Die Zeitschrift Siegerland befaßt sich diesmal mit dem Hohenseelbachskopf. Das Sonderheft ist zugleich Ausstellungskatalog zur Sonderausstellung „Hohenseelbachskopf“ im Bergbaumuseum von Herdorf Sassenroth . Die Ausstellung kann vom 15. Dezember bis zum 15. März 2015 besucht werden. (Das Museum hat Winterpause vom 15. Dezember bis zum 15. Januar 2015). Die Zeitschrift und die Ausstellung befassen sich mit der Geologie, der Biologie und der Geschichte sowie den historischen Fundstücken des Hohenseelbachskopf . Dr. Jens Friedhoff widmet sich der Burg Hohenseelbachskopf, Konrad Schneider der dortigen Falschmünzerei. Gerhard Beck berichtet über Vieh- und Krammärkte am Hohenseelbachskopf sowie über den Lehrer und Heimatschriftsteller Josef Hofmann. Eberhard Klein beschreibt die erdgeschichtliche Entwicklung des Berges, die Biologiestudentin Melanie Düber dokumentiert die Flora des Berges. Dr. Hans-Peter Kuhnen und Carsten Trojahn berichten über die Ausgrabungen der frühkeltischen Verhüttungsplätze. Über die Siegerländer Familienkunde berichtet Gerhard Moisel.
Das Heft kann wie immer in der Geschäftsstelle und im Buchhandel zum Preis von € 9,50 erworben werden.
Quelle: Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein
Kategoriearchiv: Regionalgeschichte
Buchhinweis: „Geschichte des Bergischen Landes. Bis zum Ende des alten Herzogtums 1806“
Die „Geschichte des Bergischen Landes“ stellt die erste umfassende Gesamtdarstellung zur Geschichte der bedeutenden, im Südwesten an Westfalen angrenzenden Region in zwei Bänden dar. Während die ältere, 1958 publizierte „Bergische Geschichte“ nur die Zeit bis 1871 behandelt und sich im Wesentlichen auf die protestantischen Landesteile konzentriert, bietet die vorliegende Publikation erstmals einen umfassenden Blick auf die politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen in der gesamten Region von den ersten schriftlichen Überlieferungen im Frühmittelalter bis zur Wende zum 20. Jahrhundert. Das Buch behandelt das gesamte Bergische Land: das Gebiet des bergischen Städtedreiecks um Wuppertal, Solingen und Remscheid, den oberbergischen Raum und das südliche bergische Land bis zum Siebegebirge, den niederbergischen Raum und die alte bergische Residenzstadt Düsseldorf. Der vorliegende Band 1 behandelt die Zeit bis zum Untergang des alten Herzogtums im Jahr 1806. Der für das kommende Jahr geplante Band 2 wird die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts darstellen.
Das Werk vereinigt Beiträge unterschiedlicher Länge mit unterschiedlichen Funktionen: Längere Überblicksbeiträge ergänzen sich zu einer Gesamtdarstellung, die die Geschichte der Region im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit im Zusammenhang schildern. Vertiefungsaufsätze behandeln einzelne Schwerpunkte, die für das Bergische Land von besonderer Bedeutung sind: Agrargeschichte, Gewerbe, Adel und Stände, Bildungswesen und bergische Sprachräume. Spezialartikel stellen schließlich einzelne Persönlichkeiten und herausragende Erinnerungsorte des Bergischen Landes vor: das Kloster Altenberg, Engelbert von Berg, Konrad von Heresbach, Jan Wellem, den bergischen Pietismus und Johann Heinrich Jung, genannt Jung-Stilling. Weiterlesen
Buchtipp: Veltzke „Unter Wüstensöhnen. Die deutsche Expedition Klein im Ersten Weltkrieg“
Die fast unglaubliche, aber reale Geschichte, die das Buch erzählt, führt den Leser an kaum bekannte entlegene Kriegsschauplätze des Ersten Weltkriegs: in das Osmanische Reich und das Reich des persischen Löwen. Und es führt den Leser zu den Ursprüngen brennender aktueller Themen der Gegenwart: der Kampf ums Öl, „Heiliger Krieg“, die Konflikte auf der arabischen Halbinsel und im Iran oder die Frage eines deutschen Militäreinsatzes im orientalischen Raum.
Unter der Leitung von Hauptmann Klein (1877-1958) und seinem jüdischen Adjutanten Leutnant Stern (1883-1972) gelingt es einer deutschen Expedition gemeinsam mit arabischen und persischen Stammeskriegern einen erfolgreichen Entlastungskrieg gegen weit überlegene britische und russische Truppen zu führen und die britische Pipeline am Persischen Golf zu sprengen.
Aber die Begegnung mit fremden Kulturen verändert das Leben Hauptmann Kleins grundlegend und macht ihn zum entschiedenen Kritiker des europäischen Imperialismus. Weiterlesen
Ausstellung „Playing Lawrence on the other side.“
Die Expedition Klein und das deutsch-osmanische Bündnis im Ersten Weltkrieg“. Sonderausstellung im Preußen-Museum NRW Wesel

