Exklusives Weihnachtspaket der Geschichtswerkstatt Siegen e.V.

Pressebild WeihnachtsangebotSie suchen noch eine passende Geschenkidee? Pünktlich zum Weihnachtsfest präsentiert die Geschichtswerkstatt Siegen e.V. ein attraktives Angebot. Ab sofort und nur bis Freitag, den 19. Dezember 2014, kann im Stadtarchiv Siegen ein exklusives Buchpaket geschnürt werden. Im Gepäck sind die fünf Ausgaben der „Siegener Beiträge“ von 2007 bis 2012. Ganz gleich ob Aufsätze zur Vor- und Frühgeschichte, zur heimischen Schultradition, zur Industriekultur, zur Geschichte des Fürstenhauses Nassau-Siegen, zur Residenzforschung (zum Beispiel Schloss Schönstein bei Wissen an der Sieg oder die ehemalige Wasserburg Zeppenfeld im Freien Grund) oder zum Kunstbergeort Siegen während des Zweiten Weltkriegs: Die „Siegener Beiträge“ bieten fundierte Einblicke in die Regionalgeschichte des Siegerlands und der angrenzenden Regionen zwischen Westerwald und dem Wittgensteiner Raum.
Im regulären Einzelverkauf kosten die fünf Jahrbücher 117,00 Euro. Gebündelt als exklusives Weihnachtsangebot sind die fünf Buchausgaben begrenzt für die Dauer von drei Wochen für gerade 60,00 Euro erhältlich! Das Angebot ist allerdings nur gültig bei persönlicher Abholung im Stadtarchiv Siegen, KrönchenCenter, Markt 25 in 57072 Siegen. Nähere Infos zu den Inhalten der einzelnen Jahrbücher können Interessierte auf der Website des Vereins unter www.geschichtswerkstatt-siegen.de einsehen.

Vortrag: »Staatsarchivdirektor Prof. Friedrich Philippi (1853-1930) und das Siegener Urkundenbuch«

12 Pressefoto ReininghausMit einem besonders hochkarätigen Vortrag zur Geschichtsschreibung des Siegerlandes beendet das „Siegener Forum“ seine diesjährige Veranstaltungsreihe. Angesprochen werden nicht nur professionelle Historiker sondern alle Interessenten an der Geschichte der hiesigen Region. Am Donnerstag den 4. Dezember wird Professor Wilfried Reininghaus aus Münster Leben und Wirken des Staatsarchivdirektors Fridrich Philippi vorstellen und insbesondere auf dessen Bedeutung für das Siegerland eingehen.

Friedrich Wilhelm Philippi (1853-1930) hat wie kein anderer in der wilhelminischen Zeit die landesgeschichtliche Forschung in Westfalen geprägt. Als Leiter des Staatsarchivs Münster von 1897 bis 1921, als Vorsitzender der Historischen Kommission für Westfalen und der Altertumskommission hat er zahlreiche Projekte angeregt und geleitet. Als Honorarprofessor der Universität Münster gab er sein Wissen an Studierende und Doktoranden weiter. Und auch für die historische Forschung des Siegerlandes kommt Friedrich Philippi überragende Bedeutung zu. Das von ihm 1887 und 1927 in zwei Abteilungen herausgegebene Siegener Urkundenbuch zählt nach wie vor zu den unverzichtbaren Standardwerken der regionalen Geschichtsschreibung. Weiterlesen →

Literaturhinweis: „Der Erste Weltkrieg und die reformierte Welt“

1WKEvKiTagungsbandTagungsband zur Siegener Tagung erschienen

Hans-Georg Ulrichs (Hg.):
Der Erste Weltkrieg und die reformierte Welt
€ 39,00
1. Auflage 2014
kartoniert / 14,5×22,0 cm / 301 Seiten
ISBN 978-3-7887-2837-3

„Die Kirchen Europas unterstützten den aus der jeweiligen nationalen Perspektive für gerechtfertigt gehaltenen Ersten Weltkrieg. Die frühe ökumenische Bewegung konnte hier nicht korrigierend wirken. In Deutschland waren die Reformierten eine Minderheit. Sie verstanden sich zunehmend international. Kontakte zu den reformierten Kirchen in Europa und Übersee wurden zu Beginn des 20. Jh. ausgebaut.
ForscherInnen aus den am Krieg beteiligten und aus neutralen Ländern beschreiben die reformierten Kirchen ihrer Länder und deren Rolle während des Ersten Weltkriegs. Überblicksdarstellungen, „Länderstudien“ und exemplarische Einblicke in reformierte Gruppen, kirchliche Handlungsfelder sowie das Handeln einzelner Personen zeichnen ein nahezu vollständiges Bild des internationalen Reformiertentums.“
Quelle: Verlagsangaben
Leseprobe mit Libreka

Die Publikation enthält auch zwei Beiträge regionale bezogene Beiträge (Veronika Albrecht-Birkner: Der erste Weltkrieg im Spiegel von Quellen aus Archiven reformierter Kirchengemeinden. Das Beispiel Siegerland, S. 359-385, Johannes Burkardt: Kirchliches Kriegsgedenken. Beispiele aus den südwestfälischen Kirchenkreisen Siegen und Wittgenstein, S. 386-412)

Literaturhinweis: „Das Siegerland. Eine Montanregion im Wandel“

RaschMontanregionManfred Rasch (Hrsg.)
Das Siegerland
Eine Montanregion im Wandel
erscheint voraussichtlich am 30.11.2014
200 Seiten, zahlr. Abb., Broschur, ca. 19,95 €
ISBN: 978-3-8375-1133-8

