Landrat übergibt ersten Regionale-Stern für virtuelle Stadtführung in Freudenberg

Heimatgeschichte digital erleben

Landrat Andreas Müller (l.) hat jetzt den ersten Regionale-Stern für das Freudenberger Projekt „Digitale Stadtgeschichte(n) – Unsere Heimatgeschichte live erleben“ an Bürgermeisterin Nicole Reschke übergeben. Mit dabei waren auch Darsteller des Flecker WinterTheater e.V., die gemeinsam mit Schülern, heimischen Theaterschaffenden und der Stadt Freudenberg eine virtuelle Stadtführung erarbeiten.


„Ein Blick in die Geschichte muss nicht grau und öde sein – es geht auch ganz anders. Hier wird Heimatgeschichte erlebbar gemacht – innovativ, live und in Farbe!“, das ist das Fazit von Landrat Andreas Müller, der jetzt in Freudenberg den ersten Regionale-Stern für das Projekt „Digitale Stadtgeschichte(n) – Unsere Heimatgeschichte live erleben“ an Bürgermeisterin Nicole Reschke übergeben hat. Weiterlesen

Ginsburg als Erlebnisort für Touristen und Siegen-Wittgensteiner weiterentwickeln

Landrat schlägt vor, Projekt „barrierefreie Höhenburg“ mit 75.000 Euro zu unterstützen

Blick auf die Ruine Ginsburg auf dem Schlossberg bei Hilchenbach-Lützel, Foto: Stadt Hilchenbach

Die Ginsburg ist das Wahrzeichen der Stadt Hilchenbach und für viele auch des gesamten Siegerlandes. Jetzt will der „Verein zur Erhaltung der Ginsburg“ diesen Ort so weiterentwickeln, dass er aktuellen Anforderungen an historische Stätten und Sehenswürdigkeiten entspricht. Die Ginsburg soll ein Erlebnisort werden, der für Touristen und Besucher aus der Region erreichbar ist – und zwar barrierefrei. Deshalb schlägt Landrat Andreas Müller dem Kreistag vor, das Projekt „Die Ginsburg – eine barrierefreie Höhenburg“ im kommenden Jahr mit 75.000 Euro zu fördern. Insgesamt wird der „Verein zur Erhaltung der Ginsburg“ rund eine Million Euro in dieses „Vorzeigeprojekt mit überregionaler Strahlkraft“ investieren, wie der Landrat betont. Weiterlesen

Hans Pez (*1891) – Wittgensteiner Lehrer und Heimatforscher

Wegen einer Anfrage an das Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein wurden folgende biographischen und bibliographischen Informationen zusammengestellt:
Johannes (Hans) Pez
* 23.5.1891 Warzenbach (Kr. Marburg), ev.-luth.

Erste Lehrerprüfung 30.7.1914 in Gütersloh
1.7.1919 endgültig im Volksschuldienst angestellt, Brungerhausen (?)
Zweite Lehrerprüfung 17.12.1919 in Hille-Brennhorst
ab 30.6.1926 in der einklassigen, evang. Volksschule Herbertshausen, Schulleiter

Siegerländer Hakenkreuzer im Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund,
SPD (bis 1933), Ortsvors.,
NSDAP (1933ff.; Nr. 2.250.744), Stellenl. für Ahnenforschung,
NSKK (1933ff.), Stm,
NSLB (1933ff.);

nach NS-Ende von MilReg als ns-belastet aus Schuldienst entlassen (1945)
Entnazifizierung.: IV o. VSp. (undat.), IV o. VSp. (1947)

Benutzte Online-Quellen: Weiterlesen

Video (engl.): Peter Paul Rubens, Landschaft mit Regenbogen

Dieses Gemälde bietet einen herrlichen Panoramablick auf die Landschaft des flämischen Brabant rund um Het Steen, Rubens‚ Herrenhaus und Anwesen, zwischen Brüssel und Antwerpen. Hier verbrachte er seine Sommer von 1636 bis zu seinem Tod 1640 . Seinem Neffen Philip Rubens zufolge widmete er seine Zeit der Beobachtung und Malerei der Landschaft zu verschiedenen Tageszeiten. Dieses Gemälde befindet sich in der Great Gallery der Wallace Collection.

Musik von David Hilowitz.
Mehr Informationen zum Gemälde (engl.)

