Wittgenstein 1 (2017) erschienen

Aus dem Inhalt:

Luise Hildebrand: „De Scholzeit“
Efriede Graffmann/Annelene Krüger: „Schlebbe und Brennnessel“ — Ein Essen im Frühjahr
Friedr. Wilhelm Winckel (†)/Ulf Lückel: Unser Berleburger Kirchhof – ein unbekannter Artikel aus der Feder des ehemaligen Berleburger Superintendenten Friedrich Wilhelm Winckel
Peter Schneider: Auf der Reichsautobahn von Erndtebrück nach Wunderthausen. Planungen für eine Autobahn durch das Rothaargebirge
Hans Friedrich Petry: Der Bau der Provinzialstraße durch Berleburg in den Jahren 1846-1848
Wilhelm Schmidt: Erlebt und überlebt am 10. März 1945. Zwei Pferde und ein Fuhrmann in Erndtebrück
Heinrich Imhof: Die Rückkehr einer Bibel nach über 200 Jahren
Paul Riedesel: Aus Wunderthausen: Dieser Kroh flog zweimal weg

Quelle: Wittgensteiner Heimatverein

Auftaktveranstaltung „Bergwerksrealität und Phantasien aus der Welt unter Tage“

Kooperation des Gymnasiums Stift Keppel mit der Ruhr-Universität Bochum und der Robert Bosch Stiftung geht ins zweite Jahr

Am Germanistischen Institut der Ruhr-Universität Bochum geht am 14. Februar ein großangelegtes Lehrprojekt in die zweite Runde, an dem mehrere Bochumer Professuren sowie Partnerinstitutionen beteiligt sind. Größtenteils von der Robert Bosch Stiftung finanziert und Teil des renommierten „Denkwerk“-Programms, zielt das Projekt „Unter Tage“ darauf ab, SchülerInnen und LehrerInnen einen Einblick in aktuelle geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung zu geben. Bereits 2016 wurde das Projekt mit großem Erfolg durchgeführt.

Auch im zweiten Projektjahr wird unter Leitung von Professor Dr. Sebastian Susteck vom Arbeitsbereich germanistische Literaturdidaktik an der Erforschung von historischer Bergwerksrealität und Bergwerksphantasien in Kunst und Alltagskultur gearbeitet. In diesem Jahr lautet der Schwerpunkt „Kampfplatz Bergbau“ und berührt Fragen von Existenzkampf, Arbeitskampf aber auch den Wandel von der Industrie- zur wiederbegrünten Landschaft und das Bemühen um eine neue Regionalidentität der ehemaligen Bergbauregionen. Für SchülerInnen wird damit ein weiteres Mal ein Schlüsselthema zum Verständnis des Ruhrgebiets wie weiterer Bergwerksregionen geöffnet. Sie gehen dabei Fragen nach, wie die Welt unter Tage literarisch, dokumentarisch und künstlerisch erfasst wurde. Welche Phantasien sind aus ihr hervorgegangen und haben von Romanen über Filme und Fotografien bis hin zu Bildbänden und Werbebroschüren des Fremdenverkehrs eine ganze (Text-Bild-)Kultur geprägt? Weiterlesen

Vortrag „Zwei Jesuitenpatres aus Netphen, ihre Herkunft und ihr Wirken in Amerika und den spanischen Niederlanden“.

Freitag, 10. März, 20 Uhr, Haus der Kirche (Siegen, Burgstr. 21)

Ewald Hatzig spricht vor der Familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft im Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein.

Vortrag „Reise ohne Rückkehr – Erste Deportation von Siegerländer und Wittgensteiner Juden vor 75 Jahren“

Bildunterschrift: Originaladresszettel an Inge Frank (oben), deportiert nach Zamosc (Vorlage: Traute Fries).

Traute Fries, Siegen, im Siegener Forum – Vorträge und Diskussionen nicht nur zur regionalen Geschichte

 In der neuen Ausgabe der Vortragsreihe „Siegener Forum“ wird Traute Fries am Donnerstag, den 16. März 2017, um 18.30 Uhr im Siegener KrönchenCenter über die ersten Deportationen jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Siegerland und Wittgenstein vor 75 Jahren referieren.

Bereits am 1. März 2008 befasste sich der Workshop „Reise nach Zamosc – Reise in den Tod“ in der Dortmunder Mahn- und Gedenkstätte Steinwache mit der Aufarbeitung der Deportation von rund 800 südwestfälischen Juden Ende April/Anfang Mai 1942. Historiker, Archivare und interessierte Laien trugen Kenntnisse und Dokumente aus ihren Regionen bei. Aus Siegen nahmen Traute Fries und Klaus Dietermann, aus Bad Berleburg Gisela Weissinger teil. Das Workshop-Team hatte sich vorgenommen, nach Möglichkeit alle Namen der Deportierten sowie Fotos und Dokumente in einem Gedenkbuch zusammenzufassen. Die Recherchen ergaben, dass 768 von 791 Deportierten und Ermordeten namentlich identifiziert werden konnten. Rechtzeitig vor dem 70. Jahrestag erschien als Ergebnis der Forschungen im Januar 2012 im Klartext-Verlag das Buch „Ohne Rückkehr – die Deportation der Juden aus dem Regierungsbezirk Arnsberg nach Zamosc im April 1942“. Weiterlesen

