Briefe von der Front gelesen

Etwa 30 Studierende der Siegener Universität besuchten jetzt das Archiv des Evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein im Haus der Kirche an der Berleburger Schloßstraße. Sie beschäftigen sich in diesem Semester mit der Geschichte der Kirchenkreise Siegen und Wittgenstein während des Ersten Weltkriegs. In gemeinsamer Arbeit wurden Originalakten aus Wittgenstein gelesen und ausgewertet.

Etwa 30 Studierende der Siegener Universität besuchten jetzt das Archiv des Evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein im Haus der Kirche an der Berleburger Schloßstraße. Sie beschäftigen sich in diesem Semester mit der Geschichte der Kirchenkreise Siegen und Wittgenstein während des Ersten Weltkriegs. In gemeinsamer Arbeit wurden Originalakten aus Wittgenstein gelesen und ausgewertet.

Rund 99 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs besuchten Siegener Studierende das Wittgensteiner Kirchenkreis-Archiv in Bad Berleburg

Mit etwa 30 Studierenden ihrer Universität besuchte jetzt die Siegener Professorin Dr. Veronika Albrecht-Birkner das Archiv des Evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein im Haus der Kirche an der Berleburger Schloßstraße. Das in diesem Semester laufende Seminar befasst sich mit der Geschichte der Kirchenkreise Siegen und Wittgenstein während des Ersten Weltkriegs. In gemeinsamer Arbeit wurden Originalakten aus Wittgenstein gelesen und ausgewertet. Weiterlesen

Lernmodul „August 1914 – Kriegsbegeisterung?“

seguDas Lernmodul 302 der Lehrplattform für offenen Geschichtsunterricht der Universität zu Köln verwendet auch Zeitungsausschnitte der Siegener Lokalpresse:
„Bilder vom Beginn des Ersten Weltkriegs zeigen oft Soldaten, die begeistert in den Krieg ziehen. Im Zusammenhang mit der „Mobilmachung“ (die Soldaten werden für den Kriegseinsatz „eingezogen“) und dem Kriegseintritt des Deutschen Reichs am 1. August 1914 wird oft vom sogenannten „Augusterlebnis“ gesprochen. Der Begriff will ausdrücken, dass es in der deutschen Bevölkerung eine große Begeisterung für den Krieg gegeben hat.
Im Deutschen Reich wurden zu Beginn des Krieges knapp vier Millionen Männer einberufen und an die Fronten geschickt, das waren etwa 40 Prozent aller 20 bis 40 Jahre alten Männer. Unter ihnen waren etwa eine Million oft junge Männer, die sich freiwillig für den Kriegseinsatz meldeten. Tatsächlich gab es also einen „kriegsbegeisterten“ Teil der Bevölkerung. Aber es gab auch andere Reaktionen auf den Kriegsbeginn.
Wie verhielten sich die Menschen Anfang August 1914?“
Arbeitsblatt: 302LeKriegsbegeisterung
Quelle: 302M1Kriegsbegeisterung

Literaturhinweis: Dayanita Singh „File Room“

Die Annäherung von Fotgrafierenden an das Sujet „Archiv“ war bereits zweimal Thema auf siwiarchiv – hier und hier. Daher verweisen wir gerne auf diesen Fotoband der international bekannten indischen Fotografin:

singh„Dayanita Singh Fotos von Archiven und Archivaren in Indien untersuchen, wie Erinnerung gebildet und wie die Geschichte erzählt wird. Diese Bilder bringen das Paradox von Archiven ans Licht: sie sind unpersönlich in ihre Klassifikationen, aber jedes ist die sorgfältige Handarbeit eines Archivars, ein heimlicher Hüter der Geschichte, dessen Entscheidungen die viele Quellen unseres Wissens erzeugen. Weiterlesen

Bad Laaspher Politik macht sich für Denkmalschutz stark

„Die Bad Laaspher Politik macht sich gemeinsam stark für den Denkmalschutz. Das Land will NRW-weit Fördermittel streichen. Um dagegen zu protestieren, hat der Laaspher Rat gestern Abend eine Resolution verabschiedet. Das Votum war einstimmig. Man wolle hoffen, dass die Resolution in Düsseldorf gehört werde, so Volker Gautsch von der CDU. Wenn das Land tatsächlich Zuschüsse für den Erhalt denkmalgeschützter Gebäude erst kürzen und dann wie angekündigt streicht, ist nicht nur Bad Laasphe betroffen. Dann wird es für viele Kommunen in NRW kein Geld mehr für historische Gebäude geben. Das dürfe nicht geschehen, hieß es im Laaspher Rat.“
ResolutionLaaspheDenkmalmittel

