Hilchenbacher Kulturausschuss im Stadtarchiv:
„Frau Czarski-Nüs stellt fest, dass die Einladung zur heutigen Sitzung ordnungsgemäß ergangen und der Schul- und Kulturausschuss beschlussfähig ist. Sie verweist auf die Bestimmungen des § 31 der Gemeindeordnung NRW.
Einleitend erläutert der Museumsleiter Herr Gämlich die Sanierungsmaßnahmen, die die Stadt Hilchenbach 2015 im Stadtmuseum für insgesamt rund 40.000 Euro durchgeführt hat. Dank einer Spende des Fördervereins Wilhelmsburg e. V. in Höhe von 10.000 Euro und damit rund 50 % der Kosten konnte ein qualitativ hochwertiger Eiche-Parkett-Fußboden im 1. Obergeschoss verlegt werden. Weiterlesen
Kategoriearchiv: Archive
Lagerbuch des Ortsteils Wahlbach (1779)
Eines der ältesten Stücke des Burbacher Gemeindearchivs ist das hier gezeigte Lagerbuch für den Ortsteil Wahlbach, das aus dem Jahr 1779 stammt. Nach der Eröffnung des Gemeindearchivs wurde es aus Privatbesitz übergeben.
Linktipp: Don´t throw film away!
Die Internetseite „Filmdokumente retten“ des Historikers Dirk Alt hat folgendes, berechtigtes und unterstützenswerte Anliegen:
„Das Filmerbe ist nicht nur eine Angelegenheit bildungsbürgerlicher oder cineastischer Kreise. Es ist Teil eines identitätsstiftenden kulturellen Gedächtnisses: Gemeinsame Identität aber ist Voraussetzung für die Aufrechterhaltung eines Gemeinwesens – auch in Zeiten wirtschaftlicher Not, politischer Zerrissenheit und sozialer Zersplitterung.
Somit ist das Filmerbe ein Politikum. Weiterlesen
Film- und Tondokumente im Archiv
76. Südwestdeutscher Archivtag in Bad Mergentheim, heute und morgen
Der 76. Südwestdeutsche Archivtag findet 2016 in Bad Mergentheim statt und beschäftigt sich mit Fragen rund um die Archivierung, Erhaltung, Zugänglichmachung und Vermittlung von Film- und Tondokumenten. Mit dem Umstieg von analogen auf digitale Aufnahmetechniken werden immer häufiger ältere Sammlungen mit audiovisuellen Zeugnissen den Archiven angeboten; gleichzeitig steigen Zahl und Umfang neuer audiovisueller Zeugnisse. Sie finden sich genauso als Beilagen in klassischen Behördenakten, entstehen bei der Öffentlichkeitsarbeit, werden aber auch von Privatleuten immer wieder Archiven angeboten.
Moderiert von dem Schweizer Kurt Deggeller, einem der ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der Film- und Tonarchivierung, werden Kolleginnen und Kollegen aus Südwestdeutschland und der Schweiz Projekte und Verfahren der digitalen Archivierung vorstellen. Darüber hinaus wird ein Journalist über die Herausforderungen bei der Vermittlung audiovisueller Quellen aus Archiven berichten. In einem Workshop besteht zudem Gelegenheit, sich intensiver mit Fragen der Bestandserhaltung audiovisueller Dokumente zu beschäftigen.
Das Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein stellt die kooperative Rettung der Filmsammlung Herbert Apelt vor.
Programm mit Abstracts
Quelle: Landesarchiv Baden-Württemberg, Veranstaltungen
Besuch des Landesarchivs NRW, Technisches Zentrum, in Münster
Archivar 2 (2016) online
Das neue Heft der „Zeitschrift für Archivwesen“ mit dem Schwerpunkt „Archive und bildende Kunst ist online abrufbar.
Das erste Interview (S. 175 – 176) mit dem neuen Vorsitzenden des Verbandes deutscher Archivarinnen und Archivare, Ralf Jacob (Stadtarchiv Halle), führte der Siegener Kreisarchivar.
Neues Daten-Management für Hochschulen
Universitäten in Düsseldorf, Siegen und Wuppertal kooperieren, um Forschungsdaten zu verwalten. Entwicklung eines gemeinsamen Prototyps.

