Denkmal des Monats Juli 2013: Haus Bettendorf, Kölner Straße 12 (Freudenberg)

bettendorfEhemaliges Wohn- und Geschäftshaus der Firma Bettendorf (Bekleidung) besteht aus 3 Gebäudeteilen, westlich dreigeschossiger Hauptbaukörper von 1937, auf den Grundmauern des ursprünglichen Hauses von 1667 (1936 abgebrochen) errichtet. Angeschlossen ist ein zweigeschossiger Baukörper von 1871 und östlich ein Anbau von 1926. Das historisch wertvolle Geschäftshaus „Bettendorf“ im Alten Flecken von Freudenberg wurde 2010 in eine Wohnanlage umgebaut. Hierbei wurde der alte Charakter (z. B. Fachwerk im Erdgeschoss) wiederhergestellt.
Als einziges Gebäude im mittelalterlichen Kern der Altstadt verfügt das Haus Bettendorf über große Fensterflächen und Raumhöhen, ohne den historischen Kontext zu beeinflussen.

s. Arbeitskreis Histroische Stadt- und Ortskerne, Südliches Westfalen, Denkmal des Monats Juli 2013

Freudenberg im Zeitgeschehen 1/2013 erschienen

Aus dem Inhallt

Handel und Wandel im Flecken – 400 Jahre Marktrecht Thomas Bertelmann
Drakonische Strafe vor über 60 Jahren Kornelia Pohl
„Baden gehen“ bewegt die Gemüter Bernd Brandemann
Auf Spurensuche: Wer hat noch alte Klassenfotos?
Ein Freudenberger Denkmal: Gambachsweiher mit Damm und Überlaufwerk Bernd Brandemann
Historische Straßen in unserer Heimat Günter Schneider
Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg 1939-1945 und die Nachkriegszeit Bernd Lückermann

Literaturhinweis: „Und würdig wohnt im Neuen das Gewesene …“

Wiederaufbau in Siegen – Liebe auf den zweiten Blick
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Im Jahr 2011/2012 fand in Zusammenarbeit mit der Stadt Siegen, Universität Siegen, Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein  und Volkshochschule Siegen eine Veranstaltungsreihe statt, die sich mit Aspekten des Wiederaufbaus befasste. An deren Ende präsentierten fünf Werkstatten – zusammengesetzt aus Fachleuten unds interessierten Bürgern – eine Ausstellung zur Geschichte des Wiederaufbaus. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden mit diesem Band der Öffentlichkeit vorgestellt.
Quelle: Siegerländerheimat- und Geschichtsverein, Homepage

siwiarchiv im ARCHIVAR

Im “Archivar” (Heft 2 2013, S. 197-201) findet sich der Tagungsbericht zur Speyerer Tagung „Offene Archive?“, auf der auch siwiarchiv vorgestellt wurde: “ … Anschließend stellte Thomas Wolf (Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein) das regionale Archiv-Weblog „siwiarchiv“ vor (siwiarchiv.de). Mit diesem Blog soll der Kreis Siegen-Wittgenstein als Archiv- und Geschichtsregion dargestellt werden. er existiert seit Anfang 2012 und hat seitdem eine gute Resonanz gefunden, auch in der Fachöffentlichkeit. Der tägliche Aufwand für die Pflege des Blogs sei gering, so Wolf. …“

Link zum Tagunsbericht

„Ich hätte mehr Schatten erwartet“

Trotz aller Intoleranzen blieb Wittgenstein vor 300 Jahren im Toleranzbereich – und damit ein Beispiel für heute

Auch nach dem Vortrag im Berleburger Christus-Haus hatten Interessierte - wie hier der Schwarzenauer Bernd Julius – noch die Möglichkeit, Dr. Johannes Burkardt (links) Nachfragen zu stellen.

„Ich bin erstaunt über das viele Licht, ich hätte mehr Schatten erwartet“ – so kommentierte jetzt der Laaspher Pfarrer Dieter Kuhli einen Vortrag von Dr. Johannes Burkardt im Berleburger Christus-Haus. Als Vorsitzender hatte Dieter Kuhli gemeinsam mit seinen Mitstreitern aus dem Theologischen Ausschuss im Evangelischen Kirchenkreis Wittgenstein den aus Wittgenstein stammenden Staatsarchivdirektor eingeladen. Im derzeit laufenden Jahr der Toleranz der Evangelischen Kirche in Deutschland sprach Johannes Burkardt über das Thema „Zwischen Utopie und Wirklichkeit: der Toleranz-Gedanke im Wittgensteiner Pietismus des 18. Jahrhunderts“. Dabei ist der Mann, der hervorragend – und ehrenamtlich – das Archiv des Wittgensteiner Kirchenkreises führt, ein absoluter Fachmann der Wittgensteiner Kirchenhistorie. Ihm sei es zu danken, so Dieter Kuhli, dass das heimische Archiv eines der besten seiner Art sei. Weiterlesen

Heilstätte Hengsbach 30

Tagebuch einer Bestandsaufnahme

Kassation = die Vernichtung von Unterlagen, die durch das Archiv als nicht archivwürdig eingeschätzt werden..

Aufgrund von Doppelung, d.h. es gibt Dokumente, die mehrfach den gleichen Inhalt abbilden, müssen auch aus diesem Bestand einige Unterlagen kassiert werden.

Im Bereich Finanzen/ Kasse sind einige Jahrgänge sowohl mit „Kontenkarten“, also der Auflistung von Ausgaben, z.B. für den Einkauf von Obst und Gemüse bei einem bestimmten Geschäft an einem bestimmten Datum als Summe, als auch mit der Sammlung der einzelnen Rechnungen belegt. Die Entscheidung ist gefallen, hier die Rechnungen zu vernichten. Zumal für einen anderen Jahrgang aufgrund von Fehlen der Kontenkarten dann der Rechnungsordner aufgehoben wird und damit auch Beispiel-Material für diesen Bedarf gegeben ist…

Kassiertes

 

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LWL-Kulturausschuss zu Beratungen in Siegen

Der Kulturausschuss des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe tagte am 19. Juni 2013 im Siegener Museum für Gegenwartskunst. Zunächst gab Museumsdirektorin Dr. Schmidt einen Überblick zum Entstehen und Entwicklung dieser Kultureinrichtung, die mit dem LWL über einen Kooperationsvertrag verbunden ist. Nach der Besichtigung des Hauses wendeten sich die Mitglieder der umfangreichen Tagesordnung zu.
Dabei setzten sich die Kulturpolitiker auch noch einmal mit den geplanten NRW-Kürzungen der Zuschüsse zur Förderung von denkmalpflegerischen Maßnahmen auseinander. Schon in der letzten Sitzung hatten alle Fraktionen in einer gemeinsamen Resolution die Notwendigkeit der weiteren Förderung zum Ausdruck gebracht. Weiterlesen

Rundgang über Gedenkorte auf dem Hermelsbacher Friedhof

Mit Klaus Merklein

Treffpunkt wird sein am
Sonntag, 30. Juni um 15.30 Uhr an der Friedhofshalle. 

Dieser Rundgang wird etwa eine Stunde dauern. Sie hören Erläuterungen zu den Friedhöfen der deutschen Soldaten und Zivilopfer des Zweiten Weltkriegs, dem Friedhof für Zwangsarbeiter sowie dem jüdischen Friedhof. Männer bitte eine Kopfbedeckung mitbringen.