Der Kreis Olpe sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
in Teilzeit.
Der Kreis Olpe sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
in Teilzeit.
„Schneller, mutiger, effizienter, digitaler, partnerschaftlicher soll das Bauen mit der [zum heutigen Tag] geänderten Landesbauordnung NRW werden. Erleichterte Nutzungsänderungen, Umbauten, Aufstockungen sollen neuen Wohnraum schaffen. Technikanforderungen werden reduziert, Regelungsvielfalt eingedämmt, Digitalisierung befördert. Nur, Bauaufsichtspflichten werden Behörden entzogen. Vereinfachte Baugenehmigung klingt prima, aber wo berührt die Änderung der Landesbauordnung den Denkmalschutz und das kulturelle Erbe?“
Link zum Podcast
Historische Uhrwerk der alten Kirche ist ins Technikmuseum umgezogen
Diese Kirche fällt auf: Ein Turm in der Mitte und zwei Kirchenschiffe an den Seiten, als wäre man sich nicht ganz einig, wo Gottesdienst gefeiert werden soll. In beiden Kirchen werden Gottesdienste gefeiert – aber eben katholisch in dem einen, evangelisch in dem anderen Kirchenschiff.

Andreas Schaffer zeigt alte Siegerländer Kuhschellen
28 Juni 20262, 14 bis 17 Uhr, Infozentrum Hauberg, Ende Luisenstraße, Kreuztal-Fellinghausen
Quelle: Förderverein Historischer Hauber Fellinghausen e.V., Jahresprogramm

Heute berät der Ausschuss für Kultur und Medien abschließend den Entwurf zur Änderung des Archivgesetzes und stimmt dann über die Entwurf ab – s. Tagesordnung, TOP 8. Denkbar wäre somit eine 2. Lesung des Gesetzes vor der Sommerpause – in der Plenarsitzung am 15. oder 16. Juli.
Zum Archivgesetz bisher auf siwiarchiv:
1) Sachstand: Evaluierung des Archivgesetzes NRW (2018 – 2026)
2) Archivvgesetz NRW: Unerwartete Wende
3) Archivgesetz NRW – ja, ist denn schon Weihnachten?
4) Heute: 1. Lesung des Gesetzes zur Änderung des Archivgesetzes NRW
5) Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man von zügig sprechen.
6) Heute (live): Expertenanhörung zum NRW-Archivgesetz
Interview mit LWL-Chefdenkmalpfleger Dr. Holger Mertens zur „Leipziger Erklärung“

Dr. Holger Mertens, Chefdenkmalpfleger des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).
Foto: LWL/Thorsten Arendt
Die Vereinigung der Denkmalfachämter in den Ländern (VDL) hat auf ihrer Jahrestagung vom 8. bis 10. Juni in Leipzig eine Erklärung zur Zukunft der Denkmalpflege in Deutschland verabschiedet. Über 420 Teilnehmende setzten damit ein deutliches Signal an Politik und Gesellschaft. LWL-Chefdenkmalpfleger Dr. Holger Mertens ordnet die „Leipziger Erklärung“ ein.
Was sind die Kernbestandteile der Erklärung?
Mertens: Zunächst möchte ich die Leipziger Erklärung zitieren. Dort heißt es: „Denkmalpflege und Denkmalschutz sind unverzichtbare Zukunftsaufgaben“. Zudem wird deutlich gemacht, dass Bau- und Kulturdenkmäler weit mehr als Zeugnisse vergangener Zeiten sind, da sie Identitäten schaffen, Lebensqualität sichern und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.
Wir Denkmalfachämter rufen die politischen Entscheidungsträger auf, Denkmalpflege und Denkmalschutz als wesentlichen Beitrag zu Nachhaltigkeit und Umbaukultur anzuerkennen, welche eine wesentliche Zielsetzung für das gesamte aktuelle Baugeschehen sind bzw. sein sollten.
Zudem sollen wissenschaftlich fundierte und objektiv nachvollziehbare Entscheidungen im Bereich der Denkmalpflege sichergestellt werden. Die fachliche Unabhängigkeit von uns Denkmalfachämtern muss daher bewahrt werden. Und dazu gehört, dass diese Fachbehörden personell sowie finanziell ausreichend ausgestattet werden.
Auch wir sind selbstverständlich dafür, Verwaltungsabläufe zu optimieren und wenn nötig zu modernisieren – jedoch bitte gemeinsam mit uns.
Und „gemeinsam“ ist ein weiteres wichtiges Stichwort. Für eine gelingende Denkmalpflege ist das Partnerumfeld unverzichtbar und muss gestärkt werden: Dazu gehören Handwerk, Restaurierung, Forschung und alle, die sich zivilgesellschaftlich engagieren. Weiterlesen
Eröffnung mit einer Einführung in die Ausstellung, Dienstag, 30.06., 16 Uhr, Vorplatz Kreishaus Siegen-Wittgenstein

Emanuel Lasker, Schachweltmeister von 1894-1921, Nordhausen 2021
Die Ausstellung würdigt mit Hilfe großformatiger skulpturaler Präsentationen den großen Anteil jüdischer Athletinnen und Athleten an der Entwicklung des modernen Sports in Deutschland. Als Nationalspieler, Welt- oder Europameister, als Olympiasieger oder Rekordhalter zählten sie zu den gefeierten Idolen ihrer Zeit. Nur weil sie Juden waren, wurden sie im NS-Staat ausgegrenzt, entrechtet, zur Flucht gedrängt oder ermordet. Weiterlesen

Freuen sich über den fertigen EisenZeitReise-Weg: (v. l.) Ulrich Merzhäuser (Verbandsgemeinde Kirchen), Bürgermeister Andreas Hundhausen, Dr. Stephanie Siedek-Strunk (Verein Ein Siegerländer Tal), Siegens Bürgermeister Tristan Vitt und Ursula Belz (Kreis Siegen-Wittgenstein).
Der EisenZeitReise-Weg entlang der Ausgrabungsstätte Gerhardsseifen im Stadtteil Niederschelden ist ab sofort um eine Attraktion reicher. In Anwesenheit zahlreicher Vertreterinnen und Vertreter der angrenzenden Kommunen, der beteiligten Vereine, ausführenden Firmen und Sponsoren enthüllten Bürgermeister Tristan Vitt und die stellvertretende Landrätin des Kreises Siegen-Wittgenstein Ursula Belz sowie Dr. Stephanie Siedek-Strunk und Friedrich Schmidt vom Trägerverein Ein Siegerländer Tal e.V. den Ochsenkarren. Dabei handelt es sich um eine 3,60 m breite und 1,80 m hohe Skulptur aus Cortenstahl, die in Lebensgröße das Transportmittel darstellt, mit dem die Fuhrleute in alter Zeit ihre schwere Fracht von den Gruben über Hohlwege zu den Abnehmern brachten. Weiterlesen
Medienecho: Weiterlesen