch sonst wenig teilen. Es ist Berufsethik und keine Gesinnung. …. Archivarbeit ist nicht antifaschistisch, weil Archivarinnen privat die richtigen Meinungen haben. Sie ist antifaschistisch, wenn sie verhindert, dass Macht die Vergangenheit säubert. Sie ist antifaschistisch, wenn sie marginalisierte Perspektiven nicht wieder aus der Überlieferung fallen lässt. Sie ist antifaschistisch, wenn sie Gewalt dokumentiert. Sie ist antifaschistisch, wenn sie Löschung nicht mit Aktualisierung verwechselt. Sie ist antifaschistisch, wenn sie sagt: Nein, das verschwindet nicht einfach.
Archive werden die Demokratie nicht allein retten. Das wäre eine Überforderung. Aber ohne Archive wird es sehr viel leichter, Demokratie umzuschreiben. ….“ Weiterlesen

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Das Heft 1/2026 von ARCHIV. theorie & praxis ist
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