Inhaltsverzeichnis
– Ulrich Schneider: Zur Geschichte des Brauwesens in der Graftschaft Wittgenstein
– Peter Schneider: REFORGER 85: „One of the Coldest Ever“. Das NATO-Wintermanöver „Central Guardian“ im Januar 1985
– Moritz Wild: Villa Osterrath mit Gartenhaus in Bad Laasphe. Neubergischer Stil in Wittgenstein
– Bernd Geier v. Salisch: Fachwerk mit Handschrift – wenn Balken erzählen. Die unverwechselbare Baukunst des Mannus Riedesel
– Irenäus Chmiel und Rainer Wolff: Der Preußische Ringnummerstempel – die „Mauritius von Wittgenstein“
– Maximilian Rose: Rezension: Radikaler Pietismus, Alchemie und Freidenkerei 1729–1741
– Joachim Völkel: Hinweis: Bibliografie Wittgenstein. Eine Regionalbibliografie
Quelle: Wittgensteiner Heimatverein
Schlagwortarchiv: Architektur
Doppelkirche in Rödgen: Bewegte Geschichte zwischen zwei Konfessionen
Diese Kirche fällt auf: Ein Turm in der Mitte und zwei Kirchenschiffe an den Seiten, als wäre man sich nicht ganz einig, wo Gottesdienst gefeiert werden soll. In beiden Kirchen werden Gottesdienste gefeiert – aber eben katholisch in dem einen, evangelisch in dem anderen Kirchenschiff.
Womit die Besucher am Rödgen, jener Rodung zwischen Siegen und Wilnsdorf, mitten in der Geschichte des Gotteshauses angekommen sind. Diese Geschichte und die Besonderheiten der Johanneskirche den Menschen näherzubringen, hat sich Susanne Sidenstein zur Aufgabe gemacht. Aus einer ersten kleinen Führung wurde nach und nach mehr. „Das Interesse ist da“, bestätigt Susanne Sidenstein, die von der Stadtmarketing Siegen auch zur Stadtführerin ausgebildet wurde. Die Kirche auf dem Rödgen ist ihr ans Herz gewachsen. Weiterlesen
Textile Hommage an Mannus Riedesel

„Im Rahmen des Riedesel-Jahres 2026 weist der Wittgensteiner Heimatverein gerne auf eine besondere Ausstellung im Schaufenster der Wittgensteiner Kunstgesellschaft am Johannes-Althusius-Gymnasium in Bad Berleburg hin. Die Wittgensteiner Künstlerin Marianne Seelbach hat bedeutende Bauwerke von Mannus Riedesel – darunter die Ludwigsburg, die Kapelle Sassenhausen, das Haus Stolz, die Raumländer Empore und den Hof Dambach – in beeindruckenden Quilts und Textilarbeiten neu interpretiert.
Während Mannus Riedesel seine Kunstwerke aus Eichenholz schuf, setzt Marianne Seelbach Stoff, Nadel und Faden ein. So entsteht ein ganz neuer Blick auf das Werk eines der bedeutendsten Wittgensteiner Handwerker des frühen 18. Jahrhunderts.
Die Ausstellung ist noch bis Ende Juni zu sehen“
Quelle: Wittgensteiner Heimatvereien, Aktuelles
Literaturhinweis: „Fachwerk im Kreis Altenkirchen“ (2026)

Im landschaftlich durchaus heterogenen Kreis Altenkirchen ist es das alles verbindende Element. Kein Weiler, kein Dorf und keine Stadt, in dem es nicht zu Hause ist. Mal deutlich in die Jahre gekommen, in der Regel aber gut erhalten und gepflegt, manchmal sogar herausragend präsentiert: Das Fachwerk mit seinen Holzbalken und Gefachen begleitet die Menschen in der Region und alle Besucher auf Schritt und Tritt.
Die typische Bauweise des Westerwaldes und des Siegerlandes aus vergangenen Zeiten prägt häufig genug das Erscheinungsbild einer ganzen Gemeinde – und hat es daher mehr als nur verdient, mit einem eigenen Buch gewürdigt zu werden. Genau das ist jetzt unter dem Titel „Fachwerk im Kreis Altenkirchen“ geschehen, herausgegeben von der Kreisverwaltung. Weiterlesen
Warum die Nikolaikirche mehr als das Krönchen zu bieten hat
Die Kirchen im Kirchenkreis Siegen-Wittgenstein sind alle für sich etwas Besonderes. Keine gleicht der anderen, nicht selten verbergen die dicken Mauern Erstaunliches. Da macht auch eine die bekannte Nikolaikirche im Herzen Siegens keine Ausnahme.
Pfarrer Stefan König geht voran. Die steinerne Treppe führt Stufe für Stufe unter die Nikolaikirche. Wer in die verborgenen Winkel und Ecken der Nikolaikirche einen Blick werfen möchte, muss die Treppen abseits des großen Kirchenschiffs nutzen. Einige Stufen führen in eine ehemalige Gruft, eine andere Treppe folgt dem alten Turm der Nikolaikirche durch viele Jahrhunderte Geschichte – bis zum Krönchen, Siegens Wahrzeichen. Weiterlesen
Ein Haus voller Geschichte
Ehemalige Bewohnerin zu Gast im LWL-Freilichtmuseum Detmold

