LWL-Archäologen gehen in die Tiefe und erforschen ein Stück unbekannte Bergbaugeschichte in Kreuztal

Mit voller Ausrüstung ging auch Dr. Eva Cichy von der Außenstelle Olpe der LWL-Archäologie für Westfalen in die Tiefe und erforschte die unterirdische Bergbauwelt. Foto: LWL/Zeiler

Die seltene Pumpe zeugt jetzt durch Vermittlung der LWL-Archäologen im Heimatmuseum Ferndorf vom historischen Erzbergbau. Foto: LWL/Zeiler
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat eine montanarchäologische Dokumentation für das neuzeitliche Erzbergwerk, die Bunteisen-Erzgrube Gottessegen bei Kreuztal im Kreis Siegen-Wittgenstein herausgegeben und bei den Arbeiten auch eine seltene Bergbaupumpe ausfindig gemacht .
Die LWL-Archäologen sind gekrochen, geklettert und haben sich durch Dunkelheit gearbeitet, die Strecken und Pingen (Vertiefungen) haben ihnen einiges abverlangt. Gewässerbauarbeiten hatten es möglich gemacht, dass die Fachleute der LWL-Archäologie in Olpe nicht nur wie sonst üblich die Oberfläche dokumentierten, sondern in die Tiefe stiegen, um Krater und Vertiefungen zu erkunden. Die Besonderheit: „Diese Bunteisenerzgrube förderte vom 18. bis in das 19. Jahrhundert hinein Erz – die preußische Bergverwaltung hat jedoch erst Ende des 19. Jahrhunderts begonnen, aussagekräftige Grubenpläne anzulegen“, schildert Dr. Manuel Zeiler, Experte für die Montanarchäologie. Weiterlesen

siwikultur.deDie Website des Kultur!Büro.s
siwitermine.deKultur!Aktuell,
lyz.deKulturhaus Lÿz
kulturhandbuch.deDas Kulturhandbuch Siegen-Wittgenstein mit allen Infos zu kulturellen Angeboten, Einrichtungen, Künstlern und Kulturschaffenden
kulturpur-festival.deInternationales Musik- und Theaterfestival KulturPur
siwiarchiv.deDer Blog der Archive
vielseitig-festival.euEuropäisches Literaturfestival
Kontakt


Mit Zunahme der Zerstörungen im Verlauf des Krieges bot sich für viele Architekten und Planer eine nie dagewesene Chance der Neuordnung. Die Jahre nach dem Kriegsende waren geprägt durch den Wunsch nach Wiederherstellung und Wiederaufbau. Inzwischen stehen diese Bauten und Planungen der Nachkriegsmoderne immer häufiger im Zentrum von Diskussionen. Einzelnen Bauten der ‚neuen Altstädte‘ droht gar der Abriss. Das Nachkriegserbe bedarf einer differenzierten Betrachtung. Es gilt architektonischen und städtebaulichen Qualitäten herauszustellen, diese in künftige Planungen einzubeziehen und hierdurch das baukulturelle Erbe dieser Zeitschicht zu bewahren.
„Fünf Jahre ist es her, dass das Kölner Stadtarchiv einstürzte und Kartons mit Unterlagen zum Verwahren nach Siegen gebracht wurden. Die wurden jetzt Stück für Stück wieder abgeholt – ganz aktuell zum Beispiel: Am 13. März traf ein Spezial-Transporter aus Köln vor dem Siegener Stadtarchiv ein. Bis zum Mittag belud ein Team etwa 8 Paletten Archivgut. Damit verbleiben in Siegen noch etwa 350 laufende Meter. In einigen Monaten soll weiteres Archivgut abgeholt werden.
Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster hat am 11. März 2014 dieses Werk
Landrat Paul Breuer (l.) und Bürgermeister Steffen Mues (r.) haben jetzt die Gewinner des Wettbewerbs bekannt gegeben und Anerkennungspreise an die Studenten übergeben. Zuvor hatte Prof. Dr. Thorsten Weimar von der Uni Siegen die Entwurfsideen vorgestellt.
