Siegen: Sanierung des Dr.-Dudziak-Parks vor dem Abschluss

Die Bogenbrücke spiegelt sich im Wasser des Kleinen Schwanenteichs – die Sanierungsarbeiten im Geisweider Dr.-Dudziak-Park stehen vor ihrem Abschluss. (Foto: Stadt Siegen)

Die Sanierungsarbeiten im Dr.-Dudziak-Park im Geisweider Wenscht stehen vor ihrem Abschluss. Nach den Abdichtungsarbeiten läuft derzeit der Kleine Schwanenteich im unteren Parkgelände auf natürliche Weise voll.
„Der Teich fasst rund 2.737.000 Liter und wird derzeit nach und nach mit Wasser aus dem Albach befüllt“, erklärt Christian Peddinghaus, Projektleiter bei der städtischen Grünflächenabteilung.
Das typische schmiedeeiserne Geländer mit den charakteristischen Schwänen ist bei den Deutschen Edelstahlwerken (DEW) in Geisweid nach Denkmalschutz-Auflagen restauriert und in Teilen originalgetreu erneuert worden. Nach coronabedingten Verzögerungen werden Auszubildende der DEW das Geländer in Kürze wieder an Ort und Stelle anbringen. Danach werden auch die Bauzäune rund um den Teich entfernt, die das steile Stück der Uferböschung zur Zeit absichern. Weiterlesen

Heute vor 140 Jahren: Hermann Reuter, Bearbeiter des Siegerländer Wörterbuchs, wurde geboren

Eine Einladung zum Weiterforschen

Biographische Angaben:
* 20.6.1880 Siegen, gest. 15.1.1970 Düsseldorf, ev.

Hermann Reuter wurde als Sohn des Siegener Konditors Jakob Reuter (1838–1909) und der Wilhelmine geb. Melsbach (1843–1918) geboren. Er hatte vier Geschwister: Berta (* 1872), Hanna (* 1874), Elise (* 1876), Ernst (* 1882) und war nicht verheiratet.

Nach dem Besuch der Volksschule wechselte er auf das städtische Realgymnasium. Ab 1899 studierte Reuter Germanistik, Anglistik und Romanistik in Bonn. An der Universität Bonn und trat er der Bonner Burschenschaft Alemannia bei. Später studierte er an der Uni Leipzig, wo er besonders durch den Germanisten Eduard Sievers geprägt wurde, sowie an der Universität Freiburg. Dort promovierte er 1903 bei seinem Lehrer Friedrich Kluge, dem Verfasser des Etymologischen Wörterbuches der deutschen Sprache und Herausgeber der Zeitschrift für deutsche Wortforschung, mit seinen Beiträgen zur Lautlehre der Siegerländer Die Staatsprüfung für das höhere Lehramt – in den Hauptfächern Deutsch, Englisch und Französisch – absolvierte er 1905 in Karlsruhe. Im Mai 1904 wurde Reuter für zwei Jahre Volontär an der Universitätsbibliothek Freiburg und übernahm ab 1. April 1906 eine Hilfsarbeiterstelle an der Landes- und Stadtbibliothek Düsseldorf. Bereits nach einem Jahr wurde er zum Bibliothekar ernannt und war fortan im wissenschaftlichen Dienst tätig. Weiterlesen

Video: „Auf der Spur Begegnung zwischen damals und heute“

Film zur Geschichte der Bahnstrecke Altenhundem–Birkelbach :

s. a. Hechmann, Heinz: Eisenbahn Altenhundem–BirkelbachIn: Röspe –Zur Geschichte eines südsauerländischen GrenzdorfesErndtebrück/Röspe 2007, 182 Seiten; Seiten 114-123
Vormberg, Martin: Die Eisenbahnlinie von Altenhundem nach BirkelbachIn: Jahrbuch Westfalen 2016, Westfälischer Heimatkalender –Neue Folge 70. Jahrgang, Seiten 58-66

Vor 75 Jahren: Gründung der Evangelischen Kirche von Westfalen – ein Linktipp:

Das Schreiben an die Gemeinden vom 13. Juni 1945. Grafik: EKvW

Am 13. Juni 1945 versandte Präses D. Karl Koch einen Brief an die Gemeinden und Pfarrer in Westfalen. Dieser sollte das Gründungsdatum der westfälischen Landeskirche markieren.

