Denkmalschutz contra Abriss beim Siegener Hochhaus

LSBAApril2015Die kleine Anfrage unter obengenannten Titel im Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen beantwortete das zuständige Bauministerium am 9. April 2015. Auf die Frage „Welche Begründung hatte das Land NRW bzw. die obere Denkmalbehörde für die Unterschutzstellung des Hochhauses (und wie wird diese heute begründet)?“ hießt es dort: „Die zuständige Untere Denkmalbehörde hat das Behördenhochhaus im Jahr 2014 aus architekturgeschichtlichen und städtebaulichen Gründen in die Denkmalliste der Stadt Siegen eingetragen, weil es eine für die Entstehungszeit typische Fassadengestaltung und Baukörperausbildung zeigt und weil es sich um eine bewusst gesetzte moderne Dominante für Siegen als zentralem Verwaltungsstandort handelt.“
Seit geraumer Zeit wird über die Zukunft des Gebäudes in den Siegener Medien intensiv diskutiert.
siwiarchiv hat zur der Geschichte des Gebäudes bereits einen Eintrag eingestellt. Auch der Architekt des Gebäudes wurde hier bereits vorgestellt.

Volksbund startet Aktion „Toter sucht Angehörigen“

Epilog des Krieges: Fünf Millionen registrierte Kriegstote und die Suche nach Angehörigen


70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges wendet sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. mit der Aktion „Toter sucht Angehörigen“ an die breite Öffentlichkeit. „Wir wollen möglichst viele Schicksale klären und Familien wieder zusammenführen“, erklärte Markus Meckel, Präsident des Volksbundes anlässlich des heutigen Aktions-Auftaktes in Berlin. Jahr für Jahr werden vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. noch immer rund 30.000 tote Soldaten und zivile Kriegsopfer, geborgen, umgebettet und würdig bestattet. Aktuell hat der Volksbund über fünf Millionen Kriegstote in seiner Datenbank registriert. Angehörige konnten allerdings nur in etwa zehn Prozent der Fälle ausfindig gemacht werden. „Das ist der immer noch währende Epilog des Krieges“, sagte Meckel „Die Zahlen und die damit verbundene wichtige Arbeit des Volksbundes sind in der Öffentlichkeit zu wenig bekannt und vielen Menschen ist es nicht bewusst, wie aktuell die Geschichte dadurch noch immer ist.“ Weiterlesen

Neben Honig und Bienen Vereinsarchiv im Blick

Imkerverein Littfetal schaut in die Zukunft


Bei ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung blickten die Imker des Imkervereins Littfetal nicht nur auf das gegenwärtige Vereinsgeschehen. Gemeinsam mit Vereinsmitglied und Historiker Sven Panthöfer schauten die Imker weit zurück in die Vergangenheit ihres Vereins.
Seit 1920 existiert der Imkerverein Littfetal, dem sich damals 46 Imker aus dem nördlichen Siegerland und dem angrenzenden Kreis Olpe anschlossen. Weiterlesen

Exkursion „Hohlwege und Landwehr am Müsener Schlag“

Exkursion mit dem Historiker Dr. Andreas Bingener, Siegen

Samstag, 25. April 2015, 14 Uhr, Dauer: ca. 2 h, Treffpunkt: Wanderparkplatz Wigrow (Merklinghäuser Weg) in Hilchenbach-Müsen; keine Anmeldung erforderlich, Kosten: freiwillige Spende

Mächtige Hohlwege, die Reste einer alten Wegetrasse auf der jahrhundertelang vornehmlich Müsener Rohstahl transportiert wurde sowie die historische Landwehr zwischen dem Siegerland und dem Märkischen werden besichtigt. Während das Siegerland ab dem 17. Jh. als Lieferant für Halbfertigprodukte diente (Roheisen und Rohstahl), war man im Märkischen auf eben diese Produkte z.B. für die Drahtherstellung angewiesen. Insbesondere der hochwertige Stahl des Müsener Stahlbergs war sehr gefragt. Die starken Grenzbefestigungen auf der Wigrow sind ein Zeichen für die intensiven Handelsbeziehungen. Zu sehen sind auch mehrere Gräben, die das Wasser aus dem Hochmoor Dollenbruch in den oberen und unteren Hüttenweiher führten. Der untere Weiher ist heute das Freibad Müsen.
Quelle: Stadt Kreuztal, Veranstaltungen

VdA: Sitzung der Expertengruppe Öffentlichkeitsarbeit und Social Media

v.l.n.r.: Daniel Brochwitz (Fa. weltlabor), Vorstandsmitglied Dr. Veit Scheller (VdA, ZDF-Unternehmensarchiv), Dr. Bastian Gillner (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen), Thomas Wolf (Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein), Vorstandsmitglied Dr. Ulrich S. Soénius (VdA, Stiftung Rheinisch-Westfälsiches Wirtschaftsarchiv). Fotos: VdA

v.l.n.r.: Daniel Brochwitz (Fa. weltlabor), Vorstandsmitglied Dr. Veit Scheller (VdA, ZDF-Unternehmensarchiv), Dr. Bastian Gillner (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen), Thomas Wolf (Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein), Vorstandsmitglied Dr. Ulrich S. Soénius (VdA, Stiftung Rheinisch-Westfälsiches Wirtschaftsarchiv). Fotos: VdA

Am 30. März 2015 ist die vom Gesamtvorstand des Verbandes deutscher Archivarinnen und Archivare (vdA) eingesetzte Expertengruppe Öffentlichkeitsarbeit und Social Media zu ihrer dritten Sitzung in der Geschäftsstelle zusammengekommen. Über die vorangegangene Sitzung wurde hier bereits berichtet.

Im Mittelpunkt dieser Sitzung stand der vom VdA geplante Archivwissenschaftliche Blog. Herr Daniel Brochwitz, Geschäftsführer der für das Aufsetzen des Blog-Systems beauftragten Firma weltlabor, stellte der Expertengruppe verschiedene grafische Gestaltungsmöglichkeiten vor und diskutierte mit den TeilnehmerInnen die technische Umsetzung.

Der VdA-Blog wird beim 85. Deutschen Archivtag 2015 in Karlsruhe online gehen.
Quelle: VdA, 31.3.2015