siwiarchiv-Zitaträtsel

„…. Befand sich all dies in Siegen? Aber wenn es nicht Siegen war, wo denn? Siegen war eine große Stadt. Es gab unzählige mögliche Verstecke.  …. Es könnte auch zehn oder zwanzig Kilometer außerhalb liegen. ….“

Gesucht sind die Autor*innen und der vollständige Titel der Veröffentlichung. Es gewinnt die erste richtige Antwort, die hier im Blog als Kommentar erscheint. Der Gewinn ist ein kleiner Buchpreis.  Viel Glück!

Musiktipp: Fritz Buschs dirigiert Musik des 19. Jahrhunderts in Kopenhagen 1950/1

„Werke von Franz Schubert, Felix Mendelssohn Bartholdy und Gioachino Rossini ergänzen die Dokumentation von Fritz Buschs Zusammenarbeit mit dem Statsradiofoniens Symfoniorchester in Kopenhagen – eine unvollständig Interpretation der großen C-Dur-Sinfonie von Schubert (leider ohne das Finale) ist verhältnismäßig unbekannt. Außerdem erklingen Mendelssohn Bartholdys Italienische Sinfonie und Rossinis Ouvertüre zur Oper Semiramide.“

Erhältlich bei Pristine Classical

Quelle: Max-Reger-Institut, Aktuelles

Online-Studientag: »Künstlerverbände zur Zeit der Weimarer Republik«

29. Juni 2021, or­ga­ni­siert von An­dre­as Zeising (Technische Uni­ver­si­tät Dort­mund) und Joseph Imorde (Uni­ver­si­tät Siegen)
„Mit der Grün­dung der Weimarer Republik trat die Geschichte der Künstlerverbände in Deutsch­land in ein neues Stadium ein. 1921 wurde mit dem Reichswirtschaftsverband bildender Künstler ein überregionaler Interessenverband gegründet, um die wirtschaftlichen Belange der be­ste­henden und nach 1919 neu gegründeten Künstlerverbände und -vereine zu bündeln.
Vor dem Hintergrund der zunehmend prekären wirtschaftlichen Lage wurden Dinge wie Künstlersozialversicherung und Ur­he­ber­recht, die bis heute die Existenz vieler Künstlerinnen und Künstler sichern, zu bestimmenden The­men. Zugleich erfasste das Klima der sozialdemokratischen Kulturpolitik und mit ihr das Bemühen, allen Schichten der Bevölkerung Zugänge zur zeitgenössischen Kunst zu schaffen, die Ar­beit der lokalen Verbände.
Die Geschichte der Künstlerverbände wirft ein exemplarisches Licht auf die sozialgeschichtlichen und kulturpolitischen Rah­men­be­ding­ung­en der Weimarer Moderne, ebenso aber auch auf die Be­deu­tung von Selbstvermarktung und Öffentlichkeitsarbeit für Künstlerinnen und Künstler im 20. Jahrhundert.

Video-Vortrag: „Wie Affen im Käfig

Darstellung kolonialer Kriegsgefangener in Westfalen in Fotografien und Filmaufnahmen aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg“ 

Markus Köster, LWL-Medienzentrum für Westfalen, sprach am 31.5.2021 zu diesem Thema vor dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster. Interessant ist der bibliogaphische Hinweis auf „Die Kriegsfangenen in Deutschland „, Montanus-Verlag, Siegen-Leipzig-Berlin 1915, und die Einordnung der Publikation.

Video: „Eine kurze Urgeschichte Westfalens – Eisenzeit“


»Eine kurze Urgeschichte Westfalens« ist eine Beitragsreihe mit sechs Video-Essays rund um die westfälische Urgeschichte und den Werdegang der ersten Menschen. Produziert wurde sie vom LWL-Medienzentrum für Westfalen in Kooperation mit dem Autor und Content Creator David Johann Lensing aus NRW. Nach dem Vorbild von Yuval Noah Harari (»Eine kurze Geschichte der Menschheit«) und unterstützt von Fachleuten des LWL erzählt David in dieser Reihe die Urgeschichte seiner Heimatregion. Weiterlesen →

Ausstellung: „Bernd & Hilla Becher: Photo & Druckgraphik“

Eine Ausstellung von Max Becher in Kooperation mit der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln im Kunstarchiv Kaiserswerth, Düsseldorf | Laufzeit: bis 19. Dezember 2021

Abb. Bernd & Hilla Becher, An Arts Council exhibition, Poster zur Ausstellung, Offsetdruck, 1974, © Estate Bernd & Hilla Becher, vertreten durch Max Becher

Photographien von Bernd und Hilla Becher werden Druckwerken aus dem Gebrauchskontext von Präsentationen und Publikationen gegenübergestellt, die die Entwicklung ihres einflussreichen Werkschaffens wie auch die Rezeptionsgeschichte exemplarisch vor Augen führen. Der Blick auf Plakate, Kunstdrucke, Bücher, Broschüren, Zeitschriften, Einladungskarten in Kombination mit analog gefertigten Photographien vermittelt einen lebhaften Eindruck der vielen Auftritte und Lesarten, die die Motivwelt der Bechers zwischen den 1960er- und 2010er-Jahren international durchlaufen hat.

In ihrem Werk haben sich Bernd und Hilla Becher mit Bauten und Konstruktionen aus dem industriellen Kontext befasst, so in Deutschland, den Beneluxländern, Frankreich, Großbritannien und den USA. Fördertürme, Hochöfen, Kühl- und Wassertürme gehören als photographische Motive zu den bekannten Erkennungszeichen ihrer Arbeit. Diese erstreckt sich jedoch über dieserart Einzelmotive deutlich hinaus und widmet sich unter der Maßgabe einer eigens für ihre Ansichten formulierten Bildgrammatik zugleich der photographischen Dokumentation gesamter Industrieanlagen und Landschaften. Dabei hatte das Künstlerpaar sein Motivspektrum bereits in den 1960er-Jahren weitgehend definiert, was die Möglichkeit zur sukzessiven Bearbeitung der Objekt- und Werkreihen gab.

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Vom Ende des Siegerländer Erzbergbaus

5 Beiträge bei ARD retro

Links zu den Beiträgen:
1) Protestkundgebung wegen beabsichtigter Grubenstilllegung in Herdorf, 04.01.1962 ∙ SWR Retro – Abendschau ∙ , Link
2) Zur Situation der Siegerländer Erzindustrie anläßlich der heutigen Entscheidung in Düsseldorf
27.02.1962 ∙ SWR Retro – Abendschau, Link
3) Zur bevorstehenden Stilllegung der Gruben im Siegerland, 09.05.1962 ∙ SWR Retro – Abendschau, Link
4) Stilllegung der Siegerländer Erzgruben, 15.02.1964 ∙ SWR Retro – Abendschau, Link
5) Was geschieht mit den stillgelegten Bergwerken im Siegerland? 03.12.1964 ∙ SWR Retro – Abendschau, Link