Der ersten Kirchenleitung gehörte Pfarrer Wilhelm Brandes an, der vier Jahre in Elsoff (Bad Berleburg) seinen Dienst verrichtet hatte

Mehr zur Geschichte lest ihr auf unserer Themenseite: 75 Jahre Evangelische Kirche von Westfalen

Führungen im Internatsmuseum Stift Keppel

Im Rahmen der Erlebnisveranstaltungen 2020 finden am Samstag, dem 20. Juni, in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr mehrere Führungen durch das Internatsmuseum Stift Keppel statt.
Aufgrund der Coronavirus-Pandemie sind die Führungen nun jedoch nur nach vorheriger An-meldung und in kleinen Gruppen bis 3 Personen möglich. Die Abstandsregelungen müssen ein-gehalten sowie ein Mundschutz getragen wer-den.
Wen diese inzwischen bekannten Maßnahmen nicht stören, den erwartet Dorothea Jehmlich mit ihren lebendigen Geschichten rund um das Stift Keppel. Sie erzählt anschaulich aus dem Leben der Internatsschülerinnen, zeigt die Räume, das Schulmaterial, die Kleidung und lässt die Besucher in eine fast vergessene Zeit eintauchen. Die Dauerausstellung „Kleider von Keppels Kirchenboden“ ist ebenfalls sehr sehenswert und ein echter „Hingucker“.
Die Führungen sind kostenlos. Jedoch wird um eine kleine Spende zur Erhaltung des Museums gebeten.
Anmeldungen – auch zu individuellen, anderen Terminen – nimmt ab sofort Dorothea Jehmlich unter der Rufnummer 02733 3281 oder per Mail an r-jehmlich@t-online.de entgegen.
Quelle: Amtsblatt der Stadt Hilchenbach 6/2020

„Freudenberg im Zeitgeschehen“ 1/2020 erschienen

„Die neueste Ausgabe (die 135.) von „Freudenberg im Zeitgeschehen“ (FiZ) liegt vor. —
Ein Fiz-Beitrag befasst sich mit der „Post in Mausbach“ von Claus Wentz. Seine ausführliche Betrachtung über „Kirchliche Verhältnisse im 16. Und 17. Jahrhundert“ setzt Teo Schwarz fort. Teil 2 des Beitrages „Vor hundert Jahren“ befasst sich mit der Nachkriegs-Zeit 1919. Thematisch passt dazu eine vergleichende Bestandsaufnahme „Das ‚liebe Vieh‘ in Freudenberg 1920 und 1960. Dem schließt sich eine Anekdote von Dieter Siebel über die Tierschau in Freudenberg 1960 an.
Friedhelm Geldsetzer lässt in seinem Artikel „100 Jahre Obst- und Gartenbauverein Freudenberg“ die Geschichte und das Jubiläum des Vereins Revue passieren. …“

Quelle: Bernd Brandemann, Bild und Text

Online: Jutta Meurers-Balke, Tanja Zerl, Renate Gerlach (Hrsg.): Auf dem Holzweg …

Eine Würdigung für Ursula Tegtmeier. Archäologische Berichte 30

 

Der Titel des Dr. Ursula Tegtmeier gewidmeten Buches „Auf dem Holzweg …“ ist als Würdigung gedacht, beschreibt diese Redewendung doch wörtlich das wissenschaftliche Betätigungsfeld der Jubilarin, die Ende April 2019 offiziell in den Ruhestand ging.

