Online: Paul Klimpel, Berlin: „Kleine Handreichung zum Umgang mit historischen Fotos bei Online-Projekten“

„Historische Fotos online zu stellen, ist rechtlich betrachtet in vielfacher Hinsicht problematisch. Zum einen ist dies nur zulässig, wenn hierfür entsprechende urheberrechtliche Nutzungsrechte vorliegen oder die Fotos inzwischen gemeinfrei sind. Allerdings unterscheidet das Recht zwischen Fotos als Werken und bloßen „Knipsbildern“, was sich vor allem darauf auswirkt, wie lange Fotos urheberrechtlich geschützt sind. Auf die urheberrechtlichen Fragen bei der Online-Veröffentlichung von Fotos wird im ersten Teil eingegangen.

Sind auf Fotos Personen erkennbar, so sind auch die Persönlichkeitsrechte der Abgebildeten zu beachten. In der Regel ist die Online-Veröffentlichung nur mit Zustimmung der Abgebildeten zulässig. Nur in bestimmten Ausnahmefällen dürfen solche Fotos auch ohne ausdrückliche Zustimmung genutzt werden. Hiermit beschäftigt sich der zweite Teil dieser kleinen Handreichung“

Die Publikation wurde von dem Berliner Anwalt Paul Klimpel für die digiS – Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin erstellt.

Link zum PDF-Download

SOS bei Epidemien – epidnations.

Ein Fundstück zur weltweiten Fachkommunikation bei Pandemien:

aus: Illustrierte Wochenschau, Siegener Neue Zeitung vom 19. September 1958

s. a.: Ritchie Clader: Scotland Yard of epidemics broadcasts the daily health bulletin of the world, in: The UNESCO Courier: a window open on the world, XI (1958), 5, p. 26-28.

Video: „Die Maus Mitza und der Brief von Lepold an Rosalia

– eine Archivgeschichte für Kinder“. Eine szenische Lesung nach dem gleichnamigen Kinderbuch.

„Die Maus Mitza wagt zusammen mit dem Archivgespenst Ferdi einen Blick in die eigene Familiengeschichte. Der Geist erklärt ihr, wie man im Archiv nach seinen eigenen Vorfahren suchen kann, welche alten Dokumente man dafür anschauen muss – und auch, welche romantischen Entdeckungen man dann machen kann! Das Buch und dessen Zeichnungen, die von der slowenischen Künstlerin Tina Brinovar stammen, nehmen die Leserinnen und Leser nicht nur mit auf die Entdeckungsreise ins Archiv, sondern auch auf eine Zeitreise…

Die Maus Mitza und der Brief von Lepold an Rosalia, Neustadt an der Aisch 2019, ISBN 978-3-87707-160-1, 17,90€ (erhältlich im Buchhandel; Bestellungen auch an: stadtarchiv@aschaffenburg.de).

Gelesen vom 12-Stufen-Theater (https://www.12-stufen-theater.de/), technische Unterstützung und Bearbeitung: Daniel Frenz. „

#Archive30 – siwiarchiv twittert den April hindurch


Die jährliche Twitter-Aktion des Schottischen Nationalarchivs Archive30 für den Monat April startet heute. 30 Tage geben Archive auch in Deutschland unter einem Tagesthema Einblick hinter die Kulissen. Viele deutsche Archive, auch siwiarchiv ist dabei. Schauen Sie hier: https://twitter.com/siwiarchiv

„Der Vergangenheit eine Zukunft geben“

Erzbischof Hans-Josef Becker beim 4. Tag der Pfarrarchive in Warstein-Belecke

V. l.: Michael Streit, zuständig für die Pfarrarchivpflege im Diözesanarchiv des Erzbistums Paderborn, Erzbischof Hans-Josef Becker und Diözesanarchivar Dr. Arnold Otto. Foto: Ingrid Schmallenberg


„Danke für Ihren Spürsinn und Ihre Motivation im Sinne der Spurensuche und des Archivwesens!“ Mit anerkennenden Worten hieß Erzbischof Hans-Josef Becker die Archivpflegerinnen und -pfleger des Erzbistums Paderborn am vierten Tag der Pfarrarchive in seiner Heimatgemeinde Belecke willkommen. 69 von insgesamt 100 Ehrenamtlichen waren der Einladung von Diözesanarchivar Dr. Arnold Otto zur gemeinsamen Tagung gefolgt. Sie nutzten die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch, ließen sich von den „Kollegen“ durch das Belecker Pfarrarchiv führen und bewunderten in der Schatzkammer des Propsteimuseums neben 300 Jahre alten liturgischen Gewändern eine Fülle kostbarer Kelche, Ziborien und Monstranzen aus dem 15. bis 16. Jahrhundert. Weiterlesen