Ausstellung „Aquarelle von Christa Kühn, Charlotte Pöschel und Hanna Menzel (1924-1993)“

Stadtmuseum Hilchenbach in der Wilhelmsburg in der Zeit vom 7. Juni bis 22. Juli
Die Stadt Hilchenbach hat den künstlerisch-kreativen Zwillings-Schwestern Christa Kühn und Charlotte Pöschel die Räumlichkeiten im Stadtmuseum Hilchenbach in der Wilhelmsburg zur Verfügung gestellt, um ihre Aquarelle sowie Radierungen und Aquarelle der verstorbenen Malerin Hanna Menzel (1924-1993), früher wohnhaft in Hilchenbach-Dahlbruch, auszustellen. Dies ist die 132. Ausstellung in der Wilhelmsburg seit Oktober 1987 und die letzte unter Regie des ausscheidenden Museumsleiters Reinhard Gämlich.

Christa Kühn und Charlotte Pöschel waren mit der Künstlerin sehr verbunden und haben ihre Art der Aquarellmalerei zu schätzen gelernt. Vor 21 Jahren engagierten sie sich, mit der Großnichte Franziska Menzel eine Erinnerungs-Ausstellung im Stadtmuseum zu gestalten.

Für Christa Kühn und Charlotte Pöschel ist die Begeisterung zur Aquarellmalerei geblieben und sie lassen sich von den Farben in der Natur zum Aquarellieren inspirieren. Die Zwillings-Schwestern, 1946 in Siegen geboren, haben seit frühester Kindheit die Lust und Leidenschaft zum gemeinsamen Zeichnen und Malen. Mit Freude und Energie haben die beiden Damen diese Ausstellung vorbereitet, um interessierten Besuchern die Aquarellmalerei näher zu bringen. Weiterlesen →

Ausstellung: „#mehralsdagegen. Schüler(protest)bewegungen 1968ff.“ in Lemgo

„1968“ in der Provinz: Welche Rolle spielten Schülerinnen und Schüler in diesem Zusammenhang? Diese Frage steht im Zentrum der Ausstellung „#mehralsdagegen. Schüler(protest)bewegungen 1968ff“. Sie nimmt die Veränderungen der Schul- und Jugendkultur und deren politische Anliegen seit Mitte der 1960er Jahre in den Blick.
Unter dem Stichwort „deutsche Bildungskatastrophe“ (1964) begann eine schulpolitische Debatte, in der sich im Laufe der Zeit auch die Schülerinnen und Schüler zu Wort meldeten. Sie forderten: mehr Demokratie an den Schulen, mehr Lehrpersonal, modernere Lehrinhalte und Vermittlungsformen, eine bessere Ausstattung der Gebäude und vieles mehr. Auch außerhalb der Schulen engagierten
sich Schülerinnen und Schüler für Veränderungen: neue Musik- und Kleidungsstile,
eigene Treffpunkte, gesellschaftliche und politische Teilhabe.
Im Unterschied zur Studentenbewegung hat die Protestbewegung der Schülerinnen
und Schüler bislang wenig Aufmerksamkeit gefunden. Die Ausstellung verdeutlicht den
Beitrag der Schülerinnen und Schüler zu den Ideen von 1968. Sie zeigt aber auch, welche Gegenpositionen eingenommen wurden.
Anhand von Schülerzeitungen, Fotografien, Gegenständen der Alltagskultur und Interviews mit Zeitzeugen und Zeitzeuginnen werden die Formen und Folgen des jugendlichen Auf- und Ausbruchs an Beispielen aus Westfalen und Lippe gezeigt. Weiterlesen →

Kleinode Siegerländer Kirchengeschichte in Siegens Osten

Die Evangelische Kirche Kaan-Marienborn ist gerade mal etwas über 50 Jahre alt. Foto: Karlfried Petri

Die 14. Siegerländer Kirchentour des Heimatbundes Siegerland-Wittgenstein führte in den Osten Siegens. Über 40 Interessierte fanden sich kürzlich an der Katholischen Kirche in Kaan-Marienborn ein. Hier wurden sie herzlich von Heimatgebietsleiter Dieter Tröps begrüsst. Den Siegerländer Kirchentouren gingen bereits fünf Wittgensteiner Kirchentouren voraus, so dass insgesamt in den vergangenen 19 Jahren etwa 100 Kirchen besucht werden konnten. Ins Leben gerufen haben die Kirchentouren der Wittgensteiner Ortsheimatpfleger Edgar Dietrich und der ehemalige Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Siegen Helmut Flender, wusste Manfred Schröder.