„Welch ein Hasten und Rennen ums tägliche Brot“:

Stadtarchiv Siegen erinnert an das Ende des 2. Weltkriegs vor 75 Jahren

„Wann soll es enden?“ Ein um 1943 über Siegen abgeworfenes alliiertes Flugblatt.
(Stadtarchiv Siegen, Bestand 754, Nr. 436)

In seinem „Klick in die Vergangenheit“ widmet sich das Stadtarchiv Siegen regelmäßig unterschiedlichen Episoden der städtischen Geschichte. Besondere Anlässe, historische Ereignisse, bislang unbekannte Aspekte oder bemerkenswerte Archivalien aus den Sammlungsbeständen sollen dadurch der Öffentlichkeit vorgestellt werden. In der neuen Ausgabe wird an die Beendigung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft am 9. April 1945 und an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren erinnert. Weiterlesen

Siegen: Führung über den Hermelsbacher Friedhof – ein Ort der Erinnerung

7.6.2020, 15:30,Treffpunkt: Friedhofskapelle, Hermelsbacher Friedhof, Hermelsbacher Weg 117, 57072 Siegen, 5 €

„Die Führung folgt den Spuren der jüdischen Gemeinde Siegen. Neben der Geschichte der Gemeinde werden jüdische Begräbnisrituale sowie Details zu einigen Biografien erklärt. Außerdem wird auf die Geschichte der Zwangsarbeiter im Siegerland anhand eines größeren Gräberfeldes eingegangen; einige Schicksale der hier in der Fremde Beerdigten werden erzählt.
Männer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit.
Bitte halten Sie die Abstandsregeln ein.
Leitung: Peer Ball
Teilnehmerbeitrag: 5 €“

Quelle: VHS Siegen, Programm

Ausstellung: „Machtmensch. Familienmensch. Der Große Kurfürst.

400 Jahre Friedrich Wilhelm von Brandenburg – Spurensuche in den Schlössern seiner Frauen“,
Schlossmuseum Oranienburg und Schloss Caputh, 01.11.2020

„Am 16. Februar 1620 kam Friedrich Wilhelm von Brandenburg im Berliner Schloss zur Welt, der als „Großer Kurfürst“ zu den prominentesten Hohenzollern zählt. Das Edikt von Potsdam 1685 und die Aufnahme tausender Hugenotten, Religionsflüchtlinge aus Frankreich, hat ihn über die Grenzen Brandenburgs hinaus bekannt gemacht. Bis zu seinem Tod 1688 war seine 48-jährige Regierungszeit von den Verheerungen des Dreißigjährigen Krieges und auch in der Folge von ständigen kriegerischen Auseinandersetzungen geprägt. Die Familienpolitik Friedrich Wilhelms zielte auf seine Machtentfaltung und die Erhaltung der Dynastie ab.
Zum 400. Geburtstag Friedrich Wilhelms zeigen die Wohnorte seiner Frauen, Louise Henriette von Oranien (1627–1667) und Dorothea von Holstein-Glücksburg (1636–1689), Facetten seines Lebens. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg lädt im Schlossmuseum Oranienburg und im Schloss Caputh im Rahmen der Dauerpräsentationen ein, Friedrich Wilhelms Spuren zu entdecken. Besucherinnen und Besucher können sich mittels ausgewählter Kunstwerke den großen und kleineren Fragen seines Lebens und Herrschens nähern. Weiterlesen

Großformatige KulturPur-Bilderschau auf dem Giller

OpenAir-Ausstellung charakteristischer Motivbanner aus drei Jahrzehnten Festivalgeschichte


Mal international und spektakulär, mal pittoresk und en miniature stehen das internationale Musik- und Theaterfestival KulturPur und seine Künstler seit 1991 vor allem für tausende spaßiger, skurriler und oftmals legendärer Shows und Konzerte.  Aufgrund der Corona-Pandemie muss das Festival,  das so viel gesehen und erlebt hat, nun ausgerechnet über Pfingsten 2020 zum ersten Mal aussetzen. Dort, wo im Jahr des 30. Geburtstags die leuchtend weißen Theaterzelte in den Himmel wachsen sollten, erinnert deshalb bis 9. Juni eine großformatige Motivschau an die schönsten und charakteristischsten Festivalmomente der vergangenen Jahrzehnte und lädt Ausflügler und Wanderer ein, bei beschaulichem Vogelgezwitscher ein Stück Kulturgeschichte Revue passieren zu lassen. Weiterlesen