Vorgehensweisen und Handlungsempfehlungen.“
Der Unterausschuss Bestandserhaltung der Bundeskonferenz Kommunalarchive (BKK) stellt die Publikation Arbeitshilfe zur Schadenserfassung als PDF zur Verfügung:

Vorgehensweisen und Handlungsempfehlungen.“
Der Unterausschuss Bestandserhaltung der Bundeskonferenz Kommunalarchive (BKK) stellt die Publikation Arbeitshilfe zur Schadenserfassung als PDF zur Verfügung:

Zu Beginn dieses Jahres hat Dieter Bald einen Wikipedia-Artikel zu Henrich Albrecht zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein [1658-1723] erstellt.
s. a.
Ulf Lückel: „Sayn-Wittgenstein-Hohenstein, Henrich Albrecht Graf zu „, in: Biographisch-Bibliographischen Kirchen Lexikon Band XIX, Herzberg 2001, Spalten 1213-1219
Biographisches Archiv des Christentums. Microfiche. o. A., Nr. 167, 272.
bis 7. Juli 2019, Mauritshuis, Den Haag

Jan de Baen, Portrait von Johan Moritz (1604-1679), Graf von Nassau-Siegen, Gründer des Mauritshuis, ca. 1668-1670. Mauritshuis, Den Haag
„In Brasilien ist er so bekannt, dass jeder den Namen „Nassau“ kennt. In den Niederlanden genoss er im siebzehnten Jahrhundert Heldenstatus, während sein Name heutzutage mit Kolonialismus und Sklaverei assoziiert wird. Sein Name ist Johann Moritz von Nassau-Siegen (1604-1679), Gouverneur der niederländischen Kolonie in Brasilien und der Mann, der das Mauritshuis erbaut hat. In dieser Ausstellung richten wir unseren Blick insbesondere auf den Ruf von Johann Moritz und prüfen, wie seine Geschichte aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden kann, sowohl aus heutiger als auch aus historischer Sicht.“
Quelle: Mauritshuis, Ausstellungen
Link zur PDF-Version der Ausgabe
Inhaltsübersicht des Schwerpunktes:
Isabel Pfeiffer-Poensgen: Auf dem Weg vom analogen zum digitalen Archiv, S. 211 – 212
Kathrin Pilger: Das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, S. 213 – 215
Wolfgang Spreen: Schüler ins Archiv – Das Kreisarchiv Kleve als außerschulischer Lernort, S. 215 – 217
Renate Volks-Kuhlmann: Neue Chancen und Wege im Kulturzentrum des Kreises Borken, S. 217 – 219
Ralf Othengrafen: Das neue Stadt- und Kreisarchiv Gütersloh, S. 220 – 223
Manfred Huppertz: Kreisarchiv digital – Das Kreisarchiv des Rheinisch-Bergischen Kreises auf dem Weg ins Internet-Zeitalter, S. 223 – 225
Dieter Pfau/Elisabeth Strautz: Regionalgeschichte im digitalen Zeitalter – Das „Zeitspuren“-Projekt im Kreis Siegen-Wittgenstein, S. 225 – 227 Weiterlesen
„Vor fast genau 100 Jahren, am 23. Mai 1919, hat der Magistrat der Stadt Siegen beschlossen, die Bereiche „Jugendpflege, Jugendfürsorge und Jugendbewahrung“ in einem neuen Jugendamt zusammenzufassen. Dies nimmt die Stadt Siegen zum Anlass und feiert das Jubiläum mit einem Programm, das die ganze Bandbreite der Arbeit des Jugendamtes widerspiegeln soll, von Mai bis Juli 2019.
„Denn mit der seinerzeitigen Gründung des Jugendamtes ging gleichzietig ein zentraler Politikwechsel vom zentralistischen Kaiser-Wilhelm-Staat zur Weimarer Republik und kommunaler Selbstverwaltung einher“, betonte Bürgermeister Steffen Mues bei der Vorstellung des Jubiläumsprogramms im Kinder- und Jugendtreff Geisweid.
Den Auftakt wird eine große Festveranstaltung in der Siegerlandhalle am 23. Mai bilden. Hierzu werden neben rund 450 Gästen aus der jugendpolitischen Arbeit in Stadt, Region und Land NRW auch der Staatssekretär im Familienministerium NRW, Andreas Bothe, und die Landesrätin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe aus Münster, Birgit Westers, erwartet.
In zwei Fachvorträgen werden Prof. Christian Schrapper die historische Entwicklung der Jugendhilfe und Dr. Thomas Meysen die aktuellen Herausforderungen der Jugendhilfe thematisieren. Ergänzt wird das Festprogramm mit viel Musik und Unterhaltung von Kindern und Jugendlichen, wie der „Cajon“-Gruppe und einer Präsentation der „Dance Academy“. Gezeigt wird auch ein mit einem Augenzwinkern aufgenommener Videobeitrag von Jugendlichen mit dem Titel „Jugendamt!?“.
Festschrift gibt Einblick in die 100-jährige Geschichte Weiterlesen
Samstag, 11. Mai 2019, 15 – 18 Uhr, Evangelische Kirche Burbach, Am Römer, 57299 Burbach
Pfr. Anne-Christin Brahms
Kirchen prägen das Erscheinungsbild unserer Dörfer und Städte. Sie symbolisieren ein Stück Heimat. Selbst für die, die ansonsten mit Kirche und Glauben nur wenig anfangen können. In Zeiten in denen auch in unserer Region immer mehr Gottesdienststätten auf dem Prüfstand stehen, erscheint es verheißungsvoll, sich näher mit der Geschichte des Kirchbaus im Siegerland zu beschäftigen. Wann wurden welche Kirchen gebaut und warum?
Im fünften Teil unserer langfristig angelegten Veranstaltungsreihe besuchen wir die Evangelische Kirche Burbach. Die ursprünglich im 11. Jahrhundert erbaute und Ende des 18. Jahrhunderts bis auf den Turm praktisch von Grund auf neu errichtete Kirche besticht durch ihre schlichte Schönheit. Der ungewöhnliche Innenraum ist als typische reformierte, so genannte Predigtkirche gestaltet. Das Wort Gottes soll im Mittelpunkt des Kirchraums und damit des Gottesdienstes stehen.
Eine Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Burbach im Rahmen des Jubiläums „800 Jahr Burbach“.
Quelle: Evangelischer Kirchenkreis Siegen, Termine