Im Rahmen ihrer Forschungsarbeiten, in denen Ursula Tegtmeier Holz und Holzkohlen aus anatomischer, ergonomischer, ökologischer und vegetationskundlicher Sicht betrachtete, waren immer Verfügbarkeit, Funktion und Verwendung der von ihr untersuchten Holzfunde im Fokus ihres Interesses. Dazu stand sie in engem Kontakt zu Universitäten, Museen und zur Bodendenkmalpflege. Ihre Diskussionsbereitschaft wurde von zahlreichen archäologisch und naturwissenschaftlich arbeitenden Kollegen geschätzt.

Weiterlesen

Landrat übergibt ersten Regionale-Stern für virtuelle Stadtführung in Freudenberg

Heimatgeschichte digital erleben

Landrat Andreas Müller (l.) hat jetzt den ersten Regionale-Stern für das Freudenberger Projekt „Digitale Stadtgeschichte(n) – Unsere Heimatgeschichte live erleben“ an Bürgermeisterin Nicole Reschke übergeben. Mit dabei waren auch Darsteller des Flecker WinterTheater e.V., die gemeinsam mit Schülern, heimischen Theaterschaffenden und der Stadt Freudenberg eine virtuelle Stadtführung erarbeiten.


„Ein Blick in die Geschichte muss nicht grau und öde sein – es geht auch ganz anders. Hier wird Heimatgeschichte erlebbar gemacht – innovativ, live und in Farbe!“, das ist das Fazit von Landrat Andreas Müller, der jetzt in Freudenberg den ersten Regionale-Stern für das Projekt „Digitale Stadtgeschichte(n) – Unsere Heimatgeschichte live erleben“ an Bürgermeisterin Nicole Reschke übergeben hat. Weiterlesen

Ginsburg als Erlebnisort für Touristen und Siegen-Wittgensteiner weiterentwickeln

Landrat schlägt vor, Projekt „barrierefreie Höhenburg“ mit 75.000 Euro zu unterstützen

Blick auf die Ruine Ginsburg auf dem Schlossberg bei Hilchenbach-Lützel, Foto: Stadt Hilchenbach

Die Ginsburg ist das Wahrzeichen der Stadt Hilchenbach und für viele auch des gesamten Siegerlandes. Jetzt will der „Verein zur Erhaltung der Ginsburg“ diesen Ort so weiterentwickeln, dass er aktuellen Anforderungen an historische Stätten und Sehenswürdigkeiten entspricht. Die Ginsburg soll ein Erlebnisort werden, der für Touristen und Besucher aus der Region erreichbar ist – und zwar barrierefrei. Deshalb schlägt Landrat Andreas Müller dem Kreistag vor, das Projekt „Die Ginsburg – eine barrierefreie Höhenburg“ im kommenden Jahr mit 75.000 Euro zu fördern. Insgesamt wird der „Verein zur Erhaltung der Ginsburg“ rund eine Million Euro in dieses „Vorzeigeprojekt mit überregionaler Strahlkraft“ investieren, wie der Landrat betont. Weiterlesen

Hans Pez (*1891) – Wittgensteiner Lehrer und Heimatforscher

Wegen einer Anfrage an das Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein wurden folgende biographischen und bibliographischen Informationen zusammengestellt:
Johannes (Hans) Pez
* 23.5.1891 Warzenbach (Kr. Marburg), ev.-luth.

Erste Lehrerprüfung 30.7.1914 in Gütersloh
1.7.1919 endgültig im Volksschuldienst angestellt, Brungerhausen (?)
Zweite Lehrerprüfung 17.12.1919 in Hille-Brennhorst
ab 30.6.1926 in der einklassigen, evang. Volksschule Herbertshausen, Schulleiter

Siegerländer Hakenkreuzer im Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund,
SPD (bis 1933), Ortsvors.,
NSDAP (1933ff.; Nr. 2.250.744), Stellenl. für Ahnenforschung,
NSKK (1933ff.), Stm,
NSLB (1933ff.);

nach NS-Ende von MilReg als ns-belastet aus Schuldienst entlassen (1945)
Entnazifizierung.: IV o. VSp. (undat.), IV o. VSp. (1947)

Benutzte Online-Quellen: Weiterlesen