VHS-Kurs: Lesen alter Handschriften – Teil 7

Klaus Homrighausen, Di., 29.09.2026, 10:00 – 11:30 Uhr, Alte Schule Diedenshausen, Gebühr 54,00 €

Wer hat nicht schon einmal auf dem Dachboden oder in Schubladen alte Poesiealben, handschriftliche Kochrezepte oder Briefe gefunden, die er nicht entziffern konnte? Das lernen und üben wir in diesem Kurs. Er vermittelt Kenntnisse in der Sütterlin-Handschrift und deutschen Kurrentschrift. Schriftbeispiele sind Auszüge aus Kirchenbüchern, Prozessen und anderen Gerichtsverfahren, historische Dokumente wie Verträge, Testamente, Urkunden oder auch handschriftliche Tagebücher. Dabei werden auch geschichtliche Hintergründe beleuchtet. Wenn es um Ortsgeschichte geht, sind oft auch Einblicke in die eigene Familiengeschichte möglich.
Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Programm

Ausstellung „300 Jahre Berleburger Bibel“

29. September – 23. Oktober 2026, Sparkasse Wittgenstein, Poststraße 15, Bad Berleburg
Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Sparkasse zu besichtigen.

Im Jahr 2026 jährt sich zum 300. Mal das Erscheinen des ersten Bandes der Berleburger Bibel im Jahr 1726. Dieses außergewöhnliche, in Berleburg entstandene Bibelprojekt, dessen achter und letzter Band erst 1742 erschien, markiert einen besonderen Höhepunkt der Stadtgeschichte Bad Berleburgs.
An der Übersetzung und Kommentierung wirkten Gelehrte aus dem In- und Ausland mit. Zu den
Mitarbeitern gehörte auch der damalige Regent der nördlichen Grafschaft Wittgenstein, Graf Casimir zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg, der sich persönlich an der Entstehung der Berleburger Bibel beteiligte und diese auch maßgeblich förderte. Das fertige Werk entfaltete eine beachtliche Wirkung im gesamten deutschsprachigen Raum und darüber hinaus bis nach Nordamerika. Selten war Berleburg so eng mit der internationalen Geistes- und Religionsgeschichte verbunden. Weiterlesen

VHS-Kurs: Lesen alter Handschriften – Teil 13

Klaus Homrighausen, Mo., 28.09.2026, 09:30 – 11:00 Uhr, Bad Berleburg, Johannes.-Althusius-Str. 5, 57319 Bad Berleburg, Gebühr: 54,00 €

Für Fortgeschrittene, aber auch für Seiteneinsteiger möglich.
Neben dem üblichen Entziffern der alten Schriftbeispiele geht es auch um Abkürzungen – über 10.000 sind bekannt -, um Wortendungssymbole und auch die Entwicklung von Wortbedeutungen.
Die Textbeispiele aus den beiden Wittgensteiner Archiven, hiesigen Kirchenbüchern und privaten Dokumentationen, so dass außer der Pflege der eigentlichen Lesekompetenz auch tiefere Einblicke in die heimische Geschichte und geschichtliche Zusammenhänge möglich sind, was wiederum einen Beitrag dazu leisten kann, die eigene Familienforschung voranzutreiben.
Quelle; VHS Siegen-Wittgenstein, Programm

Ausstellungstipp: „August Sander – Zum 150. Geburtstag“

bis zum 24. Januar 2027, Photographische Sammlung/Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn, Im Mediapark 7, 50670 Köln

Quelle: Tobias Gerhardus, Herdorf


„Der 150. Geburtstag von August Sander (1876–1964) bietet uns den willkommenen Anlass, sein facettenreiches, über Jahrzehnte gewachsenes Œuvre ausführlich zu würdigen. Seit 1992 befindet sich das August Sander Archiv in der Photographischen Sammlung/Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn. Nahezu sämtliche Exponate der Ausstellung entstammen dem hauseigenen Bestand. Es handelt sich um den weltweit größten Fundus zum Werk des Photographen, der über berühmte Motive hinaus eine Vielzahl an bislang kaum bekannten Aufnahmen und Themenkomplexen bietet. So umfasst die Ausstellung neben Porträts aus seinem zentralen Kultur- und Gesellschaftswerk Menschen des 20. Jahrhunderts etwa Aufnahmen aus der frühen Schaffenszeit im österreichischen Linz wie auch Auftragsarbeiten aus dem Westerwald aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Weiterlesen

