Wanderung auf den Spuren der angeblichen „Hexe“ Katharina Heinrich (1611)

Feudingen → Bad Laasphe — ca. 10 km — Wanderführer: Reinhard Schmidt
Am Samstag, 23. Mai, lädt die Tourismus, Kur und Stadtentwicklung GmbH (TKS) zu einer historischen Wanderung von Feudingen nach Bad Laasphe ein. Treffpunkt ist an der Haltestelle Feudingen: Abfahrt/Start dort ist um 13:31 Uhr – alternativ besteht die Möglichkeit bereits am Bahnhof Bad Laasphe zuzusteigen (Abfahrt dort 13:19 Uhr)

Die rund 10 Kilometer lange Strecke führt auf gut begehbaren Wegen durch die Frühlingslandschaft des oberen Wittgensteiner Landes und endet in Bad Laasphe mit einer gemeinsamen Einkehr im Schlosscafé. Leitung und Erläuterungen übernimmt der Heimatkundler und Wanderführer Reinhard Schmidt.
Im Zentrum der Wanderung steht die Geschichte von Katharina Heinrich, die 1611 in der Region wegen angeblicher Hexerei angeklagt wurde. An mehreren Stationen entlang des Weges verknüpft Reinhard Schmidt landschaftliche Eindrücke mit historischen Fakten: Entstehung von Verdächtigungen, Rolle von Aberglaube und sozialem Druck im 17. Jahrhundert sowie die Spuren, die solche Prozesse in den Archiven und im kollektiven Gedächtnis hinterlassen haben. Die Tour lädt dazu ein, Geschichte nicht nur zu hören, sondern räumlich nachzuvollziehen und darüber ins Gespräch zu kommen. Weiterlesen

Online: Berichte über die Marks-Haindorf’sche Stiftung

Quelle: 29. Bericht über die Marks-Haindorf’sche Stiftung zur Bildung von Elementar-Lehrern und Beförderung von Handwerken und Künsten unter den Juden, Münster 1880

zur Bildung von Elementar-Lehrern und Beförderung von Handwerken und Künsten unter den Juden 1871 -1911.

Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster hat unlängst 15 Jahresberichte der Marks-Handorf-Stiftung aus den Jahren 1871 bis 1911 online gestellt.

Vertrieben, vergessen, wiederentdeckt

Charlotte Leubuscher war eine Pionierin der Ökonomik. Sie ist die erste habilitierte Nationalökonomin Deutschlands und doch kaum bekannt. Die Universität Siegen benannte ein Gebäude nach ihr und rückt die außergewöhnliche Wissenschaftlerin wieder ins Licht.

Viele nennen es noch immer „das alte Gesundheitsamt“. Doch wer heute am Campus Unteres Schloss der Universität Siegen unterwegs ist, kommt am Charlotte-Leubuscher-Haus vorbei. Dort ist unter anderem die Plurale Ökonomik zu Hause und der Name eine bewusste Entscheidung. Angestoßen hat die Benennung 2018 ein Arbeitskreis, zu dem auch Dr. Svenja Flechtner, Juniorprofessorin für Plurale Ökonomik, gehörte. „Wir suchten eine Persönlichkeit, mit der wir uns identifizieren können“, sagt sie. Und es sei klar gewesen: Dieses Gebäude soll nach einer Frau benannt werden. „Leider gibt es in der Geschichte der Wirtschaftswissenschaften nicht so viele Frauen“, so Svenja Flechtner. Weiterlesen

VHS-Exkursion: Archäologisches Schaufenster oberes Edertal – Teil 3

So., 17.05.2026, 14:00 – 18:00 Uhr
Schützenheim Hemschlar, Am Rundweg 10 A, Bad Berleburg
Hans-Günter Radenbach

Exkursion und Diskussion zu hessisch-westfälischen Höhepunkten der archäologischen Forschung. Dabei werden auch bodendenkmalpflegerische Aspekte angesprochen.
Aufgrund der großen Resonanz bei den Exkursionen 1 und 2 wird die Reihe mit ständig wechselnden Örtlichkeiten in Wittgenstein fortgesetzt. Das Besondere: Es werden stets Original-Schauplätze unserer Geschichte aufgesucht. Ein Höhepunkt dieser Exkursion ist die sog. „Römische Kaiserzeit“. Weiterlesen

Literaturhinweis: I. Behnken/U.Buchmann (Hrsg.): Jugendverwahrlager Litzmannstadt 1942,

Forschungsexkursion nach Krakau und Lodz 2025 – ein Logbuch (2026)

