Neues Release des Archivportals

„Nach dem Launch unseres neuen Archivportals archive.nrw.de im Oktober 2020 haben wir nun das Release 1.1 produktiv gesetzt. Mit diesem Release wird die Nutzerfreundlichkeit des Portals noch einmal verbessert und anfängliche „Kinderkrankheiten“ kuriert.

Unter anderem erwarten die Nutzer*innen nun folgende Neuerungen:

  • Die Icons in der Suche werden auf allen Ebenen angezeigt
  • Die Gesamtseitenanzahl der Treffer wird am oberen und unteren Ende der Trefferleiste angezeigt.  
  • Man kann sich bis zu 100 Treffer pro Seite anzeigen lassen.
  • Aus der Schlagwortsuche heraus lässt sich ein direkter Link  erzeugen.
  • Die Suchfilter werden beim Wechsel von der Schlagwortsuche in die navigierende Suche übernommen.
  • Der neue Suchfilter „Findbuch“ steht nun zur Verfügung.
  • Das Portal enthält die neue Archivsparte der Hochschularchive.
  • Die mobile Ansicht für Tabletts uns Smartphones wurde verbessert.

Entdecken Sie diese und zahlreiche weitere Umgestaltungen und Verbesserungen bei Ihrer Recherche auf archive.nrw.de.“

Quelle: Landesarchiv NRW, Neuigkeiten, 10.2.2022

Absage des Siegener Forums am 17. Februar 2022

Aus organisatorischen Gründen müssen die Veranstalter des Siegener Forums den für Donnerstag, den 17. Februar 2022, angesetzten Vortrag von Herrn Dr. Molzberger „Sporthistorische Spurensuche vor Ort. Forschungsmöglichkeiten am Beispiel Siegen“ kurzfristig leider absagen. Die kommende Ausgabe des Siegener Forums soll dann im März 2022 wie gewohnt stattfinden.

„Ein Schöpfungsakt von säkularer Bedeutung“

Stadtarchiv erinnert an die wechselhafte Gründungsgeschichte der Gesamthochschule Siegen vor 50 Jahren

In seinem „Klick in die Vergangenheit“ widmet sich das Stadtarchiv Siegen regelmäßig unterschiedlichen Episoden der städtischen Geschichte. Besondere Anlässe, historische Ereignisse, bislang unbekannte Aspekte oder bemerkenswerte Stücke aus den Archivbeständen sollen der Öffentlichkeit präsentiert werden. In der neuen Ausgabe werden die Umstände, Motive und Akteure, die den Hochschulstandort Siegen durch die Eröffnung der Gesamthochschule am 1. August 1972 begründeten, aber auch die kommunalpolitischen Kontroversen um die Standortfrage einer projektierten „Siegerland-Universität“ näher beleuchtet. Dabei fließen die gesellschaftspolitische Dynamik und Bildungsmisere in der Bundesrepublik Deutschland Ende der 1960er Jahre ebenso ein wie die Bemühungen der NRW-Landesregierung, nach jahrelangen Diskussionen endlich Impulse für eine erfolgreiche Hochschulpolitik zu setzen und eine adäquate Lehrerausbildung in Südwestfalen ermöglichen zu wollen. Weiterlesen

Neue evangelische Kirchenbücher aus dem Kirchenkreis Wittgenstein bei Archion online

Folgende Digitalisate sind am 23. Januar 2022 online gegangen. Der Aufruf der einzelnen Bände ist kostenpflichtig:

Kirchenkreis Wittgenstein > Arfeld > Trauungen 1808-1818 (Zivilregister), Trauungen 1819-1961
Kirchenkreis Wittgenstein > Fischelbach > Trauungen 1808-1818 (Zivilregister), Trauungen 1819-1956
Kirchenkreis Wittgenstein > Girkhausen > Trauungen 1808-1818 (Girkhausen Zivilregister), Trauungen 1819-1965 (Girkhausen), Trauungen 1808-1818 (Wunderthausen Zivilregister), Trauungen 1819-1864 (Wunderthausen), Trauungen 1808-1818 (Diedenshausen, Zivilregister), Trauungen 1819-1863 (Diedenshause

„Stolpersteine NRW“: Neues digitales WDR-Angebot gegen das Vergessen

Die rund 15 000 Stolpersteine in Nordrhein-Westfalen stehen im Mittelpunkt des innovativen digitalen WDR-Angebots „Stolpersteine NRW – Gegen das Vergessen“. Der WDR macht die Geschichte der Menschen hinter den Steinen des Künstlers Gunter Demnig jetzt auch digital zugänglich: mit Texten, Fotos, Audios, Illustrationen und Augmented-Reality-Elementen. „Stolpersteine NRW” ist ab sofort als App auf dem Smartphone und am PC/Laptop im Desktop-Browser (stolpersteine.wdr.de) nutzbar.

