Die Veranstaltung „Provinz im Aufbruch“ findet am kommenden Montag, 27.04., um 20 Uhr, im Viktoria-Kino in Hilchenbach-Dahlbruch .
Neben Honig und Bienen Vereinsarchiv im Blick
Imkerverein Littfetal schaut in die Zukunft
Bei ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung blickten die Imker des Imkervereins Littfetal nicht nur auf das gegenwärtige Vereinsgeschehen. Gemeinsam mit Vereinsmitglied und Historiker Sven Panthöfer schauten die Imker weit zurück in die Vergangenheit ihres Vereins.
Seit 1920 existiert der Imkerverein Littfetal, dem sich damals 46 Imker aus dem nördlichen Siegerland und dem angrenzenden Kreis Olpe anschlossen. Weiterlesen
Exkursion „Hohlwege und Landwehr am Müsener Schlag“
Exkursion mit dem Historiker Dr. Andreas Bingener, Siegen
Samstag, 25. April 2015, 14 Uhr, Dauer: ca. 2 h, Treffpunkt: Wanderparkplatz Wigrow (Merklinghäuser Weg) in Hilchenbach-Müsen; keine Anmeldung erforderlich, Kosten: freiwillige Spende
Mächtige Hohlwege, die Reste einer alten Wegetrasse auf der jahrhundertelang vornehmlich Müsener Rohstahl transportiert wurde sowie die historische Landwehr zwischen dem Siegerland und dem Märkischen werden besichtigt. Während das Siegerland ab dem 17. Jh. als Lieferant für Halbfertigprodukte diente (Roheisen und Rohstahl), war man im Märkischen auf eben diese Produkte z.B. für die Drahtherstellung angewiesen. Insbesondere der hochwertige Stahl des Müsener Stahlbergs war sehr gefragt. Die starken Grenzbefestigungen auf der Wigrow sind ein Zeichen für die intensiven Handelsbeziehungen. Zu sehen sind auch mehrere Gräben, die das Wasser aus dem Hochmoor Dollenbruch in den oberen und unteren Hüttenweiher führten. Der untere Weiher ist heute das Freibad Müsen.
Quelle: Stadt Kreuztal, Veranstaltungen
„11. Siegerländer Kirchentour“
Die „11. Siegerländer Kirchentour“ führte gestern ins obere Siegtal im Raum Netphen. Detaillierte Informationen zur Exkursion können Sie hier erfahren: 2015 Kirchentour Fyer.
Stadtspaziergang: »Die Sandstraße – Ein Spaziergang zur Geschichte einer Straße«)
Treffpunkt: Vor Möbel Wonnemann
Ende: Am Kaisergarten
Termin So. 26.04.2015, 15:00 – 17:00
Teilnahmeentgelt 5,00 EUR
Maximale Teilnehmerzahl 25
Leitung: •Klaus Dietermann
Ursprünglich lautete ihr Name »Auf dem Sand« und bezeichnete das Überschwemmungsgebiet der Sieg. Aufgrund von Notstandsarbeiten entstand die Chaussee 1847/48 als Verbindung zwischen Hagener und Koblenzer Straße. Während der Nazi-Diktatur erhielt die Straße zwölf Jahre lang den Namen des damaligen Reichskanzlers. Wir beginnen den Spaziergang am ehemaligen Gewerkschaftshaus (heute Möbel Wonnemann) und beenden ihn am Hotel Kaisergarten. Dazwischen liegen Stationen an einem vergessenen Denkmal, einem »Judenhaus« oder einem Bunker des Weltkriegs.
Quelle: VHS Siegen, Kursprogramm „politische Bildung“
VdA: Sitzung der Expertengruppe Öffentlichkeitsarbeit und Social Media

v.l.n.r.: Daniel Brochwitz (Fa. weltlabor), Vorstandsmitglied Dr. Veit Scheller (VdA, ZDF-Unternehmensarchiv), Dr. Bastian Gillner (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen), Thomas Wolf (Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein), Vorstandsmitglied Dr. Ulrich S. Soénius (VdA, Stiftung Rheinisch-Westfälsiches Wirtschaftsarchiv). Fotos: VdA
Am 30. März 2015 ist die vom Gesamtvorstand des Verbandes deutscher Archivarinnen und Archivare (vdA) eingesetzte Expertengruppe Öffentlichkeitsarbeit und Social Media zu ihrer dritten Sitzung in der Geschäftsstelle zusammengekommen. Über die vorangegangene Sitzung wurde hier bereits berichtet.
Im Mittelpunkt dieser Sitzung stand der vom VdA geplante Archivwissenschaftliche Blog. Herr Daniel Brochwitz, Geschäftsführer der für das Aufsetzen des Blog-Systems beauftragten Firma weltlabor, stellte der Expertengruppe verschiedene grafische Gestaltungsmöglichkeiten vor und diskutierte mit den TeilnehmerInnen die technische Umsetzung.
Der VdA-Blog wird beim 85. Deutschen Archivtag 2015 in Karlsruhe online gehen.
