Aufruf: Mitteilungsblatt des Siegener Bezirksvereins des Vereins Deutscher Ingenieure gesucht

Der Verein Deutscher Ingenieure Siegener Bezirksverein wird 2020 sein 150-jähriges Bestehen feiern. Für diesen Anlass wird aktuell die Vereinsgeschichte aufgearbeitet. Der Siegener Verein gab zwischen 1908 und 1927 ein eigenes Mitteilungsblatt heraus. Bisher ist bekannt, dass es sich lediglich in der Preußischen Staatsbibliothek in Berlin sowie in der Deutschen Bibliothek in Leipzig erhalten hat. Der Historiker Sven Panthöfer sucht nun die Ausgaben von 1913 bis 1921 und fragt, ob sich Exemplare der Zeitschrift in der Region erhalten haben. Er würde diese gerne zur Bearbeitung des Themas einsehen.
Für Hinweise wenden Sie sich bitte an Sven Panthöfer, Tel. 0571 38839941 oder per E-Mail an panthoefer@das-geschichtsbuero.de

“Schönheit des Schiefers” geht in die nächste Runde

In der Siegener Altstadt gibt es viele Anschauungsbeispiele für die “Schönheit des Schiefers”. (Foto: Stadt Siegen)

In die nächste Runde geht der Wettbewerb “Schönheit des Schiefers”, der sich der Pflege und Entwicklung der “typischen” regionalen Baukultur in Südwestfalen verschrieben hat.
Den offiziellen Startschuss gaben jetzt bei einer Pressekonferenz im Rathaus der ehemalige Siegener Stadtbaurat Michael Stojan, Birgit C. Haberhauer-Kuschel vom Sauerländer Heimatbund und Dieter Tröps, Heimatgebietsleiter in Siegen-Wittgenstein.
Das 2013 begonnene Projekt “Schönheit des Schiefers” ist eine Initiative der Gemeinschaft zur Förderung regionaler Baukultur e.V. und wird von den Schiefergruben Magog, Bad Fredeburg, sowie den Kreisheimatbünden der Region unterstützt. Nach dem Erfolg der Vorjahre – der Wettbewerb fand bereits 2013 und 2015 statt und stieß auf große Resonanz-, reifte bei den Verantwortlichen die Entscheidung zur dritten Auflage in 2018.

Beteiligen können sich sowohl private als auch öffentliche Bauherren mit ihren Maßnahmen, ob Neubauten oder Sanierungen von alten Häusern.

Entscheidend für eine erfolgreiche Teilnahme ist, dass bei den beschriebenen Maßnahmen Schiefer verwendet wird, was Michael Stojan als „Bautradition der regionalen Art“ bezeichnet. Schieferdächer und -fassaden zeichnen sich dadurch aus, dass sie aus reinem Naturgestein ohne ökologisch bedenkliche Inhaltstoffe bestehen, meist über 100 Jahre lang standhalten und architektonisch vielseitig gestaltet werden können.
Zudem können defekte Steine leicht ausgetauscht werden. Dieter Tröps nannte weitere Argumente, die für die Verwendung von Schiefer sprechen. Zum einen sind nach seiner Recherche bereits seit 1560 Schiefergruben in Südwestfalen nachgewiesen, was den Baustoff zu einem festen Bestandteil der hiesigen Geschichte macht, und zum anderen könnten durch die Nutzung von regionalen Ressourcen Transportkosten gespart werden. Weiterlesen