Führung im Historischen Hauberg Fellinghausen

Exkursion der Mitglieder des Arbeitskreises Geschichte des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins:Am Samstag, dem 10.05.2014 un 14 Uhr treffen sich die Mitglieder des AK Geschichte auf dem Wanderparkplatz „Auf der Brache“ am Ende der Luisenstraße, Abzweig „Am Hauberg“ in Kreuztal-Fellinghausen. Der Weg zum Hauberg ist von der Heesstraße (Hauptstraße Fellinghausen) an mit braunen Hinweisschildern gekennzeichnet.

Geplant ist eine etwa zweistündige Führung durch den im Jahre 1991 eingerichteten Historischen Hauberg Fellinghausen. Unser Mitglied und früherer Leiter des Forstamtes Siegen, Herr Alfred Becker, wird die Wanderung begleiten und dabei die unterschiedlichen Aspekte des Siegerländer Haubergs darstellen. Hierbei wird er die Besonderheiten bzw. Merkwürdigkeiten des Haubergs im Vergleich zum Hochwald erläutern sowie die volkswirtschaftliche Bedeutung und Verflechtung der Hauberge in der Vergangenheit aufzeigen.

Die Wanderung wird zwar überwiegend über feste Wege gehen; dennoch wird festes Schuhwerk und gegebenenfalls Regenschutzkleidung empfohlen.

Gäste sind „Herzlich Willkommen“
Quelle: Homepage des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins

Vortrag „Die Kreuztaler Hütte“

So. 04.05. 15 – 16 Uhr
Ort: Heimatmuseum Ferndorf, Ferndorfer Straße 62
Horst Grafe, Allenbach

Die Kreuztaler Hütte um 1913 (Foto: Sammlung Peter Weller, mit freundlicher Genehmigung des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins)

Die Kreuztaler Hütte um 1913 (Foto: Sammlung Peter Weller, mit freundlicher Genehmigung des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins)

Einst prägte sie das Kreuztaler Bild. Südlich des Bahnhofs markierten drei große Hochöfen, acht Winderhitzer, das imposante Maschinenhaus, der Wasserturm und alles was damals zu einem modernen Hüttenwerk gehörte, ein Stück Siegerländer Montanindustrie. Heute produzieren an diesem alten Industriestandort die Firmen Franke-Blefa, die Siegener Verzinkerei und weitere Unternehmen.
Dr. Günter Schmidt führt durch die neue Mineralienausstellung. Anschließend gibt es Kaffee und Kuchen. Das Heimatmuseum ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Quelle: Pressemitteilung Stadt Kreuztal, 28.4.2014

Bildvortrag “ 150 Jahre Charlottenhütte Niederschelden“

Charlottenhütte Niederschelden Hallenfassade

Axel1963 [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) or CC-BY-SA-3.0-de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

Fr, 2. Mai, 19:00 – 21:00
Begegnungsstätte „Am Wald“, Niederschelderhütte
Referent: Matthias Janz

Eine Veranstaltung des Heimatvereins Niederschelderhütte im Rahmen des 150jährigen Gründungsjubliläums der Charlottenhütte.

Stolpersteine in Hilchenbach im neuen Glanz

hilchenbach17414In Hilchenbach ist der Bevölkerung die Erinnerung an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus unter den eigenen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein wichtiges Anliegen.
Ausdruck dieses Mitgefühls und der Erinnerung drückt sich in der Stadtmitte Hilchenbachs aus, in der seit 2008 zwölf Stolpersteine verlegt sind und am 4. Juli 2013 ein Gedenkstein am oberen Marktplatz beim Aufgang zur evangelischen Kirche aufgestellt wurde.
Der Hilchenbacher Klaus Stötzel hat im Rahmen des Projektes „Gedenkstein“ mit der Carl-Kraemer-Realschule zusammengearbeitet. Jetzt hat er mit zwei Schülerinnen der Schule, Melina Frick und Marlin Bald, die Stolpersteine in der Unterzeche gereinigt.
Den Schülerinnen ist das Thema sehr wichtig. Schnell wird deutlich, dass beide an dem Thema sehr interessiert sind. Sie erklären, dass sie das Ganze gerne freiwillig machen. Die Beiden möchten so ihren Anteil zur Verschönerung von Hilchenbach beitragen und die Erinnerungen an die Juden in Hilchenbach wach halten.
Quelle: Pressemitteilung der Stadt Hilchenbach, 17.4.2014

Exkursion „Hohlwege in Hilchenbach-Müsen“

Exkursion der Mitglieder des Arbeitskreises Geschichte des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins: Morgen un 14 Uhr treffen sich die Mitglieder des AK Geschichte auf dem Wanderparkplatz Wigrow, Merklinghäuser Weg, 57223 Hilchenbach-Müsen. Die Leitung dieser Exkursion übernimmt Dr. Andreas Bingener.
Die mächtigen Hohlwege unterhalb des Wanderparkplatzes Wigrow sind die Reste einer alten Wegtrasse, die die historische Landwehr am Müsener schlag passierte und ein imposantes Beispiel der heimischen Industriegeschichte.
Über Jahrhunderte – die Grenzsteine stammen aus dem Jahr 1690 – wurde hier vornehmlich Rohstahl von Müsen ins Kölsche transportiert. Hier nefindet sich auch ein Zuleitungsgraben aus dem 19. Jahrhundert, welcher das Wasser aus dem Hochmoor Dollenbruch und den Wegen in den unteren Hüttenweiher ( heute Freibad Müsen) führte.
Gäste sind „Herzlich Willkommen“.
Quelle: Homepage des Vereins

