VVN stellt Transkriptionen von Reden Walter Krämers online

„- Am 24. April 1932 wurde Walter Krämer als Abgeordneter der Kommunistischen Partei Deutschlands in den Preußischen Landtag gewählt.
– Am 25. Mai 1932 war Krämer maßgeblich an einer handfesten Auseinandersetzungen mit den Faschisten im Landtag beteiligt. Er erlitt eine schwere Kopfverletzung. Abgeordnete der NSDAP hatten den Redner der KPD Wilhelm Pieck am Rednerpult angegriffen. Krämer schritt umgehend zu seiner Verteidigung den Faschisten entgegen.
– In der 17. Sitzung der 4. Wahlperiode am 30. August 1932 brachte Krämer einen Antrag für die KPD zur Wahrnehmung der Interesse der Arbeiter*innen des Peiner Walzwerks und der Ilseder Hütte ein, die beide von Stilllegung betroffen waren. (Zum Protokoll in der Originalfassung in Digitalisierte Sammlungen der Staatsbibliothek zu Berlin: https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht… )
– Am 23. September 1932, in der 20. Sitzung der 4. Wahlperiode, beschäftigte beschäftigte sich der Landtag wiederum mit den beiden Unternehmen, die inzwischen tatsächlich stillgelegt waren. Krämer hielt hierzu einen längeren, kämpferischen Redebeitrag. (Zum Protokoll in der Originalfassung in Digitalisierte Sammlungen der Staatsbibliothek zu Berlin: https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht… )“
Beide Redenbeiträge finden sich seit kurzem als Transkript in der Dropbox des VVN. 

Quelle: VVN/BdA Siegerland-Wittgenstein via Facebook

4Fachwerk-Museum lädt zur Präsentation KI-gestützter Geschichtsfilme ein

Christian Berner präsentiert drei filmische Episoden aus der Freudenberger Geschichte

Wie lässt sich Freudenberger Geschichte spannend und anschaulich erzählen? Dieser Frage widmet sich der Arbeitskreis Stadtgeschichte des 4Fachwerk-Museums. Bei seinen regelmäßigen Treffen arbeitet das Team historische Themen auf. Für eine zeitgemäße Präsentation werden neue Formen der Vermittlung gesucht. Weiterlesen →

Nassauischer Löwe und Wittgensteiner Pfähle lösen »Echt vielfältig«-Bubbles ab

Neuer einheitlicher Markenauftritt für Kreisverwaltung Siegen-Wittgenstein und Lebensraummanagement wird ab morgen ausgerollt

Vom Wappen zum Logo


„Der nassauische Löwe und die Wittgensteiner Pfähle bilden das neue Logo des Kreises Siegen-Wittgenstein. Diese in Schwarz gehaltene Bildmarke ist Kern des neuen Markenauftritts, der nach über 10 Jahren die bunten Bubbles und den Slogan „Echt vielfältig“ ablöst. „Ziel unseres neuen Markenauftritts ist, künftig alle Arbeitsbereiche des Kreises unter einem gemeinsamen kommunikativen Dach zusammenzuführen. Dieses umfasst die Kreisverwaltung mit ihren Service- und Dienstleistungen genauso wie das Kultur!Büro., den Tourismus und das Regionalmarketing“, erläutert Landrat Andreas Müller: „Überall, wo ‚Kreisverwaltung‘ ‚drinsteckt‘, soll der Kreis künftig auch auf den ersten Blick erkennbar sein!“ Ausgangspunkt für den neuen Markenprozess war der Beschluss des Kreistages, Tourismus, Kultur und Regionalmarketing zu einem integrierten Lebensraummanagement zusammenzuführen. …. Weiterlesen →

„Wie die Waldarbeiter und Pflanzenfrauen sich früher um unsere Wälder gekümmert haben“

Wittgensteiner Heimatstammtisch: Heidlore Hoefgen, Di., 06.10.2026, 18:30 – 20:00 Uhr, Das neue Capitol, Im Herrengarten 8, 57319 Bad Berleburg

Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Programm

Zeitgeschichte reloaded: Rechtsextremismus und Populismus am Ende der Weimarer Republik

