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Fritz Bause (?-1943). Beginn einer Recherche.

Das regionale Personenlexikon zum Nationalsozialismus in den Altkreisen Siegen und Wittgenstein hat folgenden Eintrag zu Fritz Bause:
„Siegen, Rechtsanwalt, Notar, Bezirkskreiswart des BNSDJ/NSRB
B. zum Plebiszit über die Vereinigung der Ämter von Reichskanzler und Reichspräsident in der Hand Hitlers am 19.8.1934 u. a.:„Es handelt sich darum, ihn [= A. Hitler] vor der Welt und dem Ausland als unseren Führer zu legitimieren, durch die Stimme jedes einzelnen Volksgenossen dem Ausland zu zeigen, daß Adolf Hitler im Namen des ganzen Deutschen Volkes spricht, wenn er mit der Welt verhandelt und die Interessen des Deutschen Volkes wahrnimmt.“

keine eigenen Entn.-Akten im LA NRW, Abt. Rheinland, aufgefunden; EB 1940; SNZ, 18.8.1934“, Link: http://akteureundtaeterimnsinsiegenundwittgenstein.blogsport.de/a-bis-z/gesamtverzeichnis/#baunscheidt

Im hier bereits erwähnten MARJORIE-WIKI findet sich eine Auswertung der Zeitschrift „Deutsche Justiz „Im 2. Weltkrieg tödlich verwundete oder verletzte Angehörige der Justiz im NS-Regime“, https://marjorie-wiki.de/w/index.php?title=Im_2._Weltkrieg_t%C3%B6dlich_verwundete_oder_verletzte_Angeh%C3%B6rige_der_Justiz_im_NS-Regime&oldid=1740924 (abgerufen am 12. Februar 2020). Dort findet sich folgender Eintrag: Fritz Bause, Rechtsanwalt und Notar in Siegen, März 1943. Weiterlesen

Hofanlage in Bad Berleburg-Elsoff Denkmal des Monats Februar

004 Brückenstr. 9
Foto: Ursulabuschmann [CC0] via Wikimedia Commons, Aufnahmedatum 19.8.2012

Die Hofanlage Brückenstr. 9 in Bad Berleburg-Elsoff ist als Denkmal des Monats Februar im Kalender 2020 der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadtkerne ausgewählt worden. Die Anlage wurde1663 erbaut und 1770 umfassend erweitert. Das verzierte bzw. beschriftete Fachwerk verdient besondere Erwähnung.

Siegen: Wettbewerb zum Bunkerumbau startete mit Einführungskolloquium

Die markanten (Hoch-) Bunker in der Burgstraße sollen als Erweiterung des nahe gelegenen Siegerlandmuseums reaktiviert werden. Ein europaweit ausgeschriebener Architekturwettbewerb soll den qualitativ hochwertigen Umbau des Bunkerkomplexes sicherstellen und zugleich den Weg zum Projekt im Rahmen der Regionale 2025 weiter vorantreiben. Die Einführungsveranstaltung fand jetzt im Historischen Ratssaal statt.

Die Stadt Siegen möchte im Zuge des Städtebauförderprojektes „Rund um den Siegberg“ die Bunkeranlage in der Burgstraße 13 und 15 umbauen, um Platz für eine Erweiterung des Siegerlandmuseums zu schaffen. Die hinzugewonnenen Flächen sollen insbesondere der Präsentation der Stadt- und Regionalgeschichte sowie wechselnden Sonderausstellungen gewidmet werden. Mit der baulichen Erweiterung ist eine Neukonzeption des Siegerlandmuseums verbunden, in der die Einrichtung einer Lern-und Lehrwerkstatt im Bunkerkomplex eine zentrale Rolle spielt. Weiterlesen

Sturmschaden im Stadtarchiv Siegen

Das Stadtarchiv Siegen ist nach dem Wasserschaden und den Aufräum- und Reinigungsarbeiten aufgrund Orkan „Sabine“ eute, wieder eingeschränkt von 10.00 bis 15.00 Uhr geöffnet.
Ab Freitag, 14. Februar, kann das Stadtarchiv dann wieder zu den regulären Öffnungszeiten besucht werden.

“ … Durch die starken Sturmböen des Orkantiefs „Sabine“ war in der Nacht zum Montag eine von sechs Lichtkuppeln auf dem Dach des Krönchen-Centers über dem Hauptmagazin aufgeklappt. Durch die Öffnung drang Regenwasser ein. Ein Dachdecker war am Montag vor Ort und sicherte die Kuppel provisorisch. Etwa drei Laufmeter Archivgut sind laut städtischer Pressestelle nass geworden und werden nun fachgerecht getrocknet. Verpackungsmaterial für 16 Laufmeter Archivgut ist unbrauchbar. Teile des Hauptmagazins wurden geräumt.“ (2)
Quelle:
1) Stadt Siegen, Pressemitteilung v. 12.02.2020
2) Siegener Zeitung, 13.2.2020

Roetzel-Orgel in Oberfischbach wird 200 Jahre alt

Foto: Jasmin Maxwell-Klein

Es sollte ein musikalischer Gottesdienst werden, aber zuerst wurde es am Sonntag ganz still in der Evangelischen Johanneskirche in Oberfischbach. „Lassen Sie uns leise werden und hören, wie es wohl war, als vor 200 Jahren zum ersten Mal die Orgel erklang“, sagte Pfarrer Michael Junk zu den zahlreich erschienenen Gottesdienstbesuchern. Denn bevor im Jahr 1820 das Instrument von Orgelbaumeister Georg Wilhelm Christian Roetzel in Dienst genommen wurde, war es musikalisch ziemlich ruhig in der Johanneskirche: Es gab nämlich keine Orgel. 200 Jahre später, am passenden Datum 2.2.2020, kehrte noch einmal gespannte Stille ein, bevor Organist Jürgen Poggel klanggewaltig mit „Herr Christ, der einig Gottes Sohn“ von Johann Sebastian Bach den Jubiläumsgottesdienst musikalisch eröffnete.