Unter der Leitung von Schröder und Johannes Frevel begann die Kirchentour in der katholischen Kirche St. Bonifatius in Kaan-Marienborn. Pfarrer Wolfgang Winkelmann stellte das Gotteshaus vor, das vom Kapellenverein St. Josef gebaut und im April 1933 geweiht wurde. Sein heutiges Aussehen erhielt es durch einen Umbau in den Jahren 2003/2004. Es bietet 130 Personen Platz und wird gerne als Hochzeitskirche genutzt. Weiterlesen →

„Notfall Wasser“ – Bestandserhaltung von Archivgut


Ende April richtete der Landesverband Sachsen des VdA einen Workshop zu diesem Thema ein. Schäden am Archivgut durch Wasser, sei es durch technisches Versagen, bauliche Mängel oder durch das Wetter hervorgerufene Naturkatastrophen, sind etwas, was kein Archiv haben will, geschweige denn gebrauchen kann.
Die instruktive und informationsreiche Präsentation kann hier als PDF angesehen werden: 1_Notfallbewaeltigung_Wasser_Knz

Ausstellung zum Thema „400 Jahre Prager Fenstersturz“

Ab 23. Mai 2018 von 15 bis 19 Uhr in der Bahnhofstraße 41a in Bad Laasphe

„Prag war im 17. Jahrhundert mindestens sieben Tagesreisen mit der Postkutsche von unserer Heimat entfernt. Ein dort geschriebener Brief brauchte ca. 3 Wochen, um im Wittgensteiner Land anzukommen.
Viele Unglücke passierten damals. Die Lebenserwartung war gering, der Kampf ums Überleben Alltag. Wen sollte es da in unserer Gegend interessieren, wenn drei Männer am 23. Mai 1618 in Prag aus dem Fenster gestürzt wurden, zumal außer einer Platzwunde am Kopf niemand dabei ernsthaft verletzt wurde?
Wer konnte ahnen, dass sich aus diesem regionalen Konflikt ein Inferno entwickeln würde, dass 30 Jahre andauern und am Ende mehr als ein Drittel der Bevölkerung auf dem Gebiet des heutigen Deutschland das Leben kosten würde.
Im Zentrum Europas mischten zahlreiche Landesherrn unter dem Vorwand mit, nur nationale Interessen zu wahren bzw. sich zu verteidigen.
Wer sich nicht freikaufen oder die Söldnerhorden anders auf Abstand halten konnte ,war schlecht dran . Der Krieg sollte den Krieg ernähren (Wallenstein). 100 Jahre sollte es dauern, bis man auch in Wittgenstein die Folgen der Katastrophe überwunden hatte.“
Quelle: Homepage des Ausstellungsraums

vielSeitig in die Vergangenheit

Lesung von Prof. Dr. Hans Rudolf Velten und Dr. Nathanael Busch
26. Mai 2018 ab 18:00 Uhr im Frei:Raum, Löhrstraße 30, Siegen.

Heutzutage ist es vollkommen selbstverständlich, dass jedes Kind in Deutschland eine Schule besucht und dort das Lesen lernt. Wir benötigen niemanden mehr, der oder die uns Texte vorträgt, damit wir in den Genuss des Inhalts kommen. Ohne Probleme können wir selbst zum Buch greifen und uns in die Seiten vertiefen.
Was heute zum alltäglichen Leben gehört, war im frühen Mittelalter ein seltenes Privileg: Nahezu ausschließlich der Klerus war zum Lesen und Schreiben befähigt. Im Verlauf des Hochmittelalters entstanden die ersten Kathedralschulen, die auch von den Adeligen und später von überdurchschnittlich wohlhabenden Bürgern besucht werden konnten. Der großen Allgemeinheit war es allerdings nicht möglich selbst zu lesen. Sie waren darauf angewiesen, dass ihnen Texte vorgetragen werden.
Die Lesung „vielSeitig in die Vergangenheit“ versetzt uns in genau diese Zeit zurück: In einem mittelalterlichen Ambiente werden uns die Mediävisten Prof. Dr. Hans Rudolf Velten und Dr. Nathanael Busch literarisch in eine vergangene Zeit führen. Dabei werden sie von Dominik Jung aus dem Fachbereich Musik auditiv begleitet. Die Immersion wird dadurch verstärkt, dass die atmosphärische Lesung auf Mittelhochdeutsch stattfindet. Die drei Lehrenden lassen so die Grenzen zwischen einer kontemporären Cafélesung und einer damaligen Burglesung im mittelalterlichen Nordeuropa verschwimmen.

