Hilchenbach: Wilhelmsburg wird „hybrid“

Großzügige Spenden der Sparkasse Siegen für Stadtbücherei, Stadtmuseum und Archiv sowie den Bürgerverein Hilchenbach

Auch wenn das öffentliche Leben zurzeit durch die Corona-Pandemie stark eingeschränkt ist, ließ es sich Daniel Müller von der Sparkasse Siegen nicht nehmen, den symbolischen Spendenscheck vor Ort zu übergeben. Die Anwesenden spürten auch gleich, warum der Vertriebsdirektor der Sparkasse Siegen dafür in der Wilhelmsburg vorbeikam: Ihn interessiert die Entwicklung der städtischen Einrichtungen mit Archiv, Bücherei und Museum, die die Sparkasse Siegen seit Jahren als verlässlicher Partner unterstützt. „Angebote in Hilchenbach zu unterstützen, ist für mich eine besondere Herzensangelegenheit“, merkte Daniel Müller vor dem Hintergrund an, dass er hier früher gearbeitet hat.

Dabei gerät die wichtigste Botschaft fast in den Hintergrund: Auch 2020 erhalten die drei Einrichtungen eine zweckgebundene Spende in Höhe von insgesamt 19.600 Euro. Dieses Geld der Sparkasse leitet der Bürgerverein Hilchenbach e. V. an die Stadt Hilchenbach weiter. Aber auch den Verein selbst bedachte Daniel Müller bei dieser Gelegenheit mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro. Weiterlesen

siwiarchiv-Adventskalender 4/2020

Die Bestandsergänzung mit audiovisuellen Dokumentationsgut erfolgt in Archiven zunehmend auf digitalem Weg. Die nachfolgenden Bilder wurden dem Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein via Facebook zur Verfügung gestellt. Sie zeigen Maifeierlichkeiten, die nach 1933 in Bad Berleburg stattgefunden haben – mehr ist leider nicht bekannt. Daher sind alle weiteren Informationen herzlich willkommen:

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siwiarchiv-Adventskalender 2/2020

Archive dokumentieren, wenn möglich, auch Ereignisse, Personen oder Bauwerke, die für die zukünftige Geschichtsforschung relevant sein könnten. In diesem Fall hat das Kreisarchiv das Corona-Testzentrum der Kreisveraltung Siegen Wittgenstein an dessen neuen Standort in der Ziegelwerkstr. 30, Siegen, am 9. Oktober 2020 fotografisch festgehalten. Die Bilder sind Bestandteil der Corona-Dokumentation des Kreisarchivs:

Freudenberg: Jens Benner bringt Gedächtnis der Stadt ins digitale Zeitalter

Foto: Stadt Freudenberg

Geschichtliches Wissen ins Hier und Jetzt führen: Um diese bedeutende Aufgabe kümmert sich ab sofort Jens Benner als Stadtarchivar Freudenbergs. „Uns ist wichtig, die Zeitzeugnisse und somit das Gedächtnis unserer Stadt zu bewahren und zugänglich zu machen. Dabei ist das Bewusstsein und Verständnis für die Historie von ebenso großer Bedeutung wie die Kenntnisse über digitale Aufbereitungs- und Präsentationsmöglichkeiten“, erklärt Bürgermeisterin Nicole Reschke. Somit sei es eine sehr gute Fügung, dass Jens Benner als langjähriger Mitarbeiter der Stadtverwaltung beides vereint und zusammenbringen wird.
Der Dirlenbacher wird den Vereinen, Institutionen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern unterstützend zur Seite stehen. „Gerade mit der Bedeutung unseres Alten Fleckens, aber auch der Entstehung und Entwicklung unserer Ortschaften haben wir die Verpflichtung, Dokumente, Zeichnungen oder Fotografien zu erhalten. Gleichzeitig müssen wir den Übergang zum digitalen Archiv meistern, dazu bedarf es vieler Arbeitsschritte. Für jetzige und zukünftige Generationen wird das ein großer Mehrwert sein“, erklärte Jens Benner.
Quelle: Stadt Freudenberg, Aktuelles, 25.11.2020

s. dazu Freudenberg: Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine dankt Stadtarchivar Detlef Köppen

siwiarchiv-Adventskalender 1/2020

Der diesjährige Adventskalenders auf siwiarchiv widmet sich Neuzügängen und Funden in Archiven. Zudem wird sicher das ein oder andere Rätsel dabei sein. Den Anfang macht ein Rätsel; zu beantworten ist folgende Frage:

Welches Gebäude ist im Hintergrund zu erahnen?

Für die Beantwortung dieser Frage gibt es wie immer einen kleinen Preis. Die erste richtige Antwort, die hier in den Kommentaren erscheint, gewinnt.

Stasi-Unterlagen-Archiv der Zukunft

Bundestag verabschiedet Gesetz zur Integration des Stasi-Unterlagen-Archivs in das Bundesarchiv und richtet einen SED-Opferbeauftragten ein


Mit der heutigen Verabschiedung des gemeinsamen Gesetzentwurfs von CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen „zur Änderung des Bundesarchivgesetzes, des Stasiunterlagen-Gesetzes und zur Einrichtung einer oder eines SED-Opferbeauftragten“ ist die Zukunft des Stasi-Unterlagen-Archivs langfristig gesichert. Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn sagte nach der Debatte:

„Ich freue mich, dass der Gesamtbestand des Stasi-Unterlagen-Archivs jetzt als Teil des „Gedächtnisses der Nation“ im Bundesarchiv dauerhaft gesichert ist.“

Roland Jahn

Die Öffnung des Stasi-Unterlagen-Archivs ist eine Errungenschaft der Friedlichen Revolution und war ein weltweit erstmaliger Akt. Die Nutzung der Akten einer Geheimpolizei zur Aufklärung über die Mechanismen der SED-Diktatur und Auseinandersetzung mit der Vergangenheit fand und findet eine hohe internationale Beachtung. Weiterlesen

Online: Lukas Heck: „Inklusion in Archiven.

Möglichkeiten und Grenzen in der Archivbenutzung“, Bachelorarbeit FH Potsdam,(2020)

„Archive und Inklusion“ ist ein herausforderndes Thema. Seit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich für Menschen mit Behinderungen in Deutschland schon viel getan. Aber kann man mit dem heutigen Stand der Umsetzung zufrieden sein? Und wie sieht die Situation in Bezug auf die Archivlandschaft aus?

Konzepte und Projekte in Archiven bieten viele interessante und spannende Möglichkeiten in der historischen Bildungsarbeit und damit der Wissensvermittlung. In der Gesamtbetrachtung der historischen Bildungsarbeit wurde jedoch festgestellt, dass die Teilnahme für Menschen mit Behinderungen nicht ausreichend ermöglicht wird. Fehlende Literatur und nur wenige Leuchtturmprojekte sorgen dafür, dass Archivarbeit zu wenig Aufmerksamkeit erhält.

Konzepte und Projekte in der historischen Bildungsarbeit für Menschen mit Behinderungen bieten großes Potenzial. Dabei ist es gar nicht nötig, jedes Projekt immer wieder neu zu definieren. Vielmehr sollten bestehende Konzepte adaptiert und mit der Zielsetzung „Einbeziehung von behinderten Menschen“ erweitert werden. Beispiele dafür werden in der vorliegenden Arbeit aufgeführt.
via Archivalia