Foto von links nach rechts: Hans-Dieter Weckmann (Direktor des Zentrums für Informations- und Medientechnologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf), Dr. Irmgard Siebert (Leitende Bibliotheksdirektorin der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf), Prof. Dr. Sabine Roller (Leiterin des Zentrums für Informations- und Medientechnologie an der Universität Siegen) und Dr. Jochen Johannsen (Leiter der Universitätsbibliothek Siegen), Dieter Huth (links, Leiter des Zentrums für Informations- und Medienverarbeitung der Bergischen Universität Wuppertal) und Uwe Stadler (Direktor der Universitätsbibliothek Wuppertal).
Ob Versuchsergebnisse oder empirische Untersuchungen, wo geforscht wird, fallen Daten an. Um diese Daten optimal zu managen, haben die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die Universität Siegen und die Bergische Universität Wuppertal eine Kooperationsvereinbarung zur digitalen Langzeitarchivierung und zum Forschungsdatenmanagement geschlossen. Ihr Ziel: Forschungsdaten der Hochschulen erfassen, langfristig speichern und über eine Suche abrufbar machen. Um Authentizität und Integrität der Daten zu gewährleisten, ist ein umfassendes Forschungsdatenmanagement bereits ab Entstehung der Daten inklusive der Erfassung von definierten Metadaten notwendig. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis eine Aufbewahrungspflicht von zehn Jahren festgelegt. Weiterlesen
Neuregelung des Bundesarchivrechts
Um den Zugang zu Archivgut des Bundes zu erleichtern, sollen die Schutzfristen verkürzt werden. Dadurch erhöht sich die Nutzerfreundlichkeit. Das Kabinett hat dem Entwurf für ein neues Bundesarchivgesetz zugestimmt.
Das Bundesarchiv nimmt in Deutschland die Aufgaben eines Nationalarchivs wahr: Unterlagen des Bundes und seiner Vorgängerinstitutionen werden dort gesichert, nutzbar gemacht und wissenschaftlich verwertet. Grundlage ist das Bundesarchivgesetz aus dem Jahre 1988.
Gesetz wird modernisiert
„Im Arbeitsalltag des Bundesarchivs sind viele der Regelungen von 1988 nicht mehr zeitgemäß. Nach den bereits 2013 erfolgten Regelungen zur Pflichtregistrierung von Kinofilmen sind nun auch eine Modernisierung und Anpassung des geltenden Gesetzes an die geänderten Erfordernisse im Archivwesen dringend notwendig gewesen“, erklärte Kulturstaatsministerin Monika Grütters. Sie legte den Gesetzentwurf jetzt dem Bundeskabinett vor. Weiterlesen
Archivpflege in Westfalen-Lippe 84 (2016) online
Die April-Ausgabe der „Archivpflege in Westfalen-Lippe“ ist erschienen und nun auch online als PDF verfügbar. Das Inhaltsverzeichnis erlaubt eine erste Orientierung.
Publikationshinweis: „Neue Wege ins Archiv – Nutzer, Nutzen, Nutzung“
Der Verband deutscher Archivarinnen und Archivare (VdA) hat den Tagungsband vom 84. Deutschen Archivtag 2014 in Magdeburg vorgelegt.
Klappentext: „Für die moderne Netzwerkgesellschaft ist es eine Selbstverständlichkeit, Informationen im Internet zu googeln und mit Hilfe der neuen Medien zu kommunizieren. Entsprechend verändern sich auch Erwartungen und Suchverhalten der Archivnutzer: Sie nutzen sowohl die Onlineangebote der einzelnen Archive als auch Archivportale zur Suche nach digital verfügbaren Inventaren und Quellen – mit der Folge , dass die virtuelle Archivnutzung vermehrt an die Stelle der Nutzung im Archiv tritt.
Wie reagieren die Archive auf die sich verändernden Recherchestrategien, -wege und -ziele der Archivnutzer? ….“
Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis_Magdeburg-1
Bibliographische Angaben: Neue Wege ins Archiv – Nutzer, Nutzen, Nutzung. 84. Deutscher Archivtag 2014 in Magdeburg (=Tagungsdokumentationen zum Deutschen Archivtag, Band 19), Fulda 2016 [ISBN 978-3-9811618-8-5]
Quelle: VdA, 21.4.2016

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