Dieter Pfau, Mo. 05.10.2026, 18:30 – 20:00 Uhr, Bürgerhaus Burbach, 5 €

Geschichte wiederholt sich nicht, dafür sind die konkreten historischen Konstellationen viel zu unterschiedlich. Die historische Situation zum Ende der Weimarer Republik ist nur sehr bedingt mit den heutigen Krisen und Problemlagen zu vergleichen. Damals war das politische und gesellschaftliche Leben noch erheblich von den materiellen, sozialen und mentalen Auswirkungen des Ersten Weltkriegs belastet.
Das Buch „Christenkreuz und Hakenkreuz“, erschienen im Jahr 2000, beschäftigt sich sehr ausführlich mit den politischen Konflikten in der Stadt und dem damaligen Kreis Siegen von 1929 bis zum 30. Januar 1933. Die Untersuchung geht der Frage nach, warum die NSDAP bei einer großen Zahl der Wählerinnen und Wähler mit wachsender Zustimmung aufgenommen wurde und im Frühsommer 1932 sogar einmal Zustimmungswerte von mehr als fünfzig Prozent erzielte. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Methoden und Mitteln nationalsozialistischer Politik und Propaganda, die mehrmals auch in offenen Terror mündeten. Weiterlesen →

Literaturhinweis: „Eine Großtat für den Sport unserer Heimat“

Die Sportfreunde Siegen zwischen 1899 bis 1930. Neues Buch über die Gründung und Entwicklung des Traditionsvereins vor über einhundert Jahren

„Eine Großtat für den Sport unserer Heimat“ lautet der Titel eines neuen Sachbuchs von Christian Brachthäuser, das die bewegte Vor- und Frühgeschichte der Sportfreunde Siegen sowie die Titelgewinne von Leichtathleten und „Krönchenkickern“ zwischen 1899 und 1930 dokumentiert. Der Bibliothekar des Stadtarchivs Siegen hat dazu viele bislang unveröffentlichte Quellen studiert, seltenes Bildmaterial zusammengetragen und die regionale Presseberichterstattung ausgewertet. Weiterlesen →

Online: „Hannoversche Frauen gegen den Faschismus 1933 – 1945

Lebensberichte. Ein Beitrag zur Stadtgeschichte“. Mit einem Beitrag über Margarete Elisabeth (Liesel) Krämer, geb. Lehmann 6.9.1897–1960 aus Siegen; Kartonagenarbeiterin; 1920/21 Mitglied der KPD, verheiratet seit dem 8.9.1923 mit Walter Krämer

In den Jahren 1981 bis 1983 erschien eine Reihe von fünf Broschüren mit dem Titel „Hannoversche Frauen gegen den Faschismus 1933 – 1945”, die wir hier in elektronischer Form anbieten. Zusätzlich zu den Biographien enthalten die Broschüren einige Artikel allgemeiner Art, die zusätzliche Informationen liefern.
Die einzelnen Beiträge werden über das Verzeichnis in der rechten Spalte aufgerufen.
Die Biographien aus den fünf Broschüren sind inzwischen rekonstruiert, es fehlen noch einige der Zusatzartikel, die bei Gelegenheit ergänzt werden. Weiterlesen →

Ausstellungstipp: „August Sander – Zum 150. Geburtstag“

bis zum 24. Januar 2027, Photographische Sammlung/Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn, Im Mediapark 7, 50670 Köln

Quelle: Tobias Gerhardus, Herdorf


„Der 150. Geburtstag von August Sander (1876–1964) bietet uns den willkommenen Anlass, sein facettenreiches, über Jahrzehnte gewachsenes Œuvre ausführlich zu würdigen. Seit 1992 befindet sich das August Sander Archiv in der Photographischen Sammlung/Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn. Nahezu sämtliche Exponate der Ausstellung entstammen dem hauseigenen Bestand. Es handelt sich um den weltweit größten Fundus zum Werk des Photographen, der über berühmte Motive hinaus eine Vielzahl an bislang kaum bekannten Aufnahmen und Themenkomplexen bietet. So umfasst die Ausstellung neben Porträts aus seinem zentralen Kultur- und Gesellschaftswerk Menschen des 20. Jahrhunderts etwa Aufnahmen aus der frühen Schaffenszeit im österreichischen Linz wie auch Auftragsarbeiten aus dem Westerwald aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Weiterlesen →

Das vormalige Zwangsarbeiter-Krankenhaus in der Fludersbach in Siegen –

studentische Vorschläge für einen Gedenkort am zukünftigen EDEKA-Markt


„Studierende am Fachgebiet Architekturgeschichte der Universität Siegen haben im Sommersemester 2026 im Rahmen eines Semesterprojektes (betreut von Eva v. Engelberg und Lilian Kraft) einen Gedenkort konzipiert. Vier Vorschläge setzen unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte des Gedenkens am authentischen Ort. Weiterlesen →