Wiedereröffnung des Stadtarchivs Siegen nach der Sommerschließung

 Hinweise zu veränderten Abläufen

Der Lesesaal des Stadtarchivs Siegen ist ab dem 11. August 2020 wieder geöffnet. Während der diesjährigen Sommerschließung konnten abgesehen von magazintechnischen Arbeiten wieder mehrere Bestände und Ablieferungen aufgearbeitet werden. Im Bestand A (Stadtverwaltung Siegen bis 1815) wurden größere Teile der bislang unverzeichneten Akten erschlossen, die nunmehr recherchierbar sind. Zur Erleichterung der Recherche wurde der Bestand E (Stadtverwaltung Siegen 1945-1974) grob klassifiziert. Darüber hinaus konnten Wahlunterlagen sowie Akten zu den Städtepartnerschaften der Stadt Siegen aufbereitet werden. Aus der Fotosammlung des Stadtarchivs stehen neue Aufnahmen zur Siegener Wirtschaftsgeschichte zur Recherche bereit. Weiterlesen

Online: In Wittgenstein geborene „Zigeuner“ im Zigeunerfamilienlager Auschwitz-Birkenau

Internationaler Gedenktag der Sinti und Roma in Auschwitz
Rüdiger Benninghaus hat 2015/16 die Informationen zum Schicksal der aus dem Altkreis Wittgenstein stammenden Sinti und Roma zusammengestellt, die sich in der Überlieferung des KZ Auschwitz finden:
In Wittgenstein geborene Zigeuner im Zigeunerfamilienlager Auschwitz-Birkenau

„Neuer Alltag“ mit Corona in einem südwestfälischen Kreisarchiv

Ein Beitrag zur Blogparade #KulturAlltagCorona von Thomas Wolf

Mit dem Lockdown in Nordrhein-Westfalen Mitte März war auch das Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein unmittelbar von der Pandemie „betroffen“. Alle Funktionseinheiten der Kreisverwaltung wurden aufgefordert Mitarbeitende zu benennen, um u. a. die sogenannte Corona-Hotline des Kreises zu unterstützen. Aus diversen Gründen habe ich mich für diese Aufgabe gemeldet und komme dieser bis heute nach. Neben der Hilfe für die Anrufenden (hoffentlich?) kristallisierte sich ein Mehrwert für die zukünftige Archivarbeit heraus: das Kennenlernen der vielfältigen Aspekte der Pandemie wird in die zukünftige Überlieferungsbildung des Archivs einfließen – nicht nur durch einen Aufruf zur Dokumentation der Pandemie im Kreisgebiet, sondern auch durch die Berücksichtigung der am Telefon gemachten Erfahrungen bei der Bewertung des behördlichen Schriftgutes auf dessen Archivwürdigkeit hin.
Bald bestand für zwei Mitarbeitende des Kreisarchivs eine unkomplizierte Möglichkeit des tageweisen home office. Die Neustrukturierung der Archivarbeit muss sich zwar noch einspielen, stellt sich aber bisher als praktikabel heraus. Eine signifikante Serviceeinschränkung ist jedenfalls nicht erkennbar. Weiterlesen