Ganz schön staubig sind sie schon und auch schwer, gewichtsmäßig nämlich. Wenn in einer DIN A0-Zeichnungsmappe mitunter 15 Aufträge mit je 12 oder mehr Übersichts- und Detailzeichnungen abgelegt sind, dann bedarf es schon eines besonders starken Mannes, diese Mappen zu bewegen. Und da diese Mappen alle schon mindestens 40 Jahre alt sind – manche schon fast 100 Jahre – hat sich natürlich auch der Staub der Jahre angesammelt. Was hat es nun mit diesen Mappen auf sich? Weiterlesen →
Ein dreizehnminütiger Radiobeitrag Von Christiane Kreiner, nicht ohne Siegen zu erwähnen.
„Monuments Men – Ungewöhnliche Helden. So heißt der neue Film von George Clooney, der auf der Berlinale Premiere feiert. Der Film erzählt die die Geschichte amerikanischer Kunstschutzoffiziere im zweiten Weltkrieg.
Tatsächlich wissen wir wenig über die Monuments Men: Es waren junge Männer zwischen 30 und 40 – Architekten, Designer, Kunstwissenschaftler, Museumsleute – die gegen Ende des Krieges mit den Truppen mitzogen und das europäische Kulturgut schützen sollten. Sie sicherten provisorisch beschädigte Bauwerke auf den Schlachtfeldern und sie öffneten nach Kriegsende die Minen in denen die deutschen Museen ihre Kunstschätze versteckt hatten, um sie vor den alliierten Bomben zu retten. Sie fanden aber nicht nur die Sammlungen der Museen, sondern auch Hitlers Raubkunst. Auch die Sammlung von Hildebrand Gurlitt ging durch ihre Hände. Scala hat sich auf die Spuren der Monuments Men begeben.“
s. a. Beitrag der WDR Lokalzeit v. 7.2.2014 zur Beutekunst auf Schloss Dyck bei Jüchen
Link zur englischsprachigen Seiten von Blueshield international zum Thema Siegener Zeitung berichtete Friedrich Haas, der Georg Stout im Hainer Stollen am 2. April 1945 begegnete und berichtete gestern, wie der Hainer Stollen von innen aussieht.
Einer der berühmtesten Söhne der Krönchenstadt wird im Mittelpunkt der nächsten Vortragsveranstaltung des Siegener Forums stehen. Am Donnerstag, den 20. Februar 2014, wird Almut Ochsmann vom Max-Reger-Institut in Karlsruhe im Gruppenarbeitsraum des Stadtarchivs im KrönchenCenter über Fritz Busch und die Komponisten seiner Zeit vortragen. Fritz Busch hat als Dirigent und Pianist zahlreiche Werke von Komponisten seiner Zeit einstudiert und aufgeführt, einige auch zur Uraufführung gebracht. Mit vielen Komponisten stand Busch selbst in persönlichem Kontakt: Briefe von Richard Strauss, Paul Hindemith oder Hans Pfitzner sind die spannenden Zeugnisse davon. Einen Einblick in diese aufschlussreichen Korrespondenzen und die Zeit ihrer Entstehung gibt der Vortrag. Weiterlesen →
Im Rahmen meiner Umschulung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Archiv habe ich folgende Halbjahresarbeit erstellt und möchte mich mit deren Veröffentlichung aus dem Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein verabschieden: Arbeit gesamtx (1)
„Gerhard Moll aus Hilchenbach hat sein ganzes Leben mit der Eisenbahn verbracht, die dampfenden Lokomotiven hat er als „Bundesbahner“ persönlich durchs Siegerland gesteuert. Später besaß er seine eigene Lok, eine preußische T 3. Die ist heute noch unterwegs als Museumsbahn in Neustadt/Pfalz. Der 80-Jährige hat viele Bücher geschrieben und gilt in der Szene als Koryphäe für Eisenbahngeschichte in Deutschland.“ Link zum Beitrag der WDR-Lokalzeit Südwestfalen vom 28.01.2014
Datum: 12.02.2014 um 18 Uhr:
Ort: Siegen, Museum für Gegenwartskunst
Referenten: Stadtbaurat Michael Stojan und Architekt Uli Lingemann
Zur Einstimmung in den Abend stellen die beiden Referenten unterhaltsam Sichtweisen, Projekte, Beispiele und vielleicht auch Ausblicke in die Zukunft der Stadtbaukunst vor.
Quelle: Homepage Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein
Aus dem Vorwort Hans Kruses zu „Das Siegerland unter preußischer Herrschaft 1815 – 1915. Festschrift aus Anlaß der hundertjährigen Vereinigung des oranischen Fürstentums Nassau-Siegen mit Preußen“ (1915), S. III-IV:
„Als im Frühjahr des vorigen Jahres die ersten vorbereitenden Schritte zu einer würdigen Feier der hundertjährigen Zugehörigkeit des Siegerlandes zu Preußen getan wurden, lebten wir in tiefem Frieden. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel brach der Krieg über die deutschen Lande herein und störte auch die friedliche Arbeit in den Tälern des Siegerlandes. Was aus allen danmals gefaßten Plänen werden würde, niemand wußte es. Wird die Kriegsfackel am 21. Juni 1915, an dem das Siegerland den Tag froher Erinnerung begehen wollte, verlöscht sein, können wir die Jahrhundertfeier mit einem Siegerfest verbinden? So lautete die bange und hoffnungsvolle Frage derer, die sich bereit gefunden hatten das Fest zu gestalten. Weiterlesen →
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat einen Band über „Westfalen in der Alt- und Mittelsteinzeit“ herausgegeben. Die Publikation beleuchtet die älteste Landesgeschichte Westfalens mit aktuellen archäologischen und naturwissenschaftlichen Methoden – und schreibt dabei einige Kapitel ganz neu.
Das älteste menschliche Werkzeug Westfalens spielt mit seinen 350.000 Jahren in diesem Band ebenso eine Hauptrolle wie der älteste „Westfale“, dessen 70.000 Jahre altes Bruchstück seines Neandertaler-Schädels in Warendorf gefunden wurde.
Aus dem Kreisgebiet Siegen Wittgenstein sind Funde aus dem Raum Netphen aufgeführt. Weiterlesen →
“Zu viel kulturelles Erbe ist verloren gegangen. Glücklicherweise ist jedoch seit Jahrzehnten ein Umdenken in der Bevölkerung zu beobachten. Es wird nicht mehr unbedacht abgerissen und damit endgültig vernichtet. – Wer kennt heute noch die Berufe eines Haspelknechtes oder Kuhjochschnitzers? Oder warum blieben Fachwerkhäuser über Jahrhunderte standfest und andere nicht? Und wer weiß noch, dass man für das Fahrrad um 1900 einen Führerschein benötigte und dass der berühmte Sohn des Siegerlandes, Jung Stilling, bereits als Knabe Schulmeister war? Warum legte die Hebamme damals Frühchen zwischen warme Backsteine? Was ist eine Rieselwiese? Wem ist noch bekannt, dass Leder unter Verwendung von Eichenrinde hergestellt wurde? Das und noch vieles mehr können Sie auf leicht verständliche Art und Weise durch mein neues Buch erfahren. Hier wird “Historisches wieder lebendig” und erinnert mahnend daran, die Erhaltung und Pflege unseres kulturellen Erbes auch in Zukunft nicht zu vernachlässigen. Unsere Nachkommen werden es uns danken.”
Quelle: Verlagstext auf der lesenswerten Homepage von Heinz Bensberg