Eine besondere Schenkung an die Kunstsammlung Kreuztal:

Heimat- und Verkehrsverein Hüttental überreicht Kuhmichel-Kunstwerke

(v.l.) Ralf Schneider vom Heimat- und Verkehrsverein Hüttental mit Gipsform „Eva“, Kurator Frank W. Frisch neben der Holskulptur „Sarah“, Traute Fries vom Heimat- und Verkehrsverein Hüttental mit Hinterglasbild „der dunkle Punkt“ und Bürgermeister Walter Kiß mit Gipsform „Jan“.


Die bereits umfangreiche Sammlung an Werken und Unterlagen des berühmten Siegerländer Künstlers Hermann Kuhmichel in der Kunstsammlung Kreuztal ist nun um weitere Exponate reicher geworden. Ein Hinterglasbild, zwei Gipsformen und eine große Holzskulptur wurden jetzt von Traute Fries und Rolf Schneider vom Heimat- und Verkehrsverein Hüttental an Bürgermeister Walter Kiß und Frank W. Frisch, den Kurator der Kreuztaler Kunstsammlung, übergeben.

Die beiden Gipsformen zeigen die Köpfe zweier Kinder eines Siegerländer Unternehmers und tragen auch deren Namen: Eva und Jan. Die Formen waren als Grundlage für Bronzeskulpturen gedacht, die aber nie angefertigt wurden. „Der dunkle Punkt“ heißt das Hinterglasbild von Kuhmichel, das im Zentrum einen dunklen Punkt zeigt, zu dem hin sich abstrakte Figuren strecken. Bei Hinterglasmalerei wird Farbe auf die Rückseite einer Glasscheibe aufgetragen, die dann eingerahmt wird. Die große geschnitzte Holzskulptur „Sarah“ ist eine Darstellung der gleichnamigen biblischen Figur. Ihr Gesicht zeigt auf der einen Seite einen freudigen und auf der anderen Seite einen skeptischen Ausdruck als Reaktion auf die Verheißung ihrer späten Schwangerschaft. Die vier Kunstwerke wurden von Bürgermeister Kiß und Kurator Frisch mit einem herzlichen Dank entgegengenommen und haben nun im „Kuhmichel-Archiv“- einer umfangreichen Sammlung von verschiedenen Arbeiten des Siegerländer Künstlers innerhalb der Kunstsammlung Kreuztal – ihre neue Heimat gefunden. Weiterlesen

Projektpräsentation: „Kriegsende(n) 1945 in Siegen“ – Erweiterung der Mapping Memories des AMS

Anlässlich des Gedenkens an das Kriegsende vor 80 Jahren möchten wir auf die Präsentation des Projekts

Erweiterung der Mapping Memories des AMS Am 6. Mai 2025 um 18 Uhr im AMS hinweisen.

 Vor zwei Jahren hat das AMS in Zusammenarbeit mit der Kommunikationsagentur „neun a“ die interaktive digitale Landkarte „Mapping Memories“ eingerichtet. Die dort aufrufbare Erinnerungslandschaft des Siegener Raums wird jetzt um zehn  Erinnerungsorte zum Kriegsende und zum Wiederaufbau ab 1945 ergänzt, die in Form von fünfminütige Videos präsentiert werden. Weiterlesen

„Skandalöse“ Auswirkungen der Cyberattacke auf das Stadtarchiv Siegen

Die Siegener Zeitung berichtete am gestern von der Jahreshauptversammlung der Geschichtswerkstatt Siegen folgendes: “ …. Im weiteren Verlauf wurden aus den Reihen der Mitglieder aktuelle Probleme angesprochen: So wurde beklagt, dass rund eineinhalb Jahre nach dem Cyberangriff auf die Verwaltung immer noch nicht die Digitalisate des Stadtarchivs der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Der Vorstand wurde aufgefordert einen Brief an den Bürgermeister der Stadt Siegen mit der Aufforderung zu formulieren, diesen für die Forschungsarbeit skandalösen Zustand zu beenden. Immerhin seien die Quellen des Stadtarchivs mit beträchtlichen Mitteln aus Steuergeldern digitalisiert worden. ….“

Zur Cyberattacke s. folgende Einträge auf siwiarchiv: Weiterlesen

Saisonstart im Technikmuseum Freudenberg

Ein lebendiger Auftakt in die Museumssaison 2025

„Mit großem Elan und voller Vorfreude bereiten sich die engagierten Mitglieder des Technikmuseums Freudenberg auf einen besonderen Tag vor: Heute öffnet das Museum nach der Winterpause wieder seine Tore und begrüßt seine Gäste von 10:00 bis 18:00 Uhr zur Eröffnung der neuen Saison. Nach Monaten der Planung, Vorbereitung und liebevollen Pflege der historischen Exponate heißt es endlich wieder: Technik hautnah erleben!

Bereits seit Wochen herrscht im Museum reger Betrieb – nicht nur in den Werkstätten und Ausstellungsräumen, sondern auch am Telefon. Die Nachfrage ist groß: Zahlreiche Besucherinnen und Besucher – ob als Einzelgäste oder Gruppen – haben ungeduldig angefragt, wann das beliebte Museum endlich wieder seine Türen öffnet. Die Antwort lautet nun: Jetzt ist es so weit!