Plakat zur Ausstellung: Hermann Reichling (li.) mit dem Krammetsvogelfänger Heinrich Stille 1914 in einer Heide bei Kattenvenne im nördlichen Münsterland; Bildarchiv: LWL-Medienzentrum für Westfalen; Gestaltung: Vera Lohmann
Natur und Landschaft vor 100 Jahren – Bilder und Filme von Dr. Hermann Reichling (1890-1948)“ Eine Wanderausstellung des LWL-Museums für Naturkunde, des LWL-Medienzentrums für Westfalen, des LWL-Museumsamtes für Westfalen sowie des Westfälischen Heimatbundes.
Heimatmuseum Netpherland, Netphen, 06.05.2019 – 01.07.2019
Natur und Landschaft haben sich in den vergangenen 100 Jahren stark verändert. Menschen übten Berufe aus, die es heute nicht mehr gibt. Vor mehr als 100 Jahren begann der westfälische Zoologe Dr. Hermann Reichling (1890- 1948) die Landschaften Nordwestdeutschlands zu fotografieren und später auch zu filmen. Nachdem seine Bilder und Filme mit Unterstützung der NRW-Stiftung in den vergangenen Jahren digitalisiert wurden, stehen sie nun im Mittelpunkt einer Wanderausstellung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).
Reichling war von 1919 bis 1933 und von 1945 bis 1948 Direktor des heutigen LWL-Museums für Naturkunde. Er und später sein Sohn Dr. Helmut Reichling leiteten und prägten über viele Jahre als Direktoren und Vorsitzende des Zoovereins den Westfälischen Zoologischen Garten, den heutigen Allwetterzoo in Münster. Einige Bilder aus dieser Zeit sind in der Ausstellung zu sehen. Weiterlesen
Weiterlesen Donnerstag, 09. Mai 2019, 19:00 – 20:30 Uhr
Ort: Außenstelle Bad Berleburg, Am Breitenbach 1, 57319 Bad Berleburg
Zielgruppe: Ehrenamtlich Tätige, ehrenamtliche, Vereine und Gruppen
Referent: Thomas Wolf, Kreisarchivar, Kreis Siegen-Wittgenstein
“ Die Veranstaltung richtet sich an Vereinsarchivare sowie an Vereinsverantwortliche, die ein Archiv aufbauen möchten. Das Vereinsarchiv soll die rechtlich wichtigen und ge- schichtlich relevanten Unterlagen eines Vereins sichern und nutzbar machen.
Das Archiv dokumentiert dauerhaft das Vereinsleben für die Nachwelt. Nach einer kurzen Einführung werden die Möglichkeiten, das Archivgut zu erfassen und zu erschlie- ßen, dargestellt. Einfache Tipps zur Behandlung von geschädigtem Archivgut fehlen ebenso wenig wie Angaben zu den erforderlichen Raum- und Klimabedingungen. Die Möglichkeiten und Grenzen der digitalen Archivierung werden diskutiert, Kooperationsmöglichkeiten aufgezeigt.“
Anmeldung:
Kreis Siegen-Wittgenstein, Ehrenamtservice, Koblenzer Straße 73, 57072 Siegen
Telefon: 0271 333-2310
Telefax: 0271 333-2350
E-Mail: ehrenamt@siegen-wittgenstein.de