Quelle: Radio Siegen, Lokalnachrichten, 18.6.2013

Lothar Irle, das „Siegerland und Westfalen”

IrleWestfalenChronologie einer Festschrift des Landkreises Siegen zur 150jährigen Zugehörigkeit zu Preußen

21. Februar 1967 Die Druckerei Weyandt in Hilchenbach legt dem Kreiskulturamt ein Angabe über die Druckkosten für das Buch “Das Siegerland und Westfalen” vor
22. Februar 1967 Juliane von Bredow, Hilchenbacher Mitglied des Kreiskulturausschusses, legt eine positive Stellungnahme für die Herausgabe des Buches vor. Übrigens: Sie empfiehlt die Berücksichtigung der Druckerei Weyandt.
30. März 1967 Der Kulturausschuses des Landkreises Siegen empfiehlt dem Kreisausschuss die Herausgabe des Buches in einer 2.000er Auflage. Die Mittel von 9.000 DM – 7520 DM Druckkosten und 1.200 DM Honorar – sollen überplanmäßig auf der Haushaltsstelle 360-3-5234 zur Verfügung gestellt werden.
28. April 1967 Niederschrift des Kreisausschusses und Finanzunterausschusses::

“8. Herausgabe des Buches “Das Siegerland und Westfalen” von Dr. Lothar Irle
Herr Kreisdirektor Krämer berichtet, Dr. Lothar Irle habe anläßlich der 150jährigen Zugehörigkeit des Landkreises Siegen zu Westfalen das Buch “Das Siegerland und Westfalen” geschrieben. Das Buch solle vom Landkreis Siegen herausgegeben werden. Es handele sich um eine historisch-wissenschaftliche Arbeit. Herr Dr. Güthling habe eine positive Stellungnahme zu diesem Buchabgegeben. Bei einer Auflage von 3.000 Stück würden Gesamtkosten von rund 11.000 DM entstehen. Der Landschaftsverband habe sich bereit erklärt , einen Zuschuß von rund 4.000 DM zu zahlen. Derr KT-Abg. Hundt ist der Meinung, daß das größere Interesse für die Herausgabe des Buches der Landschaftsverband habe. Die Verwaltung solle deshalb an den Landschaftsverband wegen eines höheren Zuschusses herantreten. Herr stellv. Landrat Vomhof regt an, den Gemeinden den Ankauf von einigen Exemplaren für die Schulen und für Repräsentationszwecke zu empfehlen. Weiterlesen

Jugendgeschichtspreis des Jüdischen Museums Westfalen für 2013 erneut ausgeschrieben

Das Jüdische Museum Westfalen führt auch 2013 wieder einen Schülerwettbewerb durch für Erstlingsarbeiten junger Forscher (Jahresarbeiten / Facharbeiten etc.). Dazu sind die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Schultypen aus Westfalen und dem Rheinland, aufgerufen, ihre Facharbeiten, Wettbewerbsbeiträge, Projekte u.ä., die einen thematischen Bezug zur deutsch-jüdischen bzw. lokalen jüdischen Geschichte und Gegenwart oder Religion haben oder sich mit Themen aus der Zeit des Nationalsozialismus befassen, beim Jüdischen Museum Westfalen einzureichen.

Eine Jury wird die Arbeiten prüfen und die besten zur Prämierung vorschlagen. Die Preise bestehen aus Büchern zur jüdischen Geschichte und Kultur sowie einem Büchergutschein. Es besteht auch die Möglichkeit der Vergabe von Sonderpreisen für Gemeinschaftsarbeiten. Daneben erhalten die Preisträger eine zweijährige Schnuppermitgliedschaft im Museumsverein. Die eingereichten Arbeiten sollten bitte mit einem kurzen Anschreiben versehen werden, das den Verfasser der Arbeit mit Namen, Adresse, Emailadresse und Schulanschrift sowie Alter und Jahrgangsstufe nennt.

Einsendeschluss ist der 31. Juli 2013.

Die Jury wird die Ergebnisse des Wettbewerbs am 4. Dezember um 18:00 Uhr in einer Feierstunde im Dorstener Museum vorstellen und die Preise überreichen.

Interessierte wenden sich für Nachfragen und Auskünfte an Thomas Ridder M.A. (02362-951431 oder ridder@jmw-dorsten.de) bzw. senden ihre Beiträge an folgende Anschrift: Jüdisches Museum Westfalen, Thomas Ridder, Postfach 100 622, 46256 Dorsten. Die Arbeiten können auch in Dateiform eingesandt werden.