Originalaufnahme von Jutta Fick (geb. Stöcker) im Haus Stöcker. Foto: LWL
Das Haus Stöcker, ein Fachwerkhaus aus Burgholdinghausen (Ortsteil von Kreuztal im Kreis Siegen-Wittgenstein), wurde fast 90 Jahre lang von Familie Stöcker bewohnt. Heute steht das Haus im LWL-Freilichtmuseum Detmold und erzählt die Bewohnergeschichte der 1950er bis 60er Jahre. Noch besser als durch das Haus als Ausstellungsobjekt lässt sich die Geschichte von ehemaligen Bewohner:innen erfahren.
Hierzu lädt das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) am kommenden Sonntag (7.6.) ein. Ab 10.30 Uhr wird Jutta Fick, die Tochter der ehemaligen Bewohnerin Annette Stöcker im Haus vor Ort sein, um für Fragen und Gespräche zum Haus Stöcker zur Verfügung zu stehen, in dem sie selbst als Kind wohnte. Sie berichtet von den Herausforderungen, dem Wandel ländlicher Lebensweisen und der Anpassungsfähigkeit seiner ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohner. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Quelle: LWL, Pressemitteilung, 2.6.26
In Oberfischbach gibt eine besondere Orgel den Ton an
Die Kirche in Oberfischbach ist schon für sich ein Blickfang. Am Hang des Dörfchens gelegen und 1793 erbaut, prägt sie das Ortsbild bis heute. In ihrem Innern verbirgt sich eine berühmte Orgel, die noch heute mit Freude gespielt wird. Weiterlesen
Riedesel-Radtour
Vortrag zum Planungskonzept der „Alten Synagoge“, Bad Laasphe
12. Mai 2026 um 19:00 Uhr, Evangelische Stadtkirche, Kirchplatz 20, Bad Laasphe

Vom Synagogenprojekt war schon in Paris die Rede. Kerstin Heider, Architektin aus dem Architektenbüro ProjektPlus und Lehrbeauftragte an der Uni Siegen hat im vergangenen Jahr an der Ecole Normale Superieure Paris einen Vortrag zum Thema: „ZwischenZeiten, Architektonische Antworten auf erinnerte Geschichte“ gehalten. Sie wird um 19.00 Uhr in der Ev. Stadtkirche einen Ausschnitt aus dem umfangreichen Planungskonzept für die Alte Bad Laasphe vorstellen. Dabei wird sie Gedanken, Ideen und Informationen vermitteln, die zum Ziel haben, dem Gebäude zu ermöglichen, seine Geschichte selbst zu erzählen.
Quelle: Bad Laaspher Freundeskreis für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V., Veranstaltungen
Gefriergemeinschaften im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein
Wo gab es im Kreisgbiet Siegen-Wittgenstein Gefriergemeinschaften bzw. -genaossenschaften? Ein Aufruf!

Kürzlich erhielt das Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein Unterlagen zur Geschichte der Gefriergemeinschaft Rüppershausen (Bad Laasphe), die die Geschichte der Genossenschaft vom Ende der 1950er Jahre bis 2018 dokumentiert.
Es folgt eine erste, sicher unvollständige Aufstellung von Gefriergemeinschaften im Kreisgebiet:
Altkreis Wittgenstein:
Bad Berleburg (anderweitig genutzt)
Bad-Berleburg-Beddelhausen
Bad Berleburg-Girkhausen
Bad Berlebruf-Raumland (jetzt Teil des Feuerwehrhauses)
Bad Berleburg-Richstein
Bad Berleburg-Wingeshausen (2)
Bad Laasphe-Banfe, Frosthaus (Nachnutzung als Vereinsraum der Wander- und Heimatfreunde)
Bad Laasphe-Hesselbach
Bad Laasphe-Oberndorf (Umbau)
Bad Laasphe-Puderbach
Bad Laasphe-Rüppershausen (Nachnutzung durch hat Feuerwehr)
Erndtebrück-Schameder: zwei Gefriergemeinschaften
Altkreis Siegen:
Kreuztal-Oberhees
Netphen-Beienbach
Siegen-Langenholdinghausen
Quellen: Weiterlesen

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