
Reblog von „Archive 2.0“
Bis zum 9. Juni kann man sich noch beim Archivamp anmelden: http://archive20.hypotheses.org/4083.

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Reblog von „Archive 2.0“
Das erste archivische Barcamp im deutschsprachigen Raum findet am 19. Juni 2017 in Duisburg statt. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung findet sich im Blog „Archive 2.0“.
Rathaus Netphen, Kleiner Saal, Amtsstr. 6, 01.06.2017, 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr
Der Vortrag rückt am Beispiel ausgewählter Themen die Wirkungsstätten der Kreisverwaltung und ihre leitenden Personen (Landräte) in den Blickpunkt des Jubliläums „200 Jahre Kreise Siegen und Wittgenstein“. Der Historiker Dr. Bernd Plaum skizziert damit nicht nur ein Geschichte der Kreisverwaltung, sondern zugleich auch eine Geschichte des Altkreises Siegen.
Trotz der hochsommerlichen Temperaturen folgten am Mittwoch, den 17. Mai, fast 120 Besucher der Einladung des Vereins „Grissenbach Aktiv“ ins Grissenbacher Bürgerhaus. Dort referierte Wilfried Lerchstein, Hobby-Heimatforscher und Gründungsmitglied des Vereins, unter Einbeziehung seines umfangreichen Bildarchivs über das abwechslungsreiche Leben der beliebten ehemaligen Deuzer Landärztin Dr. Tony Riecke, die viele der Anwesenden noch persönlich gekannt haben.
Grissenbachs Ortsbürgermeisterin und Vereinsvorsitzende Annette Scholl konnte neben Netphens Bürgermeister Paul Wagener und Trude Kühn, der ältesten Einwohnerin des Dorfes, auch Dr. Rainer Hüttenhain begrüßen, einen Neffen der Ärztin, der es sich nicht hatte nehmen lassen, für den Vortrag extra aus Düsseldorf anzureisen. Weiterlesen
Am dritten und leider letztenTermin des Lesekurses wurden Schreiben des Personalwesen aus dem ersten Drittel des 19. Jahrhunderts gelesen. Dabei wurde auch erste, zarte Hinweise zur Aktenkunde der Stücke gegeben. Wer will, kann diese Seiten hier selber „entziffern“: Lesekurs17517
Link zum zweiten Teil des Kurses

Link zur Projektseite „Eine Uni – ein Buch | Die Uni Siegen – das Grundgesetz“
Vorgestern wurde die Ausstellung des Landkreistages NRW „200 Jahre rheinische und westfälische Kreise. Von der preußischen Obrigkeit zur bürgerlichen Selbstverwqaltung“ im Foyer des Siegener Kreishauses durch Landrat Andreas Müller eröffnet. Nachfolgend vermitteln bilder einige Eindrücke von der Veranstaltung und der Ausstellung.
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Siegen-Wittgenstein Anfang des 19. Jahrhunderts: 1816 leiden die Menschen unter einer Hungersnot. Getreide ist knapp, die Brotpreise steigen ins Unermessliche – nicht nur die Siegerländer und Wittgensteiner machen aus der Not eine Tugend: Die ungeliebte Kartoffel ersetzt Roggen und Weizen: Das Kartoffelbrot – der „Riewekooche“ – erblickt das Licht der Welt! Nur eine Geschichte, die das Leben in der Region vor 200 Jahren beschreibt.

Haben das Programm des »Historischen Marktes« vorgestellt, der am Pfingstsamstag und -sonntag um und in der Ginsburg stattfinden wird (v.l.): Theo Morgenschweis (Pomologe), Martin Beume (Schlossber-Raubritter), Paul Breuer (Vorsitzender Heimatbund), Landrat Andreas Müller und Karl-Adolf Fries (Organisationsleiter Historischer Mark).
„Wir können uns heute gar nicht mehr vorstellen, wie die Menschen damals gelebt haben“, sagt Paul Breuer, der Vorsitzende des Heimatbundes Siegerland-Wittgenstein e.V. Von damals gibt es keine Fotos und keine Filmaufnahmen, höchstens ein paar Gemälde oder Strichzeichnungen. Aber selbst diese können wir heute kaum noch richtig verstehen: „Denn ein alter ausgemergelter Mann auf einem Gemälde war längst nicht so alt, wie wir vermuten – und er wurde wahrscheinlich auch gar nicht so alt, wie er uns erscheint. Die harte Arbeit in den Erzbergwerken, in der Landwirtschaft, in der Köhlerei oder auch alles zusammen hat ihn einfach gezeichnet“, erzählt Paul Breuer: „Die gute alte Zeit hat es nie gegeben!“. Weiterlesen
Am zweiten Termin des Lesekurses wurde zwei Netzfundstücke des frühen 20. Jahrhunderts gelesen. Zunächst ein privater Vertrag wurde gelesen, dessen Sprache sich an die gesprochenn Sprache anlehnte, um die Teilnehmenden auf die bisweilen kreativ umgesetzte Rechtschreibung vorzubereiten. Darauffolgend ein kurzer handschriftlicher Absatz zu einer Heiratsurkunde einer Hochzeit zweier taubstummer Personen – quasi eine Vorstellung standesamtlicher Urkunden.
Schließlich wurde ein Privatbrief gelesen, um den individuellen Gebrauch der Kurrentschrift kennen zu lernen. Wer will, kann diese Seiten hier selber „entziffern“: Lesekurs10517
Link zum ersten Teil des Kurses
19.5.2017, 19:00, Altes Landratsamt – Stadtbücherei, Poststraße 42, 57319 Bad Berleburg