Major Fritz Klein wurde am 15. Januar 1877 in Hilchenbach geboren (lt. Geburtsurkunde des Standesamts Müsen)
Das Preußen-Museum Nordrhein-Westfalen in Wesel entreißt eine der ungewöhnlichsten Orientexpeditionen des Ersten Weltkriegs dem Vergessen. Die Expedition Klein, die in den Irak und nach Persien führte, war die vielseitigste aller deutschen Expeditionen des Ersten Weltkriegs auf dem Boden des Osmanischen Reiches und seiner angrenzenden Nachbarstaaten. Wie in einem Brennpunkt bündelt diese Expedition die politischen, kulturellen und militärischen Beziehungen Deutschlands zum Vorderen und Mittleren Orient. Die denkwürdige Geschichte dieser Expedition unter dem Kommando des preußischen Hauptmanns und osmanischen Majors Fritz Klein ist deshalb in alle Bereiche der Ausstellung eingewoben. Weiterlesen
Jahrbuch Westfalen 2015 erschienen
Burgen und Schlösser” stehen im Mittelpunkt des Jahrbuchs Westfalen 2015. Der Reigen der steinernen Relikte adeliger Vergangenheit umfasst bekannte Häuser wie die Schlösser in Bad Berleburg, in Nordkirchen, in Gelsenkirchen und in Schloss Neuhaus, aber auch unbekanntere wie das Wasserschloss Tatenhausen und das Haus Thienhausen in Ostwestfalen. Der neue Aufzug zur Burg Altena wird ebenso gewürdigt wie die aktuelle Grabung auf der lippischen Falkenburg. Weiterlesen
16. Dezember 1944 – 16. Dezember 2014:
70 Jahre „Ge(h)Denken“ (in) der Stadt Siegen
Am 16. Dezember 2014 jährt sich zum 70. Mal der Tag, an dem die Stadt Siegen durch einen alliierten Bombenangriff in nur wenigen Minuten zu 80 Prozent zerstört wurde. 348 Menschen verloren hierbei ihr Leben.
Der Jahrestag der Zerstörung Siegens im Jahr 1944 ist wieder Anlass für verschiedene Veranstaltungen und Aktionen des „Siegener Bündnis für Demokratie“, mit denen seit 2008 gesellschaftsübergreifend und schwerpunktmäßig in der Oberstadt zu einem aktiven Ge(h)Denken“ aufgerufen wird.
Über das Programm, das traditionell mit dem „Stillen Gedenken“ der Stadt Siegen am Dicken Turm beginnt (15.00 Uhr) und in diesem Jahr mit um 20.00 Uhr mit einem Konzert der Kantorei Siegen in der Nikolaikirche endet (20.00 Uhr), informiert Sie das unten stehende Programm: FlyerGehDenken16122014
Quelle: Pressemitteilung der Stadt Siegen, 11.12.14
„Haus- und Familiennamen im Kirchspiel Müsen – Dahlbruch“
(einschließlich Hillnhütten, Schweisfurth und Winterbach) und Müsen mit Merklinghausen“
Alle weitere Informationen als PDF: Buch Hausnamen Plakat
Walter-Krämer-Platz in Siegen nun offiziell eingeweiht

v.l.n.r.: Betram Müller (Kreisklinikum Siegen), Prof. Dr. Christian Brockhaus (Jury-Vorsitzender), Paul Breuer (Landrat a. D.), Erwin Wortelkamp (Künstler), Steffen Mues (Bürgermeister Stadt Siegen), Andreas Müller (Landrat Kreis Siegen-Wittgenstein)
Foto: Pressestelle Kreis Siegen-Wittgenstein
Gestern wurde der Walter-Krämer-Platz in Siegen offiziell seiner Besttimmung übergeben. Zur Entstehungsgeschichte des Platzes s. folgende Einträge auf siwiarchiv.
Westfälische Rundschau, 11.12.14
Link zum Podcast von Radio Siegen v. 10.12.2014
Vortrag: „Siegerländer Soldaten gegen Napoleon“
Soldatenlisten und ihre vorgesehene gemeinschaftliche Auswertung
Hermann J. Hellmann spricht vor der Familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft im Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein am morgigen Freitag, 12. Dezember, 20 Uhr, Haus der Kirche (Burgstr. 21).
DVD-Tipp: „Das Wittgensteiner Land“
Filmische Streifzüge der 1920er bis 1980er Jahre
DVD mit Begleitheft (D 166)
Sechs historische, z.T. bearbeitete und gekürzte Filme Schwarz-Weiß und Farbe von zusammen ca. 2,5 Stunden
„Und dann die Bilder! Waren das nur Bilder? Saßen wir noch im Capitol-Theater oder fühlten wir uns hineinversetzt in die Natur? Wälder und Berge, enge und weitere Täler, die uralte Eisenstraße, der Weidelbacher Weiher in seiner verträumten Schönheit, die Schlösser in Berleburg und Laasphe, Kleinstadtbilder, Dörfer und Einzelsiedlungen und immer wieder Farbe – Farbe! […] In einer Viertelstunde haben wir ein Maß an Schönheit erlebt, wie wir es nicht erwartet hatten! Ja, das ist unser Wittgenstein!“ Weiterlesen

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