Gemeinsames Hören: „Jenseits der Zentren. Radio in Wittgenstein und im Hinterland“ in Bad Laasphe

Ende 2016 sendete Radio Siegen auf seinem Bürgerfunk-Sendeplatz die Collage „Jenseits der Zentren. Radio in Wittgenstein und im Hinterland“. Die 55-minütige Sendung entstand unter der Leitung des Hamburger Medienwissenschaftlers Dr. Hans-Jürgen Krug in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Radiomuseum in Bad Laasphe, der Servicestelle Bürgerfunk Siegen-Wittgenstein (Kreuztal) und der Landesanstalt für Medien in Düsseldorf.
Die Sendung erzählt erstmals die Geschichte des Radios in der Region. In Wittgenstein und im Hinterland. „Eine spannende Zeitreise durch 90 Jahre Radio“ schrieb Patrick Friedland in der „Westfalenpost“. Und der Fachdienst epd medien empfahl: „Wer Gelegenheit hat, Krugs Feature zu hören, sollte es tun“. Nach Radio Siegen haben auch Tide 96.0 (Hamburg) und Radio Unerhört Marburg die Sendung ausgestrahlt.
Das Internationale Radiomuseum wird die außergewöhliche akustische Heimatgeschichte am Freitag, dem 10. März 2017 (19 Uhr) öffentlich aufführen – und lädt Sie herzlich zum gemeinsamen Hören (und Erinnern) ins Radiomuseum ein. Weiterlesen

Maria Strakosch-Giesler (1877-1970) – eine Schülerin von Wassily Kandinsky

• 6. August 1877 in Siegen als Tochter eines Lederfabrikanten geboren
• mit 17 Jahren Studium an einer privaten Malschule in Berlin
• 1897 Erster Preis bei einem Wettbewerb für Märchenillustrationen den.
• Studium bei der bekannten Blumenmalerin Katharina Klein
• 1902 Schülerin von Wassily Kandinsky an der Malschule der 1901 gegründeten Künstlergruppe „Phalanx“ Weiterlesen

Wehmütige Erinnerungen an „Burbach in den 40er, 50er und 60er Jahren“

Letzte Veranstaltung fand wieder einmal großen Zuspruch

Sehr viele Besucher fanden jetzt den Weg ins Heimhof-Theater als es hieß: „Burbach in den 40er, 50er und 60er Jahren“. Bereits zum 8. und wie das Publikum mit großem Bedauern feststellen musste, zum letzten Mal, fand die beliebte Veranstaltung in Würgendorf statt. Wieder wurden interessante Fotos, alte Postkarten und Filme gezeigt. Wolfgang Schulze vom Film- und Videoclub Burbach hatte die Filme „Der Zeppelin über Burbach“ oder den alten Film über die Gemeinde Burbach digitalisiert und für die Nachwelt gerettet. Der Aufforderung, die Bilder zu kommentieren und eigene Geschichten zu erzählen, kamen die zahlreichen Gäste gerne nach, und es entstand – wie immer – eine gesellige Atmosphäre.

Am Ende gab es Blumen für die Organisatorinnen: Kulturbeauftragte Katrin Mehlich (li.), Seniorenbeauftragte Birgit Meier-Braun und Patricia Ottilie vom Gemeindearchiv (re.)

Zum Ende der Veranstaltung bedankten sich die drei Mitarbeiterinnen der Gemeinde, Patricia Ottilie, Birgit Meier-Braun und Katrin Mehlich, bei den vielen Kooperationspartnern wie z.B. dem Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Siegen (Prof. Dr. Angela Schwarz und Tobias Scheidt). Sie dankten auch besonders der Film-AG unter der Leitung von Lehrer Andreas Stelzig der Gemeinschaftlichen Sekundarschule Burbach-Neunkirchen, die die Erzählcafés aufzeichneten. Einen großen Anteil am Gelingen der Veranstaltungen hatte der Film- und Videoclub Hellertal. Hier wurde besonders Wolfgang Schulze und Michael Diehl gedankt. Lob ging auch an den Heimatverein „Alte Vogtei“ und an den Heimatverein Würgendorf. Besonders hervor trat die Gerontologin Frau Barbara Kerkhoff, die die gesamte Damals-Reihe beratend begleitete. Weiterlesen

Gedenkstein erinnert an Ersterwähnung Oberfischbachs

Pfarrer Michael Junk und Freudenbergs Bürgermeisterin Nicole Reschke enthüllten den Gedenkstein zur Ersterwähnung vor der Johanneskirche in Oberfischbach. Quelle: Evangelischer Kirchenkreis Siegen, 27.2.2017

„Die Gemeinde in Oberfischbach ist mit Sicherheit älter als 675 Jahre, aber historisch nachvollziehbar beginnt ihre Geschichte am 24. Februar 1342. An diesem Tag beurkundete Pfarrer Hartmann von Overin Vispe den Verkauf des Hofes Dirlenbach – der klare Beweis dafür, dass es zu dieser Zeit eine Pfarrei im heutigen Oberfischbach gab. Weiterlesen