Stolpersteine im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein, Quelle: WDR, Stolperstein-App

WDR-Intendant Tom Buhrow: „Wir dürfen die Menschen, an deren furchtbares Leid mit den Stolpersteinen erinnert wird, niemals vergessen. ,Stolpersteine NRW‘ regt zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den Opfern des Nationalsozialismus vor der eigenen Haustür und im ganzen Land an. Mit unserem einzigartigen Angebot ist es erstmals digital möglich, jeden einzelnen Stein in Nordrhein-Westfalen anzusteuern und mehr über die Menschen dahinter zu erfahren. Damit wollen wir vor allem Jüngeren auf ganz neue Art ermöglichen, sich mit dem Lebens- und Leidensweg dieser Menschen auseinanderzusetzen.“

Mit der App erfahren Smartphone-Nutzer:innen zu jedem Stein, vor dem sie stehen, welcher Mensch sich dahinter verbirgt. Auf Basis von Namen oder Adressen lassen sich die Stolpersteine gezielt finden. Auf der Internetseite kann man auch zuhause am PC auf einem größeren Bildschirm ortsunabhängig in der Datenbank recherchieren. Interaktiv nutzbare Filter machen es möglich, die mehr als 15.000 Biografien komfortabel zu durchsuchen.

Umfangreiches Unterrichtsmaterial für Lehrer:innen
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Historische Schriften digital erkennen

Workflow OCR4all

Die Texterkennungssoftware OCR4all kommt bei historischen Drucken mit sehr gutem Erfolg zum Einsatz. Jetzt wird sie auf alte Handschriften trainiert.

Heutige Standardschriften wie Calibri oder Times New Roman einzulesen, ist für moderne Texterkennungssoftware, kurz OCR, kein Problem. Schwieriger wird es bei historischen Drucken. Denn je weiter man in die Geschichte zurückblickt, desto variantenreicher werden die Schriften – bis hinein in eine Zeit, in der jeder Drucker seine eigenen Schriftsets schnitzte.

Darum gibt es eine gute Nachricht für alle, die mit derartigem historischem Material arbeiten: Das Programm OCR4all ist eine Texterkennungssoftware, die historische Druckschriften erkennt und in computerlesbaren Text umwandelt. Um es zu bedienen, sind keinerlei Programmierkenntnisse nötig.

OCR4all steht seit 2019 im Web weltweit kostenlos zur Verfügung. Rund 5.000 Mal wurde es inzwischen heruntergeladen; ein vergleichbares Angebot im Open-Source-Bereich gab es bis dato nicht. Entwickelt wurde das Tool von einem interdisziplinären Team um Dr. Christian Reul, Leiter der Digitalisierungseinheit am Zentrum für Philologie und Digitalität „Kallimachos“ (ZPD) der Julius-Maximilians-Universität (JMU).

OCR4all ging aus dem vom Bundesforschungsministerium geförderten Kallimachos-Verbundprojekt der JMU hervor. Dieses Projekt schlug Brücken zwischen den Geisteswissenschaften, der Informatik und den Digital Humanities. Anfangs ging es bei OCR4all darum, im Teilprojekt Narragonien digital Sebastian Brants Narrenschiff digital aufzubereiten, eine Moralsatire aus dem 15. Jahrhundert.

Werkspezifische Modelle sind sehr genau Weiterlesen

Einwerbung von Fördermitteln für das Stadtarchiv Hilchenbach

Mitteilung 91/11 für den heute tagenden Schul- und Kulturausschuss

Ab dem 15. September 2021 war eine Antragsstellung auf Förderung im bundesweiten Digitalprogramm für Archive und Bibliotheken möglich. Das Programm ist Teil des Rettungs- und Zukunftsprogramms „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Gefördert werden alle „Maßnahmen zur Schaffung und Ausbau von nachhaltigen digitalen Angeboten in öffentlich zugänglichen Bibliotheken und Archiven, mit dem Ziel, ein vielfältiges Angebot breit und zeitgemäß zugänglich zu machen. (…) Der Förderschwerpunkt liegt auf der Einführung und dem Ausbau innovativer Angebote und Services sowie neuer Nutzungsmöglichkeiten von Bibliotheken und Archiven.”
Die Förderbereiche sind bewusst breit angelegt. Förderfähig ist, beziehungsweise sind:
1. Digitales Medienangebot
2. Vermittlungsangebote von digitaler Bildung, Kompetenz und Kultur (Digitale Transformation)
3. Digitalisierung und Aufbereitung von Beständen als Grundlage für deren digitale Verarbeitung, Zugänglichmachung und Vermittlung
4. Infrastruktur und Leistungsangebote als Grundlagen für die digitale Vermittlung
Diese Informationen stehen zur Zeit auf der Website https://www.bibliotheksverband.de/wissenswandel-digitalprogramm-fuer-bibliotheken-und-archive-innerhalb-von-neustart-kultur. Weiterlesen