Ausstellung „40 Jahre Frauen an der Universität Siegen – Die ersten Schritte auf dem Weg zur Chancengleichheit“

Ab Montag, den 17. Juni 2013, wird im Foyer der Universitätsbibliothek die Ausstellung zum Thema „40 Jahre Frauen an der Universität Siegen – Die ersten Schritte auf dem Weg zur Chancengleichheit“ noch einmal gezeigt.
Die Ausstellung gibt eine kleine Übersicht zur Präsenz von Frauen in der ersten Jahren der neugegründeten Gesamthochschule, zu den politischen Veränderungen der achtziger Jahre und zu den Anfängen der Frauenförderung in den achtziger und frühen neunziger Jahren. Auch einige der in den Gründungsjahren tätigen Personen kommen zu Wort.

Offensichtlich ein Fehler im Veranstaltungskalender der Siegener Zeitung und von Radio Siegen. Die Universitätsbibliothek zeigt seit heute eine andere Ausstellung.
Quelle: Siegener Zeitung, 15.6.2013, S. 4, Universitätsbibliothek Siegen, Chronologische Liste der Ausstellungen 2012

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Vortrag „Zwischen Traum und Wirklichkeit – der Toleranzgedanke im Wittgensteiner Pietismus“

In der Luther-Dekade auf dem Weg zum Reformations-Jubiläum wird 2013 von der Evangelischen Kirche in Deutschland als Jahr der Toleranz begangen. Ein Thema, zu dem der Evangelische Kirchenkreis Wittgenstein eine ganz besondere Facette beleuchten kann, wenn er sich ein wenig in seiner Geschichte zurückerinnert. Genau deshalb organisiert der Theologische Ausschuss des Kirchenkreises für Mitte Juni zwei spannende Veranstaltungen zum Jahr der Toleranz. Am Montag, 17. Juni, referiert der aus Wittgenstein stammende Dr. Johannes Burkardt ab 18 Uhr im Berleburger Christus-Haus. Sein Thema: „Zwischen Traum und Wirklichkeit – der Toleranzgedanke im Wittgensteiner Pietismus“. Weiterlesen

Vortrag „50 Jahre Siegerlandkolleg (1963-2013)“

Der Vortrag findet statt am Donnerstag, 20.06.2013, um 19.30 Uhr im Gruppenarbeitsraum des KrönchenCenters, Markt 25, Siegen. Der Eintrittspreis beträgt 3,00 €.

Vor 50 Jahren wurde mit dem “Staatlichen Institut zur Erlangung der Hochschulreife” in Weidenau die erste öffentliche Schule des Zweiten Bildungsweges im Siegerland eröffnet. Seitdem haben zahlreiche junge Erwachsene, denen aus unterschiedlichen Gründen eine gymnasiale Bildung zunächst verwehrt geblieben war, die Allgemeine Hochschulreife erworben.

Mit der Erfolgsgeschichte des „Siegerlandkollegs“ beschäftigt sich der nächste Vortrag des Siegener Forums am kommenden Donnerstag, 20. Juni, im Gruppenarbeitsraum des Stadtarchivs im KrönchenCenter. Denn nicht nur die Begabungsreserven des Siegerlandes wurden durch die Gründung geweckt, auch hunderte von jungen Männern und Frauen aus den Nachbarkreisen, insbesondere aus dem Westerwald und dem Kreis Olpe, machten in den vergangenen 50 Jahren ihr Abitur an dieser Institution. Auf der Basis von aktuellen Recherchen in verschiedenen Archiven wird erstmalig die Gründungsgeschichte des staatlichen Weiterbildungskollegs dargestellt.

Die Gründung der Schule kann als ein strukturpolitisches Geschenk des Landes NRW an die Region interpretiert werden. Sowohl der Zeitpunkt der Gründung im Jahr 1963 als auch der Standort auf dem Haardter Berg verdeutlichen Kennern und Zeitzeugen der Regionalgeschichte geradezu sinnbildlich den historischen Zusammenhang. Der umzugsbedingte Aufstieg der Schule aus seinem anfänglichen Provisorium aus dem vom Eisenerzbergbau geprägten Hüttental auf den Bildungshügel der jungen Universitätsstadt Siegen im Jahr 1973 steht symbolisch für den Strukturwandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft, der in unserer Region erfolgreich bewältigt wurde. Zu diesem Erfolg trug auch das Siegerland-Kolleg seinen bescheidenen Anteil bei. Weiterlesen