Online: Wittgensteiern Zeitungen von 1894 bis 1931


Die „Wittgensteiner Zeitung“ ist in das NRW Zeitungsportal eingestellt worden. Es handelt sich um ein umfangreiches Blatt mit längerer Laufzeit, unterschiedlichen Titeln, Paralleltiteln und Beilagen. Die Ausgaben sind direkt aus Privatbesitz digitalisiert worden.
Die Zeitung erschien erstmals mit einer Probenummer am 19. Juni 1876. Der Titel war zunächst „Wittgensteiner Wochenblatt“ und wöchentlich erschien die Zeitung dann regelmäßig samstags bis September 1894. Dann änderte die Zeitung den Titel, hieß ab dann „Wittgensteiner Zeitung“ und kam ab Oktober 1894 zweimal wöchentlich heraus (Mi, Sa). Weitere Änderungen des Erscheinungsverlaufes erfolgten 1919 (3 x wöchentlich) und April 1928 (6 x wöchentlich). Die letzte digitalisierte Ausgabe erschien Ende 1931. Sie erschien danach aber weiter und musste erst zum 31. März 1943 eingestellt werden. Weiterlesen

Online: Andrea Ammendola: Gelebte und potenzielle Kooperation zwischen

(Landes-)Bibliotheken und Archiven in NRW in: o-bib. Das offene Bibliotheksjournal 4/2025
„Abstract: Bekanntlich sind Archive und Bibliotheken große und wichtige Player für den Erhalt des kulturellen Erbes eines Landes. Während Archive sich insbesondere auf handschriftliche und unikale Akten und Urkunden konzentrieren, deren Großteil sie zuvor bewerten, verfolgen Bibliotheken einen anderen Ansatz. Sie makulieren i.d.R. wenig und bauen ihren Bestand auf der Grundlage von Sammelrichtlinien und bestimmten Sammlungsschwerpunkten selbst auf. Anhand bestehender Kooperationsprojekte zwischen kommunalen Archiven und den drei Universitäts- und Landesbibliotheken in NRW soll in diesem Praxisbericht deutlich gemacht werden, weshalb gerade Landesbibliotheken und Archive künftig (noch) stärker und ggf. arbeitsteilig zusammenarbeiten sollten, um nicht nur die knapp vorhandenen Ressourcen zu schonen, sondern um auch möglichst effektiv und (digital) nachhaltig das kulturelle Erbe eines Landes für die Nachwelt zu bewahren.“
Link: https://doi.org/10.5282/o-bib/6170

via Archivalia

Vortrag: Der Braunkohlen-Bergbau am Westerwald

Referent: Thorben Weber, Kapellenschule Eisern, In der Peeke 1, 57080 Siegen-Eisern, Freitag der 09. Januar 2026 ab 19:00 Uhr, Eintritt frei

Der Braunkohlen-Bergbau am Westerwald ist ein fast vergessener Teil der Montanregion.
Es gibt heute nur noch wenige Bergbauzeugnisse, die dem Braunkohle Bergbau zugeordnet werden können. Dies ist das gekürzte Fördergerüst der Grube Alexandria in Höhn, einer bedeutenden Grube, die an der Wende zum 20.Jahrhundert ca. 1000 Bergleute beschäftigte. Das Zechenhaus der Grube Kohlensegen, ist heute das Herborner Haus bei Gusternhain, auf der höchsten Erhebung des hessischen Westerwaldes.
Mit dem Verlust der Bergbau Relikte, geht auch das Wissen über den Braukohlen Bergbau im Westerwald in Vergessenheit.
Der Vortrag widmet sich einem hochinteressanten und bislang wenig erforschten Thema. Neben der Historie, dem Abbauverfahren wird die Wirtschaftliche Entwicklung bis zur Einstellung des Braunkohle Abbau betrachtet.
Quelle: Verein Siegerländer Bergbau

Online: Reichs-Kino-Adressbuch 1920/1921


Die Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf hat vor kurzem einen Band des zwischen 1919 und 1942 nachgewiesen, in Berlin erschienen Adressbuchs online verfügbar gemacht. Für das Kreisgebiet konnten Kinos in Siegen, Hilchenbach und Bad Laasphe nachgewiesen werden.

R.I.P. Ottfried Dascher (1936 – 2025)

Ottfried Dascher leitete von 1971 bis 1992 das westfälische Wirtschaftsarchiv in Dortmund und von 1992 bis 2001 das Nordrhein-Westfälische Hauptstaatsarchiv in Düsseldorf.

Weitere Informationen:
– Almut Horstmann:: Erlebte Geschichten – Der Historiker Ottfried Daschner (Interview), auf: WDR 5 (31. August 2021; 22:17 min)

– Seite „Ottfried Dascher“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 15. Juli 2025, 21:33 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ottfried_Dascher&oldid=257931375 (Abgerufen: 16. Dezember 2025, 12:04 UTC)
– Karl-Peter Ellerbrock: Die Geschichte der Wirtschaft war sein Leben: Nachruf auf Ottfried Dascher (1936-2025), auf: nordstadtblogger.de, 15. Juli 2025
– Kathrin Baas: Ottfried Dascher (1936 – 2025), in Archivpflege in Westfalen-Lippe, 103 (2025), S. 68
– Matthias Meusch: Verabschiedung des Leiters des Hauptstaatsarchivs Düsseldorf Prof. Dr. Ottfried Dascher. In: Archivar. Band 55, Nr. 2, Mai 2002, S. 133–135

via Archivalia

Zeitreisende – Einblicke in die Arbeit des westfälischen Filmarchivs

Folge 3: Wiederbeleben und Zeigen

„Die dritte und letzte Folge der dokumentarischen Serie begleitet die Archivare des LWL-Medienzentrums beim letzten Schritt ihres Arbeitsprozesses: Nach der aufwendigen Restaurierung und Digitalisierung des historischen Filmmaterials wird nun die Wiederveröffentlichung vorbereitet. Wie wird das historische Material im Medienzentrum wiederbelebt?
Neben der Lagerung und Erschließung von historischem Filmmaterial, setzt sich das Filmarchiv im LWL-Medienzentrum ebenfalls das Ziel, die erschlossenen Filme für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Dafür wird das Material aufwendig aufbereitet und nachbearbeitet, um es dann auf verschiedensten Wegen zu präsentieren – sei es bei einer öffentlichen Filmvorstellung oder auf dem YouTube-Kanal „Westfalen im Film“. So zeigt die Episode, wie das Team im Filmarchiv des LWL-Medienzentrums dabei hilft, Stücke westfälischer Geschichte am Leben zu erhalten. „