Quelle: VdA, 31.3.2015
Vereinsarchiv-Vortrag online
Gestern nahmen 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Workshop des Ehrenamtservices der Kreisverwaltung Siegen-Wittgenstein über die Führung eines Vereinsarchivs teil. Zur Präsentation: Weiterlesen
Literaturhinweis: R. Fuchs „Gott hat viele Fahrräder“
Richard Fuchs: Gott hat viele Fahrräder. Kindheit in einer evangelikalen Familie im Dritten Reich und danach
ISBN-13: 978-3-95744-303-8
1. Auflage 2014, Engelsdorfer Verlag
Paperback, Format: 21×15, 264 Seiten, zahlr. sw. Abb.
„Richard Fuchs, Autor zahlreicher populärwissenschaftlicher Bücher, enthüllt in seiner Autobiografie Erziehungsmethoden einer strenggläubigen Familie und gewährt damit Einblicke in eine Welt, die der Öffentlichkeit allgemein verborgen bleibt. Als Sohn eines Predigers der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden beschreibt er einerseits die ethisch-moralischen Werte, die dort vermittelt wurden, andererseits auch die Schattenseiten des Dogmas, das da heißt: »Man muss die Bibel wörtlich nehmen.« Zum Beispiel: Züchtigung mit der Rute – Prügelstrafe – in Deutschland per Gesetz verboten; »seid untertan der Obrigkeit« – unter Umständen ein Freibrief für Kriegsverbrecher; Redeverbot für die Frau im Gottesdienst und Unterordnung unter dem Mann; nein zur Gleichstellung und Emanzipation. Obwohl nicht nur in evangelikalen Kreisen Sex als Synonym für Sünde gilt, hat gerade die Bibel in Sachen »Sex and Crime« dennoch viel zu bieten. Das Buch »Gott hat viele Fahrräder« – ein ambivalentes Originalzitat seines Vaters – bietet aber nicht nur einen Aspekt spezieller Religionsgeschichte, sondern auch ein breites Spektrum an Kindheitsgeschichten, Regionalgeschichte, Zeitgeschichte und Kulturgeschichte. Schließlich beschreibt das Buch den langen, aber gelungenen Weg einer Emanzipation zu einem selbstbestimmten, glücklichen und erfolgreichen Leben.“
Quelle: Verlagswerbung
Ergänzend ist die Buchvorstellung von Jens Plaum in der Westfälischen Rundschau vom 11.4.2015 zu lesen.
Fernsehhinweis „Geheimnis Burg Vogelsang“
WDR, Freitag, 17. April 2015, 20:15 – 21:00 Uhr (Wdh. am 18.04.2015 um 16:05 Uhr)
Ein Film von Judith Voelker, Redaktion: Thomas Kamp, Gudrun Wolter
„Sie beherrscht die Landschaft der Nordeifel, ist wie eine Schaubühne in die
Naturkulisse hineingebaut: Die Ordensburg Vogelsang, absichtsvoll inszeniert für die Ewigkeit. Viele Menschen kennen sie als Ausflugsziel inmitten des Nationalparks Eifel. Noch heute ranken sich viele Mythen um diesen Ort und darum, was sich hier abspielte. Eine Burg ist die Anlage jedenfalls nicht. Die Bruchsteinfassade verkleidet einen modernen Zweckbau aus Stahlbeton, geplant als Kaderschmiede für den Führungsnachwuchs der Nationalsozialisten: In der Abgeschiedenheit der Eifel sollte die neue völkische Elite herangezogen werden. Doch am Ende diente das Gelände als Truppenübungsplatz erst für britische und dann für belgische Truppen. Seltene historische Aufnahmen und Zeitzeugenerzählungen machen den Wandel auf der Burg bis heute zu einem Stück erlebnisreichen Geschichtsfernsehens.“
Der Siegerländer Nationalsozialist Richard Manderbach war von 1935 bis 1939 „Burgkommandant“.
Quelle: WDR Fernsehen Newsletter Dokumentation
Link zur Internetseite der Sendung
Historische Führung im Buchhellertal
Biologische Station Siegen-Wittgenstein sowie die Heimatvereine Wahlbach und Burbach laden ein
Im Buchhellertal bei Burbach gibt es viele, heute größtenteils verfallene oder überwachsene Zeugen der historischen Wasserkraftnutzung. Der Wahlbacher Heimatkundler Gerhard Gläser stellt diese im Rahmen einer Führung am Samstag, 18. April, von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr vor. Hierzu laden die Heimatvereine Wahlbach und Burbach sowie die Biologische Station Siegen-Wittgenstein gemeinsam ein.
Die Teilnehmer treffen sich am Parkplatz rechts hinter der Buchhellerbrücke im Eicher Weg in Burbach (Schreibers Werk). Zahlreiche technische und soziale Innovationen, wie sie in fast allen Hochkulturen festzustellen sind, waren erst dann möglich, als die Kraft des Wassers gezähmt und genutzt werden konnte. Am ältesten sind die Wassermühlen zum Getreidemahlen. Weiterlesen

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