Vortrag „Vor 100 Jahren: Das Epochenjahr 1914 – von der „Belle Epoque“ zum 1. Weltkrieg“

Termin: 30. April 2014, 19:00 Uhr
Ort: Kreuztal, Terrassensaal der Weißen Villa, Hagener Str. 22, Dreslers Park
Kosten: 3 €
Redner: Wolfgang Hoffmann 

Der I. Weltkrieg setzte in Europa einer Phase ein Ende, in der die bürgerliche Lebensweise und Kultur sowie ihr Fortschrittsglauben triumphierten. In Kunst und Kultur schuf diese sogenannte „Belle Epoque“ Glanzlichter, vor allem in den Metropolen Paris, Wien und Berlin, wie z.B. der „Jugendstil“ heute noch bezeugt. Weiterlesen

Workshop: Tourismusüberlieferung als historische Quelle -Touristiker, Archive und Forschung im Diskurs

Termin: 2. Juli 2014
Veranstaltungsort: Landeshaus Westfalen-Lippe, Plenarsaal
Veranstalter: LWL-Archivamt für Westfalen in Zusammenarbeit mit dem LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte

programm-workshop-tourismus_2014-1Die Geschichte des Tourismus gelangt seit einigen Jahren vermehrt in den Blick der Wissenschaft. Die Bandbreite möglicher Forschungsaspekte ist groß: sozio-kulturelle, politische, ökonomische sowie geographische Fragestellungen sind von Interesse. Dabei überwiegen regionale und lokale Themenstellungen. Doch wie gestaltet sich die Quellenlage in den Archiven? Welche Überlieferungsstrategien verfolgen kommunale, staatliche und private Archive heute, um Quellen aus dem weiten Feld touristischer Angebote und Aktivitäten für die Zukunft zu sichern? Weiterlesen

Tagebücher Ludwigs des Älteren von Sayn-Wittgenstein jetzt online!

Ludwig_d_I_Wittgenstein

Ludwig Graf von Sayn zu Wittgenstein (* 7.- Dezember 1532 auf Schloss Wittgenstein; † 2. Juli 1605), Sohn Graf Willhelms I. (†  1570) und der Johanetta von Isenburg-Grenzau († nach 1561) besuchte seit 1545 mit seinen beiden Brüdern die Universitäten von Löwen, Paris und Orléans. Zwischen 1553 bis 1556 bereiste er Süd- und Westeuropa (Padua, Malta, Rom, Savoyen, Frankreich, England) und diente kurze Zeit Papst Pius IV. als Kämmerer.1556 kehrte er nach Wittgenstein zurück, wo sein Vater inzwischen eine lutherische Kirchenordnung erlassen hatte. Er selbst nahm zunächst ebenfalls die lutherische Konfesssion an. Hochgebildet und polyglott, zudem an konfessionellen Fragen sehr interessiert, stand er in engem persönlichen und brieflichen Austausch mit humanistischen Gelehrten seiner Zeit, darunter Heinrich Bullinger, Rudolf Gwalther und Theodor Beza. Den Reformator Caspar Olevian und Johannes Althusius förderte er und führte unter Olevians Einfluss 1578 die reformierte Konfession in der Grafschaft Wittgenstein ein.

Seine erhaltenen Tagebücher in sieben Bänden, in deutscher und lateinischer Sprache verfasst, decken die Jahre von 1559 bis 1605 ab und zeugen von Graf Ludwigs weit gespannten Interessen und enthalten Briefexzerpte und -abschriften seiner illustren Korrespondenzpartner. Weiterlesen

Literatur zu Landwehren in Westfalen

.Cornelia Kneppe (Hrsg.): Landwehren. Zu Funktion, Erscheinungsbild und Verbreitung spätmittelalterlicher Wehranlagen. Veröffentlichungen der Altertumskommission für Westfalen Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Bd. 20, hrsg. Von Aurelia Dickers, Münster/Aschendorff [Mai] 2014 Preis 38,00 Euro.

Zusammenfassung des Tagungsbandes zum Kolloquium der Altertumskommission für Westfalen am 11. und 12. Mai 2012 in Münster:
Landwehren sind Wehranlagen aus einem mit undurchdringlichem Gebüsch bestandenen Wall-Grabensystem. In der neuen Veröffentlichung der Altertumskommission werden Ursprung, Entwicklung und Funktion von Stadtlandwehren vornehmlich im östlichen Münsterland beschrieben. Dabei nehmen die Landwehren um die Stadtfeldmarken von Ahlen, Beckum, Telgte und Warendorf eine besondere Stellung ein. Die Autorin hat anschaulich herausgearbeitet, dass viele der seit dem frühen 14. Jahrhundert auftretenden westfälischen Landwehren mehrere Erweiterungsphasen aufweisen, die sich aus Veränderungen des Siedlungsgefüges und aus das Fürstbistum Münster betreffenden Ereignissen erklären lassen. Spannend sind außerdem die Ergebnisse zur Funktion dieser Anlagen, die weit über die einer die städtische Umgebung schützenden Wehranlage hinaus geht.
Darin enthalten: Hans Ludwig Knau „“Hans Ludwig Knau: Beobachtungen an der Siegener Landhecke“, ein Aufsatz zu der Nassau-Siegener Landhecke.
s. a. Homepage der Altertumskommission für Westfalen