Die Roetzel-Orgel ist die älteste Orgel des Siegerlandes und die einzige Schleifladenorgel der Region. Orgelbauer Roetzel gestaltete das Instrument im klassizistischen Stil mit imposanten Säulen, gekrönt von einem goldverzierten Dach. Es folgte eine wechselhafte Geschichte: Während die Orgel die ersten 100 Jahre unversehrt blieb, wurden im Ersten Weltkrieg wie vielerorts Zinnpfeifen ausgebaut, für die Rüstungsindustrie eingeschmolzen und durch Pfeifen aus Zink ersetzt. Bei einer späteren Modernisierung wurden weitere Pfeifen ausgetauscht. Weil sie aber eingelagert wurden, konnte die Orgel Jahre später originalgetreu restauriert werden. Weiterlesen

Friedrich Middelhauve (1896 – 1966)

Aus Siegen stammender Protagonist der Nationalen Sammlung der NRW-FDP zwischen 1945 und 1953. Eine Linklliste:

1) Seite „Friedrich Middelhauve“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 10. September 2019, 10:07 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Friedrich_Middelhauve&oldid=192137796 (Abgerufen: 7. Februar 2020, 07:56 UTC)
2) Buchna, Kristian, Friedrich Middelhauve, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/friedrich-middelhauve/DE-2086/lido/57c94f11aaaf20.64853105 (abgerufen am 07.02.2020)
3) Menges, Franz, „Middelhauve, Friedrich“ in: Neue Deutsche Biographie 17 (1994), S. 461-462 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd129440337.html#ndbcontent
4) Landatg NRW, Ehemalige Abgeordnete: https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/Webmaster/GB_I/I.1/Abgeordnete/Ehemalige_Abgeordnete/details.jsp?k=00647 (Aufruf: 11.8.2022)
5) Wolf Bierbach: Friedrich Middelhauve, Link Weiterlesen

Dr. Ernst Wilhelm Achenbach (1909 – 1991)

Politik im Dienste der Generalamnestie (Marc von Miquel) und Vertreter des Krypto-Nazismus in der FDP in NRW und Bund (Jörg Friedrich)[1]. Noch zu ergänzende Materialsammlung für eine noch zu schreibende Biographie.

Ernst Achenbach wurde am 9. 4.1909 in Siegen als Sohn des Dr. phil. Karl Ernst Achenbach[2] und der Maria geb. Jung[3] geboren.

Ev., Heirat am 16.3.1937 Margaret geb. Goodell (gebürtige amerik. Staatsangehörige; Vater: John Amos G., Sekretär der Young Men’s Christian Association); Kinder: Ernst Johann (Hanno) (26.11.1938), Elisabeth (22.7.1941), Klaus Henner (22.9.1945) [4]

Oberrealschule in Duisburg und Gelsenkirchen[5], März 1927 Reifeprüfung an der Oberrealschule in Gelsenkirchen; Weiterlesen

Alexander Hirschfeld (1892 – 1974)

Siegerländer FDP-Politiker im Landtag Nordrhein-Westfalen 1951 – 158, 1961 – 1962. Eine vorläufige biographische Informationssammlung.

* 28. Februar 1892 in Bergisch Neukirchen; † 21. September 1974 Siegen-Weidenau[1]

Alexander Hirschfeld, war Sohn des J. Ed. Hirschfeld[2], kaufmännischer Angestellter/Buchhalter eines mittleren Industriebetriebes.[3]

Ev[4], verheiratet seit 5. Juli 1920[5] mit Elfriede geb. Vits (geb. in Chemnitz)[6], kinderlos[7], 1,76m, blaue Augen, graue Haare (Juni 1946)[8]

Ausbildung I

Volksschule in Bergisch-Neukirchen[9]

4 Jahre Rektoratschule Leichlingen[10]

Ohligs-Walder Realgymnasium/Oberrealschule Ohligs-Wald, Ostern 1908 Obersekundareife (Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Militärdienst[11]/Abitur, Berufsziel: Verwaltungsbeamter[12]

  1. April 1908 – 31. 3.1910 Volontär[13]/Hospitant bei der Stadtverwaltung Bergisch-Neukirchen und zur Gemeindeverwaltung Langenfeld (lernt dort BM Metzenmacher kennen, ein Anhänger des Bodenreformers Damaschke)[14]

1.4.1910 – 20. September 1911 Volontär Polizei- und Verwaltungsbüro des Landratsamtes Solingen; ab 1. Juli 1910 im Kreisausschussbüro des Landkreises Solingen[15] auch bei Kreiskasse Solingen[16]

1.10.1912 Eintritt als Verwaltungsassistent bei der Verwaltung der Landgemeinde Richrath-Reusrath (bei Langenfeld)[17]

Militär und 1. Weltkrieg Weiterlesen