Ausstellung: „50 Jahre – 50 Dokumente“. Kreis beschließt Jubiläumsjahr


„Seit 1975 haben Siegerland und Wittgenstein gemeinsam eine Erfolgsgeschichte geschrieben: hohe Lebensqualität, starke Wirtschaftsregion, eine der sichersten Regionen in Nordrhein-Westfalen, niedrigstes Armutsrisiko in unserem Bundesland, herrliche Naturlandschaften, Ehrenamtsregion Nr. 1 in Südwestfalen und Nr. 2 in NRW – und diese Liste könnte man problemlos fortsetzen“, sagt Landrat Andreas Müller: „Wir hatten also allen Grund, im vergangenen Jahr den Kreisgeburtstag ‚50 Jahre Siegen-Wittgenstein‘ unter dem Motto ‚Wir feiern, was wir lieben‘ zu begehen. Mit einer letzten Veranstaltung im Kreishausfoyer schließen wir das Jubiläumsjahr nun ab. Seit dem 30. Dezember ist dort die Ausstellung ‚50 Jahre – 50 Dokumente‘ zu sehen.“
Konzipiert wurde diese Ausstellung von Kreisarchivar Thomas Wolf. Für jedes der 50 Jahre hat er ein Dokument ausgewählt, dass jetzt im Rahmen der Ausstellung gezeigt wird: „Die Schwierigkeit bei der Auswahl war, möglichst viele Lebensbereiche abzudecken und dabei das gesamte Kreisgebiet zu berücksichtigen“, sagt Wolf: „Eigentlich ist das unmöglich. Und deshalb gebe ich zu, dass es letztlich eine sehr persönliche Ausstellung geworden ist. So habe ich z.B. für das Jahr 2011 die Eröffnung des Kreisarchivs als Thema ausgewählt.“ Weiterlesen

Online Archivnachrichten aus Hessen 2/2025


Die zweite Heft der „Archivnachrichten aus Hessen“ für diese Jahr mit dem Schwerpunkt „Fakten und (F)Akten“ ist online verfügbar.
Regional relevant ist sicher der Tagunsbericht „Der Wilhelmsturm zu Dillenburg. Ein Oranier-
denkmal mit transnationalen Bezügen“ von Simon Dietrich (S. 60 – 67).

Rundgang zu Orten jüdischen Lebens in Siegens Oberstadt

In Zusammenarbeit mit dem Aktiven Museum Südwestfalen e. V. 25. Januar 2026, 15 Uhr Treffpunkt: Aktives Museum Südwestfalen, Obergraben 10, Siegen, Kosten: 5,00 €

Wie kam es zur Gründung einer jüdischen Gemeinde in Siegen? Wie lebten Jüdinnen und Juden, was waren ihre Berufe, welche Einstellung hatten sie zum deutschen Staat – und wie war die Haltung der Mehrheitsgesellschaft zu dieser kleinen Gemeinschaft? Wie entwickelte sie sich vor 1933 und danach? Weiterlesen

Wittgensteiner Heimatstammtisch: Fürstliche Tradition und Schützenehre

Gustav Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg und Schützenhauptmann Christian Hainbach
Dienstag, 13. Januar 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr, Das Neue CAPITOL, Im Herrengarten 8, 57319 Bad Berleburg

Die Vortragenden erzählen von der besonderen Verbindung zwischen dem Fürstenhaus und dem Schützenverein Berleburg, die seit 1838 besteht. Historisch, persönlich und garantiert mit der ein oder anderen Anekdote, die man so nicht im Geschichtsbuch findet.

Ein Abend für alle, die Tradition nicht verstaubt finden, sondern lebendig, nahbar und erzählenswert. Weiterlesen

Online: Wittgensteiern Zeitungen von (1882, 1888, 1891) 1894 bis 1931


Die „Wittgensteiner Zeitung“ ist in das NRW Zeitungsportal eingestellt worden. Es handelt sich um ein umfangreiches Blatt mit längerer Laufzeit, unterschiedlichen Titeln, Paralleltiteln und Beilagen. Die Ausgaben sind direkt aus Privatbesitz digitalisiert worden.
Die Zeitung erschien erstmals mit einer Probenummer am 19. Juni 1876. Der Titel war zunächst „Wittgensteiner Wochenblatt“ und wöchentlich erschien die Zeitung dann regelmäßig samstags bis September 1894. Dann änderte die Zeitung den Titel, hieß ab dann „Wittgensteiner Zeitung“ und kam ab Oktober 1894 zweimal wöchentlich heraus (Mi, Sa). Weitere Änderungen des Erscheinungsverlaufes erfolgten 1919 (3 x wöchentlich) und April 1928 (6 x wöchentlich). Die letzte digitalisierte Ausgabe erschien Ende 1931. Sie erschien danach aber weiter und musste erst zum 31. März 1943 eingestellt werden. Weiterlesen

Vortrag: Der Braunkohlen-Bergbau am Westerwald

Referent: Thorben Weber, Kapellenschule Eisern, In der Peeke 1, 57080 Siegen-Eisern, Freitag der 09. Januar 2026 ab 19:00 Uhr, Eintritt frei

Der Braunkohlen-Bergbau am Westerwald ist ein fast vergessener Teil der Montanregion.
Es gibt heute nur noch wenige Bergbauzeugnisse, die dem Braunkohle Bergbau zugeordnet werden können. Dies ist das gekürzte Fördergerüst der Grube Alexandria in Höhn, einer bedeutenden Grube, die an der Wende zum 20.Jahrhundert ca. 1000 Bergleute beschäftigte. Das Zechenhaus der Grube Kohlensegen, ist heute das Herborner Haus bei Gusternhain, auf der höchsten Erhebung des hessischen Westerwaldes.
Mit dem Verlust der Bergbau Relikte, geht auch das Wissen über den Braukohlen Bergbau im Westerwald in Vergessenheit.
Der Vortrag widmet sich einem hochinteressanten und bislang wenig erforschten Thema. Neben der Historie, dem Abbauverfahren wird die Wirtschaftliche Entwicklung bis zur Einstellung des Braunkohle Abbau betrachtet.
Quelle: Verein Siegerländer Bergbau

Online: Reichs-Kino-Adressbuch 1920/1921


Die Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf hat vor kurzem einen Band des zwischen 1919 und 1942 nachgewiesen, in Berlin erschienen Adressbuchs online verfügbar gemacht. Für das Kreisgebiet konnten Kinos in Siegen, Hilchenbach und Bad Laasphe nachgewiesen werden.

„Archivpflege in Westfalen-Lippe“ Heft 103 (2025) ist online

Das 103. Heft des Archivpflege für Westfalen-Lippe ist online verfügbar. Die Themen in diesem Heft:

– 76. Westfälischer Archivtag: Strategien für den Arbeistalltag ( Archive und Cyberangriffe)
– Handreichung zur Bewertung von Unterlagen der kommunalen Sozialverwaltung: Teil 1: Leistungen nach dem SGB
– Fotografien im Privatnachlass von Landeshauptmann Bernhard Salzmann (1886-1959)
– Gemeinsame Normdatei (GND) in Archiven
– DiPS.kommunal-Anwendertreffen in Münster