Das vormalige Zwangsarbeiter-Krankenhaus in der Fludersbach in Siegen –

studentische Vorschläge für einen Gedenkort am zukünftigen EDEKA-Markt


„Studierende am Fachgebiet Architekturgeschichte der Universität Siegen haben im Sommersemester 2026 im Rahmen eines Semesterprojektes (betreut von Eva v. Engelberg und Lilian Kraft) einen Gedenkort konzipiert. Vier Vorschläge setzen unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte des Gedenkens am authentischen Ort. Weiterlesen

Vortrag: „Jung-Stilling – Vom Bauernjungen zum Fürstenberater“

Siegerländer Heimatstammtisch: Reinhard Gämlich, Do., 24.09.2026, 18:00 – 19:30 Uhr, Café Klarfeld, Albert-Irle-Straße 1, 57250 Netphen-Deuz

Der Hilchenbacher Stadtarchivar i.R. berichtet über den sozialen Aufstieg von Johann Heinrich Jung-Stilling.

Zu Jung-Stilling sind etliche Einträge auf siwiarchiv vorhanden.

Heute vor 75 Jahren: Fritz Busch (1890-1951)

Wolff, Sophie: Porträt Fritz Busch – Stiftung Stadtmuseum Berlin

Brustbild im Profil. Der Dirigent Fritz Busch während der ersten Probe zu Hindemiths „Cardillac“ in der Dresdner Oper.

Von der Nichte der Bildhauerin, Malerin und Zeichnerin Sophie Wolff (1871-1944) erworben.

Bezeichnet li. u. eigenhändig „Sophie Wolff 25.10.26“. in der Bildmitte handschriftlich als sächsisches Bonmot „B wie Baul“, rückseitig auf dem Unterlagekarton „Sophie Wolff Berlin Halensee Joachim Friedrich Str. 53 / Generalmusikdirektor Fritz Busch, Dresden / I. Probe zu Hindemith’s Cardillac, Dresdner Oper“ mit Feder von Sophie Wolff eigenhändig, darunter später mit Bleistift „Stift. Klösterlein, Annemarie v. Geb. Wolff/ 1975“.

Material/Technik: Kreide auf Papier, auf einen Träger kaschiert.

Maße: Blattgröße: Höhe 39 cm, Breite 32,5 cm
Quelle: Stiftung Stadtmuseum Berlin

Sonderausstellung „Sprengstoffe im Bergbau“

Quelle: Verein Siegerländerbergbau, Instagram-Post v. 15. Februar 2026


Am Freitag, dem 18.09.2026 um 16:00 Uhr wird im Förderturm am Grimberg in Niederdielfen die Sonderausstellung „Sprengstoffe im Bergbau“ eröffnet.

Quelle: Museum Wilnsdorf, 27. Juli 2026

Sanierung des Bahnhofs Erndtebrück schreitet voran

Bildquelle: Gemeinde Erndtebrück


„…. Der private Investor Thomas Lippold hatte das sanierungsbedürftige Gebäude vor rund fünf Jahren erworben und arbeitet seitdem an einer neuen Perspektive für das historisch wichtige Gebäude Erndtebrücks.
Für die Sanierung des Daches konnte eine Projektförderung im Rahmen der Denkmalförderung des Landes Nordrhein-Westfalen genutzt werden. Die vorhandenen Schindeln wurden entfernt, Feuchtigkeitsschäden beseitigt und neue Decken sowie Balken eingebaut. Aktuell werden die Gauben auf der Bahnhofsseite errichtet, wodurch die obere Etage künftig besser für Wohnzwecke genutzt werden kann. Die Fertigstellung der Dachsanierung ist bis Ende des Jahres vorgesehen. Weiterlesen