Linktipp: Karten auf TIM-online

Mit der Homepage zum totpographischen Informationsmanagement des Landes Nordrhein-Westfalen können alle Interessierten sich kostenfrei auch die Region Siegen-Wittgenstein in verschiedenen Ausführungen (Kartenversionen) anschauen: http://www.tim-online.nrw.de

Am Beispiel von Gosenbach (Gemarkung 1679) und der Ausgrabungsstätte Gerhardseifen ist nachfolgend ein Weg zu einer von vielen möglichen Kartenabbildungen gezeigt:

1) Nach Aufrufen des Startbildschirms den Button

TIM-online3

drücken.

2) Bitte genau darauf achten, dass alle hier benutzten Felder angeklickt bzw. angehakt sind.
TIM-online13) Danach unbedingt das Feld links unten „Karte aktualisieren“ anklicken!  Weiterlesen

Namenmoden syn- und diachron

Tagung an der Universita?t Siegen, 18-19. Juni 2014

Namenmoden sind ein weites Forschungsfeld, das über die traditionelle Trias der Personennamen, Ortsnamen und Produktnamen mit ihren Subkategorien hinaus seit den letzten rund 20 Jahren verstärkt und zum Teil sehr innovativ bearbeitet wird. Weiterlesen

Beiträge zur Geschichte Hilchenbachs

Publikationsreihe des  Hilchenbacher Geschichtsvereins e.V.,
Folge 1 (1981)         –           vergriffen
Nikolaus Gussone: Überlegungen zur politischen und kirchlichen Ordnung des Hilchenbacher Raumes im frühen Mittelalter

Folge 2 (1982)         –           2,50 Euro
Leit- und Ergänzungstexte des Stadtmuseums Hilchenbach in der Wilhelmsburg zu Hilchenbach

Folge 3 (1983)         –           vergriffen
Friedrich Klein und Hans Christhard Mahrenholz: Zur Geschichte des Amtsgerichts Hilchenbach, (Sonderdruck aus: Recht im südlichen Westfalen, 50 Jahre Landgericht Hilchenbach)

Folge 4 (1984)         –           vergriffen
Wolfgang Dittus: Johann Heinrich Reifenrath /1785-1868), Königlicher Bürgermeister und Amtmann in Hilchenbach – Chronik eines langen Lebens Weiterlesen

Vor 90 Jahren: Auswanderung aus dem Siegerland nach Brasilien

„Auswanderung nach Brasilien

Die hohe Arbeitslosigkeit führte zu einer Verelendung breiter Bevölkerungsschichten, denn die Arbeitslosen bekamen entweder gar keine Unterstützung oder eine so geringe, daß ein Leben in Würde unmöglich wurde. Bereits 1924 schrieb der Landrat des Kreises Siegen an den Regierungspräsidenten Arnsberg:

„Wie bereits in meinem vorherigen Berichte erwähnte, reichen die für die Arbeitslosen festgesetzten Unterstützungen nicht einmal zu Bestreitung des notwendigsten Lebensunterhaltes aus. ….“1)

Er berichtet weiter, daß viele Arbeitslose infolge ihrer Not aus dem Siegerland auswanderten. Hauptsächlich nach Brasilien. Es wurden hierzu sogar richtige Transporte organisiert, für die in den Tageszeitungen geworben wurde. Die Auswanderer waren nicht selten ältere, alt eingesessene Leute, die ihre Habe wie z. B. Grundstücke verkauften, um die nötigen Barmittel für die Überfahrt zu bekommen. So wurden z. B. im Januar 1924 48 Reisepässe und im Februar 1924 28 Reisepässe zu Auswanderungszwecken ausgestellt.“
Quelle: Detlef Wetzel/Hartwig Durt: Gewerkschaften im Siegerland bis 1933. Bekämpft. Verschwiegen. Zerschlagen, Siegen 1989, S. 131

1) Landesarchiv NRW, Abteilung Westfen, Bestand Regierung Arnsberg Nr 14250, S. 86

Auflösung des Siwiarchiv-Pfingst-Fotorätsel

Zu Pfingsten und in Hinblick auf den Mühlentag hatte siwiarchiv ein Fotorätsel aufgegeben. Peter Kunzmann ist recht schnell fündig geworden und vermutete leider zu Recht ein „Haar in der Suppe“. Unstrittig handelts es sich um identische Bilder – jedoch liegen dem Kreisarchiv andere Angaben bezüglich des Ortes und des Fotografen vor, so dass eine ausführlichere Beantwortung von Nöten ist.
Die Bildvorlage wurde dem Kreisarchiv von privater Hand aus Österreich überlassen. Dort wurde das Bild quasi als „give away“ vom einem Antiquaren einer Privatperson geschenkt, die daraufhin Kontakt mit dem Kreisarchiv aufnahm. Weiterlesen

Präsentation des Bandes „Friedrich Philippi“ von Wilfried Reininghaus

12. Juni 2014, 17 Uhr
Vortragsraum des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen, Abteilung Westfalen, Bohlweg 2, 48147 Münster

philippiWilfried Reininghaus, Friedrich Philippi. Archivar und Historiker in wilhelminischer Zeit – eine Biographie (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, Neue Folge 15; Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 47), Münster (Aschendorff) 2014, ISBN 978-3-402-15116-7, Preis: 39,00 Euro.

Friedrich Philippi (* 1853 in Elberfeld, + 1930 in Münster) begann seine berufliche Laufbahn als Archivar am Staatsarchiv Münster (1876–1879), wohin er nach einem Intermezzo am Staatsarchiv Marburg zurückkehrte. Während seiner zweiten Tätigkeit in Münster von 1881 bis 1885 heiratete Philippi Mathilde Steinkopff, eine Tochter des Provinzialsteuerdirektors, bevor er über Stationen in Berlin und Stettin Direktor des Staatsarchivs Osnabrück (1888–1897) wurde. Von 1897 bis zu seiner Pensionierung 1920 hatte er schließlich die Leitung des Staatsarchivs Münster inne und beschloss damit eine glänzende Karriere als preußischer Beamter. Weiterlesen