Das vorliegende „Logbuch“ ist die Dokumentation eines Projektes, das sich Forschungen zur Geschichte des „Jugendverwahrlagers Litzmannstadt 1942“ widmet. Die historischen Zusammenhänge rund um das Jugendverwahrlager Litzmannstadt fungieren als Lehrstück zu den Reproduktionsmechanismen des Autoritären und zur Bedeutung historischer Forschung im Hinblick auf gegenwärtige Entwicklungen. Weiterlesen

Akten der Hitler-Regierung nun online recherchierbar

Digitales Portal zur Reichskanzlei liegt in erweiterter Fassung mit mehr als 6.000 Dokumenten vor

Die „Akten der Reichskanzlei“ sind in einer weiterentwickelten Online-Edition erschienen: https://aktenreichskanzlei.bundesarchiv.de. Damit kann nun in Dokumenten der Regierungen der Weimarer Republik und der ersten Jahre der NS-Zeit, insgesamt von 1919 bis 1939, recherchiert werden: Neu im Portal ist die Zeit der Regierung unter Adolf Hitler für die Jahre 1933 bis 1939. Der Web-Auftritt umfasst jetzt mehr als 6.000 wissenschaftlich kommentierte Dokumente zur ersten deutschen Demokratie und zum NS-Staat.

Edition ermöglicht vertiefte Einblicke

„Gerade in unserer heutigen Zeit ist es wichtig, sich mit den Mechanismen der Macht der menschenverachtenden Nazi-Diktatur auseinanderzusetzen. Wenn Autokratien in der Welt auf dem Vormarsch sind und frühere Diktaturen verharmlost oder gar schöngeredet werden, ist es spätestens an der Zeit sich anzuschauen, was wirklich geschehen ist. Mit der erweiterten Online-Edition zur Reichskanzlei schaffen wir diese Möglichkeit. Gleichzeitig verbessern wir dadurch die Sichtbarkeit der ebenfalls online verfügbaren digitalisierten Akten der Reichskanzlei“, sagte Bundesarchiv-Präsident Michael Hollmann. Weiterlesen

Vortrag zum Planungskonzept der „Alten Synagoge“, Bad Laasphe

12. Mai 2026 um 19:00 Uhr, Evangelische Stadtkirche, Kirchplatz 20, Bad Laasphe

Vom Synagogenprojekt war schon in Paris die Rede. Kerstin Heider, Architektin aus dem Architektenbüro ProjektPlus und Lehrbeauftragte an der Uni Siegen hat im vergangenen Jahr an der Ecole Normale Superieure Paris einen Vortrag zum Thema: „ZwischenZeiten, Architektonische Antworten auf erinnerte Geschichte“ gehalten. Sie wird um 19.00 Uhr in der Ev. Stadtkirche einen Ausschnitt aus dem umfangreichen Planungskonzept für die Alte Bad Laasphe vorstellen. Dabei wird sie Gedanken, Ideen und Informationen vermitteln, die zum Ziel haben, dem Gebäude zu ermöglichen, seine Geschichte selbst zu erzählen.

Quelle: Bad Laaspher Freundeskreis für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V., Veranstaltungen

Seltene griechische Münze in Berlin-Spandau entdeckt


Eine seltene antike griechische Münze ist auf einer landwirtschaftlich genutzten Fläche in Berlin-Spandau entdeckt worden. Das rund 12 Millimeter große Bronzestück ist der erste bekannte Fund aus der griechischen Antike im heutigen Berliner Stadtgebiet. Die Münze wird im PETRI Berlin der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Münze entstand zwischen 281 und 261 v. Chr. in Ilion, dem antiken Troja in der heutigen Türkei. Sie zeigt auf der Vorderseite den Kopf der Göttin Athena mit Helm, während auf der Rückseite Athena Ilias mit Speer und Spindel dargestellt ist. Weiterlesen

VHS-Vortrag: „Wirtschaftsmotor und Vergnügen – fast 200 Jahre Stünzelfest“

Di., 12.05.2026, 18:00 – 19:30 Uhr, Das neue Capitol, Im Herrengarten 8, 57319 Bad Berleburg, Paul Breuer

Wittgensteiner Kreisblatt, 15. Juni 1861

Einmal im Monat wollen wir uns zu einem modernen Stammtisch zusammensetzen, die perfekte Plattform um uns gegenseitig Themen und Traditionen, Geschichte und Geschichten aus Wittgenstein näherzubringen. Es kann um historische und abenteuerliche, ernste und lustige, spannende und kurzweilige, seriöse und halbseidene Gegebenheiten und Themen gehen. Jeder Abend beginnt mit einem halb- bis maximal einstündigen Vortrag einer Heimatfreundin oder eines Heimatfreundes. Weiterlesen