Die Veranstaltung ist ein erster Vorgeschmack auf das im Herbst stattfindende Europäische Literaturfestival Siegen – vielSeitig, das gemeinsam von dem Kultur!Büro des Kreises Siegen-Wittgenstein und der Universität Siegen veranstaltet wird. Sie wird von den Studierenden des Projektseminars „Literaturfestivals“ konzipiert und realisiert.
Quelle: Universität Siegen, 18.5.2018

2. „Müsener Berggeschrey“ – Altbergbautagung

Neue Erkenntnisse zur Montanarchäologie im Müsener Revier und Südwestfalen 2015 – 2018

Eine Veranstaltung des Vereins ALTENBERG & STAHLBERG e.V. mit Unterstützung der LWL-Archäologie für Westfalen

Programm:
Uhrzeit / Ort:
Beginn 9.30 Uhr / Abschluss gegen 17.00 Uhr – Bürgerhaus Müsen, 57271 Hilchenbach-Müsen, Merklinghäuser Weg 3

Ablauf:
9.30 Uhr Begrüßung durch Rolf Müller, Vorsitzender Altenberg & Stahlberg e.V.

Vorträge:
Jennifer Garner, Deutsches Bergbau-Museum Bochum: Verhüttungsexperiment in einem Nachbau eines keltischen Ofens des Siegerlandes im Freilichtmuseum Hagen
Manuel Zeiler, LWL-Archäologie für Westfalen: Montanarchäologische Forschungen zum Bergbau und Hüttenwesen des Mittelalters im südlichen Westfalen

Kaffeepause und Vorstellung einer neuen Publikation über die Bergbausiedlung Altenberg

Steffen Löcherbach, Firma HS 3D – Laserscanning Siegen: Der Einsatz von Laserscans bei der Vermessung und Dokumentation in der Montanarchäologie am Beispiel der Grube Brüche – Müsen
Marc Steven Krämer, Universität Siegen, Institut für Echtzeit – Lernsysteme: Laserscanvermessung der ehemaligen Grube Stahlberg mittels Drohnenflug.

12.30 – 13.30 Uhr Mittagspause, Verpflegung wird gestellt. (Kartoffelsuppe mit Wursteinlage)

Rolf Golze, Stahlbergmuseum Müsen: Einführung zur Exkursion

Exkursion: Start 13.50 Uhr, Ende ca. 17.00 Uhr

Wanderung durch das Forschungsgelände am Altenberg mit Hinweisen zur Wasserkraftnutzung des frühen Berg- und Hüttenwesens. Beginn und Ende am Veranstaltungsort, Dauer ca. 3 Stunden.

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Ausstellung und Vortrag zum Wittgensteiner Kirchenkreis-Jubiläum Ende Mai

Dr. Johannes Burkardt (rechts), hier mit Pfarrer Dieter Kuhli dem Vorsitzenden des Theologischen Ausschusses in Wittgenstein, hat im kreiskirchlichen Archiv die spannenden Exponate und Informationen für seine Ausstellung und seinen Vortrag zum Kirchenkreis-Jubiläum im Abenteuerdorf gefunden.

Freitag, 25. Mai, 18 Uhr: Ausstellung und Vortrag
„Im Abenteuerdorf in Wemlighausen, Am Wernsbach 1,, öffnet um 18 Uhr eine Ausstellung zum Thema „200 Jahren Kirchenkreis“ ab 19 Uhr blickt Dr. Johannes Burkardt in seinem Vortrag „Zukunft braucht Erinnerung – Geschichte und Prägung des Evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein“ an gleicher Stelle auf die Zeit seit 1818 zurück. Der Berleburger ist Leiter der Abteilung Ostwestfalen-Lippe des Landesarchivs NRW in Detmold und betreut darüberhinaus ehrenamtlich das Archiv des Wittgensteiner Kirchenkreises. Genau deshalb hat er natürlich den besten Überblick und die kürzesten Wege zu den spannenden Exponaten und Informationen, die seine Ausstellung und sein Vortrag in Wort und Bild im Abenteuerdorf präsentieren. Die musikalische Umrahmung an diesem Abend übernimmt der Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Laasphe. ….“
Quelle: Kirchenkreis Wittgenstein, Nachrichten

s. a. Gustav Bauer, Aus hundert Jahren Geschichte der Kreissynode Wittgenstein 1818-1918

Video-Impressionen von Rubens-Ausstellung in Frankfurt

Impressionen der Ausstellung: „Rubens – Kraft der Verwandlung“ vom 08.02.2018 bis 03.06.2018 im Städel-Museum, Frankfurt am Main. Keine Kunst ohne Ideenklau: Wie kaum ein anderer Barockmaler hat Peter Paul Rubens die Werke anderer Künstler kopiert und umgedeutet. Das zeigt das Städel-Museum sehr anschaulich ohne weitergehende Einsichten – eine Ausstellung als Memory-Spiel. Einen ausführlichen Bericht finden Sie bei „Kunst+Film“: http://kunstundfilm.de/2018/04/rubens-staedel/