93. Deutscher Archivtag 2026 in Hof (Saale) mit Fachmesse
ARCHIVISTICA 2026

Wie gelangen Bürgerinnen, Journalisten und Wissenschaftler heute und in Zukunft an behördliche Unterlagen und historische Quellen? Unter dem Rahmenthema „Zugang zu Archivgut heute und morgen: Erschließung – Bereitstellung – Benutzung“ veranstaltet der VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e. V. vom 29. September bis zum 1. Oktober 2026 den 93. Deutschen Archivtag, Europas größten nationalen Archivkongress, in der Freiheitshalle Hof. Mit auf der Agenda: Wer bestimmt die Regeln, wenn die KI erstmal das Archivgut durchleuchtet?
Archivarinnen und Archivare aus dem In- und Ausland diskutieren in Hof an der Saale den Übergang von analogen Beständen zu digitalen Datenströmen, die Modernisierung von Einsichts- und Gebührenordnungen sowie den Einsatz Künstlicher Intelligenz bei der Dokumentensuche und machen die oberfränkische Mittelstadt zum Treffpunkt der deutschen Archivwelt. „Das Rahmenthema beschreibt den Kern unserer täglichen Arbeit und zugleich die zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre: Wie erschließen wir Archivgut im digitalen Zeitalter? Wie gestalten wir einen rechtssicheren und zugleich offenen Zugang? Und wie verändern sich Erwartungen und Bedürfnisse der Nutzenden?“, so Dr. Michael Ruprecht, Vorsitzender des VdA. Weiterlesen

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Geschichte wiederholt sich nicht, dafür sind die konkreten historischen Konstellationen viel zu unterschiedlich. Die historische Situation zum Ende der Weimarer Republik ist nur sehr bedingt mit den heutigen Krisen und Problemlagen zu vergleichen. Damals war das politische und gesellschaftliche Leben noch erheblich von den materiellen, sozialen und mentalen Auswirkungen des Ersten Weltkriegs belastet.


Wer hat nicht schon einmal auf dem Dachboden oder in Schubladen alte Poesiealben, handschriftliche Kochrezepte oder Briefe gefunden, die er nicht entziffern konnte? Das lernen und üben wir in diesem Kurs. Er vermittelt Kenntnisse in der Sütterlin-Handschrift und deutschen Kurrentschrift. Schriftbeispiele sind Auszüge aus Kirchenbüchern, Prozessen und anderen Gerichtsverfahren, historische Dokumente wie Verträge, Testamente, Urkunden oder auch handschriftliche Tagebücher. Dabei werden auch geschichtliche Hintergründe beleuchtet. Wenn es um Ortsgeschichte geht, sind oft auch Einblicke in die eigene Familiengeschichte möglich.
Im Jahr 2026 jährt sich zum 300. Mal das Erscheinen des ersten Bandes der 