Inhalt:
Olaf Wagener: Die Burg Holdinghausen – ein Niederadelssitz im nördlichen Siegerland, Seite 3
Rouven Pons: Das zerrissene Archiv – Die wechselhafte Geschichte des Alten Dillenburger Archivs (1743 – nach 1950) Tl. 2 , Seite 31
Gabriel Isenberg: Frühe Orgelgeschichten von Siegen und Wittgenstein bis zum 17. Jahrhundert, Seite 49
Friedhelm Rüsche: Johann Baptist Molitor als „Anstifter“ von Johann Heinrich Jung Stilling, Seite 65
Friedrich Reuter/Friedrich Weber: „Ein Wohnhaus von 2 Stockwerk samt Anbau“, Seite 78
Anne Schulte Lefebvre: Der Weg des Färbers Johann Henrich Stöcker von Siegen über Plettenberg nach Hückeswagen, Seite 91
Thomas Poggel: Der Wolf im Siegerland, Seite 95
Horst Grafe: Die Kreuztaler Hütte – Ausbau und Betrieb ab 1900, Seite 104
Katja Siebel: Die Haigerer Stadtkirche, Seite 129
Karl Heinz Gerhards: Hüttenmeister Hermann Utsch aus Niederschelderhütte in Brasilien geehrt, Seite 142
Quelle: Homepage d. Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins, Publikation
Archiv der Kategorie: Regionalgeschichte
Neues Buch zur Geschichte von Oberholzklau
Nach intensiver Recherche wartet Eike Otto Hammel mit einem Buch über seinen Heimatort auf. „Ein Grenzort am Kölschen Heck – Das alte Kirchspiel Oberholzklau“, so der Titel.
Auf rund 240 Seiten mit etwa 100 meist farbigen Abbildungen lässt der Oberholzklauer Ortsheimatpfleger einen interessierten Leserkreis an seinen umfangreichen historischen Kenntnissen teilhaben. Das Buch wird Ende August/Anfang September in einer Auflage von 350 Stück erscheinen.
Wer Interesse an dieser Neuerscheinung hat, kann die Bestellung beim herausgebenden Heimat- und Verschönerungsverein Oberholzklau e.V. aufgeben.
Das Werk wird zu einem Subskriptionspreis bei einer Bestellung bis zum 31. August 2015 von 22,90 Euro abgegeben. Später wird das Buch 25,90 Euro kosten. Die Kontaktadresse: Eike O. Hammel, Ortsheimatpfleger, Oberholzklauer Straße 37, 57258 Freudenberg, eike.o.h@gmx.de
Quelle: Homepage der Arbeitsgemeinschaft der Freudenberger Heimatvereine
Teilnehmer für Ausstellung „Immigration im Spiegel der Zeit“ gesucht
Der Kreuztaler Integrationsbeirat plant eine Ausstellung zum Thema „Immigration im Spiegel der Zeit“ und sucht hierfür Menschen, die ihr privates Fotoalbum öffnen, um anhand von Bildern von ihrem Neuanfang in einem für sie zunächst fremden Deutschland berichten möchten. Ergänzt durch Erzählungen werden diese im Bild festgehaltenen Momente auch für Außenstehende zugänglich.
In Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Integrationsbeirates entstehen aus den eingereichten Unterlagen großformatige Präsentationstafeln, die informativ und zugleich anschaulich einen Einblick in die Familiengeschichte von Zuwanderern und ihren Familien geben.
Wer Interesse hat an der Austellung mitzuwirken, meldet sich bis zum 31. August bei der Geschäftsstelle des Integrationsbeirates, Antje Hoffmann. Sie begleitet das Projekt und koordiniert die Vorbereitung und Umsetzung der Ausstellung.
Die Ausstellung soll im Foyer des Rathauses gezeigt werden.