„Inventarium dero Closterbücher so zu Siegen“. Vorlage: Christian Brachthäuser
Die verschollene Bibliothek des Siegener Franziskanerklosters.
Sie gehören sicherlich zu den unbekannten Kapiteln der spätmittelalterlichen Geschichte und Klosterkultur Siegens: gemeint sind Bibliothek und Lebenswelten der Franziskaner mit ihrer bislang unbekannten Sammlung wertvoller Traktate, Predigttexte, Bibelkommentare und wissenschaftlicher Schriften.
Nur wenige Quellen zur Geschichte der Siegener „Barfüßer“, wie die Mönche wegen ihres strengen Armutsideals auch bezeichnet werden, sind erhalten geblieben. Umso bemerkenswerter erscheint der Fund, den Christian Brachthäuser im Königlich Niederländischen Hausarchiv in Den Haag gemacht hat. In der neuen Ausgabe des „Siegener Forums“ am Donnerstag, den 9. Mai 2019, um 18.30 Uhr im Stadtarchiv Siegen wird das „Inventarium dero Closterbücher so zu Siegen“ erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. „Es handelt sich um ein bislang unausgewertetes Verzeichnis aus dem Jahr 1591. In einer Art Bestandsaufnahme wurden sämtliche Bücher, die sich damals noch im Oberen Schloss befanden, aufgelistet. Ein solches Dokument liefert wertvolle Erkenntnisse über die kirchengeschichtlichen, religiösen und naturphilosophischen Studien der Mönche. Besonders im Hinblick darauf, welche theologischen Inhalte der Siegener Bevölkerung vor der Reformation vermittelt wurden“, so der Mitarbeiter des Stadtarchivs Siegen. Insofern gestattet das Buchinventar aufschlussreiche Einblicke hinter die Kulissen des Siegener Klosters und der geistigen Vitalität zwischen mittelalterlicher Scholastik und frühneuzeitlichem Humanismus. Dies verdient vor allem Erwähnung, weil Siegerländer Heimathistoriker noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts glaubten, die Ordensbrüder hätten vor ihrer Ausweisung aus Siegen im Jahr 1534 den größten Teil ihrer Büchersammlung heimlich, still und leise weggeschafft und daher einen nur unbedeutenden Beitrag zum religiösen Leben in Siegen geleistet. „Genau das Gegenteil aber scheint der Fall gewesen zu sein. Vergleiche mit anderen Konventen legen sogar den Schluss nahe, dass die Franziskaner wegen ihres karitativen Engagements, ihres seelsorgerischen Beistands und ihren volksnahen Predigten auch von der Bevölkerung Siegens sehr geschätzt wurden“, so Brachthäuser. Was aber geschah nach der Inventarisierung der Bücher im Jahr 1591? Wurden sie in Teilen veräußert oder entsorgt?
Der Vortrag erläutert einführend die Gründung des Franziskanerklosters Ende des 15. Jahrhunderts, stellt Aspekte religiöser Buchkultur der damaligen Zeit vor und versucht danach das Schicksal der Siegener Klosterbibliothek nachzuzeichnen. Weiterlesen