
Seit diesen Sommer bloggt das Stadtarchiv Dillenburg. Ein Blick über die Kreisgrenze, der sich lohnt!

Seit diesen Sommer bloggt das Stadtarchiv Dillenburg. Ein Blick über die Kreisgrenze, der sich lohnt!
Premiere am 23. Oktober auf der großen Leinwand
„Dieser Film ist eine Liebeserklärung an unsere Heimat Siegen-Wittgenstein!“ Das sagte Landrat Andreas Müller bei der Vorstellung des Films „Siegen-Wittgenstein von oben – Echt vielfältig“. Mit dem Film ist jetzt das letzte Projekt, das der Kreis im Rahmen des Jubiläums „200 Jahre Kreise Siegen und Wittgenstein“ im Jahr 2017 auf den Weg gebracht hatte, abgeschlossen. Dass es am Ende fünf Jahre gedauert hat, bis der Film vollendet werden konnte, hatte unter anderem auch mit der Corona-Pandemie und den dramatischen Veränderungen der Landschaft zu tun, die weitere Dreharbeiten erforderlich machten.
„Letztlich ist jetzt ein Zeitdokument entstanden. Wir zeigen Siegen-Wittgenstein so, wie es heute ist, aber auch so, wie wir es in den nächsten Jahrzehnten nicht wieder sehen werden: mit Jahrhunderte alten Fichtenwäldern soweit das Auge reicht“, sagt der Landrat: „Nachfolgende Generationen werden in diesem Film unsere Mittelgebirgslandschaft vor der großen Trockenheit und dem dramatischen Waldsterben Ende der 2010er Jahre in herrlichen, beeindruckenden Bildern erleben.“ Weiterlesen
„Die Schriftstellerinnen Elisabeth Grube und Katharina Diez – vergessene Schriftstellerinnen Düsseldorfs?
Vergessen ja, aber zu ihrer Zeit von den Düsseldorfern als Volksdichterinnen hochgeehrt, national berühmt, portraitiert von den „Malkastenkünstlern“ Düsseldorfs – sozial aktive, starke Frauen, die nicht länger vergessen sein sollten!
Als junge Frauen zogen die beiden Schwestern nach Düsseldorf und trugen der Gründung des Künstlervereins „Malkasten“ bei. Elisabeth Grube und Katharina Diez hinterließen sowie in Düsseldorf als auch in ihren romantischen Werken die Spuren ihres aktiven und bewundernswerten Lebens.
Zu Beginn des Kurses besprechen wir das Märchen von Katharina Diez „Sonnenkönigins Bräutigam“ (1857), in dem neben biografischen Details die innige Verbindung zwischen Kindern zu Natur und deren Lebensweisheiten beschrieben wird. Im Gegenteil zu ihren Werken finden Politik und Stellung der Frau in der Gesellschaft in Werken von Elisabeth Grube einen großen Raum. Konkrete Werkbeispiele werden im Kurs genannt und besprochen.
Elisabeth Grube (1803-1872) kämpfte in ihrer Wahlheimat für humanistische und feministische Ziele. Sie gehörte zum Immermannkreis und dem Künstlerkreis des „Malkasten“, gründete in den Hungerjahren Suppenküchen und traf durch eine Verbindung von Poesie und Alltag den Geschmack der Düsseldorfer. Zugleich verfasste sie historische Dramen, in denen die Fürstin Jakobea eine zentrale Rolle spielte. Das Drama zu „Jakobe von Baden“ wurde 1862 im Stadttheater Düsseldorf aufgeführt.
Die von Elisabeth Grube thematisierten Rollenzuschreibungen von Mann und Frau finden auf andere Art literarische Gestaltung in den Novellen, Märchen, und Romanen ihrer Schwester Katharina Diez (1809-1882). In diesen ist die romantische Idee der „Naturkindheitsutopie“ tragendes Fundament, insofern sie die „schöpferische Selbsttätigkeit“ als Ziel aller menschlichen Entwicklung erstrebt. Was wir heute mit dem Begriff der „Selbstverwirklichung“ meinen ist somit romantischen Ursprungs. Diese romantische Wurzel findet sich insbesondere in den Jugenderzählungen, Novellen und Künstlerbiografien von Katharina Diez.
Textlektüre für den ersten Unterrichtstag:
„Sonnenkönigins Bräutigam“(1857). Ein Märchen von Katharina Diez. In: „In einem großen dunklen Wald“. Vier Märchen und eine Jugenderzählung von Katharina Diez. Hrsg. von Ingeborg Längsfeld und Lothar Groos. Illustrationen von Kathrin Klotzki-Progri. Vorländer Verlag, Siegen, Neuedition 2015.
Anmeldeschluss: 18. Oktober“
Quelle: VHS Düsseldorf, Veranstaltungsseite
Einträge zu Katharina Diez auf siwiarchiv
Eintrag zu Elisabeth Grube auf siwiarchiv
Folgende Werke aus den Jahren 1933 bis 1951 finden sich auf dieser Veröffentlichung des Labels PristinaClassic und dem Brüder-Busch-Archiv:
Brahms, Horn Trio (mit Aubrey Brain, Horn; Rudolf Serkin, Flügel)
Brahms, Streich-Quartett No. 1 (mit Busch-Quartett)
Brahms, Violinsonate No. 1 (mit Rudolf Serkin, Flügel)
Brahms, Klarinett-Quintett (mit Reginald Kell, Klarinette; Busch-Quartett)
s. a. folgende Beiträge zu Adolf Busch auf siwiarchiv