Ansprechpartnerin:
Frau Antje Hoffmann
Geschäftsstelle Integrationsbeirat
Siegener Str. 5
57223 Kreuztal
Tel.: 02732 51-313
E-Mail: integrationsbeirat@kreuztal.de
Uraufführung von Emma Goslars „Erika“ 1908 in Siegen
Eine Episode der Siegener Theatergeschichte in 2 Berichten der Siegener Zeitung:
Siegen, 4. Juni 1908:
„Am Freitag wird im Kaisergartentheater Wildes „Salome“ wiederholt. Vorher geht die Erstaufführung eines Dramas in 1 Akt von Frau Emma Goslar, Siegen, „Erika“ betitelt, das das Lebensschicksal einer jungen Waise behandelt, die an der zu dem verheirateten Bruder ihrer Freundin gefaßten leidenschaftlichen Liebe zugrunde geht. Der Schluss des Dramas soll von erschütternder Wirkung sein. Frau Goslar ist durch ihre Gedichte in den weitesten Kreisen bekannt und beliebt geworden und es ist anzunehmen, daß auch dieser ihr erster Bühnenversuch weitgehendes Interesse erwecken wird, zumal der Sohn der Dichterin Herr Julio Goslar zwei stimmungsvolle Lieder, ein Notturno und einen Walzer zu dem Drama komponiert hat. ….“
Siegen, 6. Juni 1908: Weiterlesen
Führung „Auf den Spuren jüdischen Lebens in Bad Laasphe“
Mittwoch, 5. August, 16 Uhr
Treffpunkt: Einmündung des Max-Präger-Wegs in die Schloßstraße
Anmeldung: erforderlich bis zum 05.08., 12:00 Uhr bei der TKS Bad Laasphe GmbH (Veranstalter) unter Tel. 02752-898
Teilnahmegebühr: 4 €.
Bei einem ein bis eineinhalb Stunden langen Spaziergang vom Rand der Altstadt durch die Gassen und Straßen mit Rainer Becker vom Bad Laaspher Freundeskreis für christlich-jüdische Zusammenarbeit wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde von den Anfängen im 17. Jahrhundert bis hin zur Auslöschung in der Zeit des Nationalsozialismus (1933 bis 1945) lebendig. Weiterlesen
Sigrid Rapp-Ridder: Von Baracken zu einem festen Alters- und Pflegeheim
Die Entstehungsgeschichte des Siegener Kreisaltenheim hat die Historikerin Sigrid Rapp-Ridder im Vorfeld der Übereigung des Gebäudes an das Studentenwerk Siegen (2006) untersucht : Sigrid_Rapp_Ridder .
Listen der Baudenkmäler :
Bad Laasphe, Burbach, Erndtebrück, Freudenberg, Hilchenbach, Siegen
Nachdem hier bereits auf die Wikipedia-Listen für die Städte Kreuztal und Bad Berleburg hingewiesen wurde, werden nun gerne die Listen für folgende Orte nachgereicht: Bad Laasphe, Burbach, Erndtebrück, Freudenberg, Hilchenbach und Siegen.
Wappen der Altkreise Siegen und Wittgenstein
Vom 31. August 1938 bis zur Auflösung des Kreises 1974 trug der Kreis Siegen folgendes Wappen: von Blau und Gold (Gelb) gespaltener Schild, vorn der schreitende, von sieben goldenen (gelben) Schindeln begleitete nassauische Löwe, hinten nebeneinander ein blaues Knippmesser und eine blaue Grubenlampe.
Vom 6. April 1966 bis zur Auflösung des Kreises 1974 trug der Kreis Wittgenstein das Wappen der im Jahre 1360 ausgestorbenen Grafen zu Wittgenstein; das Wappenschild in Silber (Weiß) zeigt zwei schwarze Pfähle. Dieses Wappen wurde am 1. Oktober 1999 in das Wappen des Kreises Siegen-Wittgenstein übernommen.
Die hier bereits publizierte Aufstellung kommunaler Wappen im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein hatte die Wappen der beiden Altkreise nicht enthalten. Auf folgende Literatur zur Geschichte der Wappen sei verwiesen: Helmut Müller: Das neue Wappen des Kreises Siegen-Wittgenstein, Siegerland Band 77, Heft 1 / 2000, Seite 3-11.
Archivarbeit: Einlagern in der Außenstelle
Gestern erhielt das Kreisarchiv 42 (!) Archivkartons. Die darin enthaltene Überlieferung wird die Überlieferung der Kreisverwaltung zu dessen größtem Bauprojekt der letzten Jahre zunächst ersetzen und auf jeden Fall ergänzen. Die Ordner sind nun in der Außenstelle des Kreisarchiv auf 20 Regalmetern aufgestellt worden und harren der weiteren Bearbeitung.
Auf siwiarchiv sind bereits Einträge zur Archivarbeit (Entmetallisieren, Ausheben) erschienen.
Heute vor 70 Jahren: „Grußpflichten gegenüber der Besatzung“

Foto Bernd Brandemann
In der Siegener Zeitung vom 21. Juli 1945 fand sich diese Verlautbarung zur Regelung der Grußpflicht.

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