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Radiobeitrag zur Wittgensteiner Radiogeschichte für Publikumspreis nominiert
Seit 2004 schreibt die Landesanstalt für Medien (Düsseldorf) „für besondere Programmleistungen in den nordrhein-westfälischen Bürgermedien“ einen Bürgermedienpreis aus.
Zum LfM-Preisbouguet 2017 gehört auch ein „Publikumspreis Bürgerfunk“. Zu den Kandidaten gehört in diesem Jahr auch die 54-minütige Sendung „Jenseits der Zentren. Radio in Wittgenstein und im Hinterland“, die Ende 2016 von Radio Siegen (Bürgerfunk) ausgestrahlt und im Internationalen Radiomuseum (Bad Laasphe) und in der Servicestelle Bürgerfunk Siegen-Wittgenstein (Kreuztal) produziert wurde.
Wer die kurze „Wettbewerbsfassung“ hören oder sich an der Abstimmung (1. April – 30. April) beteiligen möchte, kann dies hier tun: http://www.lfm-nrw.de/service/veranstaltungen-und-preise/lfm-buergermedienpreis/buergermedienpreis-2017/abstimmung-zum-publikumspreis-buergerfunk.html.
Quelle: Freundlicher Hinweis via E-Mail von Dr. Hans Jürgen Krug, 2.4.2017
Vortrag „Ruhr-Sieg-Strecke in den 60er Jahren“
Zum zweiten Teil des Vortrags „Die Ruhr-Sieg-Strecke in den 60er Jahren“ laden die Eisenbahnfreunde Betzdorf e.V.
am Dienstag, 4. April, um 19.00 Uhr in den Gasthof Reuter in Siegen-Dillnhütten ein.
Eröffnung der Abteilung Stadtgeschichte „Vom Mittelalter bis heute – 790 Jahre Stadt Siegen“
Siegerlandmuseum, Sonntag, 23. 9. April 2017, 11 Uhr:
Im Mittelpunkt wird ein physikalisches Modell der Kernstadt Siegen stehen. Es wird im Maßstab 1:850 im 3-D-Druckverfahren von der Universität Siegen – Fachbereich Wirtschaftsinformatik (Computerunterstützte Gruppenarbeit CSCW) hergestellt und mit IT-Systemen gekoppelt, die nicht nur Informationen liefern, sondern auch Interaktionen erlauben werden. Ergänzt wird das Bild der Stadt durch regionale Erinnerungsorte, anhand derer die sinngebende Bedeutung der Vergangenheit für die Gegenwart besonders gut hinterfragt werden kann. Kooperationspartner des Museums ist für diesen Bereich der Fachbereich Didaktik der Geschichte der Universität Siegen. Weiterlesen
siwiarchiv-Monatsstatistik März 2017
Gemeinsame Erklärung zur Förderung von Bildungspartnerschaften
Landesregierung und Kommunen erneuern die Partnerschaft von Schulen und außerschulischen Bildungs- und Kultureinrichtungen
Die Landesregierung und die drei kommunalen Spitzenverbände in Nordrhein-Westfalen, der Städtetag NRW, der Landkreistag NRW und der Städte- und Gemeindebund NRW, haben eine Gemeinsame Erklärung zur Förderung von Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und außerschulischen Bildungs- und Kultureinrichtungen unterzeichnet. Übereinstimmend betonten Landesregierung und Kommunale Spitzenverbände die ausgesprochen positiven Ergebnisse der kontinuierlich wachsenden Initiative Bildungspartner NRW. Als Zeichen gemeinsamer Verantwortung für die Bildung wolle man die erfolgreiche Initiative für das außerschulische Lernen bis zum Jahr 2025 voranbringen, damit sich viele weitere Schulen und kommunale Einrichtungen für eine systematische und dauerhafte Zusammenarbeit entscheiden.

Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung „Kommunale Bildungs- und Kultureinrichtungen und Schulen sind Bildungspartner in NRW“ im Landtag mit (v.l.n.r.): Milena Karabaic (LVR-Kulturdezernentin), Dr. Barbara Rüschoff-Thale (LWL-Kulturdezernentin), Silvia Löhrmann (Schulministerin NRW), Klaus Hebborn (Städtetag NRW), Christina Kampmann (Kulturministerin NRW), Dr. Martin Klein (Landkreistag NRW), Claus Hamacher (Städte- und Gemeindebund NRW).
Foto: LVR/ Schäfer
Schulministerin Sylvia Löhrmann hob hervor, dass es zu den Merkmalen einer guten Schule gehöre, mit außerschulischen Bildungspartnern zusammen zu arbeiten. „Außerschulisches Lernen ermöglicht Begegnung und Auseinandersetzung mit der Kultur, Natur und Geschichte der eigenen Heimat“, so die Ministerin. Guter Fachunterricht komme daher gar nicht umhin, die vielfältigen Bildungs- und Kulturangebote aus dem kommunalen Umfeld einzubeziehen. So stellten etwa die lokal- oder regionalgeschichtlichen Lernangebote der Archive, Museen und Gedenkstätten eine wichtige Ergänzung zu den nationalgeschichtlichen Darstellungen des Schulbuches dar. „Zu lernen, wie Menschen am eigenen Ort in der NS-Zeit gedacht, gehandelt oder gelitten haben, macht es leichter, Verbindungen zwischen dem eigenen Leben und der Vergangenheit herzustellen.“ Weiterlesen
Vortrag „Orte – Personen – Themen: 200 Jahre Geschichte des Altkreises Siegen“
Ratssaal des Rathauses Hilchenbach, Markt 13, 06.04.2017, 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Der Vortrag rückt am Beispiel ausgewählter Themen die Wirkungsstätten der Kreisverwaltung und ihre leitenden Personen (Landräte) in den Blickpunkt des Jubliläums „200 Jahre Kreise Siegen und Wittgenstein“. Der Historiker Dr. Bernd Plaum skizziert damit nicht nur ein Geschichte der Kreisverwaltung, sondern zugleich auch eine Geschichte des Altkreises Siegen.
Literatur: Tim Schanetzky: „Regierungsunternehmer Henry J. Kaiser, Friedrich Flick
und die Staatskonjunkturen in den USA und Deutschland“
Reihe: Beiträge zur Geschichte des 20. Jahrhunderts (hg. von Norbert Frei); Bd. 20
420 S., geb., Schutzumschlag, 14,0 x 22,2, ISBN: 978-3-8353-1767-3 (2015)

„Über Opportunismus, Mittäterschaft und moralische Grenzüberschreitungen von Unternehmern im Dritten Reich wird seit Jahrzehnten gestritten: Welches Verhalten findet sich in jeder kapitalistischen Wirtschaft? Was muss als typisch für den Nationalsozialismus gelten? Tim Schanetzky untersucht unternehmerisches Handeln in Demokratie und Diktatur. Er blickt auf die Karrieren zweier Großindustrieller, deren Aufstieg ohne die Staatskonjunkturen unter Hitler und Roosevelt undenkbar gewesen wäre. Henry J. Kaiser war an Bauprojekten wie dem Hoover-Damm beteiligt, stieg zum Werft- und Stahlmagnaten auf und wurde um 1944 als möglicher Vizepräsident der Vereinigten Staaten von Amerika gehandelt. Ebenso expansiv war Friedrich Flick, dem das Dritte Reich zur Umsetzung seiner Idealvorstellung vom dynastischen Unternehmertum verhalf. Ihr Erfolg zwang beide nach 1945 auf Jahrzehnte hinaus zur Selbstrechtfertigung. Die Vergleichsstudie stellt das Verhalten der Regierungsunternehmer in ihren zeitgenössischen Kontext und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zur Geschichte Deutschlands und der USA im 20. Jahrhundert.“
Die Einleitung, die als Leseprobe – LeseprobeSchantzky – von Verlagseite angeboten wird, geht übrigens auf die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Friedrich Flick ein.
Quelle: Verlagswerbung
Vortrag: „Wie die Reformation in das Siegerland kam“
20. April 2017, 18:30 in Siegen, KrönchenCenter, Markt 25

Wilhelm „der Reiche“ Graf zu Nassau, Katzenelnbogen, Vianden und Diez (1487-1559). Vorlage: Stadtarchiv Siegen
Linktipp: Kooperation zwischen Stadtarchiv Siegen und Gesamtschule Eiserfeld
Das Blog der Gesamtschule Eiserfeld berichtet ausführlich über die beginnende Kooperation zwischen dem Stadtarchiv und der Schule. Ein Besuch der Fachkonferenz Gesellschaftslehre bereitete die Zusammenarbeit weiter vor, die hoffentlich in eine Bildungspartnerschaft „Archiv und Schule“ mündet.

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