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Link zur Sendung in der ZDF-Mediathek (Video verfügbar bis 10.09.2024)

Flick-Experte und Wirtschaftshistoriker Prof. Schanetzky im Interview im Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv
Auftaktband der neuen Reihe „Frieder und Henner“ bildet die Dokumentation des von den beiden Lehrgebieten „Architekturgeschichte“ und „Architekturtheorie und Architekturphilosophie“ konzipierte Mastersymposium, das pandemiebedingt im April 2021 digital stattfand.
Die Essenz der Beiträge zum Thema „Geschichtlichkeit in der Architektur der Moderne“ lautet: Geschichte ist konstitutiv für das Verständnis von Architektur. Zu diesem Schluss kommen die Autor:innen, den sie jeweils aus der Sicht von Architekt:innen und Architekturtheoretiker:innen verteidigen und aus ästhetisch-praktischer, historischer, philosophischer und bildungsbezogener Perspektive entwickelt haben. Sie kommen darin überein, dass Geschichte und Architektur wechselseitig aufeinander verweisen. Die Beiträge stimmen außerdem darin überein, dass bei der Auseinandersetzung mit Architektur historische Erkenntnisse beispielhaft „Kategorien und Einsichten“ offenbaren, die unabdingbar für das gegenwärtige Verständnis und den angemessenen praktischen Umgang mit zeitgenössischer und älterer Architektur sind, indem sie deren vorgängige Ursachen und Entwicklungslinien bis zum Jetztpunkt aufdecken. Sie garantieren ferner die theoretische und ästhetische Toleranz, die Gegenwart in ihrem gewordenen Sosein und in ihrer Wandlungsfähigkeit anzuerkennen. Geschichte lehrt uns, dass nichts so bleibt, wie es ist. Die Denkfigur der Historia magistra vitae ist konstitutiv für die definitio des Architekten und der Architektin.
Eva von Engelberg-Dockal / Petra Lohmann (Hrsg.)
Geschichtlichkeit in der Architektur der Moderne
Symposium des Masterstudiengangs Architektur 2021 der Universität Siegen
Reihe Frieder & Henner #1
Siegen: unversi 2022, 55 S., farbige Abb.
ISBN 978-96182-118-1
Preis: 12,50 Euro
Onlineausgabe auf dem OPUS-Server der Universitätsbibliothek
Reblog via Olivia Jabbour am 3. Juli 2022 im Blog der Unibibliothek Siegen