Für den festlichen Eröffnungstag haben sich die Freudenberger Museumsmacher ein vielseitiges und erlebnisreiches Programm überlegt, das nicht nur Technikbegeisterte aller Altersgruppen ansprechen wird. Neben den bewährten Attraktionen, die das Technikmuseum seit Jahren zu einem Anziehungspunkt für Geschichts- und Technikinteressierte machen, erwartet die Gäste ein besonderes Highlight: Weiterlesen

Historisch wertvolles Exponat für 4Fachwerl-Museum in Freudenberg

Dr. Alettha Bettina Schwacke übergab Siebel-Familienbibel von 1726

Das 4Fachwerk-Museum darf sich über ein neues historisch überaus wertvolles Exponat freuen. Dr. Alettha Bettina Schwacke, die in Berlin lebt, übergab jetzt dem Verein die 1726 in Berleburg gedruckte Familienbibel. Diese begleitete über Generationen die Angehörigen der Familie Siebel in Freudenberg. Bettina Schwacke, die Enkelin von Remko Walter Siebel (1894-1976), ist in Hamburg geboren und verbrachte oft ihre Ferien im Flecken im Hause ihres Großvaters. Ihm gehörte das markante Fachwerkhaus, Oranienstraße 33.

„Die Bibel wurde traditionell an die älteste Tochter in der Familie weitergereicht, um die christliche Erziehung der nächsten Generationen zu unterstützen,“ weiß Bettina Schwacke zu berichten. Beruflich verbrachte die studierte Juristin viele Jahre mit ihrem Mann in Düsseldorf.

Ihre Verknüpfung nach Freudenberg beruht auf zahlreichen Familienzweigen: Dazu zählen zum einen die Siebels. Die Eltern von Remko Walter Siebel waren Walther Alfred Siebel (20.04.1867–11.10.1941) und Alettha Maria, geborene Wildeboer (31.08.1866 -23.11.1895). Deren Vater, Pastor Remko Wildeboer (18.09.1829 – 29.04.1897), stammte aus dem holländischen Delfzijl und brachte den Vornamen „Remko“ in die Familie. Er wurde auf dem Freudenberger Friedhof neben seiner jung verstorbenen Tochter beigesetzt: Alettha Maria verschied mit 29 Jahren, ihr Sohn Remko Walter hatte sein zweites Lebensjahr noch nicht vollendet. Julie (geb. Heuser), die zweite Frau von W.A. Siebel kümmerte sich dann um ihn. Remko Walter Siebel selbst heiratete Frieda Selzer, die Tochter des Fabrikanten Carl Selzer. Weiterlesen

Vortrag: Wie die Welt aus den Fugen geriet – Eine frühe Kritik des Extraktivismus aus den Anden

 

Heute, 20:00 – 21:30 Uhr,Kulturhaus Lÿz, St.-Johann-Straße 18, 57072 Siegen

Eröffnungsvortrag des FORUM SIEGEN | „Zukunftsenergie“

Der Bericht des Club of Rome, der 1972 unter dem Titel „Die Grenzen des Wachstums“ erschien, war nicht die erste Auseinandersetzung mit wachstumsorientierten Wirtschaftspraktiken. In ihrem Vortrag begibt sich Prof.in Dr. Kirsten Mahlke (Universität Konstanz) auf die historischen Spuren einer andinen Kritik und entwickelt eine fundierte Analyse extraktivistischer Umweltverhältnisse.

Technikmuseum Freudenberg ist Gründungsmitglied des Bundesverbandes der Industriekultur

„Natürlich sind wir dabei, wenn ein Bundesverband Industriekultur gegründet werden soll, „so Hans-Jürgen Klappert, Vorstandsmitglied der Freunde historischer Technik Freudenberg e.V., dem Träger des Technikmuseums Freudenberg. „Wir brauchen eine zentrale, schlagkräftige und bundesweit agierende Interessenvertretung für die Industriekultur in unserem Land. Wir freuen uns, dass die beiden Landschaftsverbände Westfalen-Lippe und Rheinland sowie die Route europäischer Industriekultur ERIH die Initiative ergriffen haben.

So gründeten Akteure aus dem ganzen Bundesgebiet am 1. April in der Dortmunder Zeche Zollern den Bundesverband Industriekultur e.V. . Er wird seine Geschäftsstelle in der Zeche Zollern haben.

Die Bedeutung der Industriekultur wächst in der Bundesrepublik immer mehr. daher will der Verband langfristig in allen relativen Bereichen rund um das Thema Industriekultur kompetenter Partner sein, ob bei der Bildungsberatung, der Beschaffung von Fördermitteln, politischer und rechtlicher Unterstützung dem Erhalt von Industriedenkmälern vor Ort.

„Auch im Kreis Siegen-Wittgenstein wächst das Interesse an der Industriekultur. Daher kommt die Gründung des Bundesverbandes zur richtigen Zeit,“ betont Boris Wißmann, der als Mitglied des Vorstandes der Freunde historischer Technik Freudenberg e.V. ebenfalls an der Gründungsversammlung teilnahm.
Quelle: Technikmuseum Freudenberg, Homepage

LWL fördert Kulturdenkmäler mit über 217.000 Euro

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat im vergangenen Jahr die Pflege von Kulturdenkmälern mit rund 217.000 Euro gefördert. Wie LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger im Kulturausschuss am Mittwoch (3.4.) in Münster mitteilte, profitierten im vergangenen Jahr 55 Denkmäler in den westfälischen Kreisen und kreisfreien Städten von den LWL-Zuschüssen, die im Bereich zwischen 500 und 15.000 Euro lagen.

„Mit diesem Geld fördert der LWL die Untersuchung, Restaurierung und Instandsetzung nicht nur von Wohnhäusern, Kirchen, Kapellen und Schlössern, sondern es profitieren auch so unterschiedliche Kulturdenkmäler wie eine Scheune, ein Geflügelhaus, eine Papiermühle, eine Orgel, eine Schachtanlage, ein Friedhof und ein Kreuz“, so Rüschoff-Parzinger.

Regional wurden 2 Projekte gefördert: Weiterlesen