Ein nestor-Archivstandard. Reblog von archive 2.0 v. 30. JUNI 2023
Der Archivstandard „Archivierung von Studierendendaten aus Fachverfahren” nestor-materialien 25 definiert die Überlieferungsbildung aus den an Hochschulen zur Verwaltung der Studierenden eingesetzten datenbankbasierten Fachverfahren. Enthalten sind Richtlinien zur Gestaltung des Übergabeprozesses wie auch zur Strukturierung der der übernommenen Daten für die Archivierung. Optional in die Überlieferungsbildung zu integrierten Dokumenten wird ein Ort in der Ablagestruktur zugewiesen. Ein als Anhang beigefügter Bewertungskatalog benennt die als archivwürdig angesehenen Inhalte der Fachverfahren. Eine Ausprägung der zu übernehmenden Daten in XML wird in einem anhängenden Muster demonstriert. Ebenfalls beigefügt ist das Muster einer XML Schema Definition.
Ansprechpartner:
Dr. Klaus Nippert
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
KIT-Archiv – Wissenschaftlicher Leiter
E-Mail: Klaus.Nippert@kit.edu
Autor: Thorsten Unger
Wissenschaftlicher Archivar der Universität Osnabrück und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Osnabrück im Nds. Landesarchiv, Abteilung Osnabrück sowie Beirat im Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück | Forschungsschwerpunkte: Universitäts-/Hochschulgeschichte, Regionalgeschichte, Archive

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Worum handelt es sich? Wer es am schnellsten errät – gewertet werden nur Lösungen, die hier in den Kommentaren erscheinen – , der/dem winkt ein kleiner Buchpreis.
„Protokolle stehen im Zentrum unterschiedlichster (interaktiver, papierener oder auch elektronischer) Verwaltungsoperationen: Sie halten ebenso fest, was gesagt und beschlossen wurde, wie sie festlegen, was wie zu tun ist. Sie strukturieren, regulieren und dokumentieren Sprech- und Handlungsabläufe von ministeriellen Zusammenkünften, Gerichtsterminen und anderen komplexen Arbeitsprozessen. Seit Jahrhunderten schreiben Protokolle auf und vor, was zu tun und was zu lassen ist, was als notwendig gilt oder als unwichtig und marginal. Sie filtern aus komplexen Interaktionen das heraus, was jene Vergangenheit gewesen sein wird, auf die man sich künftig bezieht. Dabei arbeiten Protokolle letztlich ein und demselben Zweck zu: dass – auf begründete und regelgeleitete Weise – überhaupt etwas entschieden wird. Vor diesem Hintergrund und mit verwaltungshistorischen und soziologischen ebenso wie medien-, kultur- und literaturwissenschaftlichen Perspektiven greift der zweite Open Access-Band der AdminiStudies drei Hauptformen dieses Verwaltungsmediums auf: Gesprächs- bzw. Verlaufsprotokolle, diplomatische und technische Protokolle.“
„Das neue Archivheft zum Rheinischen Archivtag 2022 in Erkelenz ist ab sofort verfügbar und kann beim Habelt-Verlag in Bonn erworben werden.