Das Siegerland hat eine spannende, über Jahrhunderte reichende Montangeschichte zu erzählen. Das Eisenerzvorkommen zusammen mit den zur Verarbeitung benötigten Ressourcen Holz und Wasser ließen zwischen Sieg, Lahn und Dill eine bedeutende Wirtschaftsregion entstehen. Archäologische Funde belegen eine Nutzung bereits für das 5. Jahrhundert v. Chr., und die mittelalterliche Eisenverhüttung machte Siegen und Umgebung nicht zuletzt für Geschütze weithin bekannt. Neben dem Bergbau und der Verarbeitung in Hüttenwerken und Hammerschmieden prägte eine besondere landwirtschaftliche Nutzung mit Haubergen und Holzköhlereien das Siegerland.
Die Beiträge des Bandes erzählen von der bedeutenden Vergangenheit und der erfolgreichen Gegenwart hochmoderner, international agierender Industrieunternehmen der Region. Dem Band liegt eine DVD bei mit dem Film „Der Eisenwald“ aus den frühen 1950er-Jahren, ergänzt durch Bonusmaterial von 2007; der Wandel der Montanregion Siegerland wird so auch in bewegten Bildern sichtbar.
Quelle: Verlagsinfo

Vortrag „Provinz im Aufbruch. Siegens vergessene Kulturgeschichte“

Mittwoch, 03. Dezember 2014, 19:30
Hilchenbach-Dahlbruch, Viktoria-Kino

Sonntag, 30. November 2014, 18.30 Uhr
Siegen, Lyz, St.-Johann-Str. 18:

Schlossspiele Farbe-kleinLange Zeit galt die Stadt Siegen als „kulturelle Provinz“. Doch wie ist dieses Negativ-Image entstanden? Und stimmte es mit der kulturellen Wirklichkeit in den 1950er und 1960er Jahren überein? Der Historiker Dieter Pfau geht diesen Fragen in seinem Vortrag nach. Dabei stellt er den Film „Siegen. Notizen zu einer Stadt“ erstmals in seinem Entstehungskontext vor.
Eine gemeinsame Veranstaltung von Dieter Pfau mit dem Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein.

Nachbericht über die Exkursion über den Mittelalterlichen Altenberg im Oktober

Foto: Alexander Kiß

Foto: Alexander Kiß

Der nicht abziehen wollende Nebel passte gut zum Bild des sagenumwobenen Altenbergs. Dies hielt die knapp 40 Interessierten nicht davon ab, den Ausführungen des Siegener Historikers Dr. Andreas Bingener zum mittelalterlichen Altenberg zu folgen.
Dieses Angebot war Teil einer Vortrags- und Veranstaltungsreihe, die die Kreuztaler Industriegeschichte im Rahmen des Regionaleprojekts „Eisenstraße Südwestfalen“ beleuchtet. Unterstützt wird die Vortrags- und Veranstaltungsreihe, welche maßgeblich durch Katrin Stein (Projektleiterin Eisenstraße und Heimatpflegerin in Ferndorf) initiiert und organisiert wurde, durch die Stadt Kreuztal, wie Michael Häusig von der Stabstelle Wirtschaftsförderung und Tourismus den Teilnehmern zu Beginn der Exkursion erläuterte. Die Eisenstraße Südwestfalen ist eine touristisch vermarktete Erlebnisroute vom nördlichen Kreis Altenkirchen bis nach Ennepetal/Iserlohn mit Informationen zu Orten mit industrieller Bedeutung, zu herausragenden Persönlichkeiten der Industriegeschichte, zu Sagen und Anekdoten. Weiterlesen →

Neues vom Walter-Krämer-Platz in Siegen


„…. Im November 2014 wurde der Walter-Krämer-Platz am Siegener Kreisklinikum fertiggestellt. Auf dem vom Künstler Erwin Wortelkamp gestalteten Platz sind mehrere Elemente zu sehen, die das Leben und Wirken Walter Krämers künstlerisch würdigen. Eine Stele aus Beton zeigt Krämers Konterfei, ein Spruch auf dem Boden leitet die Besucher in das Kreisklinikum: „Die Sorge für den anderen siegt über die Sorge um sich selbst.“ – Emmanuel Levinas. ….“ – so stellt der Wikipedia-Eintrag ( v. 18.11.2014, 10:51) den aktuellen Sachstand dar.
Über eine inoffizielle Einweihungsfeier berichteten die Westfälische Rundschau am 16.11.2014 und der Siegerlandkurier am  14.11.2014.
siwiarchiv hat mehrfach über Walter Krämer und dessen geplante Ehrung in Siegen berichtet.

„Frisch erforscht!“ – Aktuelle westfälische Keltenfunde im LWL-Museum Herne

Diese Pflugwerkzeuge wurden an mehreren Fundstellen im Siegerland entdeckt. Foto: LWL/Jülich

Diese Pflugwerkzeuge wurden an mehreren Fundstellen im Siegerland entdeckt. Foto: LWL/Jülich

Dass Südwestfalen Teil der keltischen Welt war, beweisen aktuelle Funde, die ab sofort parallel zu der Sonderausstellung „Das weiße Gold der Kelten“ über Schätze aus dem Salz im LWL-Museum für Archäologie in Herne zu sehen sind.

Die Funde belegen die Anwesenheit der Kelten in Westfalen: Münzen aus Iserlohn (Märkischer Kreis), Bruchstücke eines Verhüttungsofens aus Gerhardsseifen (Kreis Siegen-Wittgenstein), ein Fragment eines Holzbuckelarmrings von der Wallburg Bruchhauser Steine bei Olsberg (Hochsauerlandkreis) und Pfluggeräte aus Burbach (Kreis Siegen-Wittgenstein). Weiterlesen →